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Hunde
Hier finden Sie eine Auswahl der Hunde, die momentan zur Vermittlung stehen.
| SPIKE (30.08.2010) |
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Spike, Pointermischling, geb. 11/2008, kam Anfang 2010 ins Tierheim, weil er mit kleinen Kindern nicht klar kam. Der temperamentvolle Rüde fand gleich ein Zuhause. Nach einem knappen halben Jahr brachte man ihn zurück, weil er unangeleint einfach nicht gehorchen würde. Spike ist ein Jagdhundmischling, natürlich auch mit Jagdinstinkt ausgestattet. Im Grunde ein Arbeitshund, der nur mit Spazierengehen sicherlich nicht ausgelastet ist. Spike hat schon einen ziemlichen Dickkopf und braucht Leute, die ihn konsequent führen können.
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| CID (22.08.2010) |
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Cid, mittelgroßer Mischlingsrüde, ca. 04/08 geb., ist ein überaus anhänglicher und ausgeglichener Rüde. Mit anderen Hunden versteht er sich gut. Er sucht die Nähe des Menschen und möchte gerne immer dabei sein. Ein ruhiger Rüde, der sich sicherlich schnell einleben würde.
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| DIEGO (22.08.2010) |
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Diego, großer Mischlingsrüde, ca. 70 cm Schulterhöhe, ist ca. 08/07 geb., Diego ist ein lieber und auch anhänglicher Hund, der aber noch vieles lernen muß. Bedingt durch seine Größe und Masse braucht er schon eine "standfeste" Person am anderen Ende der Leine. Mit der richtigen Erziehung und dem Besuch einer Hundeschule, würde sich Diego bestimmt schnell zu einem traumhaften Begleiter entwickeln.
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| PEZZI (22.08.2010) |
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Pezzi, Schäferhund-Collie-Mischling, ca. 10/02 geb., wurde von seinem Besitzer in Spanien sein ganzes Leben lang nur auf der Terrasse gehalten und hat diese nie verlassen. Er ist verträglich mit anderen Hunden und genießt jegliche Aufmerksamkeit. Bei manchen Männern ist er anfangs etwas ängstlich, aber er fasst sehr schnell Vertrauen. Pezzi braucht sicherlich Zeit um sich in einem anderen Zuhause einzuleben, er reagiert auf Veränderungen aber nicht panisch, sondern legt eine völlige Ruhe an den Tag. Trotzdem merkt man ihm seine Unsicherheit und Nervosität an und sollte ihn anfangs nicht gleich überfordern - auch mit den vielen schönen Dingen im Leben, die er noch nicht kennen gelernt hat.
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| MERLIN (22.08.2010) |
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MERLIN, Schäferhundmischling, ca. 04/10 geb., ist noch etwas zurückhaltend, aber auch sehr anhänglich. Er ist sehr den Umgang mit anderen Hunden gewohnt und sucht auch ständig deren Nähe. Merlin wäre daher sicherlich der ideale Zweithund. Auch er braucht natürlich noch Erziehung und vor allem Zeit sich richtig in einem neuen Zuhause einzuleben.
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| YULE (22.08.2010) |
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Yule, großer Podenco-Mischling, ca. 2/09 geb., ist ein sehr temperamentvoller und verspielter Rüde. Er ist lauffreudig und tobt gerne mit anderen Hunden, manchmal etwas rüpelhaft, da er gerne mit ganzem Körpereinsatz spielt. Yule ist sehr anhänglich und man sollte schon ausreichend Zeit für ihn haben.
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| COOKY (22.08.2010) |
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Cooky, Podenco-Mischling, ca. 01/10 geb., ist ein temperamentvoller und anhänglicher Rüde, der natürlich noch erzogen werden muss. Cooky ist sehr aufmerksam und lernt schnell. Hat aber auch schon ein starkes Selbstbewusstsein. Ein Hund, der außer viel Bewegung auch geistig gefördert werden möchte.
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| MONA (12.08.2010) |
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Mona, Schäferhündin, ca. Dez. 2006 geb., kam Ende letzten Jahres als Fundhündin zu uns. Fast 8 Monate war sie vermittelt. Sie kam zurück, weil sie den Nachbarshund, einen Jack-Russel nicht ausstehen konnte und ein Streit eskalierte. Mona ist eine anhängliche Hündin und recht lernfähig. Fremde Hunde mag sie anfangs nicht und pöbelt sie an, attackiert sie aber keineswegs. Lernt sie andere Hunde näher kennen – sei es nur durch einen gemeinsamen Spaziergang – versteht sie sich recht gut mit ihnen, egal ob Rüde oder Hündin. Wir vermuten, dass Mona nicht viel kennen gelernt hat in ihren ersten Lebensjahren und aus Unsicherheit (Angst?), bei bestimmten Situationen - wenn beispielsweise ein anderer Hund sie provoziert - nervös wird und meint sich sofort verteidigen zu müssen. Allerdings kann man gut auf sie einwirken. Eine erfahrene und sichere Bezugsperson wäre für Mona sehr wichtig und würde ihr sicherlich helfen mit bestimmten Situationen besser und ruhiger umzugehen.
