Tierheim Paderborn
Tierschutzverein "Tiere in Not" e.V. · Stadt und Kreis Paderborn · Hermann-Löns-Str. 72 · 33104 Paderborn-SN
Tel.: 05254/12355 · Fax: 05254/3269 · eMail: info@tierheim-paderborn.de · Impressum
Home Wir stellen uns vor Tiervermittlung Tierische Tipps Tierische Infos Helfen? Kontakt Links
Aktuelles
Gesetze/Verordnungen
Pflege/Pension/Hundeschule
Sponsoren
Tierheim-Zeitung
Unsere Tierschutzbücher
Unsere Tierärzte
Veranstaltungshinweise
Veranstaltungsrückblicke
Aktuelles


25.08.2010: 4 Wochen alte Katzenbabies mit Mama einfach vorm Tierheim ausgesetzt!
ACHTUNGHeute, am 27.07.10, gegen 16.00 Uhr kam eine Frau ins Tierheim, die 3 Katzenbabies mit Mutter abgeben wollte, weil die Oma ins Haus gezogen ist und eine Katzenallergie hätte. Wir boten unsere Hilfe zur Weitervermittlung an und baten die Frau die Katzen doch bei sich in einem Raum unterzubringen, wo sie keinen Kontakt zur Oma hätten. Wir konnten wegen Überfüllung die Katzen leider zurzeit nicht aufnehmen, würden uns aber um die Vermittlung kümmern. Daraufhin ging die Frau wortlos hinaus. Draußen vorm Tor hat sie dann die Babies aus dem Korb genommen und samt der Mutter einfach laufen lassen. Eine Besucherin, die später noch kam, sah die Kleinen hilflos umherlaufen, fing sie ein und brachte sie uns. Mitarbeiter machten sich sofort auf den Weg die Mutterkatze einzufangen und hatten Glück, dass diese sich nicht schon weiter in den Wald entfernt hatte.
Wir suchen jetzt Zeugen, die Angaben machen können über die Identität der Person, die die Katzen ausgesetzt hat. Die Frau ist schätzungsweise Anfang 30, zierlich, vielleicht 1,65 m groß, hat einen Pagenschnitt, dunkle Haar und trug eine weiße Hose mit lila Oberteil. Vielleicht hat sich jemand das Kennzeichen des Autos gemerkt. Wir haben inzwischen Anzeige gegen Unbekannt bei der Polizei erstattet. Hinweise bitte unter: 05254-12355 (AB)

21.07.2010: Tierheim spart über 2000 Euro an Energiekosten
A. von Borzykowski, Gabi Votsmeier mit UriÜber eine Ersparnis von über 2000 Euro im Jahr kann sich das Tierheim in Schloß Neuhaus freuen. Die unabhängige Energieberaterin Alexandra von Borzykowski von VIS Energie aus Paderborn analysierte den Bedarf und prüfte die bestehenden Strom- und Gaslieferverträge der gemeinnützigen Einrichtung. Seit elf Jahren berät sie Unternehmen in allen Fragen rund um die Energielieferungen und hilft Kosten sparen. Sie fand einen wesentlich günstigeren Anbieter und bereitetet die Verträge vor – das Tierheim musste nur noch unterschreiben. Durch den Anbieterwechsel spart der Verein „Tiere in Not“ allein in den kommenden beiden Jahren rund 2680 Euro.
Ihr Honorar in Höhe von 25 Prozent der gesparten Summe spendete die VIS-Energie-Chefin dem Verein. „Total Klasse – so sparen wir doppelt“, freut sich Gabriele Votsmeier vom Tierheim-Vorstand. „Das Geld können wir gut anders verwenden, zum Beispiel für Tierarztrechnungen.“
Weitere Infos zur Energiesparberatung unter Tel. 05251/8899444 oder www.vis-energie.de.

Text & Foto: Ellen Krause, Padertext

16.07.2010: Kastrationspflicht für freilaufende Katzen!
Kastrationspflicht für freilaufende Katzen!Erfreulicherweise werden wir immer wieder von Tierschutzvereinen aus ganz Deutschland darauf angesprochen, wie die Kastrationspflicht in Paderborn durchgesetzt wurde.

Den Antrag kann im Prinzip jeder Bürger an die zuständigen Gemeinderäte, Aufsichtsbehörden, Bürgermeister oder auch Fraktionen stellen. Es sind weder Politiker noch Parteien für diesen Antrag notwendig.

Wie so ein Antrag aussehen kann, können Sie auf der Internetseite der Stadt Bonn einsehen: http://www2.bonn.de/bo_ris/daten/o/htm/09/0911819.htm.

Alternativ können Sie auch diesen Musterbrief verwenden: http://www.tierheim-paderborn.info/download/Musterbrief.doc

Die verwaltungsrechtliche Sicht wurde durch den Düsseldorfer Rechtsanwalt Dr. Küttner in einem Gutachten betrachtet. Dieses Gutachten, dem auch ein Musterschreiben angehängt ist, können Sie hier herunter laden: http://www.tierheim-paderborn.info/download/Rechtsgutachten.pdf

Auf der Seite http://www.tierschutzunion.org/tierschutz-allgemein/paderborner-modell/ können Sie den Wortlaut der Verordnung nachlesen. Die dazugehörigen Anlagen wiederum gibt es im virtuellen Rathaus der Stadt Paderborn: http://www1.paderborn.de/ris/interech.nsf/%28AllDocsiV%29/7A7B4C6DE82499A9C12574AB0027ED75v?OpenDocument.

Sucht man im Internet nach “Antrag Kastrationspflicht”, so findet man sehr viele Initiativen und Organisationen, die dem Paderborner Vorbild folgen möchten. Wir begrüßen dies sehr und hoffen, dass die Kastrationspflicht für freilaufende Katzen in Paderborn bald keine Ausnahme mehr darstellt, sondern bundesweit umgesetzt wird.

PETA Deutschland stellt auf deren Homepage Flyer und Plakat zum kostenlosen Download zur Verfügung: http://www.peta.de/web/katzenjammer.3131.html

Wie wichtig die Kastration von Katzen ist, erkannt man sofort, wenn man davon ausgeht, dass ein Katzenpaar pro Jahr zweimal Nachwuchs bekommt und jeweils 3 Kätzchen pro Wurf überleben, dann ergibt das nach 10 Jahren über 80 Millionen Kätzchen!

Helfen Sie mit, indem Sie Ihre Tiere kastrieren lassen! Sprechen Sie auch Ihre Nachbarn und Bekannten an, wenn Sie befürchten, dass die Katzen nicht kastriert sind!

17.05.2010: Hunde-Rasselisten in Deutschland!
ACHTUNGHallo liebe Tierschützer, Tierrechtler, Hundehalter und Freunde!

Wir brauchen Eure Hilfe, damit die Rasselisten in Deutschland endlich der Vergangenheit angehören. Unsere Hunde sollen genauso leben dürfen, wie alle anderen Hunde auch. Sie möchten genauso frei toben, spielen und mit Artgenossen kommunizieren, diese Grundbedürfnisse sind nach den aktuellen Gesetzen nur sehr bedingt möglich. Wir möchten unseren Hunden, gemeinsam mit Euch, ihre Freiheit zurückgeben, derer man sie vor Jahren ungerechtfertigter Weise beraubt hat. Mit den völlig schwachsinnigen Vorurteilen und dem Mythos um so genannte Kampfhunde muss Schluss sein! Kein Lebewesen ist aufgrund seiner Rasse gefährlich. Dies wurde durch alle renommierten Fachleute eindeutig bewiesen. Ihnen sollte unser Vertrauen gehören und nicht den Journalisten aufreißerischer Tageszeitungen. Um aktiver etwas für unsere Hunde zu tun, haben wir vor drei Jahren eine Demonstrationsinitiative gegründet: den SoKa Run NRW (nähere Infos unter: http://soka-run-nrw.over-blog.de/pages/Was_ist_das-2204049.html). Zu unseren Mitstreitern gehören u.a. Davids Revenge, Bullterier in Not, Pit Staff & Co. und Tierfotografin Eva Nimtschek. In diesem Jahr findet der SoKa Run am 05. Juni (wegen des Termins bitte auf dem Laufenden halten -> Weblog) wie gewohnt auf dem Burgplatz in Düsseldorf statt. Unser wichtigster Programmpunkt ist die offizielle Übergabe unserer Petition an die Landtagspolitiker (wir haben bereits feste Zusagen der Landtagsfraktionen der FDP, der Grünen, der SPD und der Linken). Bereits seit dem letzten Run sammeln wir fleißig Unterschriften. Trotzdem benötigen wir hier noch eine Menge Unterstützung: Bitte verlinkt uns auf Eurer Homepage, damit wir noch mehr Unterschriften bekommen, denn uns rennt die Zeit davon. Gerne lassen wir Euch auch Informationsmaterial zu den Runs und der Petition zukommen, dann könnt Ihr alles direkt auf Eure Homepage stellen.Nahezu alle bekannten Parteien haben uns durch Stellungnahmen signalisiert, dass sie die Rasselisten nicht mehr für geeignet halten und sich mit diesem Thema umgehend nach den Landtagswahlen in NRW auseinandersetzen wollen. Der Zeitpunkt der Übergabe im Juni ist also sehr günstig! Viele namenhafte Kynologen haben uns freundlicherweise ihre Arbeiten über sog. Kampfhunde für den Zweck der Petition zur Verfügung gestellt. Ausserdem liegt unserer Petition ein Koalitionsvertrag von CDU,CSU/FDP vor, der die Rasselisten in Schleswig Holstein abschaffen soll, sowie Stellungnahmen der Bundestierärztekammer und des VDH.

Wir glauben fest daran, dass wir es diesmal GEMEINSAM schaffen können. Also macht mit, verlinkt uns und UNTERSCHREIBT fleissig: http://soka-run-nrw.over-blog.de/pages/Unsere_Petition-2471773.html

Bei Rückfragen: Tel. 0179-9113454

Zweifelt nie daran, dass eine kleine Gruppe denkender und entschlossener Bürger die Welt verändern kann. In Wirklichkeit hat nur dies Veränderungen herbeigeführt. Margaret Mead

Liebe Grüße, Anna-Lena Gross und das SoKa Run NRW-Team

31.03.2010: Gegen Massentierhaltung - Aktion der „Tierfreunde“ in der Paderborner Fußgängerzone
ANKUENDIGUNGAm Ostersamstag, 3. April, kommt das Tierschutzmobil von „Die Tierfreunde e.V.“ in die Paderborner Fußgängerzone. Auf einer Großleinwand im Heck des Fahrzeuges wird Filmmaterial aus der Massentierhaltung sowie der Weg vom Tier zum Produkt Fleisch gezeigt. Damit wollen die „Tierfreunde“ öffentlich machen, was sonst ihrer Meinung nach verborgen hinter Mauern von Ställen und Schlachthöfen geschieht. Der durchschnittliche Bundesbürger verzehre in seinem Leben rund 54 Schweine, des weiteren 4 Rinder, 1660 Hühner, 79 Enten. 104 Puten und 6 Gänse.

Vom meist leidvollen Leben dieser Tiere und ihrem Sterben wollten Verbraucher in der Regel nichts wissen, so die Organisatoren.

Aber daneben geb es noch zahlreiche weitere negative Begleiterscheinungen des Fleischkonsums, der sich in den letzten 50 Jahren weltweit vervierfacht habe. So verursache die Fleisch und Milchproduktion 18 Prozent aller Treibhausemissionen – mehr als der gesamte globale Verkehr. Außerdem werde für jedes Kilogramm Fleisch mehr Wasser verwendet, als jeder Deutsche in einem Jahr zum Duschen brauche, nämlich ganze 20.000 Liter. 90 Prozent der weltweiten Sojaernte sowie die Hälfte des angebauten Getreides würden von Rindern gefressen.

01.03.2010: Achtung: Bei Anruf Abzocke! - Betrüger nutzen Tierleid aus - SMS-Codes und Anrufe in Zusammenhang mit Online Bezahldiensten ignorieren
ACHTUNGBetrüger suchen gezielt nach Telefonnummern in Vermisstenanzeigen und melden sich z.Bsp. auch als Mitarbeiter vom Tierheim Paderborn-Schloß Neuhaus und erschleichen sich Aktivierungscodes von Online-Bezahlsystemen.

Die Tierschutzorganisation TASSO e.V. warnt vor betrügerischen Aktionen angeblicher Tierschutzorganisationen. Laut Philip McCreight, Leiter der TASSO-Zentrale, erhielten derzeit zahlreiche Telefonbesitzer Anrufe aus Spanien, in denen nach einem per SMS auf das Handy übermittelten PIN-Code des Online-Bezahldienstes „Clickandbuy“ gefragt wird. Dieser Code würde beispielsweise für die Weiterleitung der Vermisstenanzeige an Tierheime benötigt, so die Behauptung. Tatsächlich aber dient der von „Clickandbuy“ gesendete Code ausschließlich zur Verifizierung der Anmeldung beim Bezahldienst. „Die Betrüger haben sich mit den Angaben aus der Vermisstenanzeige angemeldet, unter anderem auch mit der üblicherweise angegebenen Handy-Nummer“, mutmaßt McCreight. „Damit die Registrierung klappt und man per Mausklick weltweit einkaufen kann, muss man den von ‚Clickandbuy‘ per SMS zugesandten Bestätigungs-Code in ein Web-Formular eingeben. Damit soll die Authentizität der Anmeldung sichergestellt werden.“ Der TASSO-Chef empfiehlt: Wenn jemand am Telefon nach eindeutig vertraulichen Informationen wie PIN-Codes fragt, grundsätzlich auflegen. „Da auf die klassischen Phishing-Methoden per E-Mail kaum noch jemand hereinfällt, suchen sich die Betrüger neue Einnahmequellen“, meint McCreight. „Besitzer vermisster Tiere scheinen optimale Opfer zu sein. Schließlich würden viele alles tun, nur um ihren Liebling zurückzubekommen.“

10.01.2010: Vielen lieben DANK für die tolle Unterstützung!
ACHTUNGLiebe Tierfreunde!

Am heutigen Sonntag konnten (fast) alle Meerschweinchen ein Zuhause finden! Wir haben nur noch einen einsamen kastrierten Bock zu vermitteln...

Vielen, vielen Dank! Wir sind wirklich überwältigt von der tollen Resonanz, die wir aufgrund der Berichterstattung im Westfälischen Volksblatt, in der Neuen Westfälischen, in der BILD-Zeitung, im WDR-Bericht der Aktuelle Stunde sowie in Radio Hochstift und 1Live erhalten haben. In nur vier Tagen konnten nicht nur die 36 Findlinge untergebracht werden, sondern es fanden zusätzlich noch 5 Nymphen- und die Wellensittiche sowie vier weitere Meerschweinchendamen ein Zuhause.

Bedanken möchten wir uns auch für die Sach-, Futter- und Geldspenden!

Der Vorstand und das gesamte Tierheimteam!

23.09.2009: Hunde werden zur Waage gebeten
FOTO: Heiko AppelbaumSpendenaktion der Raiffeisen-Märkte für Tierheime

Kreis Paderborn. Je höher das Gewicht eines Hundes ist, desto größer fällt die Futterspende an die Tierheime im Kreis Paderborn aus. Das ist die Idee einer Spendenaktion der Raiffeisen-Märkte im Kreis Paderborn.

Am Freitag, 25. September und Samstag, 26. September, werden alle Hunde gewogen, die von ihren Haltern in den Raiffeisen-Filialen in Paderborn, Elsen, Salzkotten, Lichtenau, Bad Lippspringe, Haaren, Büren und Buke vorgestellt werden. Dort wird mit einer Spezialwaage das Gewicht der Vierbeiner bestimmt. Für jedes Hunde-kilo spenden die Raiffeisen-Märkte ein Pfund Hundefutter an das örtliche Tierheim.

„Die Tierheime sind dringend auf Spenden angewiesen“, sagt Stefan Wigge, Leiter des Einzelhandels der Raiffeisen Warengenossenschaft Paderborn-Bürener Land. „Mit unserer Aktion möchten wir aber auch auf die hervorragende Arbeit hinweisen, die in den Tierheimen geleistet wird.“

Die Raiffeisen-Märkte haben sich das Motto „Wir leben Nähe“ auf die Fahnen geschrieben und engagieren sich daher regelmäßig für Organisationen in der Region. Unterstützt wird das Vorhaben auch von einem Hundefutter-Hersteller der vor Ort mit einer Rabatt-Aktion lockt.

FOTO: Gewicht macht Appetit: Die Langhaar Weimaranerin Fenja und der Ungarische Vorstehhund Connor von Matthias Sprute aus Lichtenau-Ebbinghausen (links) bringen zusammen 54 kg auf die Waage. Dafür gibt es von Stefan Wigge 30 kg Hundefutter ins Tierheim. FOTO: HEIKO APPELBAUM

Quelle: Neue Westfälische, Paderborner Kreiszeitung, Mittwoch 23. September 2009

03.09.2009: Katzenjammer im Tierheim
Die Pläne für den Neubau des Katzenhauses stehen, aber es fehlt Geld

VON CHRISTIAN LUND

Paderborn. Sie haben allen Grund, zu maunzen: Den Katzen im Tierheim Paderborn wird’s zu eng. Damit die Stubentiger wieder schnurren können, wollen sie ein neues Katzenhaus. Doch das kostet.

Das Katzenaußengehege ist über zwanzig Jahre alt. Die Holzhütten, in denen die Samtpfoten Unterschlupf finden, sind marode und nicht mehr zu sanieren. „Derjenige, der das damals für uns gebaut hat, geht jetzt in Rente“, erzählt Gabi Votsmeier, Vorsitzende vom Tierschutzverein. Und eng ist es auch noch geworden. Ursprünglich war der Platz im Tierheim für 100 Katzen ausgelegt. Mittlerweile leben aber 147 Katzen auf dem Gelände und sitzen oftmals Fell an Fell. Nicht, um sich zu wärmen. Sondern weil der Platz nicht reicht.

Die Zeit scheint also reif genug, ein neues Gehege zu bauen. „Wir haben bereits alles geplant“, sagt Votsmeier. Auch die vorläufige Baugenehmigung liegt vor. Das neue, zweistöckige Katzenhaus mit einer Gesamtfläche von 240 Quadratmetern soll direkt ans Haupthaus angeschlossen werden. „Daneben wollen wir ein 150 Quadratmeter großes Außengehege errichten, das in den Wald integriert wird“, verrät sie. So werden die Stubentiger von Natur umgeben sein, können ihre Krallen an den Bäumen schärfen und derweil Waldluft schnuppern.

Das Katzenhaus wird nicht mehr aus Holz gebaut sein, sondern aus Stein. Fliesen machen es den Mitarbeitern des Tierheims möglich, besser die Innenräume zu reinigen und zu desinfizieren.

„Durch das neue Platzangebot können wir hoffentlich bald alle Fundkatzen aufnehmen“, erklärt Votsmeier weiter. Denn in den vergangenen Jahren sei es immer wieder vorgekommen, dass das Tierheim wegen Platzmangels einen Aufnahmestopp für Katzen verhängen musste.

Außerdem sei das neue Gebäude stressfreier gestaltet: „Je mehr Katzen wir haben, desto mehr Stress und Krankheiten können bei ihnen ausbrechen“, erklärt die Vorsitzende die Gefahr des Platzmangels. Durch ein neues und größeres Katzenhaus ließen sich auch die Tierarztkosten verringern, hofft sie.

Monatlich verschlingt der Betrieb des Tierheims einen Betrag von 20.000 Euro. „Wir können aber von dem laufenden Betrieb kein Geld abzwacken und in den Neubau vom Katzenhaus stecken.“ Deshalb ist das Tierheim auf Spenden angewiesen. Die vorläufig geschätzte Bausumme beläuft sich auf 150.000 Euro. Auf dem Spendenkonto sind bis jetzt aber nur 51.606 Euro zusammen gekommen. Zu wenig, um den Miezekatzen ein neues Heim zu bauen.

Aus diesem Grund feiert das Tierheim (Hermann-Löns-Straße 72, Paderborn Schloß-Neuhaus) am Sonntag, 16. August, zwischen 12 und 17 Uhr ein großes Katzenfest mit vielen Attraktionen. Dabei wollen die Mitarbeiter über den Neubau informieren und freuen sich über jede Spende. Bei den Katzen hört man es auch: sie schnurren.


