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Aktuelles
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07.05.2008: Kastrationspflicht für Katzen kommt
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Paderborn ist Vorreiter in Deutschland
Paderborn (st). Paderborner Katzenbesitzer können sich darauf einstellen, dass in ein paar Monaten ein Kastrationsgebot für jene „Stubentiger“ gilt, die freien Auslauf haben. „Ja, wir planen in diese Richtung“, sagte der Erste Beigeordnete Carsten Venherm gestern gegenüber der NW. Er bestätigte, dass die gegenwärtige Überarbeitung der ordnungsbehördlichen Verordnung der Stadt auf ein Kastrationsgebot hinausläuft. Noch vor der Sommerpause soll der Rat darüber beschließen.
Die Kastration herrenloser Katzen, die schon seit längerer Zeit praktiziert wird, reicht aus Sicht der SPD-Ratsfraktion nicht aus, um den Anstieg der Katzenpopulation wirksam zu bremsen. Deshalb hatte SPD-Ratsmitglied Kornelia Welz Ende Februar im Haupt- und Finanzausschuss ein Kastrationsgebot für freilaufende, nicht verwilderte Katzen gefordert. Der Ausschuss debattierte das Thema kontrovers, erteilte dann aber den Auftrag an die Verwaltung, den Einbau eines solchen Passus in die „ordnungsbehördliche Verordnung der Stadt Paderborn zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung“ (so die genaue Bezeichnung) zu prüfen.
Zu den stärksten Befürwortern einer solchen Regelung zählt der Verein Tiere in Not, der das Paderborner Tierheim betreibt. „Wir als Tierschutzverein und Tierheim, die von dieser Problematik am stärksten betroffen sind, stehen hinter der Einführung der Katzen-Kastrationspflicht“, bekräftigte die Vereinsvorsitzende Gabi Votsmeier in einer Presseerklärung. Im letzten Jahr habe das Tierheim schon zweimal notgedrungen einen Aufnahmestopp für Katzen verhängt. Bis Ende April dieses Jahres habe die Einrichtung bereits 141 Katzen aufnehmen müssen. Vor einem Jahr seien es um diese Zeit 116 Tiere gewesen. Votsmeier vermutet aufgrund dieses Anstiegs, ,,dass in diesem Jahr unsere Aufnahmekapazität noch eher erschöpft ist“.
An Details der geplanten Regelung werde derzeit noch gefeilt, sagte Carsten Venherm, der auch Rechtsdezernent der Stadt ist. Nur in Österreich gebe es bislang ein solches Kastrationsgebot, für Deutschland bedeute es Neuland. Der Erste Beigeordnete sieht sich jedoch durch den Kreisveterinär, die Tierärzte des Kreises und die Tierschutzvereine darin bestärkt, dass die Stadt mit der Aufnahme des Katzen-Kastrationsgebots in ihre Satzung auf dem richtigen Weg ist. Es komme nun darauf an, dieses Gebot „hinreichend bestimmt“ zu formulieren.
Quelle: Neue Westfälische, Paderborner Kreiszeitung, Dienstag 06.05.2008
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13.04.2008: WDR - Tiere suchen ein Zuhause
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Wir im WDR! Einige unserer Tiere sind zu Gast in der Sendung „Tiere suchen ein Zuhause“.
Wir haben in diesem Jahr schon wieder die Gelegenheit einige unsere Tierheim-Schützlinge bei „Tiere suchen ein Zuhause“ vorzustellen. Dieses Mal stellen wir die Hunde GOKU, TIFFY, TRIXIE, DINO und BALOU sowie die Katzen RAMSES, SAMSON und FRANCA vor.
Die Sendung läuft am Sonntag, dem 13.04.2008 um 18.15 Uhr, und die Wiederholung läuft am Montag Vormittag um 10.10 Uhr. Also: Nicht vergessen einzuschalten!
Drücken Sie bitte unseren Hunden und Katzen die Daumen und Pfoten, dass sie durch die Vorstellung in der Sendung ein neues Zuhause finden...
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07.04.2008: 2.000 Euro Lösegeld für Chihuahua gefordert
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Paderborn (rom). Zu einer höchst ungewöhnlichen Lösegeldübergabe kam es am Samstag in der Paderborner Fußgängerzone. Am 30. März war einer Paderbornerin ihre geliebte Chihuahua-Hündin „Frieda“ entlaufen. Die Suche nach dem Hündchen mit Plakaten und Anzeigen im Internet hatte Erfolg. Eine Finderin meldete sich, forderte für die Herausgabe des Chihuahua aber 2.000 Euro „Finderlohn“. Die Hundehalterin schaltete die Polizei ein. Am Samstag sollte die Geldübergabe in der Westernstraße erfolgen. Dabei schlug die Polizei zu und nahm die Finderin und zwei Begleiter fest. Frieda (2 Jahre) konnte wohlbehalten der glücklichen Eigentümerin ausgehändigt werden. Die Tatverdächtigen wurden nach der Vernehmung wieder auf freien Fuß gesetzt.
Quelle: Neue Westfälische, Paderborner Kreiszeitung, Montag 07. April 2008
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06.04.2008: Einladung zum Tierheim-Frühlingsfest am 20.04.2008
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Frühlingsfest im Tierheim Paderborn am Sonntag, dem 20. April 2008, von 13.00 bis 17.00 Uhr!
Neben einem Flohmarkt und einem kleinen Basar mit vielen selbst gebastelten Sachen wird auch für Ihr leibliches Wohl betens gesorgt mit Kaffee, Waffeln und Kuchen sowie Bockwürstchen und selbst gemachten Salaten. Ein Besuch lohnt sich! Wir freuen uns auf Sie! Der Erlös geht zu 100 % an unsere Schützlinge.
Ebenso würden wir uns über Kuchenspenden freuen! (Kuchenspenden bitte kurz anmelden! Vielen Dank!)
Hier der Link zum Download des Einladungs-Plakates, das gerne ausgedruckt und weiterverteilt bzw. ausgehangen werden sollte, damit möglichst viele Tierfreunde von der Veranstaltung erfahren: Download des Frühlingsfestplakates 2008
Bitte machen Sie Werbung für uns! Es liegen auch Plakate zur Abholung und Verteilung im Tierheim bereit. Wer Fragen hat, erhält Infos hierzu unter 05254/12355 oder 05258/3605.
Der Vorstand und das Tierheim-Team laden ganz herzlich zum Besuch im Tierheim ein.
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02.04.2008: Ärzte gegen Tierversuche e.V. / Newsletter vom 1. April 2008
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Tierversuche - der falsche Weg / Neues Internet-Video
Ab sofort online: Unser neuer Videofilm "Tierversuche - der falsche Weg". Der 8-Minuten-Film beleuchtet kurz und knapp die wichtigsten Argumente gegen Tierversuche, die Möglichkeiten der tierversuchsfreien Forschung und die Arbeit der Ärzte gegen Tierversuche. Auf unserer Website und im Videoportal YouTube machen wir die Bilder und Argumente einem breiten Publikum zugänglich.
Außerdem haben wir unsere Videoseite komplett überarbeitet. Alle Videos sind jetzt durch YouTube-Einbettungen noch leichter anschaubar. Fast alle Videos sind auch als Download erhältlich.
Mit dem Musikfilm "Schreie hinter Glas" wollen wir junge Menschen ansprechen. Vielen Dank an "Razze", die den Clip auf Eigeninitiative erstellt hat. Der Film "Hirnforschung an Affen" zeigt aktuelle, verdeckt gemachte Aufnahmen aus einem Labor in Israel. Unser 20-minütiger Film "Tod im Labor" ist nun in vier Teilen auch auf YouTube und direkt auf unserer Seite zu sehen. Vielen Dank an die Menschen für Tierrechte Würzburg.
"Tod im Labor" kann in unserem Shop als DVD bestellt werden:
http://aerzte-gegen-tierversuche.de/i.php4?x=1000-110-&Lang=de
"Tierversuche - der falsche Weg" ist als DVD bei www.tierschutz-videos.de erhältlich:
http://www.tierschutz-videos.de/Videodokumentationen/Tierversuche-der-falsche-Weg-Videodokumentation-DVD::17.html
Bilder sagen mehr als Tausend Worte. Bitte helfen Sie mit, das Videomaterial zu verbreiten.
Videoseite der Ärzte gegen Tierversuche:
http://aerzte-gegen-tierversuche.de/i.php4?x=600-111-&Lang=de
Ärzte gegen Tierversuche ist eine Vereinigung von mehreren Hundert Medizinern und Wissenschaftlern, die den Tierversuch aus ethischen und medizinischen Gründen ablehnen.
Ärzte gegen Tierversuche e.V., Landsbergerstr. 103, 80339 München, Tel: 089-3599349, Fax 089-35652127, info@aerzte-gegen-tierversuche.de, www.aerzte-gegen-tierversuche.de
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26.03.2008: 7 Monate Gefängnis für Tierquäler
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Ein 37-jähriger Klempner musste sich unlängst in Berlin vor Gericht verantworten. Er hatte zugegeben, die Katze seiner Freundin aus seiner Wohnung im 5. Stock geworfen zu haben, nachdem er sie zuerst durch die Wohnung gejagt und getreten hatte. Vor Gericht schien ihn seine Tat nicht zu belasten, wie der Tagesspiegel bemerkt. Das Urteil dürfte ihn aber fassungslos gemacht haben: 7 Monate Freiheitsentzug ohne Bewährung. Tierquälerei oder die Tötung von Tieren wird – wenn überhaupt - in der Regel in Deutschland sehr milde geahndet. Eine Geldstrafe oder Bewährung ist das übliche Strafmaß. Obwohl das Gesetz den Richtern genügend Freiraum für richtungweisende Urteile lassen würde. Laut § 17 des Tierschutzgesetzes wird derjenige mit Freiheitsstrafe bis zu 3 Jahren oder einer Geldbuße bestraft, der ein Wirbeltier ohne vernünftigen Grund tötet oder einem Wirbeltier aus Rohheit erhebliche Schmerzen oder Leiden zufügt. Richterin Monika Pelcz am Amtsgericht Tiergarten (Berlin) sah die Tat des 37-jährigen Mannes von besonderer Rohheit geprägt, so der Tagesspiegel, und ließ mildernde Umstände nicht gelten. “Ein Urteil, dass wohl nicht nur von Tierschützern voll und ganz unterstützt werden wird.”, bewertet man bei TASSO, dem größten europäischen Haustierzentralregister in Hattersheim, dieses Urteil. “Bleibt zu hoffen, dass dies kein Einzelfall ist, sondern die Gerichte in Zukunft den Spielraum, den ihnen das Gesetz lässt, auch ausschöpfen.”, so Andrea Thümmel, Pressesprecherin bei TASSO. Die Verteidigung ist inzwischen in Berufung gegangen, das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.