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| REX (08.08.2010) |
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Rex, Schäferhund, ca. 01/09 geb., wurde zusammen mit einer weiteren Schäferhündin von einem Schrottplatz im Kreis Soest beschlagnahmt und kamen am 15.07.10 zu uns ins Tierheim. Auf dem Schrottplatz vegetierten die Hunde ohne jegliche Ansprache und Versorgung vor sich hin. Ihr körperlicher Zustand war katastrophal, sie waren rappelmager, voller Parasiten und ihr Fell völlig ölverschmiert, was selbst beim Baden kaum raus ging. Zudem waren und sind die Hunde völlig nervös und überdreht, weil sie absolut nichts kennen gelernt haben. Selbst die Betreuung von Menschen war für sie völlig ungewohnt und sie schenkten uns anfangs keinerlei Beachtung. Gut, dass Schäferhunde sehr lernfähig sind, denn sie machen inzwischen von Tag zu Tag kleine Fortschritte und lernen immer mehr dazu. Nur ihre Nervosität vermögen sie kaum abzulegen, noch sind es zu viele ungewohnte Reize, die auf sie einstürmen. Daher bekommt man bei Rex nur sehr mühsam was auf die Rippen. Ein ruhiges Zuhause mit einer souveränen Bezugsperson, die Zeit hat ihn an alles Neue heranzuführen, wäre für Rex wünschenswert.
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| CARMEN (08.08.2010) |
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Carmen, Schäferhündin, ca. 2005 geb., wurde zusammen mit einem weiteren Schäferhund von einem Schrottplatz im Kreis Soest beschlagnahmt und kamen am 15.07.10 zu uns ins Tierheim. Auf dem Schrottplatz vegetierten die Hunde ohne jegliche Ansprache und Versorgung vor sich hin. Ihr körperlicher Zustand war katastrophal, sie waren rappelmager, voller Parasiten und ihr Fell völlig ölverschmiert, was selbst beim Baden kaum raus ging. Zudem waren und sind die Hunde völlig nervös und überdreht, weil sie absolut nichts kennen gelernt haben. Selbst die Betreuung von Menschen war für sie völlig ungewohnt und sie schenkten uns anfangs keinerlei Beachtung. Gut, dass Schäferhunde sehr lernfähig sind, denn sie machen inzwischen von Tag zu Tag kleine Fortschritte und lernen immer mehr dazu. Nur ihre Nervosität vermögen sie kaum abzulegen, noch sind es zu viele ungewohnte Reize, die auf sie einstürmen. Ein ruhiges Zuhause mit einer souveränen Bezugsperson, die Zeit hat sie an alles Neue heranzuführen, wäre für Carmen wünschenswert.
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| TRIXIE (28.07.2010) |
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Trixie, Jack-Russel-Terrier, ca. 2001 geb., kam mit Tochter Tiffy und einem weiteren Hund aus Krankheitsgründen ihrer Besitzerin zu uns. Sie wurde nur im Stall mit Auslauf gehalten und hat nun ein richtiges Nachholbedürfnis. Sie ist anhänglich und freundlich zu jedem, hat aber auch einen ausgeprägten Jagdinstinkt.
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| TIFFY (28.07.2010) |
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Tiffy, Jack-Russel-Terrier, ca. 2002 geb., kam mit Mama Trixie und einem weiteren Hund aus Krankheitsgründen ihrer Besitzerin zu uns. Sie wurde nur im Stall mit Auslauf gehalten und hat nun ein richtiges Nachholbedürfnis. Besonders an Streicheleinheiten, davon kann sie nicht genug bekommen und sucht ständig die Nähe der Menschen. Ihr Jagdinstinkt hält sich in Grenzen. Ihr Gehör ist nicht so gut und wir vermuten, dass sie nur sehr hohe Töne noch hören kann
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| GOLFA (02.07.2010) |
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GOLFA, Terrier- Mischlingshündin, ca. Januar 2003 geboren, hat eine Schulterhöhe von 55 cm. GOLFA ist leider ein Scheidungsopfer und hat vorher in einer Familie gelebt, zusammen mit 2 anderen Hündinnen. Die lustige Hündin ist der perfekte Rudelchef und sollte deshalb nur zu Hunden vermittelt werden, die sich ihr auch unterordnen und nicht dominant sind. An der Leine zickt sie gerne etwas rum, was sich aber inzwischen auch schon gebessert hat. GOLFA ist sehr anhänglich, geht auf jeden Menschen freundlich zu und besitzt noch eine gehörige Portion Temperament.
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| JULE (11.06.2010) |
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JULE, Dt. Drahthaar- Schäferhund- Mischling, 02.08.05 geb., wurde im Tierheim am 08.06.10 abgegeben. JULE ist bei Fremden anfangs leicht unsicher, taut aber relativ schnell auf. Sie ist eine recht agile und lauffreudige Hündin, die Beschäftigung braucht. Allerdings hat sie auch Jagdinstinkt und könnte so schnell nicht von der Leine. Wenn JULE entsprechend ausgelastet würde, wäre sie sicherlich eine folgsame und ausgeglichene Hündin.
