Tierheim Paderborn
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"Es ist nicht gut allein zu sein."

Der Verhaltensforscher Prof. Dr. Leyhausen bestätigt: Die meisten Hauskatzen sind gesellig und schließen mit anderen Katzen tiefe Freundschaften. Damit es dazu kommen kann, muss der Mensch die Rahmenbedingungen schaffen.

Nachfolgende Tipps sind Ihnen dabei sicherlich nützlich:

  • Bewährt hat es sich, beim Anschaffen einer zweiten Katze ein etwa 10 Wochen altes Kätzchen zu wählen, da dadurch bei der älteren Katze Beschützerinstinkte ausgelöst werden können. Natürlich erfordert es vom Menschen große Geduld, bis sich eine solche Katzenfreundschaft entwickelt hat.

  • Berufstätige Katzenhalter sollten sich einige Tage Urlaub nehmen bzw. ein ganzes Wochenende einplanen.

  • Für beide Katzen zunächst eigene Schlaf- und Futterplätze sowie Katzentoiletten einrichten.

  • Ausgiebiges spielen mit beiden Katzen schafft gegenseitiges Vertrauen.

  • Den Neuling niemals bevorzugen.

  • Die älteren Rechte der ersten Katze immer beachten.

  • Die ersten Kontakte sollten kurz sein. Bei auftretenden Aggressionen die Tiere trennen und in getrennten Zimmern beruhigen. Zu einem späteren Zeitpunkte können Sie es erneut versuchen.

  • Anfangs die Tiere nie alleine lassen, sondern erst dann, wenn Sie sicher sind, dass sie sich gut vertragen.

  • Charakterliche Anlagen der ersten Katze beachten (z.B. ruhige Katze zu ruhiger Katze, nicht "Feuer zu Wasser")

  • Da Katzen Wohlgerüchen gegenüber aufgeschlossen sind, folgender Tipp:
    Reiben Sie das Fell der neuen Katze mit einem eigenen, getragenen Kleiderstück ab. Dadurch wird ein vertrauter Geruch übertragen, der wiederum für schnellere Kontaktaufnahme sorgt.

    Geduld und Einfühlungsvermögen der Menschen, sowie Beachtung dieser oftmals bewährten Tricks, können bei den Stubentigern der Beginn einer tiefen Katzenfreundschaft werden.

    Wenn es in Einzelfällen noch Fragen gibt, wenden Sie sich bitte einfach an unser Tierheim. Wir freuen uns auf Ihre Fragen.