TASSO e.V. ● Frankfurter Str. 20 ● 65795 Hattersheim ● Germany ● Telefon: +49 (0) 6190.937300 ● Telefax: +49 (0) 6190.937400 ● eMail: newsletter@tasso.net ● HomePage: www.tasso.net
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24.03.2008: Einladung zum Tierheim-Osterkaffee am 24.03.2008
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Osterkaffee mit leckeren Waffeln im Tierheim Paderborn am Montag, dem 24.03.2008 von 14.00-17.00 Uhr.
Der Erlös geht zu 100 % an unsere Schützlinge.
Der Vorstand und das Tierheim-Team laden ganz herzlich zum Besuch im Tierheim ein.
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04.03.2008: Spende über 500 Euro für das Tierheim Paderborn!
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Major James Howard und Kameraden vom Queens Royal Hussars, Athlone Barracks, überreichten dem Tierheim einen Scheck in Höhe von 500 Euro!
Darüber freuten sich nicht nur die ausgesetzten Husky- Mischlingswelpen auf den Armen der tierlieben Soldaten, sondern natürlich alle anderen Tierheiminsassen und natürlich das ganze Tierheimteam, von dem Karin Keuter von der Tierheimleitung stellvertretend den symbolischen Scheck in Empfang nahm. Vielen Dank!
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14.01.2008: Ärzte gegen Tierversuche e.V., Pressemitteilung vom 17. Dezember 2007
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Vier Jahre Folter:
Undercover-Aufnahmen belegen das Leid von Affen in der Hirnforschung
Von einem Tierpfleger am Weizman-Institut für Wissenschaften in Rehovot, Israel, verdeckt gemachte Aufnahmen belegen erstmals filmisch das ungeheure Leid der Affen in der Hirnforschung. Vergleichbare Tierversuche werden in Deutschland noch in Bochum, Bremen, Marburg, Magdeburg und Tübingen durchgeführt. In Berlin und München wurden kürzlich zwei derartige Versuchsanträge von der Genehmigungsbehörde aus ethischen Gründen abgelehnt. Die Vereinigung Ärzte gegen Tierversuche weist auf die mangelnde Relevanz der Ergebnisse hin und fordert die umgehende Einstellung solcher Experimente an allen deutschen Einrichtungen. In den israelischen Affenversuchen waren auch deutsche Forscher des Max-Planck-Instituts für Medizinische Forschung in Heidelberg beteiligt.
Die Aufnahmen zeigen, wie Javaneraffen, Verwandte der Rhesusaffen, in Einzelkäfigen ohne Beschäftigungsmöglichkeiten und ohne Sozialkontakte vor sich hinvegetieren. Zunächst werden die Tiere zwei Jahre lang "trainiert", im Affenstuhl zu sitzen und mit den Augen einen Punkt auf einem Monitor anzusehen. Als "Trainingsmethode" wird Durst eingesetzt. Die Affen werden ständig durstig gehalten. Für kooperatives Verhalten bekommen sie ein paar Tropfen Wasser oder Saft. Später folgen mehrere Operationen, wobei ihnen "Fenster" in den Schädelknochen eingesetzt werden, um das Gehirn beobachten zu können. Die Zeit, die die Tiere im Affenstuhl fixiert werden, wird kontinuierlich verlängert. Im vierten Jahr ihres Martyriums müssen die Tiere mehrmals wöchentlich bis zu acht Stunden ununterbrochen im Affenstuhl unbeweglich sitzen. Das Gehirn wird mit einem speziellen Farbstoff versehen und durch die "Fenster" im Schädel fotografiert.
"Hirnforschung an Affen ist nicht nur extrem grausam, sondern zudem vollkommen sinnlos", kommentiert Dr. med. vet. Corina Gericke, Fachreferentin der Ärzte gegen Tierversuche. Es handele sich um reine, zweckfreie Grundlagenforschung ohne jeglichen Nutzen für kranke Menschen. "Nur einzelne Forscher profitieren davon, die auf dem Leid der Tiere ihre Karriere aufbauen", so die Tierärztin weiter.
Die Ärztevereinigung will den Film den Genehmigungsbehörden vorlegen, die immer noch Hirnforschung an Affen zulassen.
Weitere Informationen:
Videofilm:
http://www.letlive.org.il/player.inc.php?id=633&which=2&lang=1&ptype=2
Hirnforschung an Affen - Grausam und sinnlos:
http://aerzte-gegen-tierversuche.de/i.php4?x=359-150-&Lang=de
Quelle: Jürgen Reidl et al.: Independent component analysis of high-resolution imaging data indentifies distinct functional domains. NeuroImage 2007, 34, 94-108
Ärzte gegen Tierversuche ist eine Vereinigung von mehreren Hundert Medizinern und Wissenschaftlern, die den Tierversuch aus ethischen und medizinischen Gründen ablehnen.
Ärzte gegen Tierversuche e.V., Landsbergerstr. 103, 80339 München, Tel: 089-3599349, Fax 089-35652127, info@aerzte-gegen-tierversuche.de, www.aerzte-gegen-tierversuche.de
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19.11.2007: TIERHEIM-WEIHNACHTSBASAR am Samstag, dem 24.11.2007 von 11.00 - 17.00 Uhr
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Hallo TierfreundInnen, es werden noch fleissige "Bäcker" gesucht, die unsere Kuchentheke unterstützen. Auch Bastelarbeiten für den weihnachtlichen Verkaufsbasar sind immer gerne gesehen. Flohmarktartikel (außer Kleidung/Möbel) nehmen wir ebenfalls gerne an, bzw. können täglich in der Zeit von 8.00-18.00 Uhr im Tierheim abgegeben werden.
Es warten auf Sie ein großer Flohmarkt (alles was das Herz begehrt), Bücher, nützliches wie Nippes und auch Bastelzubehör, ein Basar mit handgearbeiteter weihnachtlicher Deko und Gestecken sowie allerlei Geschenkideen, und ein Stand mit lauter selbstgemachten Leckereien zum verschenken oder selber essen! Auch für Ihr leibliches Wohl ist wie immer gesorgt! An einem Infostand beraten wir Sie gerne über Themen rund um den Tierschutz! Der gesamte Erlös des Festes geht wieder zu 100 % an unsere TIere! Sie sehen, ein Besuch lohnt sich!
Hier der Link zum Download des Einladungs-Plakates, das gerne ausgedruckt und weiterverteilt bzw. ausgehangen werden sollte, damit möglichst viele Tierfreunde von der Veranstaltung erfahren: Download des Weihnachtsbasarplakates 2007
Bitte machen Sie Werbung für uns! Es liegen auch Plakate zur Abholung und Verteilung im Tierheim bereit. Wer Fragen hat, erhält Infos hierzu unter 05254-12355 oder 05258-3605.
Der Vorstand und das Tierheim-Team laden ganz herzlich zum Besuch im Tierheim ein.
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08.10.2007: Mahnwache gegen Bielefelder Nerzfarm
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Am 5.10.07 hielten Aktivisten des Netzwerkes Tierrechte OWL eine 15-stündige Mahnwache vor der Nerzfarm Grosser in Bielefeld-Vielsendorf ab (rotes Gebäude im Hintergrund). Auch über Nacht harrten die Demonstranten mit Pavillion und Kohlebecken vor der Anlage aus. Ein Großteil der Bürger hat offenbar gar keine Kenntnis von der Existenz dieser Farm, wie bei der Öffentlichkeitsarbeit immer wieder auffällt. Mit Transparenten,Fackeln und einem verkleideten Fuchs wurden die Autofahrer aufmerksam gemacht, einige hielten spontan an, um sich zu informieren. Auf dem einen Bild ist links ein aus einem Nachlaß gestifteter Nerzkragen und rechts ein gehäuteter, plastinierter Nerz. Mehr Infos unter http://www.netzwerk-tierrechte-owl.de
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08.10.2007: Mahnwache gegen Versuchstierzuchtanlage Harlan Winkelmann in Borchen
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Am 4.10.07 demonstrierten Tierrechtler der Tierrechtsinitiative Paderborn von 13-18 Uhr vor der Kleintierzucht von Fa. Harlan Winkelmann (33178 Borchen, Gartenstraße), dem deutschen Zweig des weltweit zweitgrößten kommerziellen Anbieters sogenannter "Versuchstiere", gegen Tierversuche. Neben Kleintieren werden in von der Borchener Versuchstierzucht tausende von Beagle-Welpen "produziert" und im Alter von einigen Monaten an Versuchslabore verkauft. Mehr Infos unter http://www.harlan-schliessen.de
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06.10.2007: TIERHEIM- BILDER- und BÜCHERFLOHMARKT!
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Großer Bücher- und Bilder-Flohmarkt am Samstag, dem 06.10.2007 ab 12.00 Uhr.
Für das leibliche Wohl gibt es Kaffee & Kuchen, Waffeln & Kakao sowie Würstchen und Salate. Der Erlös geht wie immer zu 100 % an unsere Schützlinge.
Hier der Link zum Download des Einladungs-Plakates, das gerne ausgedruckt und weiterverteilt bzw. ausgehangen werden sollte, damit möglichst viele Tierfreunde von der Veranstaltung erfahren: Download des Bücherflohmarktplakates 2007
Bitte machen Sie Werbung für uns! Wer Fragen hat, erhält Infos hierzu unter 05254/12355 oder 05258/3605.
Der Vorstand und das Tierheim-Team laden ganz herzlich zum Besuch im Tierheim ein.
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01.10.2007: Pressemitteilung: Das Tierschutzmobil in Paderborn - mit Großleinwand gegen Versuchstierzucht Harlan Winkelmann
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Paderborn/Borchen, 29.09.2007: Heute protestierten Tierrechtler gegen die in Borchen ansässige Versuchstierzucht Harlan Winkelmann GmbH. „Schließt Harlan Winkelmann - Tierversuche abschaffen“ hieß das Motto der Veranstaltung auf dem Marienplatz in Paderborn. Die erst dieses Jahr gegründete Ortsgruppe des Vereins „die Tierfreunde e.V.“ für den Raum Ostwestfalen-Lippe organisierte den Protest und informierte die Passanten mit Filmen über Tierversuche auf einer weit sichtbaren Großbildleinwand.