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| JOHNNY (10.06.2010) |
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JOHNNY, Hovawartrüde, Ende 2002 geb., wurde abgegeben wegen Umzug. JOHNNY ist ein sehr anhänglicher und im Grunde ausgeglichener Hund, der auf seine Bezugsleute fixiert ist. Er hat aber auch einen Dickkopf und braucht eine konsequente Führung, wer die Rasse kennt, wird dem zustimmen. Andere Hunde duldet er in der Regel, jedoch kommt es vor, dass er an der Leine Artgenossen anmacht und denjenigen, der ihn ausführt beschützen will. Seine Reaktionen sind aber ganz davon abhängig wer am anderen Ende der Leine ist. Kann sich dieser nicht durchsetzen und ihm die Position des Rudelführers vermitteln, füllt er sich verantwortlich. Leider war dies auch der Grund warum JOHNNY nach 10 Wochen Vermittlung wieder ins Tierheim zurück musste. Während der Mann mit ihm zurechtkam, war die Frau überfordert. JOHNNY sucht nun Hundefreunde, die sich als Rudelführer behaupten können. JOHNNY hat auch viel Kraft an der Leine und wenn er diese einsetzt, muss man dem gewachsen sein. JOHNNY ist ganz bestimmt kein aggressiver Hund, aber ein großer Rüde mit viel Selbstbewusstsein.
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| ROCKY (31.05.2010) |
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ROCKY, kleiner Mischlingsrüde, ca. 2003 geb., wurde zusammen mit EDDY von einer türkischen Familie Anfang Mai angenommen, weil sie sonst hätten eingeschläfert werden sollen. Beide Hunde waren Fremden gegenüber erst mal sehr misstrauisch eingestellt. Es sind sehr wachsame Vierbeiner, die „ihre Leute“ und „Grund und Boden“ auch richtig verteidigen. Wenn die beiden jedoch erst mal richtig mit einem vertraut sind, sind sie sehr anhänglich und auch verschmust. Spazierengehen kannten sie gar nicht. Radfahrer, Jogger, andere Hunde, alles wurde verbellt und teilweise attackiert. Viel zu viele Reize stürmten auf die Rüden ein. Man merkt inzwischen schon, dass ihr Verhalten sich mit der Zeit schon verbessert hat. Es sind sicherlich keine Anfängerhunde, aber auch keine „aussichtslosen Fälle“, denn sie lernen ja dazu.
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| EDDY (31.05.2010) |
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EDDY, kleiner Mischlingsrüde, ca. 2003 geb., wurde zusammen mit ROCKY von einer türkischen Familie Anfang Mai angenommen, weil sie sonst hätten eingeschläfert werden sollen. Beide Hunde waren Fremden gegenüber erst mal sehr misstrauisch eingestellt. Es sind sehr wachsame Vierbeiner, die „ihre Leute“ und „Grund und Boden“ auch richtig verteidigen. EDDY nimmt hier seine vermeintliche Aufgabe besonders ernst. Wenn die beiden jedoch erst mal richtig mit einem vertraut sind, sind sie sehr anhänglich und auch verschmust. Spazierengehen kannten sie gar nicht. Radfahrer, Jogger, andere Hunde, alles wurde verbellt und teilweise attackiert. Viel zu viele Reize stürmten auf die Rüden ein. Man merkt inzwischen schon, dass ihr Verhalten sich mit der Zeit schon verbessert hat. Es sind sicherlich keine Anfängerhunde, aber auch keine „aussichtslosen Fälle“, denn sie lernen ja dazu.
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| TYSON (22.05.2010) |
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TYSON, Rottweiler- Rüde, 03/2005 geb., kam erstmals Im Mai 2006 wegen Trennung und Umzug ins Tierheim. Die Exfreundin des Besitzers entschied sich dann 1 Woche später den Hund unbedingt zu übernehmen. Bei ihr lebte er jetzt bis Anfang Mai 2010. Weil er Nachbarskinder anknurrte (mit den eigenen problemlos seit Jahren zusammen lebte) musste er nun weg. TYSON ist für einen Rottweiler sehr groß und noch etwas zu schwer/zu dick. Er ist aber ausgeglichen und ruhig wenn er bei einem ist. Aus dem Flegelalter ist er eben raus. Nur weggesperrt zu sein, während man doch da ist, findet er im Tierheim richtig doof. TYSON ist ein recht umgänglicher Rottweiler, der nun eine dritte Chance benötigt.