Nur ein Euro pro Paderborner

Der Katzenhausneubau im Tierheim ist teuer und kann aus eigenen Mitteln nicht finanziert werden. Deshalb sucht das Tierheim dringend nach Kleinspenden, Sammelaktionen und großen Sponsoren. „Wenn jeder im Kreis Paderborn einen Euro spenden würde, könnten wir sofort mit dem Bau beginnen“, sagt Votsmeier. Aber auch Materialspenden helfen.

Sonder-Spendenkonten: Sparkasse Paderborn, BLZ 472 501 01, Kto. 35 10 55 51 65 oder Volksbank Paderborn, BLZ 472 601 21, Kto. 90 65 52 88 54. Nähere Informationen: www.tierheim-paderborn.de

Quelle: Neue Westfälische, Paderborner Kreiszeitung, Donnerstag 13.08.2009

13.08.2009: Damit die Katzen nicht vor die Hunde gehen...
Im Tierheim: Leiterin Svenja Klein mit zwei jungen Katern. FOTO: R: ROHLFPaderborn. Die Katzen im Tierheim Paderborn können nicht länger warten. Sie maunzen nach Hilfe. Zu eng, zu voll ist’s geworden. Und zu viele neue Katzen wollen auch noch rein. Abhilfe kann nur ein neues Katzenhaus schaffen. Mit mehr Platz für sie alle. Doch der Weg bis zu einem Neubau ist weit.

Quelle: Neue Westfälische, Paderborner Kreiszeitung, Donnerstag 13.08.2009

05.04.2009: Presse-Mitteilung: Bei Anruf Abzocke
ACHTUNGFalsche Tierschützer am Telefon: Bei Anruf Abzocke

„Hallo, ich rufe an vom Tierschutz, um die Daten Ihres Haustiers abzugleichen und zu fragen, ob die Mitgliedschaft verlängert werden soll.“ So oder so ähnlich melden sich derzeit falsche Tierschützer am Telefon. Ihr Ziel: Die Angerufenen sollen Geld überweisen oder persönliche Daten mitsamt Bankverbindung preisgeben. Als Urheber der Telefonaktionen werden bevorzugt Tierschutzorganisationen missbraucht, unter anderen der auf die Rückvermittlung von Haustieren spezialisierte Verein TASSO e.V.: „Abgesehen davon, dass wir gar keine Mitgliedsbeiträge oder sonstige Gebühren verlangen; wir nehmen Kontakt mit den bei uns registrierten Tierbesitzer ausschließlich im Rahmen von Rückvermittlungen verlorener Tiere auf“, erklärt Philip McCreight, Leiter der TASSO-Zentrale in Hattersheim bei Frankfurt.

Telefonanrufen, bei denen es um Geld geht, sollte man grundsätzlich mit äußerster Vorsicht begegnen, rät McCreight. Sicheres Indiz für unseriöse Anfragen sei die ausgeblendete Telefonnummer. „Moderne Telefone verfügen über ein Display, das die Nummer des Anrufers zeigt“, erklärt der Tierschützer. Diese Nummer werde automatisch an den Angerufenen übermittelt – es sei denn, die Weitergabe wurde vom Anrufer bewusst abgeschaltet. CLIR (Calling Line Identification Restriction) nennt sich diese Funktion, die anonyme Anrufe überhaupt erst möglich macht. „Leider gibt es keine Möglichkeit, bei aktivierter CLIR den Anrufer zu identifizieren“, bedauert McCreight und empfiehlt: „Ruft jemand in Sachen Tierschutz an, fragt nach persönlichen Daten oder bittet um Beiträge oder Spenden, genügt ein Blick aufs Display. Bleibt dieses leer, einfach um eine Telefonnummer für den Rückruf bitten – mit ziemlicher Sicherheit wird dann das Gespräch vom Anrufer blitzschnell beendet…“

TASSO e.V., Frankfurter Str. 20 ● 65795 Hattersheim ● Germany
Telefon: +49 (0) 6190.937300 ● Telefax: +49 (0) 6190.937400
eMail: newsletter@tasso.net ● HomePage: www.tasso.net

30.10.2008: Großzügige Sachspende von der Fa. FINKE aus Paderborn!
Großzügige Spende von der Fa. MÖBEL-FINKE in Paderborn!Als sich nach 13 Jahren unsere alte Industrie-Waschmaschine endgültig verabschiedete, hatten wir ein Riesenproblem! Geld für eine neue Maschine hatten wir nicht, Wäschereien wären zu teuer! Die Wäsche türmte sich meterhoch und die verbleibende kleine Waschmaschine konnte den täglich größer werdenden Berg nicht abbauen. Auch die schnell helfenden Tierfreunde, die die Wäsche tagelang privat wuschen, konnten diesem nicht mehr Herr werden.

Da kam die Rettung: Die Fa. FINKE (Das Erlebnis-Einrichten GmbH & Co. KG) sorgte innerhalb von 4 Tagen dafür, dass wir eine neue 13kg-Industrie-Waschmaschine betriebsbereit zur Verfügung gestellt bekamen!

Diese großzügige Spende hat eine große finanzielle Last von unseren Schultern genommen!

Ein Riesen-Dankeschön vom Vorstand, dem gesamten Tierheim-Team, aber auch von allen zwei- und vierbeinigen Tierheim-Bewohnern!

20.06.2008: Newsletter - Menschen für Tierrechte - Bundesverband der Tierversuchsgegner e.V.
STOPÖsterreichische Tierschützer bleiben in Untersuchungshaft - Infos und Protestmöglichkeiten

Österreichische Tierschützer bleiben in Untersuchungshaft - Bundesverband protestiert

Seit 20 Tagen schon sitzen in Österreich zehn Tierschützer in Untersuchungshaft und ein Ende ist nicht abzusehen, denn letzten Freitag wurde die Haft um weitere vier Wochen verlängert. Die Staatsanwaltschaft wirft den Tierschützern die Bildung einer kriminellen Vereinigung nach § 278a StGB vor, ein Passus, der sich auf die organisierte Kriminalität (wie Mafia, Schlepperbanden und ähnliches) bezieht.

Nach Informationen des Bundesverbandes Menschen für Tierrechte hat die Staatsanwaltschaft bisher aber keine Beweise vorlegen können, die die Existenz einer „kriminellen Organisation” nahe legen. Der Verband forderte deswegen heute die zuständige Justizministerin Maria Berger und Innenminister Günther Platter per Fax auf, das Vorgehen der Behörden auf seine Rechtstaatlichkeit und Verhältnismäßigkeit zu überprüfen. Zudem machte der Verband darauf aufmerksam, dass die Betroffenen, wenn keine konkreten belastenden Indizien vorlägen, freigelassen und umgehend rehabilitiert werden müssen.

Mittlerweile hat sich auch Amnesty International zu den Vorfällen geäußert. AI ist besorgt und bezweifelt u. a. die Verhältnismäßigkeit des Vorgehens der Polizei. Schon im Zuge der Hausdurchsuchungen am 21. Mai 2008 soll es neben Erniedrigungs- und Einschüchterungsmaßnahmen auch zu rechtswidrigen Vorgängen gekommen sein. Gegen die ermittelnde Beamtin wurde bereits Anzeige wegen Amtsmissbrauch erstattet.

Nach Informationen der betroffenen Vereine steht der wesentliche Belastungszeuge nicht zu der Aussage, die von der Polizei wiedergegeben wurde. Hinzu kommt, dass auch nicht beschuldigte Vereine wegen der umfangreichen Beschlagnahmungen nicht mehr handlungsfähig sind. Mobiltelefone, Computer und Archive wurden eingezogen und trotz mehrmaliger Aufforderung nicht zurückgegeben. Täglich finden Demonstrationen, Solidaritäts- und Protestkundgebungen auch in Deutschland statt.


Infos und Protestmöglichkeiten:

> Einen ausführlichen Bericht und eine Chronologie der Ereignisse finden Sie hier: www.gruene.at

> Hier lesen Sie die Stellungnahme von Amnesty International: www.vgt.at

> Online Petition und Email-Appelle des Vereins gegen Tierfabriken (VGT) finden Sie unter: www.vgt.at

> Auch die Angehörigen und FreundInnen der Inhaftierten rufen auf, ihre Petition zu unterzeichnen unter: antirep2008

Menschen für Tierrechte – Bundesverband der Tierversuchsgegner e.V.
Roermonder Str. 4a, 52072 Aachen
Internet: http://www.tierrechte.de/
Kontakt: Pressestelle – Stephanie Elsner
Tel.: 05207 - 929263, E-Mail: elsner@tierrechte.de

Der Bundesverband Menschen für Tierrechte setzt sich auf rechtlicher, politischer und gesellschaftlicher Ebene für die Anerkennung und Umsetzung elementarer Tierrechte ein. Als Dachverband sind ihm etwa 100 Vereine sowie persönliche Fördermitglieder angeschlossen. Seit seiner Gründung ist er als gemeinnützig und besonders förderungswürdig anerkannt.

Spenden-/Beitragskonto:
Sparkasse Aachen
BLZ: 390 500 00
IBAN DE02 3905 0000 0016 0079 73
Kto: 16 00 79 73
SWIFT-BIC AACSDE33
Online-Spende: www.spenden.tierrechte.de

07.05.2008: Kastrationspflicht für Katzen kommt
ACHTUNGPaderborn ist Vorreiter in Deutschland

Paderborn (st). Paderborner Katzenbesitzer können sich darauf einstellen, dass in ein paar Monaten ein Kastrationsgebot für jene „Stubentiger“ gilt, die freien Auslauf haben. „Ja, wir planen in diese Richtung“, sagte der Erste Beigeordnete Carsten Venherm gestern gegenüber der NW. Er bestätigte, dass die gegenwärtige Überarbeitung der ordnungsbehördlichen Verordnung der Stadt auf ein Kastrationsgebot hinausläuft. Noch vor der Sommerpause soll der Rat darüber beschließen.

Die Kastration herrenloser Katzen, die schon seit längerer Zeit praktiziert wird, reicht aus Sicht der SPD-Ratsfraktion nicht aus, um den Anstieg der Katzenpopulation wirksam zu bremsen. Deshalb hatte SPD-Ratsmitglied Kornelia Welz Ende Februar im Haupt- und Finanzausschuss ein Kastrationsgebot für freilaufende, nicht verwilderte Katzen gefordert. Der Ausschuss debattierte das Thema kontrovers, erteilte dann aber den Auftrag an die Verwaltung, den Einbau eines solchen Passus in die „ordnungsbehördliche Verordnung der Stadt Paderborn zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung“ (so die genaue Bezeichnung) zu prüfen.

Zu den stärksten Befürwortern einer solchen Regelung zählt der Verein Tiere in Not, der das Paderborner Tierheim betreibt. „Wir als Tierschutzverein und Tierheim, die von dieser Problematik am stärksten betroffen sind, stehen hinter der Einführung der Katzen-Kastrationspflicht“, bekräftigte die Vereinsvorsitzende Gabi Votsmeier in einer Presseerklärung. Im letzten Jahr habe das Tierheim schon zweimal notgedrungen einen Aufnahmestopp für Katzen verhängt. Bis Ende April dieses Jahres habe die Einrichtung bereits 141 Katzen aufnehmen müssen. Vor einem Jahr seien es um diese Zeit 116 Tiere gewesen. Votsmeier vermutet aufgrund dieses Anstiegs, ,,dass in diesem Jahr unsere Aufnahmekapazität noch eher erschöpft ist“.

An Details der geplanten Regelung werde derzeit noch gefeilt, sagte Carsten Venherm, der auch Rechtsdezernent der Stadt ist. Nur in Österreich gebe es bislang ein solches Kastrationsgebot, für Deutschland bedeute es Neuland. Der Erste Beigeordnete sieht sich jedoch durch den Kreisveterinär, die Tierärzte des Kreises und die Tierschutzvereine darin bestärkt, dass die Stadt mit der Aufnahme des Katzen-Kastrationsgebots in ihre Satzung auf dem richtigen Weg ist. Es komme nun darauf an, dieses Gebot „hinreichend bestimmt“ zu formulieren.

Quelle: Neue Westfälische, Paderborner Kreiszeitung, Dienstag 06.05.2008

07.04.2008: 2.000 Euro Lösegeld für Chihuahua gefordert
Paderborn (rom). Zu einer höchst ungewöhnlichen Lösegeldübergabe kam es am Samstag in der Paderborner Fußgängerzone. Am 30. März war einer Paderbornerin ihre geliebte Chihuahua-Hündin „Frieda“ entlaufen. Die Suche nach dem Hündchen mit Plakaten und Anzeigen im Internet hatte Erfolg. Eine Finderin meldete sich, forderte für die Herausgabe des Chihuahua aber 2.000 Euro „Finderlohn“. Die Hundehalterin schaltete die Polizei ein. Am Samstag sollte die Geldübergabe in der Westernstraße erfolgen. Dabei schlug die Polizei zu und nahm die Finderin und zwei Begleiter fest. Frieda (2 Jahre) konnte wohlbehalten der glücklichen Eigentümerin ausgehändigt werden. Die Tatverdächtigen wurden nach der Vernehmung wieder auf freien Fuß gesetzt.

Quelle: Neue Westfälische, Paderborner Kreiszeitung, Montag 07. April 2008

04.03.2008: Spende über 500 Euro für das Tierheim Paderborn!
Major James Howard und Kameraden vom Queens Royal Hussars, Athlone BarracksMajor James Howard und Kameraden vom Queens Royal Hussars, Athlone Barracks, überreichten dem Tierheim einen Scheck in Höhe von 500 Euro!

Darüber freuten sich nicht nur die ausgesetzten Husky- Mischlingswelpen auf den Armen der tierlieben Soldaten, sondern natürlich alle anderen Tierheiminsassen und natürlich das ganze Tierheimteam, von dem Karin Keuter von der Tierheimleitung stellvertretend den symbolischen Scheck in Empfang nahm. Vielen Dank!

19.07.2007: Das Ferienleid der Tiere
Findelkätzchen: Die beiden kleinen Miezen, die Michael Meinholz, Auszubildender im Tierheim Paderborn-Schloß Neuhaus, auf seiner Schulter und in den Händen trägt, wollte niemand mehr haben – wie 215 weitere Katzen, die seit dem 1. Mai abgegeben wurden. FOTO: REINHARD ROHLFDie Heime für Vierbeiner sind überfüllt / Mehr ausgesetzte Katzenbabys als in den Vorjahren

VON INDRA KLEY

Findelkätzchen: Die beiden kleinen Miezen, die Michael Meinholz, Auszubildender im Tierheim Paderborn-Schloß Neuhaus, auf seiner Schulter und in den Händen trägt, wollte niemand mehr haben – wie 215 weitere Katzen, die seit dem 1. Mai abgegeben wurden. FOTO: REINHARD ROHLF


Bielefeld. An einem Straßenrand in Leopoldshöhe lag sie, die Plastiktüte. Zugebunden. Mit vier kleinen Katzenbabys drin. Drei waren tot. Eine völlig entkräftete Mieze lebte noch – für wenige Stunden. „Mit den Katzen ist es zurzeit so schlimm wie nie zuvor“, sagt Barbara Snelting, Leiterin des Bielefelder Tierheims. „Wir werden bombardiert.“ Es ist Jungtierzeit. Und Ferienzeit. Nicht jedoch für die Tierheime in der Region: Sie sind bereits überfüllt, doch der Strom an ausgesetzten oder abgegebenen Tieren reißt nicht ab.

Rund 150 Katzen tummeln sich momentan im Tierheim Paderborn – fast doppelt so viel wie sonst. „An manchen Tagen haben wir bis zu 16 Katzen bekommen“, sagt Heimleiterin Svenja Fricke. Zu viel für das Paderborner Tierheim. Seit Anfang Juli gibt es einen Aufnahmestopp. „Doch wenn man sagt, es geht nicht mehr, dann stellen sie die Katzen einfach vor die Tür.“ Oder werfen sie über den Zaun. „Letztens ist eine Katze direkt im Hundebereich gelandet.“

In den vergangenen Jahren seien die meisten Tiere in den Osterferien abgegeben worden. „Das waren dann die ausrangierten Weihnachtsgeschenke“, vermutet Fricke. „Doch jetzt fing das schon drei, vier Wochen vor den Sommerferien an, dass nur noch Tiere kamen und keine mehr geholt wurden.“ Vom 1. Mai bis heute wurden 217 Katzen aufgenommen, 2006 waren es im gleichen Zeitraum 142.

Das Tierheim Bielefeld hat allein im Juni 50 Katzenbabys aufgenommen. Dass es immer mehr werden, hat nach Meinung Barbara Sneltings finanzielle Gründe. „So ein Katzenbaby ist schnell angeschafft, aber die Folgekosten sind hoch.“ Eine Kastration koste um die 125 Euro. Geld, das immer mehr Tierbesitzer einsparen. „Und wenn die Tiere draußen sind, sind sie schnell mal schwanger.“Neben den Kätzchen würden in diesem Sommer besonders viele Kleintiere ausgesetzt. „Die Leute stellen Hasen im Karton vor die Tür oder setzen sie im Wald aus“, bestätigt auch Regina Naschold vom Tierheim Detmold. „Dabei sind die es gar nicht gewohnt, dort nach Futter zu suchen“, sagt die Tierpflegerin. „Aber den Leuten ist das egal. Die ganze Moral Tieren gegenüber geht den Bach runter. Die Menschen haben keinen Respekt mehr vor ihnen.“

Die Heime appellieren an alle Tierbesitzer, sich rechtzeitig um eine Betreuung für die Urlaubszeit zu kümmern. Auf der Internetseite des Tierheims Bielefeld (www.tierheim-bielefeld.de) sind unter dem Punkt „Tierschutz“ Adressen von Tierpensionen aufgelistet. Das Tierheim Paderborn vermittelt auch private Adressen von Menschen, die Tiere in Pflege nehmen oder – bei Kurzurlauben – zu Hause betreuen. Heimleiterin Svenja Fricke ist auf jeden Fall sicher: „Wenn man sein Tier gerne hat, dann findet man eine Unterkunft.“

Quelle: Neue Westfälische, 19.07.2007

13.01.2007: Demonstration gegen Tierversuche und Harlan-Winkelmann
VERSUCHSTIERZUCHT HARLAN-WINKELMANNam Samstag, 13. Januar 2007 in Paderborn und Borchen. Voraussichtlicher Ablauf:

Paderborn:
- Treffpunkt Rathausplatz Paderborn
- ab 12:00 Uhr Infostände auf dem Rathausplatz
- ab 14:00 Uhr Demozug in Paderborn
Borchen:
- ab 16:30 Uhr Versammlung
- ab 17:00 Uhr Demozug in Borchen bis vor die Zucht / Bürogebäude der Fa. Harlan-Winkelmann
- Redebeiträge

Weitere Infos auch unter www.harlan-schliessen.de

26.11.2006: Das Einzige was ein Hund unter Ihrem Weihnachtsbaum zu suchen hat...
WEIHNACHTSBAUM MIT HUND (PETA)Tierschützer appellieren ans Christkind: Bitte keine Tiere unter den Weihnachtsbaum!

Alle Jahre wieder weisen Tierschutzorganisationen darauf hin, dass das Christkind nicht alle Weihnachtswünsche von Kindern erfüllen muss. So dürften nach Ansicht der Tierrechtsorganisation PETA (People for the Ethical Treatment of Animals) die Wunschzettel mit Häschen, Katzen, Meerschweinchen, Hunden und anderen lebenden Tieren vom Christkind ohne schlechtes Gewissen unberücksichtigt bleiben. Um den Kindern dies auch bildlich verständlich zu machen, hat PETA eine witzige Weihnachtsanzeige entworfen, die im Internet unter www.peta.de abgerufen und kostenlos veröffentlicht werden darf.

Die Anzeige mit dem Text "Das Einzige was ein Tier unter dem Weihnachtsbaum zu suchen hat" wird von einem an den Weihnachtsbaum pinkelnden Hund und dem Text "Verschenken Sie keine Tiere" ergänzt.

Es sei kein Geheimnis, dass Tiere nach dem Weihnachtsfest in Massen in den ohnehin schon überfüllten Tierheimen landeten, weil der Vermieter gegen die Tierhaltung sei, die Katze ins Freie dränge, das Häschen stinke, der Hamster tagsüber schlafe oder der Hund Pfützen hinterlasse. Jedes Tier, so PETA, habe Anspruch auf Liebe, Zuneigung und vollen Familienanschluss. Die Anschaffung eines Tieres bedürfe der reiflichen Überlegung und der Zustimmung aller Familienmitglieder.