Harlan-Winkelmann ist eine international operierende Geschäftsgruppe mit Niederlassungen in aller Welt. Kerngeschäft ist die Zucht von Tieren, die dann von Tierversuchslaboren gekauft werden. Nach eigenen Angaben ist das deutsche Unternehmen, die Harlan-Winkelmann GmbH in Borchen, der zweitgrößte Versuchtierzüchter sowohl weltweit als auch in Deutschland. Den Tierrechtlern im Kreis Ostwestfalen-Lippe ist das Unternehmen daher schon lange ein Dorn im Auge. Anke Elsner von der Ortsgruppe OWL von ‚die Tierfreunde e.V.’ vertritt die Meinung, dass „die Versuchstierzucht die Basis für die vielen Tierversuche ist, bei denen allein in Deutschland jährlich über 2 Millionen Tiere ihr Leben lassen müssen.“ Nach Angaben der Tierrechtler können Tierversuche durch die fehlende Übertragbarkeit der Ergebnisse von Tieren auf Menschen für den Menschen sogar schädlich sein, statt nützlich. Am Tier getestete Medikamente zeigen lediglich, wie das Tier auf das Präparat reagiert. Die Reaktion des Menschen ist so nicht vorhersagbar. Immer wieder sterben Menschen oder kommen zu Schaden durch Medikamente, die im Tierversuch als unbedenklich eingestuft wurden. Umgekehrt werden viele Wege in der Forschung wegen mangelnder Wirkung im Tierversuch nicht weiter verfolgt, obwohl sehr viele Präparate eben nur beim Menschen, aber nicht beim Tier Wirkung zeigen. Zeitgemäße Methoden sind hingegen klinische Untersuchungen, In-vitro-Systeme, tierversuchsfreie Zellkulturverfahren und Computersimulationen. Bei der Aktion auf dem Marienplatz wurde schockierendes Filmmaterial auf einer Großleinwand im Heck des Tierfreundemobils gezeigt. Anke Elsner meint zu dieser Art der Öffentlichkeitsarbeit: „Tierversuche und andere Grausamkeiten der Tierindustrie geschehen unsichtbar für die Öffentlichkeit und versteckt hinter dicken Mauern. Wir bringen mit dem Tierfreundemobil die Wahrheit ans Tageslicht. Das Leid der Tiere sichtbar zu machen ist unsere Erachtens der effektivste Weg die Menschen zu erreichen. Kaum jemand, der die grauenvollen Torturen, denen die sogenannten „Versuchstiere“ ausgesetzt sind, auf der Leinwand sieht, bleibt davon unberührt.“
Weitere Informationen zum Thema unter www.die-tierfreunde.de.
Pressekontakt: Anke Elsner, Ortsgruppe OWL, Tel.: 0163-3691622, Email: eMail: owl@die-tierfreunde.de
Info: „Die Tierfreunde e.V.“ ist eine gemeinnützige, bundesweit tätige Organisation mit Hauptsitz in Siegen/NRW. Die Tierfreunde e.V. möchte Verständnis für das Wesen der Tiere erwecken und die Menschen für das Empfinden der Tiere sensibilisieren. Eine Haupttätigkeit der Organisation liegt darin, die Zustände in der Tierindustrie zu recherchieren und öffentlich zu machen.
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05.08.2007: Und hier ein paar Eindrücke der Mahnwache vom 03.08.2007 ...
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Mahnwache vom 03.08.2007 - Bild 1
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05.08.2007: Mahnwache vom 03.08.2007 - Bild 2
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05.08.2007: Mahnwache vom 03.08.2007 - Bild 3
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05.08.2007: Mahnwache vom 03.08.2007 - Bild 4
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Quelle: Britta Gorsler, Schriftführerin, Bund für Tier- und Naturschutz Ostwestfalen e.V.,
Tel.: 05258-930173, Postfach 11 04, 33143 Salzkotten
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31.07.2007: Mahnwache - Gemeinsam gegen Massentierhaltung
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Freie Wählergemeinschaft Borchen e.V. + Bund für Tier und Naturschutz Ostwestfalen e.V.
Gemeinsam gegen Massentierhaltung
Mahnwache am 3. August von 14.00 – 21.00 Uhr direkt am Gelände der geplanten Hähnchenmastanlage in Nordborchen Schmalzgrube/ Am Knocken direkt am Ortsausgang, ca. 300 m vom Autobahnzubringer Mönkeloh.
Noch ist sie nicht gebaut, die Mastanlage für jährlich ca. 300.000 im Turboverfahren gemästete Hähnchen. Aber die Uhr läuft, sie läuft gegen den Tierschutz. Und direkt daneben vom gleichen Investor das „allinclusiveKonzept“. Mit Pferdesolarium und Reiterstübchen für Proseccoabende und Frühstücks- bzw. Kaffeerunden. Turbomast: Nach nur 4–5 Wochen stehen 35 kg Lebendgewicht auf jedem Quadratmeter Stallgrundfläche. Das sind sage und schreibe 23 turbogemästete Tiere. In dieser Zeit sterben etwa 2.000 – 3.000 Tiere.
Das ist legale Tierquälerei! Machen Sie das nicht mit: Kaufen Sie kein Hähnchenfleisch aus solchen Broilerfabriken und kommen Sie am 03.08. zur Mahnwache nach Nordborchen.
V.i.S.d.P. weitere Infos, Unterstützungsangebote:
FWB Borchen e.V., c/o R. Menne, Pöppenweg 16, 33178 Borchen, Tel. 05251-1848931, eMail: r.menne@web.de
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19.07.2007: Das Ferienleid der Tiere
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Die Heime für Vierbeiner sind überfüllt / Mehr ausgesetzte Katzenbabys als in den Vorjahren
VON INDRA KLEY
Findelkätzchen: Die beiden kleinen Miezen, die Michael Meinholz, Auszubildender im Tierheim Paderborn-Schloß Neuhaus, auf seiner Schulter und in den Händen trägt, wollte niemand mehr haben – wie 215 weitere Katzen, die seit dem 1. Mai abgegeben wurden. FOTO: REINHARD ROHLF
Bielefeld. An einem Straßenrand in Leopoldshöhe lag sie, die Plastiktüte. Zugebunden. Mit vier kleinen Katzenbabys drin. Drei waren tot. Eine völlig entkräftete Mieze lebte noch – für wenige Stunden. „Mit den Katzen ist es zurzeit so schlimm wie nie zuvor“, sagt Barbara Snelting, Leiterin des Bielefelder Tierheims. „Wir werden bombardiert.“ Es ist Jungtierzeit. Und Ferienzeit. Nicht jedoch für die Tierheime in der Region: Sie sind bereits überfüllt, doch der Strom an ausgesetzten oder abgegebenen Tieren reißt nicht ab.
Rund 150 Katzen tummeln sich momentan im Tierheim Paderborn – fast doppelt so viel wie sonst. „An manchen Tagen haben wir bis zu 16 Katzen bekommen“, sagt Heimleiterin Svenja Fricke. Zu viel für das Paderborner Tierheim. Seit Anfang Juli gibt es einen Aufnahmestopp. „Doch wenn man sagt, es geht nicht mehr, dann stellen sie die Katzen einfach vor die Tür.“ Oder werfen sie über den Zaun. „Letztens ist eine Katze direkt im Hundebereich gelandet.“
In den vergangenen Jahren seien die meisten Tiere in den Osterferien abgegeben worden. „Das waren dann die ausrangierten Weihnachtsgeschenke“, vermutet Fricke. „Doch jetzt fing das schon drei, vier Wochen vor den Sommerferien an, dass nur noch Tiere kamen und keine mehr geholt wurden.“ Vom 1. Mai bis heute wurden 217 Katzen aufgenommen, 2006 waren es im gleichen Zeitraum 142.
Das Tierheim Bielefeld hat allein im Juni 50 Katzenbabys aufgenommen. Dass es immer mehr werden, hat nach Meinung Barbara Sneltings finanzielle Gründe. „So ein Katzenbaby ist schnell angeschafft, aber die Folgekosten sind hoch.“ Eine Kastration koste um die 125 Euro. Geld, das immer mehr Tierbesitzer einsparen. „Und wenn die Tiere draußen sind, sind sie schnell mal schwanger.“Neben den Kätzchen würden in diesem Sommer besonders viele Kleintiere ausgesetzt. „Die Leute stellen Hasen im Karton vor die Tür oder setzen sie im Wald aus“, bestätigt auch Regina Naschold vom Tierheim Detmold. „Dabei sind die es gar nicht gewohnt, dort nach Futter zu suchen“, sagt die Tierpflegerin. „Aber den Leuten ist das egal. Die ganze Moral Tieren gegenüber geht den Bach runter. Die Menschen haben keinen Respekt mehr vor ihnen.“
Die Heime appellieren an alle Tierbesitzer, sich rechtzeitig um eine Betreuung für die Urlaubszeit zu kümmern. Auf der Internetseite des Tierheims Bielefeld (www.tierheim-bielefeld.de) sind unter dem Punkt „Tierschutz“ Adressen von Tierpensionen aufgelistet. Das Tierheim Paderborn vermittelt auch private Adressen von Menschen, die Tiere in Pflege nehmen oder – bei Kurzurlauben – zu Hause betreuen. Heimleiterin Svenja Fricke ist auf jeden Fall sicher: „Wenn man sein Tier gerne hat, dann findet man eine Unterkunft.“
Quelle: Neue Westfälische, 19.07.2007
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10.05.2007: Einladung zum Tierheim-Pfingstkaffee am 28.05.2007
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Liebe Tierfreundinnen und Tierfreunde,
der Termin des diesjährigen Tierheim-Pfingstkaffees wurde wie folgt festgelegt:
Pfingst-Montag, 28.05.2007 von 13.00-17.00 Uhr
Der Erlös geht zu 100 % an unsere Schützlinge.
Der Vorstand und das Tierheim-Team laden ganz herzlich zum Besuch im Tierheim ein.
Anbei der Link zum Download des Einladungs-Plakates, das gerne ausgedruckt und weiterverteilt bzw. ausgehangen werden sollte, damit möglichst viele Tierfreunde vom in Kürze bevorstehenden Tierheim-Fest erfahren...
Hier der Link zum Einladungs-Plakat mit der Bitte um Verbreitung: Pfingstkaffeeplakat2007.pdf
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13.01.2007: Demonstration gegen Tierversuche und Harlan-Winkelmann
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am Samstag, 13. Januar 2007 in Paderborn und Borchen. Voraussichtlicher Ablauf:
Paderborn:
- Treffpunkt Rathausplatz Paderborn
- ab 12:00 Uhr Infostände auf dem Rathausplatz
- ab 14:00 Uhr Demozug in Paderborn
Borchen:
- ab 16:30 Uhr Versammlung
- ab 17:00 Uhr Demozug in Borchen bis vor die Zucht / Bürogebäude der Fa. Harlan-Winkelmann
- Redebeiträge
Weitere Infos auch unter www.harlan-schliessen.de
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06.01.2007: Bielefelder Anti-Pelz-Demonstration
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Gemeinsame Aktion von „die Tierfreunde e.V.“ und dem „Netzwerk Tierrechte OWL“ am 6. Januar 2007 - bitte zahlreich mitmachen und weitersagen.