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| TINO (20.05.2010) |
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TINO, Rottweiler- Rüde, April 2005 geb., kam am 05.04.07 zu uns ins Tierheim, weil seine Besitzer mit ihm überfordert waren. TINO ist eher ängstlich bei Fremden und recht unsicher. Im Tierheim zeigt er sich bei vertrauten Personen sehr verschmust und anhänglich. Er spielt sehr gerne mit Bällen und kann sich dabei auch sehr gut selbst beschäftigen. Er kann aber auch ein Dickkopf sein und wenn er was nicht will, macht er es auch nicht. Eine – leider gescheiterte - Vermittlung hat uns gezeigt, dass TINO sich im neuen Zuhause sehr schnell an die Rudelspitze stellt und sich lieber auf eine Bezugsperson konzentriert. Er braucht eine ruhige, liebevolle, aber vor allem konsequente Führung. Hier sind sicherlich Hundefreunde mit viel Erfahrung gefragt.
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| NATHAN (14.04.2010) |
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NATHAN, Dt. Kurzhaar-Rüde, ist 1996 geb. und kam im November 2007 zu uns, weil seine Besitzer ins Heim eingewiesen wurden. Er war wohl früher ein ganz "normaler" und umgänglicher Hund bis sein Herrchen geistig verwirrte und den Rüden nicht nur isolierte sondern wohl auch versuchte "scharf" zu machen. Das ist NATHAN natürlich nicht. Zwar ist er bei Fremden anfangs noch recht misstrauisch, aber da er sich über Zuwendung wie den lang vermissten Ausgang sehr freut, kann man ihn recht schnell für sich gewinnen. Die Leine steht da allerdings meist auf Spannung. Soziale Kontakte hatte er wohl auch nicht, da er draußen anfangs jeden Hund anmachte. Was aber auch inzwischen bedeutend besser geworden ist. Wenn er erst Mal Freundschaft geschlossen hat, ist er überaus anhänglich und stürmisch und man merkt ihm sein Alter manchmal gar nicht an! Er ist noch sehr ausdauernd beim Spaziergang, schläft aber danach sehr viel Mit etwas Geduld und Verständnis könnte sich auch NATHAN wieder in ein neues Heim eingewöhnen. Seinen Lebensabend - wer weiß wie viel ihm noch bleibt! - außerhalb des Tierheims zu verbringen, wäre sein letzter Wunsch. Wir hoffen, dass sich dieser noch mal für ihn erfüllt.
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| JAKE (12.04.2010) |
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JAKE, Jack-Russel-Mischling, 22.11.04 geb., wurde erstmals in 2007 abgegeben wegen Trennung. Leider schlugen zwei Vermittlungen fehl, weil er die Kinder der Familie nicht als Ranghöhere respektierte. Er setzt sich gerne durch und hat schon einen sehr ausgeprägten Terrierdickkopf. Wen er aber als Ranghöheren akzeptiert hat, dem gehorcht er gut und ist sehr folgsam. JAKE kann ein liebenswerter Pausenclown sein, beherrscht einige Kunststückchen, aber er braucht einfach eine hundeerfahrene und auch konsequente Person an seiner Seite.
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| PEANUT (18.02.2010) |
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PEANUT, Schäferhund-Mischling, ca. 2000 geb. wurde am 15.01.10 im Tierheim abgegeben. Er kennt alle Kommandos und lernt auch sehr schnell dazu. Er geht noch sehr gerne spazieren und hat durchaus auch Ausdauer. Bälle und Stöckchen findet er klasse. Er kann im Feld gut ohne Leine laufen nach Angaben seiner letzten Besitzer, sein Jagdtrieb hält sich wohl in Grenzen. PEANUT mag nicht unbedingt andere Rüden, es kommt auf den jeweiligen Hund an genauso wie bei Hündinnen. Katzen mag er dagegen weniger. Er war in seiner Familie ein verschmuster Hund, Fremden gegenüber jedoch anfangs eher misstrauisch. Aber auch an Fremde gewöhnt er sich schnell. Er läßt sich nur anfangs nicht gleich alles gefallen, wie bürsten oder ähnliches. Wenn er erst einen besser kennt und auch vertraut, dürfte das kein Problem mehr sein. PEANUT bleibt ohne Probleme mehrere Stunden allein zu Haus und man kann ihn auch sehr gut im Auto mitnehmen - das liebt er.
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| MAJA (04.06.2009) |
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MAJA, Schäferhund- Labrador- Mischlingshündin, kam am 29.05.09 ins Tierheim, weil sie zu starken Beschützerinstinkt hat. Sie verteidigte stark ihr Herrchen. Im Tierheim zeigt sich die nette Hündin eher ängstlich und unsicher. Hätte sie eine feste Bezugsperson, würde sie sich mit dieser wahrscheinlich wieder recht stark fühlen und bei unsicheren und bedrohlichen Situationen die Flucht nach vorne antreten. Bei MAJA sind einfühlsame - aber hundeerfahrene - Menschen gefragt, die der lieben Hündin das Gefühl der Sicherheit geben, ihr Selbstbewusstsein stärken, damit sie gelassener und ruhiger mit bedrohlichen Situationen umgehen kann.