Harald Ullmann von PETA: "Einen Pullover können Sie umtauschen, ein geschenktes, langweiliges Spiel einfach liegen lassen. Ein Lebewesen aber beansprucht über Jahre hinweg intensive Fürsorge und fordert Verantwortung, auch wenn das Interesse Ihres Kindes längst nachgelassen hat."

Quelle: PETA (PETA ist mit über 750 000 Mitgliedern die weltweit größte Tierrechtsorganisation. Ziel der Organisation ist es, durch Aufdecken von Tierquälerei, Aufklärung der Öffentlichkeit und Veränderung der Lebensweise jedem Tier zu einem besseren Leben zu verhelfen.)

25.11.2006: TASSO-Newsletter - Bundesverwaltungsgericht Leipzig
SMILEY-DOWNMit einer am Dienstag gefällten Grundsatzentscheidung des Bundesverwaltungsgerichtes in Leipzig zum Schächten hat sich ein muslimischer Metzger aus dem Lahn-Dill-Kreis nach jahrelangem Rechtsstreit gegen die Behörden in Hessen durchgesetzt.

Dem türkischen Metzger wurden die von ihm geforderten Ausnahmeregelungen zum betäubungslosen Schlachten seit 1995 immer wieder gerichtlich untersagt. Im Januar 2002 hob das Bundesverfassungsgericht die Urteile des zuständigen Kreises dann auf, weil der muslimische Metzger in seinen Grundrechten verletzt werde.

Das Tierschutzgesetz untersagt das Schlachten von Wirbeltieren ohne vorherige Betäubung. Trotzdem können laut demselben Gesetz dennoch Ausnahmen aus religiösen Gründen zugelassen werden. Der Koran verbietet den Verzehr von Blut, weil dies der Sitz der Seele sei. So muss nach dem islamischen Gesetz das Tier ausbluten und darf nicht vorher getötet werden. Eine Betäubung vor dem Schlachten würde dem Tier Verletzungen zufügen, die es also „unrein“ machen würden.

Beim Schächten werden die Halsschlagader, sowie die Luft- und Speiseröhre mit einem scharfen Messer mit einem einzigen Schnitt durchtrennt. Wird eine Schächtung fachgerecht ausgeführt dauert es 10 bis 30 Sekunden, bis das Tier ausblutet; bei unsachgemäßen Vorgehen, leidet das Tier bis zu einer halben Stunde.

Dieses ist das erste Urteil eines obersten Gerichtshofes gegen die Interessen des Tierschutzes, nachdem Deutschland den Tierschutz ins Grundgesetz aufgenommen und zum Staatsziel erklärt hat.

TASSO e.V.

Frankfurter Str. 20 ● 65795 Hattersheim ● Germany
Telefon: +49 (0) 6190.937300 ● Telefax: +49 (0) 6190.937400
eMail: newsletter@tiernotruf.org ● HomePage: www.tiernotruf.org

18.10.2006: Mit 1.500 Euro Herz für Tiere gezeigt
Auf den Hund gekommen: Aziz Ipek (vorne r.) überreicht symbolisch dem Labrador-Mischling Uri den Scheck. Bei der Übergabe in Schloß Neuhaus dabei waren (vorne v. l.) Tierheim-Leiterin Svenja Fricke und die Vorstandsmitglieder Karin Gelhaus, Gabi Votsmeier, Iris Talmann-Joseph, (hinten, v. l.) Hans-Jürgen Schuster, Dr. Nicole J. Lehmann und Sabine Glahe. FOTO: ANDREAS GÖTTEBürener Senioren-Wohnpark spendet ans Tierheim

Büren (ag). Die Mitarbeiter der Senioren-Wohnpark Büren GmbH zeigten jetzt ein Herz für Tiere. Die dabei zusammengekommenen 1.500 Euro überreichte Einrichtungsleiter Aziz Ipek an den Vorstand des Tierheims in Paderborn.

„Gerade zum kalten Winter hin haben unsere 60 Mitarbeiter an die Tiere gedacht“, freute sich Ipek. Auch in der Seniorenresidenz werde mit Tieren gearbeitet. Vögel gebe es schon, demnächst soll es wöchentlich für die Demenz-Patienten auch eine Hunderunde geben, um die Sinne zu fördern.

Der Vorstand des Tierheims will die Geldspende vor allem zur Deckung der hohen Tierarztkosten verwenden. Sie betragen monatlich rund 7.500 Euro. Deshalb sollten abgegebene Tiere geimpft und möglichst auch kastriert sein.

In Schloß Neuhaus betreuen zurzeit fünf feste Mitarbeiter, zwei Auszubildende, drei Aushilfen und weitere ehrenamtliche Mitarbeiter 120 Katzen, rund 30 Hunde, 35 Kaninchen und 3 Frettchen. Ehrenamtliche Personen für das Ausführen der Hunde werden für die Zeit von 13.30 bis 15 Uhr, außer montags, gesucht.

Quelle: Neue Westfälische, Paderborner Kreiszeitung, Mittwoch 18. Oktober 2006

23.06.2006: Glückspunkte für Tierheim
SMILEY-UPIn der Kindersendung „Tabaluga tivi“ (ZDF) sind inzwischen in schöner Regelmäßigkeit auch Paderborner Kids dabei: Am Samstag 24. Juni um 7.20 Uhr kämpfen Viktoria Venus und Lea Boraucke aus Paderborn mit Kindern aus Bad Tölz und Lenggries (Oberbayern) um „Glückspunkte“. Diese werden am Ende der Sendung in Euro umgewandelt und von den Kindern gespendet. Viktoria Venus und Lea Boraucke spielen für den Verein „Tiere in Not e.V.“, Träger des Tierheims in Schloß Neuhaus. Jeden Monat braucht das Tierheim mehrere tausend Euro für Tierarztkosten und Medikamente der Tiere. Viele Tiere haben schwere Krankheiten und müssen täglich Spritzen bekommen. Außerdem müssen die Tiere, die neu ins Tierheim kommen, genau untersucht werden. Die Sendung wird am Sonntag um 6.40 Uhr im ZDF und um 15 Uhr im KI.KA wiederholt.

© 2006 Neue Westfälische Paderborner Kreiszeitung, Freitag 23. Juni 2006

07.04.2006: NRW will zurück zur Tierquälerei
LEGEBATTERIEDüsseldorf, 05. April 2006

Remmel: NRW will zurück zur Tierquälerei
Zur Debatte und Abstimmung über die Käfighaltung von Legehennen heute im Landtag erklärt Johannes Remmel MdL, Parlamentarischer
Geschäftsführer und agrarpolitischer Sprecher:

„CDU und FDP wollen die Käfighaltung wieder einführen. Die schwarz-gelbe Koalition hat heute den Grünen Antrag für eine Beibehaltung des Verbots der Käfighaltung abgelehnt. Damit wird wahrscheinlicher, dass die Tierquälerei weitergeht. Eine entsprechende Initiative von NRW, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern am Freitag im Bundesrat steht an. Eigentlich wurde schon 2001 beschlossen, die Käfighaltung im Jahr 2007 endgültig zu verbieten. Die letzte Entscheidung haben aber die Große Koalition in Berlin und der zuständige Minister Seehofer.

Der von Befürwortern der Käfighaltung verwendete Begriff ‚Kleinvoliere’ ist Schönrederei und nichts anders als Verbrauchertäuschung. Denn in diesen Käfigen haben die Hennen kaum einen DIN A4-großen Raum.

Die NRW-Tierquäler-Koalition stellt sich mit ihrer heutigen Entscheidung gegen die Menschen. Mehr als 80 Prozent der Verbraucherinnen und Verbraucher in unserem Land lehnen die Käfighaltung ab. Seit Jahren sinkt der Absatz von Käfigeiern, während der Bedarf an Bio- und Freilandeiern inzwischen schon nicht mehr aus deutscher Produktion gedeckt werden kann.

CDU und FDP müssen sich fragen lassen, welchen Sinn die Verankerung des Tierschutzes in der Landesverfassung gehabt haben soll, wenn nicht einmal die politische Bereitschaft besteht, der Tierquälerei in den Hühnerställen eine Ende zu machen. Offensichtlich ein neuer Fall von Lobbypolitik, dieses Mal für Eierbarone, die 90 Prozent des Marktes für Käfigeier kontrollieren.“

Verantwortlich: Rudolf Schumacher - Pressesprecher - Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Landtag Nordrhein-Westfalen, Platz des Landtags 1, 40221 Düsseldorf, rudolf.schumacher@landtag.nrw.de, Tel.: 0211 884 2180, Fax.: 0211 884 2890, VertreterIn: Iren Borowicz, iren.borowicz@landtag.nrw.de, http://www.gruene.landtag.nrw.de

04.04.2006: Forschung im Namen des Schwachsinns - Mueller-Luedenscheidts Schreie
SMILEY-DOWNwww.datenbank-tierversuche.de Newsletter vom 04.04.2006

Forschung im Namen des Schwachsinns - Mueller-Luedenscheidts Schreie

Als Mueller-Luedenscheidt aus der Narkose erwacht, ist eine Platte mit Stahlschrauben unbeweglich auf seinem Kopf verankert. Ueber Bohrloechern in seinem Schaedel sind Metallroehren angebracht. So sehr er sich auch mueht, das unfoermige Ding auf seinem Kopf sitzt fest. Nach einer Woche hat er sich schon etwas an den staendigen Kopfschmerz gewoehnt, aber es soll noch viel schlimmer kommen. Mueller-Luedenscheidt wird an einem Stuhl festgeschnallt, der Kopf an einem Gestell angeschraubt, so dass er ihn ueberhaupt nicht mehr bewegen kann. Durch die Roehren werden Elektroden in sein Gehirn gesteckt und hin und her geschoben. Gleichzeitig werden ueber die Elektroden Stromstoesse abgegeben. Ploetzlich schreit Mueller- Luedenscheidt laut auf. Der Forscher ist zufrieden, er hat eine Stelle im Gehirn gefunden, die Schreie ausloest.

Der lustige Name aus Loriots Cartoon "Herren im Bad", den die Experimentatoren dem Totenkopfaeffchen gegeben haben, nuetzt ihm nichts. Er geht den Weg aller Versuchstiere: Am Ende der qualvollen Experimente wird er zusammen mit seinen Leidensgenossen Aldi, Arnold, Berry, Flizi und Kolja getoetet.

Prof. Uwe Juergens vom Primatenzentrum Goettingen quaelt und toetet Affen wie Mueller-Luedenscheidt seit mindestens Anfang der 90er Jahre in mehr oder weniger immer gleichen Versuchen. Wozu muss man wissen, welche Stelle im Gehirn beim Totenkopfaeffchen Schreie ausloest? Und warum kann jemand ungestraft 15 Jahre lang dieselben Versuche wiederholen?

Professor Juergens letzter Erguss ist einer von 50 aktuellen, in Deutschland durchgefuehrten Tierversuche, um die wir unsere Datenbank heute ergaenzt haben. Wir wollen damit wieder einmal untermauern, wie unglaublich grausam und unsinnig Tierversuche sind - hier bei uns im 21. Jahrhundert. Ebenfalls in die Rubrik "besonders haarstraeubend" faellt folgender Versuch:

An der Universitaet Leipzig wird eine anatomische Untersuchung des Harnapparates von Rhesusaffen durchgefuehrt. Die bahnbrechende Erkenntnis: Rhesusaffen haben keinen Blasenschliessmuskel und auch sonst ist der Harnapparat von Rhesusaffen ganz anders, als der des Menschen! Die Autoren sind selbst baff: "Es ist ueberraschend, dass trotz der Tatsache, dass der Rhesusaffe eines der beliebtesten Tier- modelle in der urologischen Forschung ist, detaillierte anatomische Studien des unteren Harnapparates fehlen." Diese Erkenntnis stammt nicht etwa aus dem fruehen 19. Jahrhundert, sondern aus dem Jahr 2004!

Das Praedikat "besonders perfide" erhaelt ein Versuch der Firma Boehringer Ingelheim in Biberach. Ratten wird ein potentielles Schmerzmittel (gibt es nicht schon genug davon?) verabreicht. Dann wird bei ihnen auf acht verschiedene Arten Schmerz erzeugt: Die Tiere werden auf eine heisse Platte gesetzt, der Ischiasnerv wird abgebunden, die Fusssohle wird mit einer Pinzette gezwickt, eine reizende Substanz wird in eine Pfote gespritzt usw.

Und schliesslich ein Beispiel aus der Rubrik "Beschaeftigungstherapie fuer Tierexperimentatoren": An der Universitaet Erlangen werden neun Minischweinen jeweils acht Zaehne gezogen. Die Luecken werden mit Implantaten und Kronen versehen. Seit den 70er und 80er Jahren werden beim Menschen Zahnimplantate eingesetzt. Ueblicherweise laesst man diese 5-6 Monate einheilen, bevor die Zahnprothesen aufgesetzt werden. Diese "lange Heilungsperiode wurde aber bislang nicht experimentell gesichert". Eine kuerzere Heilungsphase wurde bereits an Affen getestet. Diese Tiere haben jedoch "eine 3,3 mal hoehere Knochenstoffwechselrate als Menschen", weswegen "Vorsicht geboten ist bei der Uebertragung der Ergebnisse auf die Situation beim Menschen". Ja warum wurden diese Versuche dann ueberhaupt genehmigt und durchgefuehrt? In Erlangen versucht man es zur Abwechslung mal mit Schweinen.

Datenbank-IDs der erwaehnten Tierversuche: 3441, 3438, 3431, 3424

Dr. Corina Gericke

Die Datenbank Tierversuche (www.datenbank-tierversuche.de), ein Gemeinschaftsprojekt von Aerzte gegen Tierversuche e.V. und Menschen fuer Tierrechte - Bundesverband der Tierversuchsgegner e.V., macht die heutige Praxis des Tierversuchs transparent.

newsletter der datenbank tierversuche www.datenbank-tierversuche.de // newsletter@datenbank-tierversuche.de

30.03.2006: Gegen die sinnlose und grausame Tötung von Tieren in Spanien
WAHLKREUZHallo Tierfreunde und Tierfreundinnen,

täglich werden in sogenannten "Perreras" (Tötungstationen) in Spanien gesunde Tiere sinnlos und grausam getötet.

Bitte unterstützen Sie die nachfolgende Petition um diese Grausamkeit zu verhindern:

http://www.worldwidehelp.org/petitionen/villamartin/

Die wehrlosen Tiere werden es Ihnen danken!

22.03.2006: Popcorn für Hundefutter - Cineplex startet Spendenaktion für das Tierheim
Maruk: Der Husky-Malamut-Mischling lebt im Tierheim.Paderborn (NW). Huskys und Arktische Malamuts sind die Helden im neuen Kinofilm „Antarctica– Gefangen im Eis“, eine Story über Freundschaft, Zusammenhalt und Überlebenswillen. Zum Filmstart ruft das Cineplex zu einer außergewöhnlichen Aktion auf:

Unter dem Motto „Tausche Hundefutter gegen Popcorn“ gilt: Wer bis zum 31. März eine Dose Hundefutter oder ein Paket Trockenfutter (original) im Cineplex an den Theken abgibt, bekommt dafür eine Tüte Popcorn geschenkt. Die Futterspende kommt dem Schloss Neuhäuser Tierheim „Tiere in Not“ zugute. Den Start macht das Cineplex mit den ersten 20 Hundefutterdosen.

Rund 16.000 Euro Futterkosten verschlingen die Schützlinge des Schloss Neuhäuser Tierheimes „Tiere in Not“ jährlich. Kosten, die den Tierfreunden arg zu schaffen machen. Durch den Wegfall der finanziellen Unterstützung des Deutschen Tierhilfswerkes 2005 müssen die Mitarbeiter des 1982 gegründeten Tierschutzvereines jeden Euro rumdrehen. „Wir sind dankbar über jede Futterspende, die uns erreicht“, so Karin Keuter, stellvertretende Tierheim-Leiterin. Wichtig sei nur, so die Tierfreundin, dass die Originalverpackung nicht aufgerissen und das Futter nicht abgelaufen sei. Auch so genannt Leckerlis und Hundekuchen seien willkommen – „die finden alle Hunde klasse“, lacht Keuter und krault den Nacken des Neuankömmlings Maruk. Der Alaska Malamut-Husky-Mischling ist seit wenigen Tagen im Tierheim an der Herman-Löns-Straße. Ein Pflegefall, der von der Organisation „Polarhunde in Not e.V.“ nach Paderborn weiter vermittelt wurde. Malamuts gelten als sehr kinder- und familienfreundlich und bauen starke Bindungen zu Menschen auf. Allerdings können sie nicht als Wachhunde verwendet werden, da sie relativ wenig bellen. Auslauf ist ihnen wichtiger.

Eingelöst werden kann das Dosenfutter an allen Theken des Cineplex. Die Aktion wird täglich im Internet unter www.cineplex.de/paderborn veröffentlicht. Der Film „Antarktika – Gefangen im Eis“ startet am 23. März.

© 2006 Neue Westfälische Paderborner Kreiszeitung, Mittwoch 22. März 2006

11.01.2006: Schülerinformation über Tierversuche
Cartoon: Joe HeinrichCartoon: Joe Heinrich

Ab sofort gibt es unter www.aerzte-gegen-tierversuche.de eine eigene Internetrubrik "Infos für Jugendliche" für Schüler ab 11 Jahre. Wir möchten damit vor allem die jüngeren unter Euch in verständlicher Form über das schwierige und grausame Thema "Tierversuche" informieren. Wir zeigen aber auch, dass Jugendliche viel für die Tiere tun können.

Viele von Euch schreiben uns, dass sie entsetzt und traurig sind, weil die Tiere bei den Versuchen so gequält werden. Leider können auch wir Tierversuche nicht von heute auf morgen abschaffen, denn im Moment erlaubt das Tierschutzgesetz auch die grausamsten Quälereien. Wir sind aber sicher, dass Tierversuche ganz schnell abgeschafft würden, wenn die Menschen wüssten, wie schädlich Tierversuche nicht nur für die Tiere, sondern auch für uns sind. Sicher würden auch viel mehr Menschen für die Tiere kämpfen, wenn sie nicht heimlich, hinter verschlossenen Türen, gequält würden, sondern alle sehen könnten, wie sehr Hunde, Katzen, Mäuse, Meerschweinchen und viele andere leiden müssen.

Weil wir finden, dass auch Schüler ein Recht haben, die Wahrheit über Tierversuche zu erfahren, führt unser Verein seit einem Jahr Informationsveranstaltungen in Schulen durch. Wenn Ihr darüber mehr erfahren möchtet, seht am besten unter "Schulprojekt" nach. Wenn Ihr noch nicht viel über Tierversuche wisst, dann ist vielleicht der Text von Schüler für Tiere, "Nutzen, Schaden und Gerechtigkeit" für den Anfang das Richtige. Wer mehr über tierversuchsfreie Methoden wissen will, kann dies unter "Ohne Tierversuche klappt es besser" erfahren. Habt Ihr Euch auch schon einmal gefragt, ob Ihr, wenn Ihr Tierversuche abschaffen wollt, trotzdem zum Arzt gehen und Medikamente nehmen dürft? Dann lest "Sven und sein Asthmaspray". Wer Arzt, Tierarzt oder Biologe werden will, schaut sich vielleicht "Die Seite mit der Maus" an. Wir möchten Euch aber auch Anregungen geben, was Ihr selbst für die Tiere tun könnt. Unter der Überschrift "Aktiv werden" findet Ihr zunächst eine kleine Aufzählung möglicher Aktivitäten, aber auch Beispiele von Aktionen, die andere Schüler durchgeführt haben. Viele davon sind im Anschluss an unsere Schulveranstaltungen entstanden. Wenn Ihr selbst schon etwas gegen Tierversuche unternommen habt, würden wir gerne mehr darüber erfahren. Wir freuen uns natürlich auch über neue Ideen für unsere Internetseite und unser Schulprojekt, denn an beiden wird noch gearbeitet. Wenn wir alle gut zusammenarbeiten, dann können wir viel für die Tiere tun. Ihr wisst sicher, dass es früher einmal erlaubt war, unschuldige, wehrlose Menschen, z.B. solche die man "Hexen" nannte, zu foltern und zu töten. Wir fragen uns heute, wie Menschen damals nur so dumm und furchtbar grausam sein konnten, aus Aberglauben unzählige Menschen zu quälen und umzubringen. Sicher werden die Menschen, die nach uns in späteren Jahrhunderten leben, genauso über die heute durchgeführten Tierversuche denken. Tierversuche sind einfach zu schlecht, zu teuer und zu grausam, als dass die Tierexperimentatoren sie auf Dauer verteidigen könnten. Wenn wir uns alle für die Tiere einsetzen, dann werden auch die Tierversuche abgeschafft. Tiere können sich nicht wehren, aber wir können Ihnen helfen!