Hintergrund:
Es ist „Erntezeit“, sagen die Farmer. Jetzt, zwischen November und Januar sterben jedes Jahr rund 300.000 Tiere auf deutschen Pelztierfarmen einen sinnlosen Tod. Zuvor durchleiden die agilen Tiere ein Leben in grausamer Enge in kleinen Käfigen, ein Leben auf Drahtgitter voller Monotonie.
Am Rande von Bielefeld liegt eine der großen Farmen in Deutschland: Die Artemis GmbH & Co. KG. Etwa 17.000 Nerze fristen in dieser erst 1999 erweiterten Anlage ihr unwürdiges Dasein. Die Artemis GmbH wird betrieben von Alfons Grosser, der noch drei weitere Nerzfabriken in 06774 Söllichau, 14947 Frankenförde und 49324 Melle betreibt und damit einer der größten Nerzfabrikanten Deutschlands ist. Alfons Grosser ist zudem Vorsitzender des Zentralverbandes Deutscher Pelztierzüchter e.V. (ZDP) und damit Stellvertreter für deutsche Pelzfabrikanten.
Wir wollen in Bielefeld gegen die Pelztierhaltung allgemein und insbesondere auch gegen die Nerzfarm von Alfons Grosser protestieren. Es muss in einer zivilisierten Gesellschaft möglich sein, eine so offensive und auf einer solch breiten Front abgelehnte Tierquälerei zu stoppen. Daher richten die Tierfreunde e.V. gemeinsam mit dem Netzwerk-Tierrechte-OWL die Demonstration gegen die Pelzindustrie am 6. Januar 2007 in Bielefeld aus und bitten um rege Teilnahme und Verbreitung der Informationen zur Demo.
Bis dahin wünsche ich Euch Frohe Feiertage.
Liebe Grüße
Jürgen Foß
die Tierfreunde e.V.
Banner zur Demo zum Herunterladen und Details zum Ablauf unter: http://www.die-tierfreunde.de/inhalte/info/schutz/pelz/bielefeld_demo_07.htm
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27.12.2006: Nacht gegen Tierversuche
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Aktionsparty der Radiosendung „Padernoir“ mit Gothic-Musik am 27.12. in der Paderborner Kulturwerkstatt
Paderborn. Tierfreunde und Fans von „düsterer“ Musik sind die Zielgruppen einer Aktions-Party, die am Mittwoch, 27.12. ab 21 Uhr in der Kulturwerkstatt an der Bahnhofstraße 64 stattfindet. Neben einer Discoveranstaltung mit Gothic, EBM, Wave, 80er und mittelalterlicher Musik wird es in seperaten Räumlichkeiten ein Informationscafé über Tierversuche und die Versuchstierzucht „Harlan-Winkelmann“ in Borchen geben. Nach eigenen Angaben ist die Firma der zweitgrößte Zuchtbetrieb von Versuchstieren in Deutschland. In Borchen werden etwa 800 Beagle und Mischlingshunde, sowie Meerschweinchen, Hamster, Ratten und Mäuse gezüchtet. In den vergangenen Jahren haben Tierschützer aus ganz Deutschland mehrfach mit Demonstrationen und Mahnwachen gegen das Unternehmen und gegen Tierversuche protestiert. Die Organisatoren der Kampagne„Harlan-schließen“ von der „Tierrechtsinitiative Paderborn“ (TiPa) bekommen nun Unterstützung von prominenter Seite: Die Paderborner Sarah Kass (26) und Holger Schmiedl (36), die seit vier Jahren die Bürgerfunk-Sendung „Padernoir“ mit alternativer Musik auf der Frequenz von Radio Hochstift moderieren, konnten unter anderem Nina Hagen und Dirk Bach für ein Projekt gegen Tierversuche gewinnen. Insgesamt 15 Bands und Künstler beteiligten sich an der Aktion des Paderborner Paares, darunter in der Szene bekannte Bands wie „Zeraphine“ und „18 Summers“, aber auch lokale Gruppen wie Xotox und die Punkband „Sprengsatz“. Aus den Statements der Musiker wurde eine Sondersendung produziert, die in Form einer Dia-Show im Info-Café präsentiert wird. Die Sendung wird am 29.Dezember um 20 Uhr im Rahmen eines „Harlan-Specials“ von „Padernoir“ auf Radio Hochstift wiederholt. Weitere Infos über Tierversuche liefert der Film „Tod im Labor“, der ebenfalls im Info-Café gezeigt wird.
Neben den DJs Holger und Sqara, der früher im Felsenkeller in Höxter aufgelegt hat, wird der Künstler „bornzero“ mit seinem Akustik-Gitarren-Projekt „Dein Schatten“ für musikalische Unterhaltung sorgen. „Bornzero“ war in den 70er Jahren Mitglied der Band „Atlantis“. Veranstalter des Abends mit dem Titel „Gothic EBM meets Padernoir“ sind das Padernoir-Team und Gothic-EBM-Party-Spezialist Peter Cremer. Der Eintritt beträgt 4 Euro. Die Sendung „Padernoir“ wird jeden 4. und 5. Freitag von 20 bis 21 Uhr ausgestrahlt und am darauf folgenden Sonntag im Internet unter www.dunklewelle.de wiederholt. Weitere Infos unter www.padernoir-aktion.de.tf
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26.11.2006: Das Einzige was ein Hund unter Ihrem Weihnachtsbaum zu suchen hat...
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Tierschützer appellieren ans Christkind: Bitte keine Tiere unter den Weihnachtsbaum!
Alle Jahre wieder weisen Tierschutzorganisationen darauf hin, dass das Christkind nicht alle Weihnachtswünsche von Kindern erfüllen muss. So dürften nach Ansicht der Tierrechtsorganisation PETA (People for the Ethical Treatment of Animals) die Wunschzettel mit Häschen, Katzen, Meerschweinchen, Hunden und anderen lebenden Tieren vom Christkind ohne schlechtes Gewissen unberücksichtigt bleiben. Um den Kindern dies auch bildlich verständlich zu machen, hat PETA eine witzige Weihnachtsanzeige entworfen, die im Internet unter www.peta.de abgerufen und kostenlos veröffentlicht werden darf.
Die Anzeige mit dem Text "Das Einzige was ein Tier unter dem Weihnachtsbaum zu suchen hat" wird von einem an den Weihnachtsbaum pinkelnden Hund und dem Text "Verschenken Sie keine Tiere" ergänzt.
Es sei kein Geheimnis, dass Tiere nach dem Weihnachtsfest in Massen in den ohnehin schon überfüllten Tierheimen landeten, weil der Vermieter gegen die Tierhaltung sei, die Katze ins Freie dränge, das Häschen stinke, der Hamster tagsüber schlafe oder der Hund Pfützen hinterlasse. Jedes Tier, so PETA, habe Anspruch auf Liebe, Zuneigung und vollen Familienanschluss. Die Anschaffung eines Tieres bedürfe der reiflichen Überlegung und der Zustimmung aller Familienmitglieder.
Harald Ullmann von PETA: "Einen Pullover können Sie umtauschen, ein geschenktes, langweiliges Spiel einfach liegen lassen. Ein Lebewesen aber beansprucht über Jahre hinweg intensive Fürsorge und fordert Verantwortung, auch wenn das Interesse Ihres Kindes längst nachgelassen hat."
Quelle: PETA (PETA ist mit über 750 000 Mitgliedern die weltweit größte Tierrechtsorganisation. Ziel der Organisation ist es, durch Aufdecken von Tierquälerei, Aufklärung der Öffentlichkeit und Veränderung der Lebensweise jedem Tier zu einem besseren Leben zu verhelfen.)
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25.11.2006: TASSO-Newsletter - Bundesverwaltungsgericht Leipzig
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Mit einer am Dienstag gefällten Grundsatzentscheidung des Bundesverwaltungsgerichtes in Leipzig zum Schächten hat sich ein muslimischer Metzger aus dem Lahn-Dill-Kreis nach jahrelangem Rechtsstreit gegen die Behörden in Hessen durchgesetzt.
Dem türkischen Metzger wurden die von ihm geforderten Ausnahmeregelungen zum betäubungslosen Schlachten seit 1995 immer wieder gerichtlich untersagt. Im Januar 2002 hob das Bundesverfassungsgericht die Urteile des zuständigen Kreises dann auf, weil der muslimische Metzger in seinen Grundrechten verletzt werde.
Das Tierschutzgesetz untersagt das Schlachten von Wirbeltieren ohne vorherige Betäubung. Trotzdem können laut demselben Gesetz dennoch Ausnahmen aus religiösen Gründen zugelassen werden. Der Koran verbietet den Verzehr von Blut, weil dies der Sitz der Seele sei. So muss nach dem islamischen Gesetz das Tier ausbluten und darf nicht vorher getötet werden. Eine Betäubung vor dem Schlachten würde dem Tier Verletzungen zufügen, die es also „unrein“ machen würden.
Beim Schächten werden die Halsschlagader, sowie die Luft- und Speiseröhre mit einem scharfen Messer mit einem einzigen Schnitt durchtrennt. Wird eine Schächtung fachgerecht ausgeführt dauert es 10 bis 30 Sekunden, bis das Tier ausblutet; bei unsachgemäßen Vorgehen, leidet das Tier bis zu einer halben Stunde.
Dieses ist das erste Urteil eines obersten Gerichtshofes gegen die Interessen des Tierschutzes, nachdem Deutschland den Tierschutz ins Grundgesetz aufgenommen und zum Staatsziel erklärt hat.
TASSO e.V.
Frankfurter Str. 20 ● 65795 Hattersheim ● Germany
Telefon: +49 (0) 6190.937300 ● Telefax: +49 (0) 6190.937400
eMail: newsletter@tiernotruf.org ● HomePage: www.tiernotruf.org
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24.11.2006: Schwarzer Tag für den Tierschutz
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Bundesverwaltungsgericht ignoriert Tierschutz im Grundgesetz
Hamburg/Leipzig, 23.11.2006 – Das Ergebnis der heutigen mündlichen Verhandlung zum Schächten und dem Staatsziel Tierschutz vor dem Bundesverwaltungsgericht trifft den Tierschutz im Mark. Der gerichtliche Erfolg des hessischen Metzgers zeigt die geringe Reichweite des Staatsziels Tierschutz auf.