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| SHANDOR (04.06.2009) |
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SHANDOR, Malinois- Leonberger- Mischling, 14.06.07 geb., wurde am 27.05.09 wegen Überforderung der Besitzer abgegeben. SHANDOR ist zurückhaltend und sehr, sehr unsicher. Fühlt er sich bedrängt neigt er dazu eher nach vorn zu gehen. Auch hier ist es wichtig dem Hund das Gefühl der Sicherheit zu vermitteln, dass er nicht Rudelführer ist und beschützen muss, sondern dass seine Halter dazu selbst in der Lage sind. Hinzu kommt, dass bei SHANDOR viel Malinois drin steckt, eine Hunderasse, die unbedingt auch gefordert und geistig beschäftigt werden will.
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| POPPY (21.04.2009) |
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POPPY, Schäferhund- Mischlingshündin, kommt aus einer ungarischen Tötungsstation und ist noch recht ängstlich. Die ca. 2003 geborene Hündin ist noch sehr agil und sportlich. Einerseits sucht sie den Kontakt und möchte auch Streicheleinheiten, andererseits reagiert sie aufgrund schlechter Erlebnisse noch recht misstrauisch. Sie braucht Zeit und geduldige Tierfreunde, die ihr zeigen, dass es auch gute Menschen gibt. Wenn man das Vertrauen zu ihr aufgebaut hat, muss aber gleichzeitig auch den richtigen Weg finden, sie trotzdem konsequent zu erziehen. POPPY neigt schon dazu sich durchzusetzen. Besonders anderen Hunden gegenüber zeigt sie eine gewisse Dominanz. Mit genügend Erfahrung, Geduld und Feingefühl würde aber jeder Hundefreund einen tollen Begleiter in ihr finden.
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| RICO (19.04.2009) |
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RICO wurde von einem anderen Tierschutzverein im März 2008 übernommen! RICO ist 2004 geboren und ein Border-Collie-Retriever- Mischling. Obwohl man ihm das nicht ansieht und er auch keine derartigen Signale setzt, ist RICO sehr sensibel und misstrauisch und bestimmt kein einfacher Hund. Er macht auf viele einen unbefangenen und selbstbewussten Eindruck, aber der Schein trügt. Wir wissen nicht warum und was ihn dazu veranlasst zuzubeißen. Anfangs sollte man RICO viel Zeit zum Eingewöhnen geben, ihn nicht bedrängen, ja eher ganz in Ruhe lassen. Auch wenn er sich zum Knuddeln anbietet, so ist es zunächst besser ihn einfach zu ignorieren. RICO braucht die Zeit um Sie und Alltagssituationen einschätzen zu können. Im Umgang mit vertrauten Personen ist RICO ganz anders, unbefangener und nicht angespannt. Er ist auch nicht der Typ Hund der vorwarnt, knurrt oder ähnliches macht, wenn er sich bedrängt fühlt, schnappt er zu. Ein Hund der sich genüsslich auf dem Rücken wälzt, lädt nicht dazu ein, ihn am Bauch zu streicheln. Ein noch fremder Hund, der sich mit dem Rücken zu einem setzt ohne den Hintermann im Auge zu haben, will nicht unbedingt angefasst werden. Essen vor den Augen des Hundes aufzuheben, wegzunehmen….all dieses sollte man bei RICO die erste Zeit tunlichst vermeiden. Solche Situationen lassen sich aber einfach umgehen. Wer sich daran hält und Berührungen im Anfangsstadion vermeidet, heikle Situationen umgeht und RICO vielleicht eher ignoriert als mit Beachtungen überhäuft, wird sicherlich später den größeren Erfolg haben. Bei RICO sind erfahrene und geduldige Menschen gefragt. Menschen, die Zeit haben und einem schwierigen Hund diese auch bereit sind zu geben.
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| KELLY (04.01.2009) |
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KELLY, Rottweilerhündin, geb. Oktober 2005 und seit Oktober 2007 im Tierheim. Ihr Besitzer war mit ihr überfordert und hat ihr kaum was beigebracht. Er hat versucht sie ständig nieder zu machen und ist mit grober Härte gegen ihr Temperament vorgegangen. Aber sie bekam kaum Auslauf und fristete nur im Zwinger ihr Dasein. Sozialkontakte hatte sie gar keine in der wichtigen Prägungsphase und kommt mit Artgenossen nicht besonders gut klar. KELLY muß noch vieles lernen, ist anfangs noch schreckhaft, und duckt sich schon bei einem scharfen Wort. Sie ist eben sehr unsicher. Kennt sie einen, ist sie sehr stürmisch und benimmt sich wie ein Welpe. Sie braucht jetzt eine hundeerfahrene Hand und einen sicheren Zweibeiner an ihrer Seite, der auch die nötige Toleranz mitbringt und nicht gleich zu viel von ihr erwartet.