Kontakt: Astrid Reinke, presse@aerzte-gegen-tierversuche.de

Ärzte gegen Tierversuche ist eine Vereinigung von mehreren Hundert Medizinern und Wissenschaftlern, die den Tierversuch aus ethischen und medizinischen Gründen ablehnen.

Ärzte gegen Tierversuche e.V., Landsbergerstr. 103, 80339 München, Tel: 089-3599349, Fax 089-35652127, info@aerzte-gegen-tierversuche.de, www.aerzte-gegen-tierversuche.de

06.01.2006: Wissen schützt Tiere - Wer hat Angst vorm bösen Hund?
ANKUENDIGUNGHunde die bellen, beißen manchmal doch!

Unseren Hunden könnte so manches Leid erspart bleiben, wenn wir die Gründe für ihr Handeln und ihre Reaktionen besser verständen. Um einen kleinen Beitrag zu mehr Einfühlungsvermögen im Umgang mit dem "Partner Hund" zu leisten, wird im Januar wieder ein Diskussionsabend stattfinden.

Anhand praktischer Fallbeispiele (mit Hilfe von Videoaufnahmen u.a.) sollen Ursachen von aggressivem Verhalten diskutiert werden. Gemeinsam sollen Trainingsmöglichkeiten erarbeitet werden, um die "Gesellschaftstauglichkeit" des Problemhundes zu verbessern, aber auch Grenzen der Therapierbarkeit aufgezeigt werden.

  • Referenten: Sabine Winkler und Beate Peotting
  • Termin: 19. Januar 2006 um 19:30 Uhr
  • Ort: Cafeteria vom Tierheim Bielefeld-Sennestadt an der Kampstraße 132
  • Kosten pro Teilnehmer: 5 €

    Um rechtzeitige Anmeldung wird gebeten!!! Nähere Infos bei Sabine Lübbers 0521/4175958 und 01520-2809424 oder Julia Brinkmann 0160/6216235 oder eMail: juliabrinkmann@hotmail.com

  • 06.01.2006: Wissen schützt Tiere - Wie wichtig ist die Sozialisierung?
    ANKUENDIGUNGUnseren Hunden könnte so manches Leid erspart bleiben, wenn wir die Gründe für ihr Handeln und ihre Reaktionen besser verständen. Um einen kleinen Beitrag zu mehr Einfühlungsvermögen im Umgang mit dem "Partner Hund" zu leisten, wird im Januar wieder ein Diskussionsabend stattfinden.

    Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans immer noch? Leider nicht ganz...

    Dieser Abend soll die Bedeutsamkeit der ersten Lebenswochen für das spätere Hundeleben verdeutlichen und Tipps "geben", die Entwicklung positiv zu beeinflussen. Die Sozialisierungsphase ist die wichtigste für die Entwicklung eines guten Sozialverhaltens bei Hunden. Was ist zu beachten bei der Aufzucht von Hunden? Gibt es den „schlecht sozialisierten Hund"? Gibt es Verhaltensweisen die typisch für Sozialisierungsdefizite sind?

  • Referenten: Sabine Winkler und Beate Peotting
  • Termin: 12. Januar 2006 um 19:30 Uhr
  • Ort: Cafeteria vom Tierheim Bielefeld-Sennestadt an der Kampstraße 132
  • Kosten pro Teilnehmer: 5 €

    Um rechtzeitige Anmeldung wird gebeten!!! Nähere Infos bei Sabine Lübbers 0521/4175958 und 01520-2809424 oder Julia Brinkmann 0160/6216235 oder eMail: juliabrinkmann@hotmail.com

  • 06.01.2006: Zum islamischen Opferfest vom 10.-13.01.2006 - Schächt-Verbot durchsetzen - Seehofer muss jetzt handeln
    SMILEY-DOWNPressemitteilung - Menschen für Tierrechte - Bundesverband der Tierversuchsgegner e.V.

    Anlässlich des diesjährigen islamischen Opferfestes vom 10.-13. Januar drängt der Bundesverband Menschen für Tierrechte Bund und Länder erneut, das betäubungslose Schlachten von Tieren in Deutschland ausnahmslos zu verbieten.

    Nach Aussagen des Tierrechtsverbandes habe sich in den letzten zwei Jahren in der Rechtsprechung eine erfreuliche Entwicklung zu Gunsten des Tierschutzes ergeben. So kommt der hessische Verwaltungsgerichtshof in seinem Urteil vom 24.11.2004* zu dem Schluss, dass ein generelles Verbot des betäubungslosen Schlachtens für Muslime möglich sei und durch ein entsprechendes Gesetz geregelt werden könne.

    "Doch Politiker drücken sich bisher vor einem konsequenten Schächt-Verbot, vermutlich weil diesem noch immer der unzutreffende Verdacht antisemitischen Gedankengutes anhaftet. Es geht aber ausschließlich darum, Tieren vermeidbare Schmerzen und Leiden zu ersparen und nicht um eine Diskriminierung von Gläubigen. Eine solche Verquickung ist unlauter", so Vorstandsmitglied Dr. Christiane Baumgartl-Simons.

    Moslems und Juden ist es erlaubt, rituelle Schlachtungen nach vorausgegangener Elektrokurzzeitbetäubung, die Bewusstsein und Schmerzempfinden der Tiere ausschaltet, durchzuführen. Solange aber das deutsche Tierschutzgesetz Ausnahmen von jeglicher Betäubung gestattet, würden die unnötigen Qualen der Schafe und Rinder beim Verbluten niemals aufhören, urteilen die Tierrechtler.

    Zurzeit ist zwar ein Revisionsverfahren zum oben genannten Urteil beim Bundesverwaltungsgericht in Leipzig anhängig, doch auf dessen Entscheidung dürfe die Politik nicht länger warten. Vielmehr müsse Minister Seehofer jetzt einen Gesetzesentwurf vorlegen, der betäubungsloses Schlachten ganz verbietet. Hessen hat bereits einen entsprechenden Antrag auf Änderung des Tierschutzgesetzes in den Bundesrat eingebracht, an dem sich Minister Seehofer orientiere sollte.

    Nach Ansicht des Bundesverbandes Menschen für Tierrechte gibt es insbesondere aufgrund der Staatszielbestimmung Tierschutz und der jüngsten Gerichtsentscheidungen kein Argument mehr, weshalb Tiere in Deutschland bei vollem Bewusstsein aus religiösen Gründen unter Angst und Schmerzen verbluten müssten.

    * Aktenzeichen 11 UE 317/03

    Kontakt: Dr. med. vet. Christiane Baumgartl-Simons, Tel.: 0172-2348106

    23.12.2005: Hilfe gesucht! - Wir brauchen ein neues Katzenhaus!
    ACHTUNGUnser Katzenhaus ist über 15 Jahre alt und marode! Das Holz fault durch tägliche Reinigung und nun helfen auch keine Ausbesserungsarbeiten mehr! Ein neues Katzenhaus muss her! Im Frühjahr soll es losgehen! Jedoch übersteigt diese Ausgabe unser Budget, das für Tierarzt, Futter und Pflegepersonal bereits ausgeschöpft ist. Helfen Sie mit einer Spende! Hierbei zählt jeder EURO! Sponsoren ab 50 EUR können auf Wunsch namentlich in unserem neuen Katzenhaus verewigt werden! Spenden sind steuerlich absetzbar! Auf Wunsch erhält jeder Spender natürlich eine Spendenquittung!

    Hier können Sie unseren Katzenhaus-Spendenaufruf als PDF-Dokument einsehen oder herunterladen:
    Download Katzenhaus-Spendenaufruf

    Der Vorstand

    16.12.2005: Buchtipp: Was Sie schon immer über Tierversuche wissen wollten...
    TH-InfoblattSoeben erschienen: "Was sie schon immer über Tierversuche wissen wollten - Daten und Fakten". Hauptautorin des im Echoverlag veröffentlichten Taschenbuches ist Dr. med. vet. Corina Gericke, Fachreferentin der Ärzte gegen Tierversuche und langjährige Expertin für das Thema Tierversuche.

    Können ohne Tierversuche überhaupt Medikamente entwickelt werden? Sind nicht zumindest in der AIDS- und Krebsforschung Tierversuche notwendig? Warum werden Tierversuche gemacht? Was kosten Tierversuche und wer finanziert sie? Jetzt gibt es endlich 74 umfassende Antworten auf 74 knifflige Fragen - fundiert, sachlich, prägnant. Das jetzt erschienene Buch "Was Sie schon immer über Tierversuche wissen wollten" räumt auf mit so mancher Fehlinformation, macht Schluss mit der Vorstellung, es ging nicht ohne Tierversuche und liefert überzeugende Argumente. Ob für das Schulreferat, als Nachschlagewerk für Tierschützer oder einfach für alle, die sich eingehend mit der Problematik befassen möchten - das Buch stellt eine unentbehrliche Diskussionsgrundlage zum Thema Tierversuche dar.

    Echo-Verlag, Göttingen, 96 Seiten, Preis: 9,80 Euro. ISBN: 3-926914-45-9, ab sofort im Buchhandel erhältlich.

    Weitere Informationen & Online-Shop unter: Ärzte gegen Tierversuche

    13.12.2005: Alte Hunde bleiben teuer - Hövelhofer CDU lehnt Änderung der Satzung ab
    SMILEY-DOWN
    Hövelhof (js). Die Hundesteuersatzung der Gemeinde bleibt unverändert.

    Ein Antrag der SPD-Fraktion, die Steuer für alte und aus dem Tierheim übernommene Hunde zu halbieren, wurde im Haupt- und Finanzausschuss von der CDU-Mehrheit abgelehnt.

    "Wir sollten guten Willen zeigen und den Tierheimen eine Argumentationshilfe bei der schwierigen Vermittlung von älteren Hunden geben", hatte SPD-Fraktionsvorsitzender Mario Schäfer "aus Gründen des Tierschutzes" den Antrag begründet.

    Wilfried Lappe (CDU) konnte diese Argumentation durchaus nachvollziehen. Das Gefühl helfe hier aber nicht weiter. Da der ursprüngliche Sinn der Hundesteuersatzung die Regulierung der Tierhaltung nach unten sei, werde die CDU nicht zustimmen.

    Quelle: Neue Westfälische, 03.12.2005

    09.12.2005: Anti-Pelz-Demo in Bielefeld am 10.12.2005
    ANKUENDIGUNGÜberregionale Demonstration gegen den Handel mit "Pelz" und die Nerzfarm Grosser in Bielefeld-Vilsendorf
  • Start: 11:00 Uhr
  • Treffpunkt: Rathausplatz Bielefeld
  • 12:00 Uhr: Demozug durch die Bielefelder-Innenstadt; Stopps und Redebeiträge vor diversen "Pelz"geschäften und P&C
  • Demo vor der Nerzfarm, anschließend per Bus nach Bielefeld-Vilsendorf zur Nerzfarm Grosser, in der jährlich Tausende sog. Pelztiere ermordet werden!

    Weitere Infos unter: http://www.pelzdemo-bielefeld.de.vu/

  • 30.11.2005: Katzen brauchen ein neues Haus - Benefizaktionen für das Neuhäuser Tierheim
    Weihnachtsmarkt für einen guten Zweck: Karin Gelhaus (v.l.), Dr. Nicole Jeannine Lehmann, Iris Talmann-Joseph, Hans-Jürgen Schuster, Sabine Glahe und Gabi Votsmeier. FOTO: RALF MISCHERPaderborn Schloß-Neuhaus (rm).

    Der jährliche Weihnachtsbasar des Tierheims in Schloß-Neuhaus stand auch dieses Jahr ganz im Zeichen der Tiere.

    Von weihnachtlichen Bastelarbeiten über Flohmarktartikel, selbst gemachten Likör, erstreckte sich das Angebot am Wochenende bis zu Plätzchen und Marmelade. Auch einen Bücherbasar und eine Tombola stand auf dem Programm auf dem Gelände des Tierheims. Der Erlös der verkauften Produkte ging komplett an den 500 Mitglieder starken Verein „Tiere in Not“, den Trägerverein des Tierheims.

    20 Hunde und 80 Katzen beheimatet das Neuhäuser Tierheim momentan. „Die Resonanz auf den Basar war etwas schlechter als im Vorjahr“, resümierte die Vorsitzende Gabi Votsmeier. „Man merkt, dass die Menschen weniger Geld in der Tasche haben!“

    Dennoch war der Basar trotz bitterer Kälte gut besucht. „Am wichtigsten ist uns eine Renovierung der Katzenhäuser!“, so Gabi Votsmeier. Die Katzenhäuser müssten vergrößert werden, da in diesem Jahr die Anzahl der Katzen im Tierheim erheblich zugenommen habe, was unter anderem auf einen Rückgang der Kastrationen zurückzuführen sei.

    Neben den Verkaufsständen gab es auch zahlreiche Infostände rund um das Thema Tierhaltung. So war das Tierheim mit einem Stand zu artgerechter Tierhaltung vertreten, ein Stand von Pro-Vieh e.V. klärte über tierquälerische Massentierhaltung auf, die Tierrechtsinitiative Paderborn informierte über vegetarische Ernährung und der Bund für Tier- und Naturschutz in Ostwestfalen befasste sich mit dem Thema Pelzhandel.

    Für das leibliche Wohl sorgten indes die Ehrenamtlichen des Trägervereins, die mit Kuchen, Waffeln, heißen Maronen, vegetarischer Suppe und Würstchen aus artgerechter Tierhaltung vom Eggehof in Dörenhagen keine Wünsche offen ließen. Wer am Wochenende keine Zeit hatte, das Tierheim finanziell zu unterstützen, der kann dies nachholen. „Vom Freitag, 2. Dezember, bis zum Sonntag, 4. Dezember, sind wir mit einem Stand auf dem Neuhäuser Weihnachtsmarkt vertreten! Zudem stehen wir am Samstag, 10. Dezember, im Südring-Center“, warb Gabi Votsmeier für einen Besuch weiterer Benefizverkäufe.

    Quelle: Neue Westfälische, 30.11.2005

    20.11.2005: Internetbefragung zum Tierschutz durch die Europäische Kommission
    WAHLKREUZAufruf zur Beteiligung an einer Internetbefragung zum Tierschutz durch die Europäische Kommission.

    Die Europäische Kommission arbeitet derzeit an einem „Aktionsplan Tierschutz“, der neue Initiativen in diesem Bereich vorstellen soll. Dabei will sie die Meinungen der europäischen Bürgerinnen und Bürger zum Tierschutz und zum Schutz der landwirtschaftlichen Nutztiere berücksichtigen. Die Einstellung der Öffentlichkeit wird hierzu mit einer Online-Befragung ermittelt.

    Bitte beteiligen Sie sich bis Ende November 2005 an der Umfrage und helfen Sie so, der Kommission den hohen Stellenwert des Tierschutzes bei der europäischen Bevölkerung zu verdeutlichen.

    Unter folgendem Link finden Sie den Fragebogen zum Tierschutz: TIERSCHUTZ-FRAGEBOGEN der EU

    (Die Beantwortung der Fragen erfolgt durch einfaches Ankreuzen und dauert etwa zehn Minuten.)

    19.11.2005: www.datenbank-tierversuche.de - Newsletter vom 19.11.2005
    VERSUCHSTIERZUCHT HARLAN-WINKELMANNDie Seite mit der Maus - Heute: Wie bekommt man einen Doktortitel?

  • Das ist Frau R. aus H. Sie ist Tieraerztin. Tieraerzte sind die, die eigentlich Tiere heilen sollen. Aber nicht alle sehen das so. Frau R. moechte gern einen Doktortitel haben. Eigentlich braucht sie den nicht, aber es sieht halt huebsch aus vor dem Namen. Um "Dr." vor seinen Namen schreiben zu duerfen, kann man zum Beispiel ein paar Tierversuche machen. Frau R. stopft Kaninchen und Meerschweinchen Schlaeuche in den Magen. Sie will ausprobieren, wie man Kaninchen und Meerschweinchen mit Fluessignahrung ernaehren kann. Die Kaninchen und Meerschweinchen finden das gar nicht gut und einige sterben vor Schreck. Macht nichts, Frau R. nimmt ein paar neue Kaninchen und Meerschweinchen und stopft weiter. Manche Kaninchen und Meerschweinchen sterben nicht gleich, sondern spaeter. Andere fressen vor lauter Stress nichts mehr und kriegen Haarausfall und Durchfall. Macht nichts, denkt sich wohl Frau R., Hauptsache ist der Titel.

  • Das ist Frau M. aus F. Sie ist auch Tieraerztin und will auch einen Doktortitel haben. Sie zapft Schweinen Blut ab und zwar so viel, dass die ganz schlapp werden. Ein paar Schweinen, denen sie Blut abgezapft hat, tut sie Bakterien in die Blutbahn. Bakterien gehoeren nicht in die Blutbahn. Wenn welche drin sind, nennt man das Blutvergiftung. Davon kriegen die Schweine hohes Fieber. Sie zittern und werden totkrank. Frau M. findet heraus, dass es den Schweinen schlechter geht, wenn sie Blut abzapft und Bakterien ins Blut tut, als wenn sie nur Blut abzapft. Mal ehrlich, waerst Du da nicht auch drauf gekommen, ohne Bakterien in Schweine zu tun?

  • Das ist Frau S. aus A. Sie ist auch Tieraerztin und will auch einen Doktortitel. Frau S. macht Forschung fuer die Humanmedizin - also fuer Menschen. Sie forscht aber nicht an Menschen, sondern an Hunden. Sie bohrt acht Hunden jeweils 18 Loecher in die Ober- und Unterkiefer. Hundeknochen ist unheimlich hart. So hart, dass Knochenstuecke beim Bohren herausbrechen und manchmal sogar der Bohrer abbricht. In die Loecher werden Testmaterialien gefuellt. Die Hunde kriegen ganz schreckliche Entzuendungen am Zahnfleisch und am Knochen um die Zaehne. Die Schleimhaut stirbt ab und abgefaulte Knochenstuecke fallen heraus. Schliesslich bringt Frau S. die Hunde um. Ein bisschen schlechtes Gewissen hat sie ja schon, die Frau S. Sie widmet ihre Arbeit den umgebrachten Hunden. Ob die sich wohl darueber freuen? Frau S. stellt fest, dass Hundeknochen ganz anders ist als Menschenknochen und dass Hunde deswegen doch nicht so geeignet sind, wenn man was ueber Menschen herausfinden will. Mal ehrlich, haettest Du das nicht auch gewusst, auch ohne Loecher in Hunde zu bohren?

  • Das ist Frau G. aus B. Sie ist auch Tieraerztin, hat aber schon einen Doktortitel. Und sie hat keine Tiere dafuer gequaelt. Das geht naemlich auch. Frau G. findet, dass moeglichst viele Leute wissen sollen, was manche Tieraerzte fuer ihren Doktortitel machen. Deshalb sucht sie nach solchen Doktorarbeiten und packt sie ins Internet - in die Datenbank ueber Tierversuche. Gerade hat sie wieder 50 neue Beschreibungen von Tierversuchen, darunter 17 Doktorarbeiten, in die Datenbank gepackt. Wenn Du also wissen willst, wie und wo Tiere fuer sinnlose Versuche gequaelt werden, klick auf www.datenbank-tierversuche.de. Wenn Du wissen willst, was man gegen Tierversuche tun kann, klick auf www.aerzte-gegen-tierversuche.de und www.tierrechte.de.

    Dr. med. vet. Corina Gericke

    Wir bedanken uns fuer Ihr Interesse und moechten Sie einladen, sich auch selbst zum Thema Tierversuche oder speziellen Fragen zu aeussern. In den Diskussionsforen unserer Website koennen Sie beliebige Aspekte ansprechen und auch jeden der Artikel in unserem Magazin kommentieren und diskutieren.