„Die heutige Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts ist ein großer Rückschritt und ein katastrophales Signal für den Tierschutz“, so Dr. Marlene Wartenberg. „Die erste Möglichkeit, dem Staatsziel Tierschutz in der höchstrichterlichen Rechtsprechung Geltung zu verleihen, hat das Bundesverwaltungsgericht versäumt. Dieses Urteil ist auch eine schallende Ohrfeige für den Deutschen Bundestag“.
Die Abgeordneten aller Fraktionen hatten im Mai 2002 anlässlich des sogenannten Schächturteils des Bundesverfassungsgerichts den ethisch begründeten Tierschutz als Staatsziel ins Grundgesetz aufgenommen.
Tierschutz als wichtiges Anliegen der Bevölkerung bleibt wieder einmal auf
der Strecke.
„Nun ist der Bund und die Länder dringend dazu aufgerufen, dem Staatsziel Tierschutz zumindest über das Tierschutzgesetz Geltung zu verleihen“, so Dr. Marlene Wartenberg.
Die Bundesratsinitiative Hessens zur Elektrokurzzeitbetäubung vor religiös motiverten Schlachtungen bietet hier eine gute Grundlage, um auf diesem Wege das Staatsziel Tierschutz angemessen umzusetzen und damit erhebliches Tierleid zu vermeiden.
Presserückfragen: Beate Schüler, Pressesprecherin, Tel.: 040/399 249-66,
Mobil: 0170-5508260, E-Mail: beate.schueler@vier-pfoten.de
Beate Schüler
Pressesprecherin
VIER PFOTEN - Stiftung für Tierschutz, Dorotheenstr. 48, 22301 Hamburg, Tel.: 040/399 249-66, Fax: 040/399 249-99, E-Mail: BeateSchueler@vier-pfoten.de, Internet: www.vier-pfoten.de
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24.11.2006: Ein Stück Lebenskraft
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Von Ingolf Bossenz (ND)
Immer, wenn das schönste Fest des Jahres nicht mehr weit ist, richten die Medien den Fokus prononciert auf jene Gruppen, die von der Halb-Welt eines wohlständigen und sicheren Daseins ausgeschlossen sind. Alle Jahre wieder gehören dazu auch die Tiere, besonders die mit dem Präfix »Nutz-«.
Nachdem am Dienstag letzter Woche in der ARD zunächst »Tierärztin Dr. Mertens« Löwenbabys umsorgte und auf Sat.1 »Die Krähen« angriffen, um eine apokalyptische Vision der Hybris menschlichen Züchtungswahns zu zeichnen, rückte der renommierte Filmemacher Manfred Karremann in der ZDF-Reportagereihe »37°« das Bild vom Alltag der Tiere zurück in realistische und damit zwangsläufig sehr hässliche Dimensionen: Eine Tierausbeutungsindustrie, deren Drang nach höchstem Profit und billigstem Fleisch Millionen Rinder, Schweine, Gänse, Puten und andere Kreaturen zu einem qualvollen Leben und einem elenden Tod verdammt; ein Forschungs- und Wissenschaftsbetrieb, der nach wie vor den »Verbrauch« von Millionen so genannter Versuchstiere billigend in Kauf nimmt. Letzteres nach der jüngsten Statistik in Deutschland mit klar steigender Tendenz.
Doch – wie gesagt – Weihnachten naht, und da ist natürlich besonders im Fernsehen das Positive gefragt. Der Titel von Karremanns Film lautete denn auch »Menschen für Tiere – Prominente engagieren sich für den Tierschutz«. Die Prominenten erschienen unter anderem in Gestalt des Schauspielers Ottfried Fischer, der die Käfighaltung von Legehennen kritisierte, und des Regisseurs Wolfgang Petersen und seiner Frau Maria, die sich gegen Tierversuche aussprachen. Stars aus dem Showgeschäft wie Pamela Anderson, Pink und Alec Baldwin machten aus ihrer Ablehnung von Pelz und anderen Qualprodukten kein Hehl.
Anschließend ging es im ZDF weiter mit der Talkshow »Johannes B. Kerner«: Dort berichtete der Millionär und ehemalige Topmanager Michael Aufhauser über sein »Gut Aiderbichl« bei Salzburg, das er für Hunderte einst geschundener Tiere zu einem wahren Paradies gemacht hat, und Ex-Musikantenstadl-Chef Karl Moik verkündete, dass er Tiere »mag« und »selber einen Vogel« habe.
Man fragt sich bei Sendungen wie dieser Kerner-Show, in der sich alle einig sind im Kampf um das Wohl unserer – laut Tierschutzgesetz – »Mitgeschöpfe«, warum die Fortschritte auf diesem Gebiet nicht größer sind und schneller erfolgen. Der trügerische Konsens, der zweifellos die Mehrheit der Menschen hierzulande eint, beruht auf der Ausblendung einer eigentlich evidenten Wahrheit: Die Ansicht, das Schützen von Tieren und der Verzehr selbiger seien miteinander vereinbar, ist ein nicht aufzulösender Widerspruch. Sie mag der einzelnen Kreatur helfen, doch insgesamt reproduziert sie das Tierelend immer wieder aufs Neue. Adornos Satz, es gebe kein richtiges Leben im falschen, stimmt hier durchaus.
Auch Aufhauser, für dessen 700 Tiere »Gut Aiderbichl« der Himmel auf Erden sein mag, stellt den Fleischverzehr nicht grundsätzlich in Frage. Immerhin tat das in Karremanns ZDF-Reportage einer, von dem es wohl die wenigsten erwartet hätten: Der Bodybuilding-Weltmeister und Arzt Alexander Dargatz, der »aus ethischen und gesundheitlichen Gründen« nicht nur auf Fleisch und Wurst, sondern auch auf alle anderen tierischen Produkte verzichtet. Seine Devise »Fleisch ist ein Stück Lebenskraft – für das Tier« weist den konsequentesten Weg für Veränderungen – zuerst an sich selbst. Für eine Massenbewegung taugt sie in unserer Gesellschaft kaum.
Doch wenigstens Schritte auf diesem Weg zu zeigen, sollte Anliegen der Medien sein. Gerade mit Blick auf Weihnachten, einer Zeit, in der besonders oft und gern über Tiere gefilmt, geschrieben und geredet wird – und in der die Leichenberge in den Schlachthäusern für das Fest besonders groß sind.
Quelle: Ingolf Bossenz, Neues Deutschland (ND), 20.11.2006
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18.10.2006: Mit 1.500 Euro Herz für Tiere gezeigt
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Bürener Senioren-Wohnpark spendet ans Tierheim
Büren (ag). Die Mitarbeiter der Senioren-Wohnpark Büren GmbH zeigten jetzt ein Herz für Tiere. Die dabei zusammengekommenen 1.500 Euro überreichte Einrichtungsleiter Aziz Ipek an den Vorstand des Tierheims in Paderborn.
„Gerade zum kalten Winter hin haben unsere 60 Mitarbeiter an die Tiere gedacht“, freute sich Ipek. Auch in der Seniorenresidenz werde mit Tieren gearbeitet. Vögel gebe es schon, demnächst soll es wöchentlich für die Demenz-Patienten auch eine Hunderunde geben, um die Sinne zu fördern.
Der Vorstand des Tierheims will die Geldspende vor allem zur Deckung der hohen Tierarztkosten verwenden. Sie betragen monatlich rund 7.500 Euro. Deshalb sollten abgegebene Tiere geimpft und möglichst auch kastriert sein.
In Schloß Neuhaus betreuen zurzeit fünf feste Mitarbeiter, zwei Auszubildende, drei Aushilfen und weitere ehrenamtliche Mitarbeiter 120 Katzen, rund 30 Hunde, 35 Kaninchen und 3 Frettchen. Ehrenamtliche Personen für das Ausführen der Hunde werden für die Zeit von 13.30 bis 15 Uhr, außer montags, gesucht.
Quelle: Neue Westfälische, Paderborner Kreiszeitung, Mittwoch 18. Oktober 2006
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04.08.2006: Mahnwache - Seit Freitag protestieren Tierschützer vor Borchener Versuchstierzucht
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„Auch Menschen sterben durch Tierversuche“
Paderborn (elk). Mit einer 36-stündigen Mahnwache demonstrieren Paderborner Tierschützer seit Freitag Morgen gegen die Versuchstierzucht Harlan-Winkelmann in Borchen. Noch bis Samstag um 16 Uhr wollen die Aktivisten vor dem Firmensitz in der Gartenstraße 27 ausharren.
„Wir möchten mit dieser Aktion den Zucht und Handel von Versuchstieren aus der Anonymität holen und in der Öffentlichkeit wieder präsent machen“, erklärte Britta Gorsler vom Bund für Tier- und Naturschutz Ostwestfalen. „Außerdem wollen wir auf die Grausamkeit der Tierversuche hinweisen“, ergänzt Ulrich Rehberg von der Paderborner Tierrechtsinitiative (TiPa). „Langfristiges Ziel ist natürlich die Abschaffung aller Tierversuche. Leider glauben viele Menschen immer noch, Tierversuche seien notwendig, um Medikamente zu entwickeln und Menschenleben zu retten. Dabei ist das Gegenteil der Fall. Viele Menschen sterben letztendlich durch die Tierversuche, da sie eine falsche Sicherheit vorgaukeln. Dass Versuche am Tier nicht auf den Menschen übertragbar sind, hat ja neulich das katastrophale Ergebnis beim Medikamententest in England gezeigt. Doch so lange Pharmafirmen ihre Produkte an Tieren testen, sind sie gesetzlich abgesichert und können nicht regresspflichtig gemacht werden.“
„Auch Contergan und vor kurzem das Rheumamittel Vioxx, an dem viele Menschen gestorben sind, waren zuvor an Tieren getestet worden“, erinnert Britta Gorsler. „Und gegen wirklich schwere Krankheiten wie Alzheimer oder Parkinson sind doch mit den bisherigen Methoden kaum Erfolge erzielt worden.“
„Tierversuchsfreie Testverfahren können dagegen beachtliche Erfolge aufweisen. Leider werden sie bislang viel zu wenig gefördert“, so Rehberg. „Zum Beispiel kann man im Reagenzglas mit Hilfe von Gewebeproben, die im Krankenhaus abfallen, menschliche Haut züchten. Die kann man dann für Tests verwenden und braucht keine Tiere zu quälen.“
Die Firma Harlan-Winkelmann wollte am Freitag keine Stellungnahme abgeben. Nach eigenen Angaben ist Harlan der zweitgrößte Züchter von Versuchstieren in Deutschland. In Borchen sollen rund 800 Beagle und Mischlingshunde sowie Meerschweinchen, Hamster, Ratten und Mäuse gezüchtet werden. Im letzten Jahr waren 7500 Unterschriften für die Schließung des Unternehmens gesammelt und an Landrat Müller übergeben worden. Tierschützer und Organisationen aus ganz Deutschland beteiligen sich seit 2003 an der Kampagne gegen das Unternehmen, darunter auch PETA, der Vegetarierbund und Musik-Größen wie Wolfgang Niedecken und Thomas D.