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| BENJI (25.09.2008) |
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Rauhaardackel- Mischling BENJI ist ca. 2003 geboren und wurde von seinem Frauchen einfach bei deren Ex-Freund zurück gelassen. Der Mann und seine erwachsene Tochter kamen überhaupt nicht mit ihm klar und gaben ihn als bissig beim Veterinäramt ab! Er hatte bereits mehrere Vorbesitzer. Wahrscheinlich wurde er immer weitergereicht, wenn es Probleme mit ihm gab. Jedenfalls hat er nie Erziehung bekommen. Kein Wunder, dass der kleine Kerl glaubt, er könne jeden beeindrucken. Wenn man nie gesagt bekommt, dass man ganz hinten im Rudel steht, kann man es auch schlecht lernen. Der selbstbewusste „kleine Mann“ braucht schon etwas Zeit um mit Fremden "warm" zu werden. Er knurrt und fletscht schon anfangs die Zähne und würde auch zuschnappen, wenn man ihn da bedrängen würde. Dabei hängt BENJI sich schnell an eine Person. Was ihn dann aber schon zeitweilig dazu veranlasst, dass er den „Rest“ (ob Mensch oder Tier) dann auch nicht braucht. Er hat ja nun eine Bezugsperson. BENJI ist verspielt und tobt sehr gerne und auch rau. Schon da macht sich bemerkbar, wen er akzeptiert und vor allem respektiert. Nur der darf sein Spielzeug auch wegnehmen. Eine Person, die sich durchsetzen kann, keine Angst zeigt und den kleinen BENJI in seine Schranken weisen kann, bekäme einen tollen anhänglichen und agilen Begleiter.
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| SHADOW (19.09.2008) |
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SHADOW kam zusammen mit SHY bereits im Dezember 2007 aus schlechter Haltung zu uns. Die beiden Hütehund-Mischlinge sind von ihrem Besitzer nicht nur schlecht gehalten, sondern auch geschlagen worden. Wen wundert es da, dass die beiden sehr, sehr misstrauisch waren. Die ersten Wochen war an Kontaktaufnahme gar nicht zu denken. Super ängstlich, aber auch versucht einem leicht in die Beine zu zwacken, wenn man ihnen den Rücken zudrehte, hockten sie in der hintersten Ecke ihrer Innenbox oder im Gehege. Mit Essen - denn sie waren recht mager - konnte man sie ohne Leine nach drinnen oder draußen locken. Es dauerte lange und vor allem viel Feingefühl bis man beide anleinen und auch ausführen konnte. Draußen waren sie anfangs sehr unsicher, weil sie so etwas nicht kannten. Mit der Zeit aber wurden sie immer zugänglicher und auch draußen gewannen sie an Selbstsicherheit. SHADOW ist ein sehr neugieriger Hund, der auch interessiert auf Menschen zugeht. Streicheleinheiten können ihn noch nicht begeistern, aber er duldet es. Er ist der souveräner von den beiden und wirkt auch immer sehr ruhig und völlig entspannt. Er mag gemütliche Spaziergänge, für Spielereien ist er noch nicht zu animieren. Mit anderen Hunden ist er verträglich, wäre aber eher der dominantere in einer "vierbeinigen Beziehung".
Auch SHY ist verträglich, aber wesentlich unsicherer als SHADOW. Er mag keine Berührungen und braucht einen hundeerfahrenen Menschen an seiner Seite, der ihm die nötige Sicherheit vermittelt. An einem Zweithund könnte er sich prima orientieren. SHY hat von seinem Besitzer die meisten Schläge bezogen und als er sich dagegen wehrte, umso mehr Prügel bezogen. Er braucht Zeit um Vertrauen aufzubauen.
Beide Hunde wären nun so weit in erfahrene und vor allem sehr geduldige Hände vermittelt zu werden. Erwarten Sie anfangs nicht zu viel und geben sie stattdessen den Hunden die nötige Zeit von selbst auf Sie zu zukommen.
SHADOW und SHY müssen nicht zusammen vermittelt werden. Bei SHY wäre es jedoch wünschenswert, wenn er zu einem weiteren selbstsicherem Hund käme, von dem er viel lernen könnte.
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| SHY (19.09.2008) |
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SHY kam zusammen mit SHADOW bereits im Dezember 2007 aus schlechter Haltung zu uns. Die beiden Hütehund-Mischlinge sind von ihrem Besitzer nicht nur schlecht gehalten, sondern auch geschlagen worden. Wen wundert es da, dass die beiden sehr, sehr misstrauisch waren. Die ersten Wochen war an Kontaktaufnahme gar nicht zu denken. Super ängstlich, aber auch versucht einem leicht in die Beine zu zwacken, wenn man ihnen den Rücken zudrehte, hockten sie in der hintersten Ecke ihrer Innenbox oder im Gehege. Mit Essen - denn sie waren recht mager - konnte man sie ohne Leine nach drinnen oder draußen locken. Es dauerte lange und vor allem viel Feingefühl bis man beide anleinen und auch ausführen konnte. Draußen waren sie anfangs sehr unsicher, weil sie so etwas nicht kannten. Mit der Zeit aber wurden sie immer zugänglicher und auch draußen gewannen sie an Selbstsicherheit. SHADOW ist ein sehr neugieriger Hund, der auch interessiert auf Menschen zugeht. Streicheleinheiten können ihn noch nicht begeistern, aber er duldet es. Er ist der souveräner von den beiden und wirkt auch immer sehr ruhig und völlig entspannt. Er mag gemütliche Spaziergänge, für Spielereien ist er noch nicht zu animieren. Mit anderen Hunden ist er verträglich, wäre aber eher der dominantere in einer "vierbeinigen Beziehung".