    Wir freuen uns auf Ihren Besuch und verbleiben
    mit besten Gruessen

    Ihr Team von datenbank-tierversuche.de

    Quelle: Newsletter der Datenbank Tierversuche - www.datenbank-tierversuche.de - newsletter@datenbank-tierversuche.de

  • 17.11.2005: Gesund leben ohne Fleisch?
    ACHTUNGHier finden Sie Informationen zur vegetarischen Ernährung sowie Literaturempfehlungen. Ausserdem können Sie kostenlos gedrucktes Informationsmaterial anfordern:

    Hier der Direktlink: www.vegetarisch-info.de

    15.11.2005: SIE SUCHEN EIN GUTES TIERBUCH?
    Lernen Sie Beate Rost (Jahrgang 1965, seit 1992 in Berlin lebend) und ihr neues Buch "Morgenwind" kennen!

    Laden Sie sich hier einige Leseproben zum "hereinschnuppern" herunter: Download von Leseproben - Morgenwind

    Laden Sie sich hier einen Leser-Kommentar herunter: Download von Kommentar - Morgenwind

    Auf die ihr eigene, einfühlsame Weise setzt sich Beate Rost auch in ihrem zweiten Buch „Morgenwind“ wieder für die Schwachen, die Hilfsbedürftigen und die Schutzlosen ein, indem sie fast verhalten, aber dafür umso eindringlicher aufmerksam macht auf ihr Elend und ihre Not.

    In fünf Kurzgeschichten erzählt sie unter anderem aus dem Leben der Beaglehündin Juli, die in einer Versuchstierzucht geboren wurde, deren Bestimmung aber eine ganz andere war, als im Dienste des Menschen zu sterben.

    In der Geschichte des Jagdhundes Timmy und der seines Retters, des alten Försters Erich von Bergen, klagt die Autorin an, legt den Finger in die Wunde und zeigt, wie wir Menschen nicht nur mit den Tieren, sondern auch miteinander umgehen: Herzlos, gedankenlos, grausam.

    Und gemeinsam mit Iras, einem alten, weisen Schäferhund, der die Taten der Menschen in das große Buch der Abrechnung einträgt, bittet sie den Leser, sie in eine Welt zu begleiten, über die es nachzudenken gilt, solange die Zeit dafür noch bleibt.

    Folgen Sie Juli, Timmy, Fussel und all den anderen ein Stück ihres Weges. Nehmen Sie Anteil an ihrem Aufbruch in ein neues Leben.

    Und lassen Sie sich trösten von der Erkenntnis, dass Tierschutz allen Widerständen zum Trotz immer ein Weg der Hoffnung sein wird.

    Helfen Sie bitte mit dem Kauf des Buches dem Verein "Tiere in Not e.V." und seinem Tierheim in Paderborn.

    Das Buch ist voraussichtlich ab 10. Dezember erhältlich.

    Buchformat 14x20cm, 172 Seiten, 10,80 Euro plus 1,10 Euro Versand.

    Vorbestellungen erbeten unter: beate.rost@t-online.de

    Das Buch wird Ihnen sofort nach Erscheinen zugesandt.

    Laden Sie sich hier einige Leseproben zum "hereinschnuppern" herunter: Download von Leseproben - Morgenwind

    Laden Sie sich hier einen Leser-Kommentar herunter: Download von Kommentar - Morgenwind

    05.11.2005: Kein rot-schwarzer Hühnerkäfig!
    LEGEBATTERIEPressemitteilung: Menschen für Tierrechte - Bundesverband der Tierversuchsgegner e.V.

    Menschen für Tierrechte: Kein rot-schwarzer Hühnerkäfig!

    Tierrechtler wollen Käfigverbot mit allen Mitteln verteidigen

    Aktuellen Pressemeldungen zufolge wagen es die Unionsparteien tatsächlich, das 2001 beschlossene Verbot jedweder Form der Käfighaltung von Legehennen in Deutschland ab dem 1. Januar 2007 zu kippen. Sollte der Koalitionsvertrag, der zurzeit zwischen den Unionsparteien und den Sozialdemokraten verhandelt wird, das generelle Käfigverbot für Legehennen aus dem Tabubereich rücken und gemeinsam mit der SPD vereinbaren, die in der EU zugelassenen Käfigformen auch in Deutschland einzuführen, wird der Bundesverband Menschen für Tierrechte mit harten Bandagen für die Rechte der Tiere kämpfen, so wie dies auch vor 1998 - vor der rot-grünen Bundesregierung - erforderlich war.

    "Der Hühnerkäfig bleibt tabu, hier gibt es für uns keinen Millimeter Verhandlungsspielraum, darin ist sich die gesamte Tierschutzszene einig", so Dr. Kurt Simons, stellvertretender Vorsitzender des Verbandes, "Das strikte Käfigverbot wird nicht nur Millionen Hennen tagtägliche Qual ersparen, sondern symbolisiert gleichsam den Wandel in der industriellen Tierhaltung. Diese Galionsfigur, für die wir 15 Jahre hart gekämpft haben, werden wir mit allen Mitteln verteidigen!"

    Die Menschen für Tierrechte mahnen die SPD, an ihren Wahlzusagen festzuhalten und das Verbot der generellen Käfighaltung nicht zur Disposition zu stellen. In Zeiten der gesellschaftlichen und politischen Erneuerung gelte es vor allem für die Parteien, Profil zu zeigen und die Bevölkerung in eine Aufbruchstimmung zu führen. Roll-Back-Bewegungen wie die Einführung des Leid bringenden Hühnerkäfigs zeugten dagegen von Ratlosigkeit und dem politischen Ausverkauf.

    Ziviler Ungehorsam, Proteste, Demonstrationen, Tierbefreiungen waren Mittel der achtziger Jahre, welche die Bevölkerung und die Politiker auf die Leiden der Tiere aufmerksam machten, so die Tierrechtler. Vermutlich seien diese jetzt wieder gefragt, wenn sich die Tierschutzpolitik unter einer großen Koalition rückwärts entwickeln sollte. Daher ruft der Bundesverband jetzt alle Bürger auf, den Tierschutz nicht wortlos Preis zu geben und mindestens in schriftlicher Form an die Spitzen der Koalitionsverhandlungen, Frau Dr. Angela Merkel und Herrn Franz Müntefering, heranzutreten. Der letzten repräsentativen Bevölkerungsumfrage vor Beschluss des Käfigverbots zufolge, lehnten knapp 90 % der Bürger die Käfighaltung von "Lege"-Hennen ab. Jetzt gelte es, diesem Bevölkerungswillen umgehend wieder Ausdruck zu verleihen.

    Kontakt: Dr. med. vet. Christiane Baumgartl-Simons, Tel.: 0172 - 2348106

    12.10.2005: SIE SUCHEN EIN GUTES TIERBUCH?
    Lernen Sie Beate Rost (Jahrgang 1965, seit 1992 in Berlin lebend) und ihr Buch "Endstation Hoffnung" kennen!

    Laden Sie sich hier einige Leseproben zum "hereinschnuppern" herunter: Download von Leseproben - Endstation Hoffnung

    Schon als junge Frau von nicht einmal 20 Jahren verfiel Beate Rost dem Tierschutz: Ein Praktikum in einem kleinen Tierheim in ihrer Heimat Nordrhein-Westfalen stellte die Weichen für ihren weiteren Lebensweg! Als sie einige Jahre später das Angebot bekam, die Tierheimleitung zu übernehmen, stand endgültig fest: Ihre Kraft und ihre Energie gehören dem Tierschutz. Das ist bis heute so geblieben, und täglich wirkt sie an großen wie kleinen Tierschutzprojekten mit, engagiert sich, wo sie kann und wo immer sie gebraucht wird.

    In ihrem neuen Buch "Endstation Hoffnung" beschreibt Beate Rost in unterhaltsamen Kurzgeschichten, wie viele unterschiedliche Facetten sich hinter dem Wort "Tierschutz" verbergen können und wie vielfältig die Möglichkeiten für jeden Einzelnen sind, zu helfen.

    "Tierschutz muss nicht zwangsläufig bedeuten, sich einer Organisation, einem Verband oder Verein anzuschließen. Tierschutz beginnt im Kleinen, indem ich mich mit sehenden Augen, helfenden Händen und offenem Herzen für die Hilfesuchenden und Verlassenen einsetze, wann und wo immer sie mir begegnen."

    Die Autorin lädt den Leser ein, am Alltag einer Tierheimleiterin teilzuhaben, die sich für das Leben eines abgeschobenen, dreizehnjährigen Pudels einsetzt, die einen kleinen Mischling aus den Händen zweier Alkoholiker zu befreien versucht und die einen Schäfer davon abhalten will, einen jungen Hund zu erschießen.

    Sie erzählt unter anderem die Geschichte von Melodie, einer kleinen blinden Kettenhündin, die auf einem abgelegenen Grundstück versteckt ihr Dasein fristet und nur durch die unnachgiebige Aufmerksamkeit eines schwarzen Mischlingsrüden gefunden wird.

    Sie erzählt von Hasso, einem stolzen Wachhund, der treu seinem gleichgültigen Herrn dient, bis er alt und unbrauchbar wird, und von Lenni, der einsam in einem polnischen Tierheim wartet und sich so sehr nach Liebe und streichelnden Händen sehnt.

    Sie lässt eine kleine Hündin, die bei Minusgraden ausgesetzt wurde und wochenlang einsam und hilflos durch die Straßen Berlins lief, selbst erzählen, von ihren Empfindungen, ihren Ängsten, ihren Erlebnissen.

    Und sie stellt dem Leser einen Berliner Tierarzt vor, dessen Leben von zwei sechs Wochen alten Welpen, die auf einer Bauschuttdeponie entsorgt wurden, in bedeutender Weise beeinflusst wurde.

    Lassen Sie sich entführen in die Welt von Melodie, Rubio, Sandy und all den anderen, lassen Sie sich berühren von ihren Schicksalen, ihrem Leid und ihrer Hilfsbedürftigkeit, genauso wie von ihrer Rettung aus Elend und Not, die eben manchmal (denn auch das heißt Tierschutz in seiner schönsten Form!) auch den Beginn eines neuen, unbeschwerten Lebens in Liebe, Sicherheit und Geborgenheit bedeutet.

    Und helfen Sie zu helfen – durch den Kauf des neu erschienenen Buches "Endstation Hoffnung" von Beate Rost, dessen Reinerlös zu 100% dem kleinen Tierheim in Paderborn zugute kommt, das für die Autorin vor vielen Jahren richtungweisend war und das vor kurzer Zeit unverschuldet in eine finanzielle Notlage geraten ist. Helfen Sie bitte mit dem Kauf des Buches dem Verein "Tiere in Not e.V." und seinem Tierheim in Paderborn.

    Buchformat 14x20cm, 203 Seiten, 9,50 Euro plus Versand.
    Zu bestellen unter: beate.rost@t-online.de

    Laden Sie sich hier einige Leseproben zum "hereinschnuppern" herunter: Download von Leseproben - Endstation Hoffnung

    20.09.2005: KATZEN-KONTROLLEURE GESUCHT!
    ACHTUNGKatzen-Kontrolleure im Kreis Paderborn, Schloß Holte-Stukenbrock, Höxter und Umgebung gesucht!

    Nähere Infos hierzu unter: Gabi Votsmeier, Tel. 05258-3605 oder eMail: votsmeier@t-online.de


    12.07.2005: Hyperthermie - Tierquälerei im überhitzten Fahrzeug!
    Hyperthermie - Tierquälerei im überhitzten Fahrzeug!Oft werden Hunde gedankenlos im geschlossenen Fahrzeug zurückgelassen. Den wenigsten Tierfreunden ist bewusst, welche lebensbedrohliche Situation für den Vierbeiner entstehen kann und welche medizinischen Abläufe unter Umständen zum sofortigen Tode eines Hundes führen können, wenn er im überhitzten Innenraum eines Fahrzeugs gefangen ist...


    Hier geht es zum vollständigen Artikel: http://www.tierheim-paderborn.info/tipps.php?ID=1774

    24.05.2005: Kosmetik-Tierversuche: Großer Sieg für den Tierschutz
    EUROPAKlage Frankreichs scheitert vor Europäischem Gerichtshof

    Der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg wies heute eine Klage Frankreichs ab, die das bereits beschlossene EU-weite Verbot für Tierversuche in der Kosmetik rückgängig gemacht hätte. Der Bundesverband Menschen für Tierrechte wertet das Urteil als bedeutsamen Sieg für den Tierschutz und für die Demokratie.

    Anfang 2003 hatte die EU mit der Richtlinie 2003/15/EG den Ausstieg aus dem Kosmetik-Tierversuch beschlossen. Nach dieser Richtlinie dürfen ab 2009 für die Entwicklung von Kosmetika EU-weit keine Tierversuche durchgeführt werden. Ab 2013 ist auch jeglicher Verkauf von am Tier getesteten Schönheitsprodukten verboten. Frankreich, Heimat der weltgrößten Kosmetikhersteller, wollte das Übereinkommen, für das Tierrechtsverbände 13 Jahre lang gekämpft hatten, nicht akzeptieren. Die EU-Richtlinie sei nicht mit den Bestimmungen der Welthandelsorganisation (WTO) vereinbar und verstoße gegen den Grundsatz der Rechtssicherheit. Mit einer Klage vor dem Europäischen Gerichtshof wollte das Land das bereits beschlossene Verbot aufheben.

    Die Richter in Luxemburg entschieden heute zugunsten des Tierschutzes und bestätigten die Richtlinie 2003/15/EG, nach der das Ziel verfolgt werden muss, Tierversuche für kosmetische Zwecke abzuschaffen.

    Bereits im Dezember 2004 war eine Klage von EFfCI*, einem Zusammenschluss von 70 Kosmetikherstellern, vom EuGH zurückgewiesen worden. Die Firmen konnten nicht plausibel nachweisen, dass sie durch die Bestimmung der Kosmetikrichtlinien »direkt und individuell« betroffen seien, wie es für eine Klage Voraussetzung sein muss.

    Der Bundesverband Menschen für Tierrechte zeigte sich hocherfreut über den Ausgang des Verfahrens. »Dank der Richter in Luxemburg ist der Tag, an dem kein Tier in Europa mehr für Schönheitsprodukte leiden und sterben muss, ein ganzes Stück näher gerückt«, so Marion Selig, stellvertretende Vorsitzende des Verbandes.

    Jedes Jahr werden allein in der EU bis zu 40.000 Tiere in qualvollen Kosmetik-Tests getötet.

    * European Federation for Cosmetic Ingredients

    Kontakt: Marion Selig, Tel.: 06407 - 906348

    29.04.2005: Importstopp für Hunde- und Katzenfelle aus Asien geplant
    Bundesverbraucherministerin Renate Künast möchte den Import von Hunde- und Katzenfellen aus Asien verbieten lassen.

    Größte Hürde in diesem Zusammenhang ist die EU-Kommission, da ein Verbot wahrscheinlich nur auf europäischer Ebene umgesetzt werden kann. Trotzdem wird vom Ministerium geprüft, ob ein deutscher Alleingang vielleicht möglich wäre. „Wir prüfen ein nationales Verbot“, äußerte sich Ministerin Künast.

    Nach Aussagen von Künast werden die Tierfelle in Asien unter unbeschreiblichen Umständen gewonnen „Dort werden den Tieren bei lebendigem Leib die Felle abgezogen, um sie nicht zu beschädigen“, berichtete die Ministerin bei der Verabschiedung des Tierschutzbereichtes 2005 in Berlin.

    Auf Skepsis traf der Vorstoß des Ministeriums bei der Opposition: „Ein nationales Verbot ist rechtlich überhaupt nicht möglich. Sollte das Problem so groß sein, wie Frau Künast es andeutet, ist dies nur EU-weit zu lösen“, kritisiert Peter Bleser, der Beauftragte für Tierschutz der CDU/CSU-Bundestagsfraktion.

    In der Vergangenheit sind immer wieder Hunde- und Katzenfelle aus asiatischen Staaten auf dem deutschen Markt aufgetaucht. Irreführende Bezeichnungen wie „Wildtiere“ oder „Billig-Kunstfell“ täuschen über deren eigentliche Herkunft hinweg. Zur Zeit liegen dem Ministerium allerdings noch keine verlässlichen Zahlen zum Handelsumfang der Importfelle vor. Die Vereinigten Staaten hätten aber bereits ein Importstopp für Hunde- und Katzenfelle aus Asien erlassen.

    Quelle: TASSO e.V., Frankfurter Str. 20 ● 65795 Hattersheim ● Germany
    Hotline: +49 (700) TIERNOTRUF ● Telefon: +49 (6190) 937300, Telefax: +49 (6190) 937400

    21.04.2005: Internationaler Tag des Versuchstiers am 24. April
    AFFE IM KÄFIGPressemitteilung

    Menschen für Tierrechte - Bundesverband der Tierversuchsgegner e.V.

    Internationaler Tag des Versuchstiers am 24. April: Bundesweiter Aktionstag gegen Affenversuche

    Zum diesjährigen Internationalen Tag des Versuchstiers hat der Bundesverband Menschen für Tierrechte seine Mitgliedsvereine zu einem bundesweiten Aktionstag aufgerufen. Im Mittelpunkt steht die aktuelle Kampagne "It´s my life - Für ein Verbot von Affenversuchen". In etlichen Städten finden Filmvorführungen, Kundgebungen, Stände oder andere öffentlichkeitswirksame Aktionen statt.

    Zunehmend setzt sich in Öffentlichkeit, Politik und Wissenschaft das Bewusstsein durch, dass Versuche an Affen wegen der besonderen Fähigkeiten und Eigenschaften dieser Tiere als unethisch abzulehnen sind. So sind zumindest Experimente an Schimpansen und anderen Menschenaffen in Schweden, den Niederlanden und Neuseeland gesetzlich verboten. In Deutschland wird auf Versuche an Menschenaffen seit 1991 stillschweigend verzichtet, ein rechtliches Verbot gibt es aber auch für diese Affenarten nicht. Die Kampagne zielt nun auf ein Verbot für alle Affenarten.

    Affen stehen uns Menschen besonders nahe, sie haben ähnliche emotionale Empfindungen und leben in komplexen Familienstrukturen. Sie in Tierversuchen zu missbrauchen ist nach Aussagen des Bundesverbandes zudem wissenschaftlich nicht zu rechtfertigen, wie zig Versuchsergebnisse belegten. So rief z. B. der an Rhesusaffen ohne Nebenwirkungen erprobte Entzündungshemmer Fenclofenac bei menschlichen Patienten Gelbsucht hervor. Da noch in dieser Legislaturperiode von der Regierungskoalition eine Novelle des Tierschutzgesetzes beabsichtigt ist - in der auch das Verbot von Affenversuchen festgeschrieben werden könnte - wollen die Tierrechtler jetzt eine breite Unterstützung ihres Anliegens seitens der Bevölkerung erreichen.

    So werden nun zum Internationalen Tag des Versuchstiers verstärkt Informationen verbreitet sowie Unterschriften und Postkarten gesammelt. In einigen Städten zeigen die Aktivisten Videoaufnahmen von Affen im Labor oder lassen sich in einem so genannten Affenstuhl festschrauben, um den Passanten die Qual der bewegungsaktiven Tiere vor Augen zu führen. In diesen Stühlen werden die Tiere für die eigentlichen Versuche oft über Stunden nahezu unbeweglich gefesselt.

    Im Jahr 2003 wurden nach Angaben des Bundesministeriums für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft rund 2,1 Millionen Tiere in Deutschland in Experimenten getötet, davon 1.923 Affen.

    Kontakt: Dr. med. vet. Corina Gericke, eMail: info@tierrechte.de

    Kampagne im Internet, mit online-Postkarten-Aktion: www.affenversuche-stoppen.de

    Vereine und Städte, in denen Aktionen stattfinden:

    - ATTiS, Augsburg
    - Interessengemeinschaft Mensch und Tier, Rosenheim
    - Leben mit Tieren, Delitzsch
    - Menschen für Tierrechte - Tierversuchsgegner Aachen, Aachen
    - Menschen für Tierrechte - Tierversuchsgegner Baden-Württemberg, Stuttgart
    - Menschen für Tierrechte - Tierversuchsgegner Baden-Württemberg, Horb
    - Menschen für Tierrechte - Tierversuchsgegner Baden-Württemberg, Schwäbisch Hall
    - Menschen für Tierrechte - Tierversuchsgegner Hessen, Frankfurt
    - Menschen für Tierrechte Nürnberg - AG Würzburg, Würzburg
    - Menschen für Tierrechte, Regensburg
    - Pro Tierrechte - Tierversuchsgegner Hochrhein, Waldshut
    - Tierversuchsgegner Berlin & Brandenburg, Berlin
    - Tierversuchsgegner Ulm/Neu Ulm e.V., Ulm
    - Victory - Menschen für Tierrechte, Chemnitz

    07.04.2005: Wer kann helfen? Dauer-Unterkünfte für verwilderte Katzen dringend gesucht!
    FRAGEZEICHENWer kann helfen? Wir suchen für verwilderte Katzen, die wir einfangen, medizinisch untersuchen und kastrieren, Unterbringungsmöglichkeiten! Wer kann eines (oder mehrere) dieser Tiere aufnehmen, und diese in seiner Umgebung auch dauerhaft weiter beobachten und versorgen?