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04.08.2006: 36-stündige Mahnwache bei Harlan-Winkelmann in Borchen
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Zum Gedenken an die Tiere, die in der Borchener Versuchstierzucht Harlan-Winkelmann zum Verkauf an Versuchslabore gezüchtet werden, findet am Freitag, von 04.00 Uhr bis Samstag 16.00 Uhr, vor dem Geschäftsgebäude des Unternehmens in der Gartenstraße in Kirchborchen eine 36-stündige Mahnwache statt.
Jeder, dem das Schicksal dieser Tiere nicht egal ist, ist aufgerufen zur Mahnwache zu kommen, um dort eine Weile in Gedanken bei den verratenen Tieren aus Borchen zu sein und damit seine Solidarität ihnen gegenüber zu bekunden.
Mit dieser Aktion möchte die Tierrechtsinitiative Paderborn (TiPa) auf die Grausamkeit von Tierversuchen aufmerksam machen.
Die Tierrechtsinitiative Paderborn (TiPa)im Internet: Tierrechtsinitiative Paderborn (TiPa)
Zur Kampagne gegen Harlan-Winkelmann: www.harlan-schliessen.de
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03.08.2006: Neue Studie aus Amerika: Haltungsbedingen verfälschen Tierversuchsergebnisse
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Ärzte gegen Tierversuche e.V.
Presseerklärung vom 1. August 2006
Neue Studie aus Amerika: Haltungsbedingen verfälschen Tierversuchsergebnisse
Die Standard-Haltungsbedingungen von Ratten, Mäusen und anderen Nagetieren verursachen körperliche und psychische Schäden bei den Tieren. Deshalb muss die Verwendung von Tieren zu Versuchszwecken aus ethischen und wissenschaftlichen Gründen generell in Frage gestellt werden. Zu diesem Ergebnis kommt eine im Juli 2006 im Wissenschaftsjournal "Laboratory Animals" erschienene Studie*. Ärzte gegen Tierversuche sehen sich in ihrer Kritik am tierexperimentellen System bestätigt.
Verhaltensforscher Dr. Jonathan Balcombe vom Ärztekomitee für verantwortliche Medizin** in Washington untersuchte 200 Publikationen bezüglich der Haltungsbedingungen von Versuchsnagern. Normalerweise leben die Tiere in kleinen Plastikschachteln mit Drahtdeckel, die wie Schubladen über- und nebeneinander in großen Regalen stecken. In den Kästen befindet sich üblicherweise außer den Tieren nur Einstreu und sonst nichts. Balcombes Ergebnisse: Ratten und Mäuse sind bereit, für gewisse Annehmlichkeiten Anstrengungen auf sich zu nehmen, z.B. für eine interessantere Umgebung, die Möglichkeit Nester zu bauen und Sozialkontakt zu ihren Artgenossen zu pflegen. Ratten in steriler Haltung haben kleinere Gehirne als Tiere in einer abwechslungsreichen Umgebung. Einzeln gehaltene Ratten versuchen häufiger ihren Käfigen zu entkommen als in Gruppen lebende. Millionen Labormäuse in aller Welt kratzen, graben und drehen sich neurotisch jede Nacht im Kreis, während die Experimentatoren längst nach Hause gegangen sind.
"Diese Ergebnisse sind ein weiterer Beweis dafür, dass es keine harmlosen Tierversuche gibt", schließt Balcombe. "Die Qual der Tiere fängt schon bei der Haltung an", kommentiert Dr. med. vet. Corina Gericke, Fachreferentin bei Ärzte gegen Tierversuche.
Untersuchungen dieser Art gibt es bereits viele. Joseph Garner von der University of California in Davis fand heraus***, dass die reizarme Umgebung bei Nagetieren zu gestörten Verhaltensweisen, so genannten Stereotypien, führt. Ständiges Hin- und Herlaufen oder Im-Kreis-Drehen ist Ausdruck einer dauerhaften Hirnschädigung. "Experimente unter standardisierten Bedingungen sagen noch nicht einmal viel über Mäuse im Allgemeinen aus, geschweige denn über Menschen, die bekanntlich in einer extrem abwechslungsreichen Umwelt leben", erklärt Garner.
In einer anderen Studie legte Verhaltensforscher Balcombe dar, dass schon der Umgang mit Versuchstieren erheblichen Einfluss auf die Ergebnisse von Tierversuchen hat****. Bloßes Anfassen ruft bei Mäusen bereits starke Stresserscheinungen hervor, was die Übertragung der Versuchsergebnisse auf den Menschen noch problematischer macht: die Stresshormone im Blut steigen, der Puls rast, der Blutdruck geht in die Höhe. "Solche Studien sind wichtig, um den Experimentatoren einen Spiegel ihres verwerflichen Handelns vorzuhalten," unterstreicht Gericke, "Allerdings darf daraus nicht gefolgert werden, dass ein paar Papprollen als Beschäftigungsmaterial und ein freundlicherer Umgang mit den Tieren die Lösung wären. Tierversuche sind ethisch nicht zu rechtfertigen und wissenschaftlich unsinnig. Sie müssen daher abgeschafft werden," so die Tierärztin.
Quellen:
* Laboratory Animals, July 2006, 40(3), 217-235
** Physicians Committee for Responsible Medicine (PCRM), www.pcrm.org
*** Der Spiegel 33/2003, S. 132-133
**** Contemporary Topics in Laboratory Animal Science 2004, 43, 42-51
Weitere Informationen: www.datenbank-tierversuche.de
Kontakt: Dr. Corina Gericke
Ärzte gegen Tierversuche ist eine Vereinigung von mehreren Hundert Medizinern und Wissenschaftlern, die den Tierversuch aus ethischen und medizinischen Gründen ablehnen.
Ärzte gegen Tierversuche e.V., Landsbergerstr. 103, 80339 München, Tel: 089-3599349, Fax 089-35652127, info@aerzte-gegen-tierversuche.de, www.aerzte-gegen-tierversuche.de
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31.07.2006: Pressemitteilung „Protest-Marsch 2006"
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100 Tage unterwegs gegen die Walfänger - zu Fuß vom Bodensee nach Norwegen
Nach den letzten Protestaktionen direkt bei den Tagungen der Internationalen-Walfang-Kommission (Berlin, Sorrento/Italien und Ulsan/Südkorea) beschloss der Walschützer Andreas Morlok aus Radolfzell am Bodensee dieses Jahr eine Aktion zu unternehmen, welche die Walfangländer Norwegen und Dänemark (Färöer-Inseln) direkt betreffen und auch treffen sollte.
Seit zwanzig Jahren gehen in Deutschland kaum noch Menschen für die Wale auf die Straße, obwohl der Walfang, sei es aus kommerziellen oder traditionellen Gründen, immer noch weiter betrieben wird, ärgert sich der 40-jährige aus Süddeutschland. Deshalb war es ihm enorm wichtig, den Walfangprotest in Deutschland und anderswo wieder etwas aufleben zu lassen.
Natürlich musste es eine Aktion sein, bei der er viele Menschen erreichen und über den inhumanen, barbarischen und völlig sinnlosen Walfang aufklären konnte.
Eine Unterschriften-Aktion rief der Walschützer ins Leben, um so viele Stimmen wie nur möglich zu sammeln, die er dann persönlich bei den verantwortlichen Regierungen in Oslo und in Kopenhagen übergeben wollte. „Wenn ich alleine zu einer Regierung gehe, um gegen den Walfang zu protestieren, werden die mich wohl nicht sehr ernst nehmen", so die Meinung von Morlok.
Um seine neue Kampagne publik zu machen und um viele Menschen zu erreichen, musste er die Medien mit einbinden und natürlich eine interessante Aktion vorstellen, über die dann auch berichtet wird. Es musste eine Protest-Aktion sein, die noch nie jemand zuvor gemacht hat.
Die Idee dazu brachte Morlok bereits letztes Jahr aus Südkorea mit, als er dort einen Wal aus Holz und Pappe sah, der für ein Festival eingesetzt wurde. Mit einem Wal-Anhänger nach Norwegen reisen. Und das nicht mit dem Fahrrad oder mit dem Auto, sondern ganz einfach zu Fuß. Ja, vom Bodensee nach Norwegen laufen - auf Schusters Rappen.
„Ich bin noch nie in meinem Leben so weit gelaufen und betreibe überhaupt keinen Sport. Da ich aber ein sehr ausdauernder und sehr belastbarer Mensch bin (wie ich mir bei den letzten Aktionen in den vergangenen Jahren selbst bewiesen habe), kann ich mir eine solche Tour wohl auch zutrauen. Das einzigste Problem war die mir zur Verfügung stehende Zeit. Doch auch dieses konnte privat und geschäftlich (ich bin selbstständiger Unternehmensberater und Buchautor) geregelt werden", so Morlok.
Einige Medien berichteten bereits vor dem Start über seine diesjährige Protest-Aktion und die Unterschriftenblätter, welche auf seiner Internetseite erhältlich waren, füllten täglich seinen Briefkasten. Tierschützer aus verschiedenen Ländern beteiligten sich bereits rege an der Aktion.
Im letzten Winter baute der Tierfreund einen Wal-Anhänger aus Polyesterharz. Über vier Meter war er lang und mit Gepäck wog er 200 Kilogramm. Ein eingebauter Tisch zum Unterschriftensammeln, riesige norwegische und dänische Fahnen und Banner, Aufschriften auf dem Wal mit Forderungen an die Walfangländer machten diesen Wal zu einem praktischen Gefährten, der die Menschen wie ein Magnet anziehen sollte. Im Bauch des Anhängers konnte er seine ganze Ausrüstung (Zelt, Werkzeug, Kleidung, Flyer- und Informationsmaterial, Proviant, etc.) verstauen.