Auch SHY ist verträglich, aber wesentlich unsicherer als SHADOW. Er mag keine Berührungen und braucht einen hundeerfahrenen Menschen an seiner Seite, der ihm die nötige Sicherheit vermittelt. An einem Zweithund könnte er sich prima orientieren. SHY hat von seinem Besitzer die meisten Schläge bezogen und als er sich dagegen wehrte, umso mehr Prügel bezogen. Er braucht Zeit um Vertrauen aufzubauen.
Beide Hunde wären nun so weit in erfahrene und vor allem sehr geduldige Hände vermittelt zu werden. Erwarten Sie anfangs nicht zu viel und geben sie stattdessen den Hunden die nötige Zeit von selbst auf Sie zu zukommen.
SHADOW und SHY müssen nicht zusammen vermittelt werden. Bei SHY wäre es jedoch wünschenswert, wenn er zu einem weiteren selbstsicherem Hund käme, von dem er viel lernen könnte.
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| LEX (17.09.2008) |
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LEX, Schäferhund, ca. 1998 geb., wurde im Juli 2006 abgegeben, weil er geschnappt hat. Glücklicherweise hat die Tierärztin den Besitzer zu uns geschickt, als dieser ihn deshalb einschläfern wollte. LEX hatte kein schönes Leben, lebte nur im Zwinger und hatte kaum Kontakt zur Familie. Trotzdem ist LEX sofort jeder vertrauten Person voll ergeben und folgt dieser überall hin. Er genießt die ungewohnte Zuwendung und freut sich über jede Streicheleinheit. LEX geht problemlos an der Leine und würde sich auch schnell an ein Leben in der Wohnung gewöhnen. Das ist bei fast allen Zwingerhunden so. Da sprechen wir wirklich aus Erfahrung. Unsauberkeit oder gar Zerstörungswut sind hier bestimmt nicht zu erwarten. LEX braucht nur ein wenig Zeit um neue Leute etwas besser kennen zu lernen. Kennt er einen, gehorcht er aufs Wort und möchte nur bei einem sein. Sein früheres Leben hat leider nicht nur seelische Spuren hinterlassen. LEX leidet unter HD und Spondylose. Er bekommt daher ein Dauerschmerzmedikament. Schön wäre es, wenn er den nächsten Winter nicht auch noch im Tierheim verbringen müsste. Eine ruhige Pflegestelle wird daher dringend gesucht! Tierarztkosten würden von uns voll übernommen!
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| RONJA (15.09.2008) |
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RONJA, Schäferhund-Schnauzer- Mischlingshündin, geb. 13.10.98, wurde am 31.05.08 wegen Umzug im Tierheim abgegeben. RONJA kommt mit dem Stress hier gar nicht zurecht und reagiert in besonders stressreichen Situationen sehr verunsichert und leicht aggressiv. Sie will dann einfach nur in Ruhe gelassen werden. Die ansonsten sehr agile Hündin ist noch sehr verspielt und tobt gerne mit einem. Sie könnte auch gut ein paar Stunden alleine bleiben, ebenso kann sie auch sehr anhänglich und verschmust sein, wenn sie einem Menschen richtig vertraut. RONJA hatte bereits vor dem Einzug ins Tierheim kein besonders schönes Leben und hat wohl viel Zeit im Zwinger verbracht. Vielleicht fällt es aus diesem Grund der wachsamen Hündin schwer sich auf neue unbekannte Lebensverhältnisse einzustellen. Sozialkontakte zu anderen Artgenossen, Katzen oder Kleintieren hat sie wohl niemals kennen gelernt und reagiert darauf aus Unsicherheit erst mal mit Angriff. Wenn man RONJA genügend Zeit gibt sich an alles zu gewöhnen, würde sie sich bestimmt auch auf alles einstellen können. Geduld ist hier besonders wichtig! Ein Mal die schöne Seite eines Hundelebens kennen lernen, dass wünschen wir uns für die sensible RONJA!