    Können Sie den Tieren helfen? Dann melden Sie sich doch bitte kurzfristig im Tierheim Paderborn.

    12.01.2005: >> Mobile Hundeschule << Neues Kursangebot! Jetzt anmelden!
    ACHTUNGMobile Hundeschule Susanne Schwarzer
    Bielefelder Str. 120, 33161 Hövelhof
    Tel.: 05257–935701 / Mobil 0172–1950030
    Internet: www.mhs-malino.de


    03.01.2005: Patenschaften für unsere Nager und Kaninchen
    ANKUENDIGUNGAufgrund der hohen Anzahl von Abgabe -und Fundtieren bei den Nager und Kaninchen, möchten wir ab sofort interessierten Nagerfreunden auch hier die Übernahme einer Patenschaft ermöglichen. Leider gibt es in der letzten Zeit bei den Nagern / Kaninchen zunehmend Tiere, die aufgrund von Alter, Verhaltensproblemen und Krankheiten nicht sofort ein neues zu Hause finden. Diese Tiere sind auf die Unterstützung durch Paten angewiesen.

    Ab 5,- €uro monatlicher Unterstützung erhalten Sie eine Patenurkunde mit Bild, regelmäßige Berichte über das Wohlergehen Ihres Patenkindes und nach Absprache mit unseren Kleintierbetreuern Frau Yvonne Voßmann und Frau Anja Pelz ist auch ein Besuch an den Wochenenden möglich. Die beiden beraten Sie auch gerne bei der Auswahl Ihres Schützlings. Über Ihre Unterstützung würden wir uns sehr freuen!

    22.12.2004: Alle Jahre wieder...Notfall-Igel!!!
    IGELBABYBitte lesen Sie keine kleinen Igel auf und bringen Sie zu uns ins Tierheim!

    Nur wenn folgende Gründe vorliegen, dürfen diese Wildtiere eingefangen werden:
  • Mutter ist tot!
  • Igel ist verletzt oder aphatisch, bewegt sich kaum.
  • Igelkind läuft seit längerem unkontrolliert, -ohne Anhang- und vor allem am frühen Tag oder Mittag, umher.

    Kein Grund ist die Größe der Igelkinder. Ein Igelkind nimmt ca. bis zu 25 g pro Tag zu und braucht um Winterschlaf zu halten (frühestens nach dem ersten Dauerfrost - so ca. Ende November) ein Gesamtgewicht von mindestens 500 g. Also können alle Igel, die Sie momentan sehen, noch durchaus ihr Wintergewicht erreichen. Was Sie machen dürfen, ist zufüttern. Aber höchstens mit Katzen- oder Hundedosenfutter (evtl. mit Igeltrockenfutter aus dem Handel gemischt!). Keine Milch oder andere Futtermittel verwenden!! Für verwaiste Igelkinder suchen wir nun auf diesem Wege auch Pflegestellen, die die Kleinen lediglich bis zum Winter auf das nötige Gewicht aufpäppeln und passend zur Winterquartiersuche dann wieder auswildern.

  • IGEL-HOTLINE "Pro Igel e.V.": 0180/5555-9551 (12 Cent pro Minute)
  • FAX-ABRUF: 0180/5555-9554 (12 Cent pro Minute)
  • INTERNET: www.pro-igel.de

  • 29.11.2004: Tierpatenschaft als Weihnachtsgeschenk
    Erlös dient der Zukunftsicherung des Tierheims: Eifrige Vereinsmitglieder hatten für den Basar gebastelt und gebacken. (FOTO REINHARD ROHLF)"Tiere in Not" sucht Wege aus der Finanzkrise

    Paderborn-Schloß Neuhaus (st). Eigentlich hätte der 430 Mitglieder zählende Tierschutzverein "Tiere in Not" Anlass, seinen Namen in "Verein in Not" zu ändern. Denn das Loch, das vom Deutschen Tierhilfswerk (DTHW) im Mai durch den plötzlichen Ausstieg aus der Förderung des Paderborner Tierheims gerissen wurde, kann so schnell nicht gestopft werden.

    Pro Monat fehlen seitdem in der Finanzierung mehr als 8.000 Euro. Aufs Jahr gerechnet: Ein Drittel des 300.000-Euro Etats ist weggebrochen. Obendrein pocht die – aus anderen Gründen – gekündigte frühere Tierheimleiterin unter Einschaltung des Arbeitsgerichtes (in Kürze in zweiter Instanz) auf ihren Arbeitsplatz. Das sorgt für zusätzliche Probleme.

    Die Städte und Gemeinden des Kreises und der Kreis selbst seien finanziell in Bedrängnis, machte Landrat Manfred Müller dem Verein gestern keine Hoffnung, dass die kommunalen Zuschüsse für die Aufnahme der vielen Fundtiere aufgestockt werden könnten. Aber Müller nutzte den gut besuchten Adventsbasar und Tag der offenen Tür, um den Ehrenamtlichen und den hauptamtlichen Tierheim-Mitarbeitern einmal offiziell für ihre Arbeit zu danken. Der Verein befinde sich in einer schwierigen Lage. Aber es verdiene großen Respekt, mit welchem Engagement die anfallende "Wahnsinnsarbeit" geschultert werde. Diese vom Verein geleistete Arbeit erspare der Allgemeinheit eine Menge Kosten.

    "Wir sparen an allen Ecken und Enden, aber nicht an der Versorgung der Tiere", schilderte Vorstandsmitglied Hans-Jürgen Schuster die Bemühungen, das Tierheim (derzeit Domizil für 30 Hunde, mehr als 90 Katzen, 30 Kaninchen) wieder in finanziell sicheres Fahrwasser zu bringen. Inzwischen sei es gelungen, den monatlichen Fehlbetrag auf 5.000 Euro zu drücken, was aber nur durch Einsatz der Mitarbeiter "weit über das normale Maß" möglich sei. Zudem hat eine Einzelspende in fünfstelliger Höhe die allertiefsten Sorgenfalten beseitigt.

    Schuster hofft, dass in diesen Wochen viele Bürger oder Firmen eine Jahresmitgliedschaft im Verein (20,45 Euro) oder eine Tierpatenschaft (60 Euro, endet nach einem Jahr automatisch) als Weihnachtsgeschenk erwerben.

    Quelle: Neue Westfälische, 29.11.2004

    03.06.2004: Werden Sie Vegetarier mit Sir Paul McCartney und PETA
    SIR PAUL McCARTNEY„Wenn jemand den Planeten retten will, muss er nur damit aufhören, Fleisch zu essen. Das ist die einzig wichtige Sache, die Du tun kannst. Es ist erstaunlich, wenn Du drüber nachdenkst. Vegetarismus löst so viele Probleme auf einmal: Ökologie, Hungersnot und Grausamkeit.“
    - Sir Paul McCartney

  • Seien Sie nett zu Tieren
    "Wir können Tiere nicht immer weiter in Legebatterien, winzige Käfige usw. pferchen", meint Paul. "Wo bleibt da das Mitgefühl? Es ist doch ein echtes Huhn mit einem Gesicht und einem Herzen.......Wenn ich Schinken sehe, sehe ich ein Schwein, einen kleinen Freund, und darum kann ich das nicht essen. So einfach ist das."

  • Seien Sie nett zu sich selbst
    "Es gibt eine Fülle wissenschaftlicher Belege dafür, dass Vegetarier und Veganer gesünder und länger leben", meint Paul. Menschen, die tierische Produkte verzehren, sind wesentlich empfänglicher für Herzerkrankungen, tragen ein um 40% höheres Risiko, an Krebs zu erkranken, und erhöhen auch ihr Risiko für viele andere Erkrankungen wie Schlaganfall, Osteoporose, Arthritis, Diabetes, Impotenz und Lebensmittelvergiftung. Und dann haben wir da noch ein Fettleibigkeitsproblem in Deutschland, dabei liegt die Lösung auf der Hand oder besser: in der Küche: Vegetarier wie Paul tragen gegenüber Fleischessern nur ein Drittel des Risikos, fettleibig zu werden, Veganer sogar nur ein Zehntel.

  • Rettet den Planeten
    "Es gibt schon so viele Tiere, dass das Land nicht mehr ausreicht, und alles schwimmt in Pestiziden und Düngemitteln", meint Paul. "Es zerstört praktisch alles - Mutterboden, wildlebende Tiere, Wasser, Vögel. Wenn wir alle Vegetarier wären, brauchten wir nur etwa die Hälfte des Landes. Dann könnten wir wieder richtige Wälder und richtige Wildnis haben...Tiere verbrauchen riesige Mengen Wasser, und es gibt Millionen von ihnen."

  • Nahrung für die Hungernden
    "Mit dem, was an Tiere verfüttert wird, kann man 10 mal so viele Menschen ernähren", meint Paul. "Wenn man 10 mal so viele Menschen ernähren kann ohne den Umweg über Tiere zu gehen, die man dann tötet, sollte dies den Menschen zu denken geben.....Die weltweiten Getreide- und Sojaerträge, die für die Menschen benötigt würden, werden so verschwendet. Das kostet Leben. Auch schon deshalb müssen wir aufklären."

  • Informieren Sie sich
    "Die beste Lösung - nämlich Vegetarier zu werden - starrt uns mitten ins Gesicht", meint Paul. Das kostenlose Vegetarier-Startpaket mit köstlichen Rezepten erhalten Sie unter http://www.peta.de/kampagnen/vegetarismus/vegstarter.html

  • 28.04.2004: Dringend Sponsoren gesucht! - Das Tierheim in akuter Finanznot!
    ACHTUNGLiebe Tierfreundinnen, Liebe Tierfreunde,

    unser Tierheim in Paderborn ist kurzfristig und unverschuldet in akute Finanznot geraten!

    Ursache hierfür ist, dass ein bisher an das Tierheim gezahlter monatlicher Zuschuss von über 8.000 Euro sowie die Leihstellung des Transporters kurzfristig vollständig gestrichen wurden, was zur direkten Folge hat, dass zum Betrieb des Tierheims schlagartig etwa 1/3 der bisherigen Einnahmen sowie der Tierheim-Transporter fehlen.

    Es wurden bereits einige Maßnahmen geplant, bzw. auch schon durchgeführt, um die finanzielle Situation des Tierheims mittelfristig zu stabilisieren. Diese Maßnahmen können jedoch in keiner Weise den dauerhaften Verlust von monatlich über 8.000 Euro ausgleichen.

    Hier einige der geplanten bzw. auch bereits kurzfristig durchgeführten Maßnahmen:

  • Es werden umgehend personelle Maßnahmen zur Entlastung der Tierheim-Finanzen getroffen werden müssen.

  • Der Vorstand ist fieberhaft bemüht, dauerhafte Sponsoren für das Tierheim zu gewinnen. Dieses Sponsoring erfordert nicht unbedingt große Summen, denn auch viele "Kleinsponsoren" mit 2-stelligen Beträgen tragen zur Unterstützung des Tierheims bei. Sollten Sie sich im Stande sehen, einen dauerhaften (steuerlich absetzbaren) Betrag für das Tierheim zu spenden, so melden Sie sich doch bitte bei uns.

  • Ein kurzfristig durchgeführter Tierheim-Osterbasar war ein voller Erfolg, und brachte eine stattliche Summe für unsere Tierheim-Bewohner ein.

  • Es laufen derzeit diverse Gespräche über die Möglichkeit eines Fahrzeug-Sponsorings.

  • Die Paderborner Firma "MitMensch! Kommunikations & Personaltraining", 33100 Paderborn, Technologiepark 12, hat ein Management-Seminar zur Versteigerung im Online-Auktionshaus eBAY angeboten, dessen Erlös zu 100% an die Tierheim-Bewohner geht.

    Jeder Euro hilft den Tierheim-Tieren!

    Der Vorstand

  • 07.02.2004: Mit Haustieren verreisen: EU-Heimtierausweis kommt im Juli 2004
    EUROPADie Europäische Kommission hat am 27.11.2003 eine Entscheidung über ein einheitliches Muster für einen EU-Heimtierpass getroffen: Verordnung (EG) Nr. 998/2003 (als PDF-Dokument). Damit wird das Reisen mit Haustieren innerhalb der Europäischen Union künftig einfacher sowohl für die Tiere selbst als auch für ihre Halter. Die neuen EU-Bestimmungen(1) werden im Juli 2004 wirksam. Von da an ist der neue Heimtierpass beim Reisen mit Hunden, Katzen und Frettchen außerhalb des eigenen Landes mitzuführen.

    Mit dem Pass wird amtlich attestiert, dass ein Tier gegen Tollwut geimpft ist. Dies ist dann die einzige Bedingung, die Haustiere erfüllen müssen, wenn sie in der EU auf Reisen gehen. Für die Reise nach Irland, nach Schweden und in das Vereinigte Königreich gelten noch zusätzliche Regeln(2). Der Ausweis kann ferner Angaben über sonstige Impfungen enthalten, einschließlich solcher, die gesetzlich nicht vorgeschrieben sind, sowie nähere Einzelheiten zur veterinärmedizinischen „Vorgeschichte" des Tieres.

    „Das ist eine höchst erfreuliche Nachricht für Tierhalter wie mich", erklärte der für Gesundheit und Verbraucherschutz zuständige Kommissar David Byrne. „Der Pass, bescheinigt, dass ein Tier gegen Tollwut geimpft ist, und wird von allen Ländern der EU anerkannt. Außerdem erleichtert der Pass tierärztliche Kontrollen, da der Gesundheitszustand des Tieres auf einen Blick daraus ersichtlich wird. Dies ist ein wichtiger Schritt in Bezug auf ungehindertes Reisen und freies Mitführen von Haustieren. Möglich wurde er dank unserer beeindruckenden Erfolge bei der Bekämpfung der Tollwut, die heute in der EU fast vollständig getilgt ist."

  • Weshalb ein Pass für Haustiere?

    Seit geraumer Zeit gelten für die Verbringung von Tieren zu Handelszwecken zwischen den Mitgliedstaaten harmonisierte Veterinärkontrollen. Allerdings fielen Haustiere bislang nicht unter diese Bestimmungen. Die einzelnen Mitgliedstaaten verlangen die unterschiedlichsten Bescheinigungen, die attestieren sollen, dass ein Tier die Einreisebestimmungen erfüllt.

    Mit der Verordnung (EG) Nr. 998/2003 ist das Reisen mit Haustieren harmonisiert worden, um den Bürgern der EU die Mitnahme von Haustieren zum Beispiel im Urlaub gemeinschaftsweit zu erleichtern.

    Gemäß dieser Verordnung ist vom 3. Juli 2004 an für Hunde, Katzen und Frettchen ein Tierpass mitzuführen, der bescheinigt, dass das Tier gegen Tollwut geimpft ist. Für die Einreise nach Irland, Schweden und in das Vereinigte Königreich gelten noch für weitere 5 Jahre gesonderte Bestimmungen.

    In den Pass eingetragen werden können auch Angaben über sonstige Impfungen und tierärztliche Untersuchungen, die auf einen Blick ein genaues Bild vom Gesundheitszustand des Tieres vermitteln. Das wiederum erleichtert tierärztliche Kontrollen insbesondere bei Tieren, die in tollwutfreie Länder reisen oder in Staaten, in denen die Tollwut unter Kontrolle ist , da der Pass bescheinigt, dass das Tier sich in einem guten Gesundheitszustand befindet.

  • Wie sieht der Pass aus?

    Das Format beträgt 100 x 152 mm. Der Einband ist blau und mit dem gelben Sternenkranz des Europa-Emblems versehen. Ausgestellt wird der Pass in englischer Sprache und der/den Amtssprache(n) des ausstellenden Mitgliedstaates. Auf dem Einband sind die Worte „Europäische Union" aufgedruckt und der Name des ausstellenden Mitgliedstaats. Darunter steht die Ausweisnummer in Form des ISO-Codes des ausstellenden Mitgliedstaates mit angehängter individueller Kennnummer.

  • Was ändert sich dadurch?

    Das Mitführen von Haustieren auf Reisen wird wesentlich einfacher. An die Stelle der vielen unterschiedlichen Bescheinigungen, die die einzelnen Mitgliedstaaten für die Einreise von Haustieren verlangen, tritt ein einziger veterinäramtlicher Ausweis: der für die gesamte Europäische Union gültige EU-Pass für Haustiere. Der neue Pass vereinfacht auch tierärztliche Untersuchungen, da der Tierarzt auf einen Blick alles über den Gesundheitszustand und die „medizinische Vorgeschichte" des Tieres erfährt.

    Falls Sie eine elektronische Kopie des Passes haben wollen, schicken Sie bitte ein e-mail an "Ilse.Gordts@cec.eu.int". Vergessen Sie nicht anzugeben, in welcher Sprache Sie das Passmodel haben wollen.

    (1) Verordnung (EG) Nr. 998/2003 (als PDF-Dokument)

    (2) Bei Tieren, die aus einem EU-Mitgliedstaat nach Irland, Schweden und in das Vereinigte Königreich verbracht werden, muss mehrere Monate, nachdem sie gegen Tollwut geimpft worden sind, eine Antikörper-Titration vorgenommen worden sein. Mit diesem Test wird geprüft, ob die Impfung wirksam war. Das Vereinigte Königreich und Irland verlangen außerdem, dass die Tiere nach den dortigen Vorschriften für die Beförderung von Heimtieren gemäß dem sog. Pets Travel Scheme (PETS) gegen Zecken und Bandwürmer (echinococcus) behandelt sein müssen. Für das Mitführen von Heimtieren nach Schweden gelten je nach Herkunftsland des Tieres besondere Bestimmungen.

  • 29.11.2003: Bundesrat opfert Tierschutz Machtinteressen der Gefluegel-Lobby / Kuenast haelt Entscheidung der Laenderkammer fuer verfassungswidrig
    LEGEBATTERIEPressemitteilung: Menschen fuer Tierrechte - Bundesverband der Tierversuchsgegner e.V.

    Die Mehrheit des Bundesrates hat heute den Machtinteressen der Gefluegel-Lobby nachgegeben und erhebliche Einschraenkungen bei der Haltung von "Legehennen" beschlossen. Damit hat die Laenderkammer das ethische Mindestmass im Umgang mit Tieren gravierend verletzt und dadurch nicht zuletzt ihr eigenes Ansehen tief beschaedigt.

    Nach dem nun beschlossenen Verordnungsentwurf des Bundesrates sollen "Legehennen" in so genannten ausgestalteten Kaefigen mehrere Jahre laenger gehalten werden duerfen, als dies die vor zwei Jahren verabschiedete Nutztierhaltungsverordnung vorsieht. Bundesverbraucherschutzministerin Renate Kuenast haelt dies fuer verfassungswidrig und hat angekuendigt, den Verordnungsentwurf nicht zu unterschreiben. Damit bleibt die bestehende Verordnung zur Hennenhaltung in Kraft.

    "Wir teilen die Einschaetzung von Renate Kuenast", so der Vorsitzende des Bundesverbandes Menschen fuer Tierrechte, Dr. jur. Eisenhart von Loeper. "Der Bundesrat missachtet auf schwer wiegende Weise das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur artgemaessen Hennenhaltung von 1999", so der Tierrechtsexperte weiter. Die heutige Bundesrats-Entscheidung sei auch nicht mit dem Staatsziel Tierschutz zu vereinbaren, das jetzt vitalisiert werden muesse. Es muesse in Zukunft sicher gestellt sein, dass einseitige wirtschaftliche Interessen nicht erneut den Tierschutz aushebeln. Daher muesse die Verbandsklage fuer Tierschutzverbaende eingefuehrt werden, damit kuenftig nicht mehr nur die Tiernutzer, sondern auch die Tierschuetzer ein Instrument erhalten, um Verstoesse gegen das Tierschutzgesetz einer gerichtlichen Kontrolle zu unterziehen.