Bereits im April startete Morlok seinen Protestmarsch. Es war noch Winter. Gleich in den ersten Tagen schneite es und in den Nächten auf den Campingplätzen war es bitterkalt. Über alle Straßen und Wege, die es gibt, manchmal waren es noch nicht einmal Wege, zog er seinen Gefährten hinter sich her. Im Süden Deutschlands machten ihm noch die Berge zu schaffen. Er hatte ja keine Bremsen eingebaut. Mit aller Kraft stemmte er sich gegen die Deichsel und lief wie ein alter Mann bergab. Bergauf war es noch beschwerlicher, denn Morlok`s Wal-Anhänger war unheimlich schwer. Manchmal halfen ihm Passanten den Hänger hochzuschieben und falls niemand da war, dann musste er sein Gefährt erst einmal zum Teil ausladen, das Gepäck auf einen Berg schleppen und dann den Wal-Anhänger holen. Alles wieder einpacken und weiter ging es bis zum nächsten Berg.
Basel, Freiburg, Mainz, Köln, Düsseldorf, Emden, Bremerhaven, Cuxhaven und Kiel sind nur ein paar genannte Städte, die auf der Route des Walschützers lagen.
Viele Gespräche mit interessierten Personen fanden jeden Tag mit dem Walschützer statt. Jeder, der an seiner Aktion Interesse zeigte, trug sich in seine Unterschriften-Listen ein. Immer, wenn er eine Pause machte, sammelten sich Menschentrauben um ihn herum an. Viele Vorträge konnte er halten. Manchmal auch vor Schulen und immer am Abend, wenn er auf dem Campingplatz versuchte sein Zelt aufzubauen. Demonstrationen in mehreren Städten fanden statt, mit Menschen, die sich für die Wale einsetzten. Auch Lehrer mit ihren Schülern engagierten sich enorm. Für die Treffen hatten sie extra Banner mit verschiedenen Forderungen an die Walfangländer hergestellt. Mehr als 15.000 Informationsblätter konnte der Walschützer insgesamt bei dieser Aktion verteilen. Er kam oft nicht mit dem Kopieren nach, so schnell waren sie vergriffen. Das Interesse der Zeitungen war gigantisch und übertraf seine Erwartungen bei weitem. In jeder Stadt oder Region rief er die örtlichen Redaktionen an und musste nie lange auf ein Treffen warten. Manchmal suchten ihn auch Journalisten mit dem Auto und fanden ihn dann irgendwo. Dem Handy sei Dank.
Viele Treffen fanden auch mit anderen Tier- und Umweltschützern statt. „Wunderbar und bereichernd ist es, sich mit solchen Menschen auszutauschen. So konnte ich durch Erfahrungen von anderen viel lernen, um meine Aktion noch effizienter gestalten zu können. Auch meine Anregungen für deren Aktivitäten wurden gerne angenommen", so Morlok.
Still wurde es um den Einzelkämpfer nur dann, als er bei Lesungen sein neues Buch „Abenteuer Walschutz - Wie und warum ich für das Überleben der Wale kämpfe" dem interessierten Publikum seine bisherigen Walschutzaktionen vorstellte.
Seit fünf Jahren sorgt Morlok mit friedlichen, gewaltlosen und darüber hinaus auch außergewöhnlichen Aktionen für Schlagzeilen, um auf das Schicksal der Wale hinzuweisen.
In Bonn suchte er die Niederlassung der Vereinten Nationen (UNO) auf, um endlich den weltweiten Schutz für die Delfine und Kleinwale voranzutreiben (die IWC fühlt sich für deren Belange nicht zuständig). Er führte erste Kompetenz- und Sondierungsgespräche und wurde mit offenen Ohren dort empfangen. „Ich kann mir vorstellen, dass die Unterorganisation der UNO - also die CITES (Washingtoner-Artenschutzabkommen WA) - sich dieser Sache annehmen wird, um endlich auch den jährlichen Fang von annähernd 20.000 Delfinen in Japan und den Grindwalfang auf den Färöer-Inseln zu unterbinden. Ich werde meine Bemühungen in dieser Sache in der nächsten Zeit intensivieren. Es ist ein Skandal, dass die kleinen Meeressäuger bis heute nicht geschützt werden, obwohl auch die meisten dieser Arten große Populationsprobleme aufweisen ", so der Walschützer.
Ideales Wetter hatte Morlok selten. Hagelschlag zerschlug das Fieberglasgestänge von seinem Zelt. Mehr als zwei Wochen lang lief der, nie ans Aufgeben denkende, Walschützer am Stück mehr oder weniger im Regen herum. Alles war nass und feucht und seine Stimmung auf einem Tiefpunkt angelangt. Im krassen Gegensatz dazu hatte er auch Hitzetage, an denen er dann bis zu acht Liter Flüssigkeit zu sich nehmen musste. Das Laufen an solchen Tagen war für ihn quälend. Bei und in Köln lief er zwischen umfallenden Bäumen und herabfallenden Ästen in Orkanböen herum und sein Anhänger flog, trotz dem immensen Gewicht, durch die Luft und landete in einer Baustelle. Zwei Männer stiegen spontan aus ihren Autos aus und halfen ihm den umgekippten, aber glücklicherweise nur leicht lädierten, Anhänger wieder aufzurichten.
In der Regel lief Morlok 25 Kilometer am Tag. Es gab aber auch eine Woche, in der er von Dinslaken/Ruhrgebiet bis nach Norden an der Nordseeküste 300 Kilometer lief. Also, 40 - 50 Kilometer jeden Tag. Sein eigener „Tagesrekord" lag bei 55 Kilometer.
Zwölf Kilogramm Körpergewicht verlor er auf der Tour. Seine Blasen an den Füßen ignorierte er schlichtweg. Die Füße sahen in den ersten 3 Wochen aus wie in einem Horrorfilm. Zwei Fußnägel hingen nur noch lose herum. Nach 35 Paar Socken, die völlig durchlöchert waren, hörte er das Zählen auf. Jeden Tag warf er ein Paar Socken in den Müll. „Ich hätte mir wohl besser vor der Tour einen Sockensponsor suchen sollen", scherzt der Walschützer.
Leider gab es auch negative Erlebnisse. Verrückte Leute traten und schlugen auf seinen Wal ein. Ohne Grund. Von isländischen Walfängern, die Urlaub am Rhein machten, wurde er als Terrorist tituliert und von denen fast verprügelt. Böse und beschimpfende Drohbriefe und E-Mails erhielt er nicht nur einmal. Betrunkene Jugendliche warfen halbvolle Bierflaschen von einer Brücke auf ihn herab. „Die hatten bei diesem Bombardement wohl etwas mehr Spaß als ich", meint Morlok. Passiert ist ihm jedoch nie etwas. Auch manche Straßenpolizisten wollten seinen Marsch beenden. Aber auch die konnten den Walschützer nicht aufhalten. Viel Überredungskunst und Verhandlungsgeschick war gefragt. Laufen durfte er ja überall. Selbst auf Bundesstraßen. Der Haken dabei war: er durfte keinen Verkehr behindern. Und das ist wohl eine reine Auslegungssache.
In Kiel, nach 1.450 gelaufenen Kilometern durch die Schweiz, Frankreich und Deutschland, empfing ihn die Tierschutzpartei des Landesverbandes Schleswig Holsteins zu einer Walschutz-Kundgebung. Eigens für diesen Empfang wurden gar zwei Lieder geschrieben und vorgetragen. Große Banner kündeten von seiner Aktion. Ein krönender Abschluss seines Protestmarsches mit netten und engagierten Tierschützern, die auf der parteipolitischen Ebene viel für den Schutz der Tiere erreichen wollen.
Mit genau 10.000 gesammelten Unterschriften im Gepäck begab sich Morlok mit seinem Wal auf die Fähre nach Norwegen. In Oslo wurde er im Fischerei-Ministerium, welches für den Walfang in Norwegen zuständig ist, freundlich von einer Mitarbeiterin mit ihrem Assistenten empfangen. Der Walschützer konnte nicht nur seine Unterschriften und seine Protestnote übergeben, sondern auch seine Anliegen zum Schutz der Wale vortragen. Auch versuchte er den Mitarbeitern des Ministeriums klar zu machen, dass die Zeit des Walfangs vorüber sei und sie nun alles daran setzen sollten und auch müssten, die letzten Walbestände für die nächsten Generationen zu erhalten. Ohne ein intaktes marines Ökosystem werden zukünftige menschliche Generationen kaum mehr eine Chance haben zu existieren. Walfang sei kein Menschenrecht und Traditionen müssten sich der Zeit anpassen und falls notwendig auch ändern können. Niemand ist heute mehr auf den Walfang angewiesen und fast niemand hat heute überhaupt noch Interesse hochdioxinhaltiges Walfleisch mehr zu essen. Es ist nicht akzeptabel, wenn viele Tonnen Walfleisch jedes Jahr wieder ins Meer zurück geworfen werden. Es sei viel lukrativer, die Walsafaris in Norwegen auszubauen. Damit haben die Walfänger eine alternative Einnahmequelle und sind nicht mehr auf den mittlerweile völlig unlukrativen Walfang angewiesen. Nützen durch Schützen ist die Devise schon lange bei anderen modernen Ländern. Es wird höchste Zeit, dass sich Norwegen endlich an das schon vor zwanzig Jahren eingeführte Walfangverbot für Großwale hält.
Morlok hatte den Eindruck, dass die beiden Regierungsvertreter seine Argumentation wohl mehr als nachvollziehen konnten. „Was für Kräfte müssen da am Werke sein, die den Walfang in Norwegen heute noch durchsetzen können?", fragte sich Morlok, als er das Ministerium mehr als zufrieden verließ.
Anschließend übergab der Walschützer seinen liebgewonnenen Wal-Begleiter Greenpeace in Oslo. Der Aktivist freute sich riesig über das Geschenk und versicherte Morlok, dass der Wal-Anhänger noch bei weiteren Aktionen zum Schutz der Wale eingesetzt wird. Mehr als dankbar war der Umweltaktivist auch darüber, dass es im Ausland Menschen gibt, die sich auch für die Wale einsetzen. Morlok`s Privat-Initiative lobte er nicht nur einmal und freute sich über den Riesenberg an Unterschriften-Listen. So viele Menschen ramponieren echt den Ruf der norwegischen Regierung, so sein Kommentar. Greenpeace zählt in ganz Norwegen „nur" etwa 3.000 Mitglieder. Sie sind deshalb auch auf die Unterstützung aus dem Ausland angewiesen.