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| ASIA (18.07.2008) |
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ASIA ist ca. 1999 geb., eine Kangal-Hündin, die zusammen mit ihrem (bereits vermittelten Bruder) zu uns kam. ASIA braucht etwas Zeit um Fremde zu akzeptieren. Wen sie aber kennt, liebt sie abgöttisch. Allerdings hat ASIA einen wahrlichen Dickschädel, den sie gerne einsetzt, allerdings nie auf eine agressive Art. Eher damit dass sie sich draußen im Gehege in der Hütte versteckt und sich weigert raus zu kommen, oder manchmal abends nicht ins warme Haus in ihre Box will (weil die anderen lauten Hunde sie nerven!!) und sich dann auf den Rücken legt, alle viere nach oben und nicht zu bewegen ist - außer vielleicht nach einer ausgiebigen Schmusestunde. Sie geht auch ruhig an der Leine und auch in einer Gruppe Hunde spazieren. Rüden akzeptiert sie soweit, Hündinnen dagegen weniger. Für ASIA kämen jedenfalls erfahrene Hundefreunde in Frage, die sich vor allem mit Herdenschutzhunden auskennen. Wachsam ist sie schon. Fremde Leute dürfen nicht so ohne weiteres ihr Terretorium betreten. ASIA lebt schon seit Juni 2003 im Tierheim. Bislang haben sich leider nie die Richtigen für die Hündin interessiert...
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| SAMMY (18.07.2008) |
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SAMMY, Schäferhund-Mischling, ca. 1997 geb., sollte eingeschläfert werden! Der nette und agile Rüde war sein Leben lang Wachhund und im Zwinger. Er nahm seine Aufgabe auch durchaus ernst und hat schon einen sehr starken Beschützerinstinkt, was sich aber hauptsächlich auf "Haus und Hof" bezieht. Fremde Menschen - und das waren wir ja erst einmal für ihn - beobachtet er zunächst mit Abstand und etwas mißtrauisch. Aber er faßt schnell Vertrauen und ist dann überaus anhänglich. Bereits am zweiten Tag hat er jeden Mitarbeiter akzeptiert. SAMMY ist ein überaus loyaler Vierbeiner, der es seine Leuten recht machen will. Ebenso ist er eine ausgesprochene Wasserratte. Wer einen sehr wachsamen Hund sucht, wird in SAMMY bestimmt den richtigen finden, allerdings sollte er nicht sein restliches Leben als Zwingerhund verbringen müssen.
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| URI, unser Sorgenkind... (24.12.2007) |
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URI, ein Labradormischling, ca. 2002 geb., kam im November 2004 aus Samos (Griechenland) zu uns. Ein unkomplizierter Rüde, der sich vor Interessenten kaum rette konnte. So fand er auch gleich Leute, die ihn nach mehrmaligem Ausführen mitnahmen. Nach drei Tagen „Probe“ im neuen Heim, sollten sie sich entscheiden, ob URI bleibt. Am dritten Tag brachten sie URI – völlig geschockt – zurück. Er hatte am letzten Tag, in einer ca. 3-stündigen Abwesenheit, wohl einen Anfall gehabt und in der Wohnung dabei alles umgeworfen und alles unter sich gelassen. URI war zu diesem Zeitpunkt richtig apathisch und bekam dann auch noch im Tierheim einen weiteren Anfall. Er wurde schnellstens in die Tierarztpraxis gebracht. Dort stellte man fest, dass er durch den Anfall seine Sehkraft verloren hatte. Da weitere Anfälle auch in der Praxis folgten, stellte man ihn durch Narkose erst mal ruhig. Die Anfälle könnten bleibende Schäden auslösen. Er wurde nun komplett durchgecheckt und mit Medikamenten dahingehend eingestellt, dass er keine Anfälle mehr bekommt. URI bekam auch seine Sehkraft wieder. Trotzdem haben die Anfälle bleibende Schäden hinterlassen, so dass man bei URI schon von einem behinderten Hund reden kann. Er benimmt sich mal wie ein tapsiger Welpe, dann wiederum fast wie ein Opa.
Wir haben es auch schon mal mit einer Pflegestelle versucht. Leider kapitulierte diese, weil URI seine Geschäfte nur im Haus erledigte. Zurück im Tierheim, war URI sauber wie immer! Wir können nur vermuten, dass URI im jungen Alter in Griechenland eine Gehirnkrankheit überstanden haben muss – daher jedenfalls die Anfälle. Ausgelöst wurden diese durch den Stress beim Umzug in ein neues Zuhause. Das Tierheim bedeutet für ihn wohl kein Stress, weil er vermutlich nichts anderes kennen gelernt hat. Die Umgebung ist ihm vertraut und alles andere – obwohl meist schönere – löst Angst bei ihm aus.
Wer URI zu sich nehmen möchte, braucht viel Geduld und Einfühlungsvermögen. Vielleicht kann man den lieben Kerl ganz langsam an ein neues Zuhause gewöhnen, indem man ihn anfangs vielleicht erst mal stundenweise mitnimmt. Neue Anfälle gab es bis heute gottlob auch nicht mehr. Auch die so genannte Unsauberkeit – die ja keine ist, sonst würde er sich überall unkontrolliert lösen – würde mit der Zeit, vor allem bei zunehmender Vertrautheit, wahrscheinlich völlig verschwinden.
Wir hoffen, dass URI doch noch mal seine Chance auf ein glückliches Zuhause bekommt! Über Paten, die seine Versorgung sowie notwendige Untersuchungen und Medikamente bis dahin sichern, wären wir allerdings sehr dankbar!
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