    "Wir begruessen die Ankuendigung von Renate Kuenast, sich nicht dieser empoerenden Entscheidung zu beugen. Frau Kuenast kann sich unserer entschiedensten und nachhaltigsten Unterstuetzung fuer das jetzt geltende Verbot der Kaefighaltung von "Legehennen" ab 2007 sicher sein", so die Zusicherung von Loepers.

    27.11.2003: Versuchstierzahlen steigen weiter...
    SMILEY-DOWNPressemitteilung: Aerzte gegen Tierversuche e.V. / Menschen fuer Tierrechte - Bundesverband der Tierversuchgegner e.V.

    Versuchstierzahlen steigen weiter - Tierversuchsgegner fordern Einsatz tierversuchsfreier Forschungsmethoden

    Im Jahr 2002 wurden in Deutschland 2,2 Millionen Tiere in Versuchen getoetet. Diese, jetzt vom Bundesministerium fuer Verbraucherschutz, Ernaehrung und Landwirtschaft veroeffentlichten Zahlen zeigen einen deutlichen Trend nach oben. Gegenueber dem Vorjahr wurden 3,9 % mehr Tiere in Wissenschaft und Forschung verbraucht, darunter 5.305 Hunde, 771 Katzen und 1.889 Affen. Die am haeufigsten verwendeten Versuchstiere sind nach wie vor Maeuse (52%), Ratten (23%) und Fische (9%).

    Bei fast allen Tierarten ist eine Zunahme gegenueber 2001 zu verzeichnen, so hat auch die Anzahl der getoeteten Katzen (von 648 auf 771) und Hunden (von 4.430 auf 5.305) deutlich zugenommen. Einzig die Zahlen der Affen, Wachteln und Fische waren leicht ruecklaeufig. Der groesste Teil der Tiere (37 %) musste im Bereich der Grundlagenforschung sterben, wenn auch etwas weniger als im Vorjahr. Ein Anstieg ist dagegen in den Bereichen Arzneimittelforschung und Giftigkeitstests zu verzeichnen.

    Fuer die beiden Organisationen Aerzte gegen Tierversuche und Bundesverband Menschen fuer Tierrechte ist der erneute Anstieg der Versuchstierzahlen nicht hinnehmbar und ein weiterer Beweis dafuer, wie dringend notwendig eine verstaerkte Foerderung tierversuchsfreier Testmethoden ist. Erst am 6. November uebergaben Vertreter des Bundesverbandes mehr als 366.000 Unterschriften an Bundesministerin Kuenast und forderten im Rahmen ihrer Kampagne mehr Geld fuer tierversuchsfreie Forschung. Die Aerzte gegen Tierversuche weisen vor allem auf die mangelnde Uebertragbarkeit der Ergebnisse aus Tierversuchen hin. Aufgrund der Unterschiedlichkeit zwischen dem Menschen und den verschiedenen Tierarten kommt es immer wieder zu Fehleinschaetzungen von im Tierversuch geprueften Medikamenten, die wegen zum Teil toedlicher Nebenwirkungen zur Marktruecknahme von Medikamenten fuehren oder mit denen kranken Menschen Hoffnung gemacht wird, die sich aber letztendlich als falsche Versprechungen herausstellen. Einen wirklichen Fortschritt in der Medizin kann es nur durch Verzicht auf Tierversuche und den verstaerkten Einsatz tierversuchsfreier Forschungsmethoden geben, zu denen neben Zellkulturverfahren auch klinische Forschung, Epidemiologie und Praevention von Krankheiten zaehlen, so die Aerztevereinigung weiter.

    26.11.2003: Erstes genmanipuliertes Haustier kommt in den Handel!
    STOPAb Januar 2004 wird in den USA das erste genmanipulierte Haustier zum Kauf angeboten, berichtet die «Los Angeles Times». «GloFish» heißt der leuchtende Süßwasserfisch, der seine außergewöhnliche Leuchtintensität der künstlichen Veränderung der Gene verdankt. Der GloFish ist eigentlich ein tropischer Zebrafisch, der zusätzlich Gene der Seekoralle in seinem Erbgut beinhaltet. Anstatt des üblichen schwarz-silber der Zebrafische, leuchtet der GloFish schon bei geringstem Lichteinfall in grellem Rot.

    Tier- und Umweltschützer befürchten, dass mit dem Verkauf eine ethische Grenze überschritten wird und andere Firmen mit genmanipulierten Haustieren auf den Markt strömen.

    Verbraucher- und Umweltorganisationen haben sich daher mit einem Beschwerdebrief an die Gesundheitsbehörde FDA gewandt um den Verkauf des Leuchtfisches im letzten Moment abzuwenden. Umweltschutzgruppen befürchten, dass genmanipulierte Tiere, die in Freiheit entkommen, das ökologische Gleichgewicht empfindlich stören können. Bisher habe aber die FDA keinen Grund zum einschreiten gesehen, berichtet die «Los Angeles Times».

    Der Hersteller des GloFish hat zu seinem „Produkt“ eine Internet-Seite unter http://www.glofish.com eingerichtet.

    13.11.2003: Igel suchen Winterquartier
    BILD: Igel-Expertin: Brigitta Brockmann sucht hilfsbereite Menschen, die Igel durch den Winter bringen. FOTO: ELLEN KRAUSETierschützerin gibt Tipps, wie man stachelige Gäste richtig unterbringt

    Paderborn. Neugierig lugen ein paar glänzende schwarze Äuglein und feuchtes Näschen unter dem braunen Stachelkleid hervor. Ein kleiner Igel ist auf der Suche nach einer Bleibe für den Winter. Wie viele seiner Artgenossen hat auch er es nicht geschafft, sich genug Winterspeck anzufressen. Jetzt ist er auf die Hilfe tierlieber Menschen angewiesen.

    "Igel, die um diese Zeit keine 350 Gramm wiegen, haben keine Chance, den kommenden Winter zu überleben", weiß Brigitta Brockmann vom Bund für Tier- und Naturschutz. Auch bei Tieren mit einem Gewicht von 400 bis 500 Gramm ist unsicher, ob sie vor dem Winterschlaf noch genug zu fressen finden. Deshalb sucht der Verein "Tiere in Not" dringend Igel-Paten, die bereit sind, einen stacheligen Gesellen durch den Winter zu bringen.

    Wer einen untergewichtigen Igel findet und mit nach Hause nimmt, sollte zunächst mit ihm zum Tierarzt gehen, wo der kleine Kerl entfloht, entwurmt und von Zecken befreit wird. Die Tierärzte des Tierheims wie auch viele andere Kollegen behandeln Wildtiere kostenlos. Die Igel, die Brigitta Brockmann vermittelt, haben diesen Gang sogar schon hinter sich.

    "Bei der Unterbringung ist es wichtig, dass der Igel genug Auslauf hat", betont die Igel-Expertin. Mindestens zwei Quadratmeter sollten es sein. Kaninchen- oder Meerschweinchenausläufe mit Maschendraht sind nicht geeignet, da der Igel sich mit seinen Stacheln darin verfangen kann. Auch Gitterstäbe sollten zur Sicherheit von Innen mit Folie abgedichtet werden. Am besten ist eine Umzäunung aus Holzbrettern, die mindestens 40 Zentimeter hoch sein sollte, da Igel gute Kletterer sind.

    Solange der Igel gefüttert wird - meist bis Ende Dezember, Anfang Januar - sollte die Raumtemperatur nicht unter 12 Grad liegen. Das Tier sollte dann mindestens 700 Gramm wiegen. "Köttelecken" sollten mit saugfähigem Papier ausgelegt und täglich gereinigt werden, um Geruchsbelästigung zu vermeiden. Für den Winterschlaf reicht ein Quartier im Keller, auf dem Balkon oder im Gartenhaus. Auch hier sollte eine Auslaufmöglichkeit vorhanden sein, falls der Igel aufwacht. Auch Trockenfutter und Wasser (keinesfalls Milch!) müssen bereit stehen. Das Schlafhäuschen - ein starker Karton (etwa 25 x 20 x 15 cm) mit einem seitlichen Einschlupfloch - sollte gut isoliert sein. Hierzu eignen sich Stroh, Heu, Blätter, Woll-Lappen oder zerknüllte Zeitungen. Günstig ist ein abnehmbarer Deckel, damit man nach dem Rechten sehen kann, ohne den Winterschläfer in seiner Ruhe zu stören. Badewannen, Aquarien, Obstkisten oder Terrarien sind als Winterquartier nicht geeignet.

    Als Grundnahrung eignet sich Hunde- oder Katzenfutter, auch gemischt mit Rinderhack oder Tartar oder Igel-Trockenfutter aus dem Handel. Obst, Nüsse oder gekochtes Ei kann man zusätzlich anbieten. Spätestens bevor der Igel in die Freiheit entlassen wird, sollte man ihm auch Lebendfutter wie Mehlwürmer anbieten.

    Einem rohen Ei kann kein Igel widerstehen

    "Wenn der Igel das ungewohnte Futter verweigert, kann man als Starter ein rohes Eigelb darüber geben. Ich habe noch keinen gesunden Igel erlebt, der dem widerstehen konnte", erklärt Brigitta Brockmann.

    Im Frühjahr wird es dann Zeit, Lebewohl zu sagen: Je nach Witterung, spätestens aber Ende April sollten die Tierchen wieder in die Freiheit entlassen werden. Am besten in einem mit Unterholz, dichtem Gebüsch oder Hecken, Unkrauthalden und Holzstößen versehenem Gebiet, niemals im Hochwald und möglichst weit weg von Strassen

    Wer einen Igel bei sich aufnehmen möchte oder Fragen hat, kann sich unter Tel.: (0 52 51) 71 55 0 mit Brigitta Brockmann (ruft zurück) oder unter Tel.: (0 52 52) 12 35 5 mit dem Verein "Tiere in Not" in Verbindung setzen.

    Quelle: Neue Westfälische, 13.11.2003

    04.10.2003: IRIS & COLIN
    IRIS & COLINUnser Vorstandsmitglied Iris Talmann-Joseph (ehemals Temme) und unser langjähriger ehrenamlicher Helfer Colin Joseph haben standesamtlich geheiratet!

    Herzliche Glückwünsche aller Zwei- und Vierbeiner des Tierheims Paderborn!

    04.09.2003: Tierhaltung im Zirkus - Eile ist geboten - bitte jetzt mitmachen!
    Stichtag 17. September 2003!

    Das hessische Kabinett hat eine Bundesratsinitiative für ein Verbot von Affen, Bären und Elefanten in Zirkussen gestartet. Über diesen Antrag hat nun am 26. September 2003 der Bundesrat, in dem alle Bundesländer vertreten sind, zu entscheiden. Bitte setzen Sie sich gemeinsam mit dem Bundesverband Menschen fuer Tierrechte dafür ein, dass der Bundesrat am 26. September ein Haltungsverbot fuer möglichst viele Wildtierarten in Zirkussen beschliesst. Wir haben fuer Sie einen Brief vorbereitet, den Sie online möglichst schnell und in jedem Fall bis zum 17. September an alle Ministerpräsidenten und für Tierschutz zuständigen Minister der Bundesländer abschicken können. Alle Briefe liegen ebenfalls zum ausdrucken bereit, damit auch Ihre Freunde und Bekannten mitmachen können.

    Weitere Informationen: Zirkus-ohne-Tiere

    Online-Protest: "NEIN" zu Wildtieren im Zirkus!

    Besten Dank für Ihre Unterstützung!

    23.08.2003: "Spaß auf Kosten der Tiere"
    Circus KronePaderborn (elk). Rund 20 Tierschützer haben am Donnerstag Abend vor dem Circus Krone gegen den Einsatz von Tieren in Zirkussen demonstriert. Mit Transparenten wie "Kein Applaus für Tierquälerei", "Macht das den Tieren auch Spaß?" und "Tiere wollen frei sein" sowie verschiedenen Handzetteln machten sie Passanten und Besucher auf die ihrer Ansicht nach unzumutbaren Lebensbedingungen der Tiere aufmerksam.

    Gleich zu Beginn der Demo kam es zu einer Rangelei, in deren Verlauf ein Mitarbeiter des Zirkus einen der Tierschützer mit der Hand vor die Brust stieß. Das sofortige Eingreifen von Polizei, Tierschützern und weiteren Zirkusmitarbeitern verhinderte eine Ausweitung der Auseinandersetzung. Der Rest der Demonstration verlief friedlich.

    "Der Spaß im Zirkus ist ein Spaß auf Kosten der Tiere", begründete Ulrich Rehberg das Engagement der Tierrechtsinitiative Paderborn (TiPa). "Die Rahmenbedingungen eines Zirkus können nie artgerecht sein." Als Beispiele hierfür nannte er Dressur, Gefangenschaft und den häufigen Transport. Die Tiere hätten oft unzumutbar wenig Platz und vor allem im Winterquartier zu wenig Auslauf. Wer ein Haustier halte, wisse zudem, dass die meisten Tiere vor dem Transport Angst hätten und sich nie daran gewöhnten. Zudem würden in vielen Zirkussen bei der Dressur Peitschen und Elektroschockgeräte eingesetzt.

    "Das Leben der Tiere im Zirkus passt nicht zum Staatsziel Tierschutz", resümierte Andreas Stratmann, ebenfalls von der TiPa. Unterstützt wurde die Paderborner Aktivisten von Tierschützern aus Siegen, der Tierrechtsinitiative Köln (TIK) sowie der Münsteraner Initiative für Tierrechte (MIT). Es war bereits die dritte Demonstration von Tierschützern während der laufenden Krone-Tournee.

    "Wir bemühen uns um artgerechte Haltung und Pflege"

    "Wir haben nichts zu verbergen", erklärte Dr. Susanne Matzenau, Diplom-Biologin und Krone-Pressesprecherin, zu den Vorwürfen. "Wir bemühen uns um artgerechte Haltung und Pflege." Ab 10 Uhr liefen die Tierproben, die sich jeder ansehen könne. Die Dressuren seien Verhaltensforschung, man lege Wert auf natürliches Verhalten. Die Elefanten würden sich bei der Futtersuche auch aufrichten und am Wasserloch hinsetzen. Der einzige Unterschied bestehe darin, dass sie es im Zirkus auf Kommando täten.

    Bei der Dressur werde mit Belohnungen gearbeitet, Elektroschocker gebe es im Circus Krone nicht. Die Elefantenhaken würden zum Führen eingesetzt und hätten die gleiche Funktion wie der Rüssel der Mama. Die Tiere würden nie geschlagen. Die meisten Mitarbeiter seien sogar Mitglied im World Wildlife Fund (WWF). Auch von Seiten des Kreisveterinäramtes Paderborn gab es keine Beanstandungen an der Tierhaltung.

    In den letzten Jahren mehren sich Proteste gegen den Einsatz von Wildtieren im Zirkus. Eine aktuelle Bundesratsintiative aus Hessen sieht ein Verbot von Elefanten, Affen und Bären im Zirkus vor. Über den Antrag soll im September abgestimmt werden. In Ländern wie Schweden, Dänemark und England ist die Haltung von Wildtieren im Zirkus bereits ganz verboten oder stark eingeschränkt.

    Quelle: Neue Westfälische, 23.08.2003

    22.08.2003: Hessische Initiative zum Verbot von Affen, Bären und Elefanten im Zirkus!
    STOPHessen hat im Bereich Tierschutz einen sehr wichtigen Schritt in die richtige Richtung getan. Deshalb geht ein dickes Lob an Staatsminister Wilhelm Dietzel und das Hessische Kabinett, das eine Bundesratsinitiative startete, um Elefanten, Bären und Affen endlich aus Zirkussen zu verbannen. Vermutlich soll bereits am 26. September 2003 im Bundesrat über die Hessische Initiative entschieden werden. Ketten und Käfige, Elektroschocks, Futter- und Wasserentzug können also schon bald - zumindest für einen Teil der Tiere - der Vergangenheit angehören.

    Eine art- und verhaltensgerechte Unterbringung unter den Bedingungen eines reisenden Zirkusunternehmens ist niemals möglich. Die Tiere sind einen Großteil ihres Lebens in engen Transportfahrzeugen eingepfercht. Sie können niemals sprinten, klettern oder schwimmen. In freier Natur durchstreifen sie riesige Reviere, im Zirkus leben sie auf wenigen Quadratmetern.

    Wenn Sie sich jetzt für die betroffenen Tiere engagieren, haben diese endlich eine Chance!

    Nehmen Sie sich bitte 1 Minute Zeit, und schreiben Sie höflich an die Ministerpräsidenten und Tierschutzreferenten der Länder, und bitten Sie sie, die Hessische Initiative zu unterstützen. Bitten Sie darum ein Verbot auf alle Wildtierarten auszudehnen!

    Bitte nutzen Sie das durch die Tierschutzorganisation PETA bereitgestellte Online-Email-Formular mit einem entsprechend vorbereiteten Text. Sie brauchen also nur noch Ihre persönlichen Daten eingeben, und schon wird ein Protestschreiben an 32 Ministerpräsidenten und Tierschutzreferenten Deutschlands verschickt!

    Hier geht es zum Protestschreiben: Macht endlich Schluss mit Wildtieren im Zirkus!

    Hier geht es zur Startseite der Tierschutzorganisation PETA!

    14.08.2003: Verbot für Affen, Bären und Elefanten & Co. im Circus?
    Logo Animal-Public e.V.Hessen startet Initiative im Bundesrat - Schluß mit Elefanten, Bären und Affenhaltung im Circus. "Menschen für Tierrechte e.V." lobt Hessens Initiative.

    Der Bundesverband Menschen für Tierrechte begrüßt den Beschluss des Hessischen Kabinetts vom 14. Juli, im September eine Bundesratsinitiative für ein Verbot der Haltung von Affen, Elefanten und Bären im Circus zu starten, als einen großen Schritt in die richtige Richtung. Bereits vor einem Jahr hätten fast alle Bundesländer dem Verband auf Nachfrage mitgeteilt, dass sie einen solchen Bundesratsbeschluss unterstützen würden.

    »Der hessische Umweltminister Dietzel hat nicht nur den Handlungsauftrag des Staatsziels Tierschutz in die Tat umgesetzt, sondern scheint auch den Kommunen erhebliche Kosten einsparen zu wollen. Städte und Gemeinden sind, ebenso wie Bund und Länder, zur Umsetzung des Staatsziels Tierschutz verpflichtet. Das bedeutet, dass schlecht gehaltene Circustiere beschlagnahmt und an anderen Orten untergebracht werden müssen. Bisher haben Kommunen in der Regel Tiere aber erst dann eingezogen, wenn Tierschützer eine Unterbringung besorgt und die Kostenübernahme für Haltung und Pflege sichergestellt hatten. Diesen unhaltbaren Zustand kann nur ein Haltungsverbot für möglichst viele Tierarten beenden«, so Dr. jur. Eisenhart von Loeper, Vorsitzender des Verbandes Menschen für Tierrechte.

    Bis zur Bundesratsinitiative im September will der Verband erreichen, dass noch weitere Tierarten in die Verbotsliste aufgenommen werden, denn nach Kenntnis der Menschen für Tierrechte können Wildtiere in Zirkussen grundsätzlich nicht artgerecht gehalten werden.

    Weitere Infos zum Circus: http://animal-public.de/Home/Zirkus/zirkus.html

    03.07.2003: Die TiPa organisiert Vortragsabend zur Problematik von Tierversuchen
    VERSUCHSTIERZUCHT HARLAN-WINKELMANN
    Im Rahmen der Kampagne gegen die Versuchstierzucht Harlan-Winkelmann aus Borchen-Alfen veranstaltet die TiPa einen Vortragsabend zur Problematik von Tierversuchen am Dienstag, 15. Juli, in der Cafeteria der Paderborner Kulturwerkstatt an der Bahnhofstr. 64, Uhrzeit: 19:30 Uhr.

    Die TiPa freut sich, mit Dr. med. vet. Corina Gericke eine der fundiertesten Referentinnen im Bereich "Tierversuche" gewonnen zu haben. Frau Gericke spricht an diesem Abend für die Vereinigung "Ärzte gegen Tierversuche e. V." sowie für den "Bundesverband der Tierversuchsgegner - Menschen für Tierrechte e. V." Sie wird die Problematik von Tierversuchen aus wissenschaftlicher und ethischer Sicht erläutern, sowie alternative Testverfahren und tierversuchsfreie Forschung vorstellen.

    Corina Gericke ist Fachreferentin und Schriftführerin von "Ärzte gegen Tierversuche". Erfahrung mit Tieren sammelte Sie in ihrer Praxistätigkeit als Tierärztin in England. Seit 1984 ist sie aktive Tierversuchsgegnerin. Sie ist Mitbegründerin von SATIS, wo sie jahrelang im Vorstand tätig war. Seit 1999 arbeitet sie hauptberuflich bei den "Menschen für Tierrechte - Bundesverband der Tierversuchsgegner" und seit 2000 bei der Vereinigung.

    Die Vereinigung "Ärzte gegen Tierversuche" ist eine Organisation von Ärzten und im Gesundheitsbereich tätigen Wissenschaftlern. Sie ist unabhängig von den Interessen der Pharmaindustrie und den Universitäten, und hat sich aus ethischen und medizinischen Gründen die Abschaffung der Tierversuche zum Ziel gesetzt.

    Der "Bundesverband der Tierversuchsgegner - Menschen für Tierrechte" kämpft für die Abschaffung jeglicher Tierquälerei sowie die Anerkennung und Durchsetzung grundlegender Tierrechte. Dazu gehört besonders das gesetzliche Verbot aller Tierversuche und anderer Tiermißhandlungen.

    Weitere Informationen: Tierrechtsinitiative Paderborn (TiPa)

    05.06.2003: Achtung vor Hitzschlag bei Haustieren!
    Aus gegebenem Anlass weist der Bundesverband Praktischer Tierärzte (BPT) eindringlich auf die Gefahr durch die hochsommerlichen Temperaturen für Haustiere hin. Hitzschläge, mitunter auch mit Todesfolge, sind bei Temperaturen über 25 Grad Celsius nicht ungewöhnlich. Betroffen sind nicht nur Hunde und Katzen, sondern auch andere Kleintiere wie bei­spielsweise Meerschweinchen. Um einen gefährlichen Wärmestau im Kör­per des Haustieres zu vermeiden, sollte man dafür Sorge tragen, dass dem Vierbeiner ein Schattenplatz und genügend Trinkwasser zur Verfü­gung stehen.

    Besonders gefährdet sind herzkranke, hochträchtige, ältere oder auch sehr junge Tiere. Auch kräftig wirkende Tiere sind gehen einen Hitzschlag nicht gefeit. Der Tierhalter sollte auf jeden Fall bei Symptome wie Unruhe oder Taumeln beim Tier aufmerksam werden. Dies könnten Anzeichen für einen Hitzschlag sein. In so einem Fall empfiehlt der BPT das Tier mit feucht-kalten Tüchern zu bedecken und umgehend einen Tierarzt aufzu­suchen.

    Zu den häufigsten Hitzeopfern zählen übrigens Ziervögel, Kaninchen und Meerschweinchen. Diese sind in ihrem Bewegungsradius auf ihren Käfig oder Gehege beschränkt und sind im Ernstfall der sengenden Sonne wehrlos ausgesetzt.

    18.03.2003: Pferdekrankheit sorgt für Schrecken
    Veterinäramt empfiehlt vorbeugende Maßnahmen

    Kreis Paderborn (JS). Eine unheimliche Krankheit treibt in diesen Tagen den heimischen Pferdefreunden die Sorgenfalten auf die Stirn. Ein ansteckender Infekt namens "Equines Herpes-Virus" (EHV-1-Virus), der jetzt mit Influenza und Streptokokken einhergeht, hat in den Pferdebeständen des Kreises Paderborn nach neuestem Erkenntnisstand wurde bei einem verendeten Tier aus dem Kreis Paderborn der EHV-1-Virus nachgewiesen.

    "Es gibt jedoch keinen Anhaltspunkt für eine anzeigepflichtige Erkrankung", stellte jetzt Dr. Klaus Bornhorst vom Kreisveterinäramt auf Anfrage der Neuen Westfälischen fest. Er empfiehlt jedoch den Tier- und Stallbesitzern, einige vorbeugende Maßnahmen zu ergreifen.

    So sollen die Pferdehalter in diesen Tagen zusammen mit ihren Rössern auf unnötige Fahrten verzichten und gleichfalls Kontakte mit fremden Tieren vermeiden. Besorgte Stallinhaber können vor ihren Gebäuden Desinfektionsmatten auslegen, um eine Übertragung der Viren durch Personen einzuschränken.

    Zudem besteht die Möglichkeit, der Erkrankung, die sehr hohem Fieber mit sich bringt, direkt entgegenzutreten. "Impfungen kann man auch jetzt noch durchführen", berichtet Dr. Klaus Bornhorst. Konkrete Informationen hält jeder Tierarzt bereit.

    Freiwillige Schutzmaßnahmen hat schon der Reit- und Fahrverein Paderborn ergriffen. Hier fällt der Reitunterricht in der gesamten Woche aus. Zudem gilt in der Füllers Heide eine freiwillige Quarantäne, sprich: Vierbeinern ist ein Ein- bzw. Auszug zurzeit nicht gestattet.

    Beim RV Schloß Neuhaus läuft der Unterricht auf dem Thunhof momentan noch normal weiter. Die Vorsitzende Ansgard Koch appelliert jedoch an die Vereinsmitglieder den Kontakt zu fremden Pferden zu vermeiden.

    Ähnliche Bedingungen gelten auch beim RV Paderborn-Haxtergrund. Hier läuft gleichfalls die Reiterei wie gewohnt weiter. Jedoch wird auswärtigen Reitern mit ihren Pferden der Zutritt zur Reitanlage zurzeit nicht gestattet, berichtet der Vereinspräsident Franz Höschen.

    Quelle: Neue Westfälische, 18.03.2003

    25.02.2003: Stadt Paderborn „dreht die Schrauben an“
    Wer Müll wegwirft, Hunde nicht an die Leine nimmt, muss mit Verwarngeld rechnen.

    Paderborn. Milchtüten im Graben, Hamburger-Verpackungen im Gebüsch, Hundekot auf dem Bürgersteig und Vierbeiner ohne Leine im Park: Damit soll Schluss sein in Paderborn - zumindest sollen solche Verstöße erheblich seltener werden. Das ist das Ziel der Stadt, wie der I. Beigeordnete Dieter Bartha gestern erläuterte. Der Weg dahin führt übers Portemonnaie: Für alle Verstöße soll der Bürger künftig zur Kasse gebeten werden. Dafür hat die Stadt eigens einen Katalog an Verwarngeldern aufgestellt (siehe Infokasten): Wer "Fiffi" nicht anleint muss zehn Euro berappen, wer Papier achtlos ins Gebüsch wirft 25 Euro und wer mit seinem Vierbeiner auf den Kinderspielplatz geht, bekommt die Höchststrafe: 35 Euro. Und wer immer wieder auffällt, für den solls richtig teuer werden: "Dann werden wir auch vor Bußgeldern nicht zurückschrecken. Die können dann bis in den fünfstelligen Bereich gehen", versichert Ordnungsamtsleiter Josef Pauli. Nicht an Kinder, aber an alle Jugendlichen ab 14 Jahre dürfen die Verwarngelder verhängt werden. In einem halben Jahr soll erste Bilanz gezogen werden, verspricht Bartha.

    "Gebessert hat sich nichts"

    Sollte durch die rigorose Maßnahme mehr Geld ins leere Stadtsäckel fließen, wäre das sicher eine willkommene Einnahmequelle, aber offensichtlich nicht der eigentliche Grund für die härtere Gangart. "Diese Missstände wurden in Ausschüssen und auch von privaten Bürgern immer wieder angesprochen. Wir haben es bisher bei mündlichen Verwarnungen bewenden lassen, aber die Erfahrung zeigt: Gebessert hat sich nichts. Darum wollen wir jetzt die Schrauben anziehen", begründet Bartha. Allerdings: Mehr Personal solls dafür nicht geben. Auch bisher hatten bereits sieben Mitarbeiter des Ordnungsamtes, die bei "BOSS" mitarbeiten, unter anderem auch darauf ein Auge, ebenso wie vier weitere Mitarbeiter im Außendienst. "Bei dieser Personalzahl wirds bleiben. Aber die werden künftig eben immer häufiger konkrete Verwarngelder aussprechen", prophezeit Pauli. Und noch einen positiven Effekt könnte die neue Marschroute haben: 150.000 Euro kostet die Beseitigung des Mülls auf öffentlichen Flächen und in

    Parks Jahr für Jahr. In 2003 wurden die Kosten sogar erstmals in den Gebührenhaushalt mit einkalkuliert - und damit auf alle Bürgern umgelegt.

    Doch es geht nicht nur um Müll im Straßengraben: Gleich fünf Punkte im neuen Sündenkatalog der Paderstadt treffen Hundebesitzer, wenn sie sich nicht an die Vorschriften halten. Offiziell gemeldet sind zurzeit exakt 4.850 Hunde in der Stadt Paderborn. "Die Dunkelziffer dürfte aber erheblich höher liegen", vermutet Bartha.

    "In Ortschaften grundsätzlich angeleint"

    Als Fautregel für alle Hundebesitzer gilt: Innerhalb geschlossener Ortschaften (auch in den Ortsteilen!), auf öffentlichen Verkehrsflächen und in Parks gehören Vierbeiner grundsätzlich angeleint. Das gilt auch zum Beispiel für große Teile des Monte Scherbelinos, für die Fischteiche und den Haxtergrund. Auf Kinderspielplätzen dürfen Hunde erst gar nicht mitgenommen werden. Auf Feldwegen darf Fiffi freilich los sprinten, allerdings auch nur dort, wo Schilder nicht ausdrücklich auf einen Leinenzwang hinweisen.

    Überhaupt nicht frei herumlaufen dürfen unter anderem die als gefährlich eingestuften Hunde Pittbull Terrier, American Staffordshire, Staffordshire Bullterrier und Bullterrier sowie alle Kreuzungen aus diesen Rassen und Hunde, die bereits als gefährlich eingestuft wurden: Dazu zählen zum Beispiel Hunde, die einen Menschen gebissen oder "in Gefahr drohender Weise angesprungen haben", wie es im amtsdeutsch heißt. Auch ein Maulkorb ist Pflicht für diese Vierbeiner. Und sollte ein Besitzer gar nicht auszumachen sein, "dann sind unsere Mitarbeiter angehalten, den Hund einzufangen und mitzunehmen. Frei herumlaufen lassen können wir die Hunde nicht", weiß Karl-Heinz Borchmeier, Abteilungsleiter im Ordnungsamt.

    Trotz der Verwarngelder: "Mit all diesen repressiven Maßnahmen kann man die gute Kinderstube natürlich nicht ersetzten", appelliert Dieter Bartha auch an alle Eltern, schon bei der Erziehung darauf zu achten, dass Spielregeln im öffentlichen Umgang miteinander eingehalten werden.

    Quelle: Neue Westfälische, Paderborn, Ausgabe vom 25.03.2003

    02.02.2003: Das Tierheim-Team und die Tierheim-Spaziergänger haben Sachkunde bewiesen...
    Paragraph
    In einer speziell für das Tierheim-Team abgehaltenen Sachkundeprüfung im Kreishaus des Kreises Paderborn legten am 29.01.2003 über 30 Tierfreunde den "Sachkundenachweis nach dem neuen Landeshundegesetz NRW" vor dem Kreisveterinär Dr. Ralf Lang erfolgreich ab.


    Unter den über 30 Teilnehmern befanden sich
  • der komplette Vereinsvorstand
  • die Tierheim-MitarbeiterInnen
  • viele HundefreundInnen, die unsere Tierheim-Hunde regelmäßig zum Spaziergang ausführen.

    Wir, der Vereins-Vorstand, möchten uns ganz herzlich bei den "SpaziergängerInnen" bedanken, die die Kosten und Mühen zur Erbringung des Sachkundenachweises auf sich genommen haben, um unsere "gefährlichen" (Kampfschmuser-) Hunde ausführen zu dürfen.

  • 18.01.2003: Landeshundegesetz NRW in Kraft getreten
    Kreis Paderborn (krpb). Hundehalter aufgepasst: Mit Inkrafttreten des Landeshundegesetzes NRW zum 1. Januar 2003 sind eine ganze Reihe von Bestimmungen neu gefasst worden. Darauf weist Landrat Dr. Rudolf Wansleben hin. Das neue Gesetz löst die bisher in NRW geltende Landeshundeverordnung vom 30. Juni 2000 ab.

    Der Grundgedanke, Hunde einzelner Rassen generell als gefährlich einzustufen, ist erhalten geblieben. Allerdings ist die entsprechende Rasseliste deutlich gekürzt worden. Waren in der ursprünglichen Verordnung in den entsprechenden Anlagen 1 und 2 noch 42 Rassen aufgeführt, sind es nunmehr 4 Rassen und deren Kreuzungen, die als potenziell gefährlich eingestuft werden. Zusätzlich unterliegen 10 weitere Rassen einschränkenden Bestimmungen. Hintergrund der Kürzung ist die angestrebte bundesweite Angleichung der Landeshundeverordnungen. Diese waren nach dem tödlichen Beißunfall auf einen Jungen in Hamburg im Sommer 2000 überstürzt erlassen worden und sehr unterschiedlich ausgefallen.

    Im neuen Landeshundegesetz werden in § 3 der Pittbull Terrier, American Staffordshire Terrier, Staffordshire Bullterrier und Bullterrier - sowohl reinrassige Tiere als auch Mischlinge - als gefährlich eingestuft. Wer ein solches Tier hält oder halten will, braucht dazu eine Erlaubnis des Ordnungsamtes der jeweiligen Stadt oder Gemeinde. Nachzuweisen sind die Zuverlässigkeit und Sachkunde sowie der Abschluss einer Haftpflichtversicherung. Hier heißt es einmal mehr aufgepasst, denn diese muss ausreichend hoch abgeschlossen sein. Die Deckungssumme muss laut Gesetz mindestens 500.000 EUR für Personenschäden und 250.000 EUR für Sachschäden betragen. Für die Kennzeichnung des Hundes per Mikrochip ist Sorge zu tragen. Zusätzlich hat ein Halter gefährlicher Hunderassen eine ganze Reihe an Pflichten zu erfüllen. So gilt grundsätzlich eine Anlein- und Maulkorbpflicht. Außerhalb eines befriedeten Besitztums sowie in Fluren, Aufzügen, Treppenhäusern und auf Zuwegen von Mehrfamilienhäusern sind gefährliche Hunde anzuleinen, ein Maulkorb oder eine in der Wirkung gleichstehende Vorrichtung ist anzulegen. Das gilt nicht für Hunde bis zur Vollendung des 6. Lebensmonats. Darüber hinaus kann eine Befreiung beim Ordnungsamt beantragt werden, das überprüft, ob die per Gesetz festgeschriebenen Voraussetzungen erfüllt sind.

    Neu ist auch die Einführung so genannter allgemeiner Pflichten. Diese beziehen sich auf alle Hunde, unabhängig von Größe und Rasse. Danach sind Hunde so zu halten, zu führen und zu beaufsichtigen, dass von ihnen keine Gefahr für das Leben oder die Gesundheit von Menschen oder Tieren ausgeht. Im einzelnen besteht ein genereller Leinenzwang für alle Hunde in Fußgängerzonen, Haupteinkaufsbereichen und anderen innerörtlichen Bereichen, Straßen und Plätzen mit vergleichbarem Publikumsverkehr, in der für die Allgemeinheit zugänglichen, umfriedeten Park-, Garten- und Grünanlagen einschließlich Kinderspielplätzen, bei öffentlichen Versammlungen, Volksfesten und sonstigen Veranstaltungen mit Menschenansammlungen, in öffentlichen Gebäuden, Schulen und Kindergärten.

    Ganz wichtig auch: Wenn Städte und Gemeinden weitergehende Vorschriften zur Anleinpflicht erlassen haben, gelten diese zusätzlich und sind somit auch zu befolgen. Auch hier hilft einmal mehr der Anruf beim jeweils zuständigen Ordnungsamt, um Klarheit und Gewissheit zu bekommen. Unverändert geblieben ist die Anzeigepflicht für die so genannten großen Hunde beim jeweiligen örtlichen Ordnungsamt. Darunter fallen alle Hunde, die mindestens 40 cm Schulterhöhe aufweisen oder ein Gewicht von mindestens 20 kg auf die Waage bringen.

    Quelle: WOCHENSPIEGEL Paderborn, Ausgabe vom 2003-01-18

    08.01.2003: Über die berufsfördernde Maßnahme „Arbeiten und Lernen" von IN VIA
    Julia Brand, Ex-IN VIAFoto: Julia Brand mit einem ihrer "Schützlinge"

    Julia Brand hat geschafft, wovon viele junge Frauen träumen: Sie hat ihr Hobby zum Beruf gemacht. Seit Juli 2002 arbeitet sie als Tierpflegerin mit einer unbefristeten Vollzeit-Stelle im Tierheim Paderborn-Schloß Neuhaus.

    Dabei sah es für Julia nach Beendigung der Schulzeit beruflich nicht allzu rosig aus. Ausgestattet mit einem mäßigen Hauptschulabschluss und einer gewissen Orientierungslosigkeit wusste Julia eigentlich nur, dass sie gerne mit Tieren arbeiten wollte. Schon seit ihrer Kindheit hat sie selbst einige Tiere, für die sie sorgt. Nach einigen Monaten der Arbeitslosigkeit kam sie auf Vorschlag des Arbeitsamtes Paderborn zu IN VIA. Zunächst trat sie in den „tip-Lehrgang" ein (tip = testen, informieren, probieren) und wechselte im November 1999 in die berufsvorbereitende Maßnahme „Arbeiten und Lernen" in den Bereichen Umwelttechnik / Landschaftspflege / Holzverarbeitung / Tierpflege. Ziel dieser aus Mitteln der Arbeitsverwaltung und Jugendhilfe finanzierten Maßnahme ist es, ehemals arbeitslose junge Frauen im Alter bis zu 25 Jahren durch geeignete Arbeitsplätze und berufsbezogenen Unterricht auf das Berufsleben vorzubereiten und ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu verbessern.

    Die Liebe zu Tieren war es, die Julia bewog, als Arbeitsbereich die Tierpflege zu wählen. Bis Sommer 2000 arbeitete sie an drei Tagen in der Woche im Tierheim „Tiere in Not e.V." in Paderborn-Schloß Neuhaus. Aufgrund ihrer besonderen Begabung und ihres Verantwortungsbewusstseins im Umgang mit Tieren wurde ihr dort schon nach kurzer Zeit eine Ausbildungsstelle angeboten. Julia begann ihre Ausbildung im August 2000, musste sie jedoch aus persönlichen Gründen bereits nach drei Monaten aufgeben. Erneut kam sie zu IN VIA in die Maßnahme „Arbeiten und Lernen". Da Julia unbedingt wieder im Tierheim arbeiten wollte und man sie dort sehr schätzte, stand einem weiteren Einsatz nichts im Wege. Bis März 2002 konnte sie dann in der Maßnahme bleiben. Anschließend wurde Julia vom Tierheim in ein geringfügiges Beschäftigungsverhältnis übernommen. Schon da wurde ihr eine Erweiterung des Stundenumfangs in Aussicht gestellt.

    Die gute Kooperation zwischen dem Tierheim und IN VIA besteht bereits seit 1998, als dort erstmalig drei Arbeitsplätze innerhalb der oben genannten Maßnahme eingerichtet wurden. Auf Grund des gestiegenen Bedarfs des Tierheims und der großen Nachfrage von Teilnehmerinnen wurde die Platzzahl in diesem Jahr auf fünf erhöht. Darüber hinaus sind die eingesetzten Frauen im Wechsel nun auch am Wochenende tätig.

    Julia hat ihren Traumberuf gefunden und bewiesen, dass man mit Elan, Motivation und einer gehörigen Portion Beharrlichkeit zum Ziel kommen kann. Eine Ausbildung steht nicht mehr zur Debatte, da die Anforderungen für sie zu belastend sind. Wie Julia geht es vielen jungen Frauen. Sie sind motiviert und bringen Grundqualifikationen wie Zuverlässigkeit, Verantwortungsbewusstsein und Einsatzbereitschaft, jedoch nur niedrige Bildungsabschlüsse mit. Für solche ungelernten Kräfte hält der Arbeitsmarkt zu wenige sozialversicherungspflichtige Arbeitsstellen bereit.

    Anne Steinhagen, Bettina Weinberg (IN VIA Paderborn)