Beim Verabschieden erzählte der Greenpeace-Aktivist noch, dass vor einer Woche norwegische Walfänger genau vor den Augen eines Touristenbootes, die auf Walsafari waren, einen Wal getötet haben. Das Meer sei blutrot und die Touristen wären geschockt und empört gewesen. Auch Morlok war entrüstet. Was hat er in der Vergangenheit „Werbung" für die Walsafaris in Norwegen gemacht. Ein echter Anschlag auf die wachsenden Bemühungen, mit lebenden Walen sein Geld zu verdienen. Das war bestimmt von den Walfängern kalkuliert, die sicherlich auch etwas frustriert sind. Die Waljagd wird für sie seit Jahren immer kostspieliger und unkalkulierbarer. Die hohen Treibstoffkosten, das schlechte Wetter und die kaum noch vorhandene Nachfrage nach diesem hoch an Dioxinen belastetem Walfleisch machen dieses barbarische Geschäft nicht mehr lukrativ genug. Morlok`s Protest kam wohl gerade in der richtigen Zeit an. Die norwegische Regierung verhängte für die nächsten 3 Wochen ein totales Walfangverbot.
Mit dem Bus fuhr der Walschützer dann über das schwedische Göteborg und Malmö in die dänische Hauptstadt Kopenhagen. Er suchte die Vertretung der Färöer-Inseln auf und übergab die Kopien seiner Unterschriften-Listen und eine Protestnote auch dort. „Die Aufrechterhaltung ihrer „Tradition" (also das Abschlachten von ganzen Grindwal-Familien) scheint sich schon in den Köpfen der Jugend dort manifestiert zu haben (nachvollziehbar, denn die Kinder sind ja bei diesen Orgien immer mit dabei). Jugendliche aus Japan (übrigens sprechen sich 70 % der japanischen Bevölkerung gegen den Walfang aus), Norwegen und Festlanddänemark sind gegen den Walfang und trugen sich nicht selten auch in meine Unterschriftenlisten ein", so Morlok.
Mit Bus, Schiff und Bahn kehrte der Walschützer nach genau 100 Tagen „Walschutzaktion" in seine Heimatstadt Radolfzell zurück.
Ziemlich ramponiert aussehend, innerlich auch etwas ausgelaugt und müde, aber dennoch zufrieden.
„Meine mir gesetzten Ziele konnte ich bei dieser Aktion alle erreichen. Ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung Walschutz wurde unternommen. Ich bin ein wenig stolz darauf, was eine einzelne Person doch so alles in Bewegung setzen und erreichen kann. Schön ist es auch zu wissen, dass es nicht wenige Menschen gibt, die nicht nur selbstgefällig an sich selbst denken, sondern sich an solchen Aktionen auch aktiv beteiligen oder gar eigene Aktionen ins Leben rufen. Ich bin mir sicher, dass alle dazu beigetragen haben, den Walfang eines Tages für immer zu beenden", meint der Walschützer abschließend.
Übrigens: Bei seiner nächsten geplanten Walschutzaktion möchte Morlok, Wale „eigenhändig" vor dem sicheren Tod retten. Infos dazu gibt es auf der Homepage: www.walschutzaktionen.de
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07.07.2006: Offener Brief der TIERRECHTSINITIATIVE PADERBORN (TIPA) an Paderborns Bürgermeister Paus
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Sehr geehrter Herr Paus,
wir wenden uns mit unserem Anliegen an Sie als Bürgermeister und Vertreter der Paderborner Bevölkerung.
Wie Ihnen hinlänglich bekannt sein dürfte, finden auch in diesem Jahr in Paderborns Partnerstadt Pamplona wieder Stierkämpfe und Stierrennen statt. Solch makabere Veranstaltungen stehen einer geistig-moralischen Entwicklung der Menschen diametral gegenüber, sie sind bester Nährboden hin zu einer gleichgültigen, mitunter auch verachtenden Gesinnung gegenüber anderen Lebens und tragen so einem weiteren Verfall von ethischen Werten bei. Zudem haben Umfragen gezeigt, dass eine deutliche Mehrheit der Deutschen und auch der Spanier sich gegen Stierkämpfe ausspricht.
Herr Paus, bitte machen Sie Gebrauch von den Einflußmöglichkeiten Ihres Amtes und helfen Sie, dass zukünftig in Pamplona keine Tiere mehr für die "Belustigung" einiger Menschen leiden und sterben müssen. Sprechen Sie sich bei den Verantwortlichen in Paderborns Partnerstadt eindeutig gegen Stierkämpfe aus - gute Freund- bzw. Partnerschaft verträgt auch Kritik.
Wir hoffen auf Ihren Einsatz für diejenigen, die sich selbst nicht wehren können.
Mit freundlichen Grüßen,
Ulrich Rehberg (für die Tierrechtsinitiative Paderborn)
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06.07.2006: Offener Brief vom NETZWERK TIERRECHTE OWL an Paderborns Bürgermeister Paus
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Stadt Paderborn
z. Hd. Bürgermeister der Stadt Paderborn Herrn Heinz Paus
Am Abdinghof 11
33095 Paderborn
Nacktrennen in Pamplona
Sehr geehrter Herr Paus,
bitte unterstützen Sie als Bürgermeister von Paderborn das Nacktrennen Ihrer Partnerstadt Pamplona. Sie wissen sicherlich, dass Stierkämpfe absolut grausam und ethisch nicht vertretbar sind. Bevor die Stiere durch die Stadt getrieben werden, kommen routinemäßig Elektroschocks und spitze Stöcke zum Einsatz, um sie in Panik zu versetzen und zu hetzen, wodurch sich viele schwerste Verletzungen zufügen. In Stierkämpfen werden die Tiere oft mit Drogen voll gepumpt, und um die Sicht zu beeinträchtigen, wird oft Vaseline in die Augen geschmiert. Bestimmt ist diese Quälerei der Stiere nicht in Ihrem Sinne. Daher bitten wir Sie, sich für ein Verbot dieses primitiven Blutsports auszusprechen. Bitte unterstützen Sie das Nacktrennen in Pamplona, wo viele Menschen mit Spass und Freude zusammenkommen, ohne, dass Stiere oder andere Tiere gequält werden. Es darf nicht sein, dass die Meinung der Mehrheit deutscher und spanischer Bürger einfach ignoriert wird, die sich gegen den Stierkampf und solche Barbareien aussprechen.
Gehen Sie bitte mit gutem Beispiel voran und bitten Sie die Verantwortlichen in Pamplona
die Quälereien des Stierkampfes durch ein friedliches und fröhliches Zusammenkommen
vieler Menschen abzulösen.
Danke im voraus für Ihren Einsatz.
Mit freundlichen Grüßen
Netzwerk Tierrechte OWL
i.A. Anke Elsner
Bielefeld, den 06.07.2006
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23.06.2006: Glückspunkte für Tierheim
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In der Kindersendung „Tabaluga tivi“ (ZDF) sind inzwischen in schöner Regelmäßigkeit auch Paderborner Kids dabei: Am Samstag 24. Juni um 7.20 Uhr kämpfen Viktoria Venus und Lea Boraucke aus Paderborn mit Kindern aus Bad Tölz und Lenggries (Oberbayern) um „Glückspunkte“. Diese werden am Ende der Sendung in Euro umgewandelt und von den Kindern gespendet. Viktoria Venus und Lea Boraucke spielen für den Verein „Tiere in Not e.V.“, Träger des Tierheims in Schloß Neuhaus. Jeden Monat braucht das Tierheim mehrere tausend Euro für Tierarztkosten und Medikamente der Tiere. Viele Tiere haben schwere Krankheiten und müssen täglich Spritzen bekommen. Außerdem müssen die Tiere, die neu ins Tierheim kommen, genau untersucht werden. Die Sendung wird am Sonntag um 6.40 Uhr im ZDF und um 15 Uhr im KI.KA wiederholt.
© 2006 Neue Westfälische Paderborner Kreiszeitung, Freitag 23. Juni 2006
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16.06.2006: Zirkus ohne Tiere - Ausstellung im Detmolder Rathaus soll zum Nachdenken anregen
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Detmold. "Vorhang auf, Manege frei!" Wer kennt sie nicht - die Faszination Zirkus. Doch der Blick hinter die Vorhänge bleibt vielen eher verwehrt. "Dadurch entsteht ein beschönigendes Bild von der Zirkuswelt. Doch der Alltag der Tiere sieht häufig anders aus", weiß Michaela Latzel vom Verein "Tierschutz der Tat".
Ein erbärmliches Leben unter extremen Bedingungen - Käfighaltung, Dressur, Transport und Einsamkeit - bestimmten den Alltag der Tiere, meist das ganze Leben lang. "Zirkus ohne Tiere" heißt die Ausstellung, die jetzt im Detmolder Rathaus von Bürgermeister Rainer Heller und dem Vorsitzenden des Vereins "Tierschutz der Tat", Lothar Albertin, eröffnet wurde. Sie verfolgt das Ziel, auf die Missstände in vielen Zirkussen hinzuweisen.
Den Tieren mache Zirkus unter diesen Umständen keinen Spaß und "von artgerechter Tierhaltung kann keineswegs die Rede sein", so Tierschützerin Latzel. Spaß im Zirkus sei auch auch mit Akrobaten, Zauberern, Musik und Clowns möglich - für Tierquälerei sollte es keinen Applaus geben. Das stellten Zauberer Jens Heuwinkel und die Detmolder Band "Buschmusik" mit den sprichwörtlichen "Pauken und Trompeten" während der Ausstellungseröffnung unter Beweis.
Mit dieser Ausstellung sollen gezielt Schulen und Kindergärten angesprochen werden. Die Ausstellung ist an Wochentagen von 9-16 Uhr bis Ende August im Detmolder Rathaus am Markt zu sehen.
Link zum Tierheim Detmold: http://www.tierheimdetmold.de/pages/subpages/zirkus_ohne_tiere.html
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15.06.2006: Auftakt zu einer Veranstaltungsreihe über Tierschutz im Ausland
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Dorothea Friz zu Gast im Bielefelder Tierheim am Freitag, 30.06.2006, Beginn: 19.00 Uhr.
Thema: Ein Leben für den Tierschutz - Probleme an der Wurzel packen, um langfristig Leid zu verhindern
Dorothea Friz ist Gründerin der „Lega pro animale“, einem iatlienischen Non-Profit-Verein, dessen wirklich wichtiges Ziel die Arbeit vor Ort ist. Im Bielefelder Tierheim wird ein Vortrag der sehr engagierten Tierärztin stattfinden, die in Süditalien gegen das Streunerelend kämpft. Mit groß angelegten Kastrationskampagnen, politischem Engagement und Aufklärungsarbeit (auch in Schulen) versucht sie, die Bevölkerung für das Leiden der Tiere zu sensibilisieren. Näheres über die „Lega pro animale“: www.lega-pro-animale.de - www.inselhunde.de
Wir freuen uns auf eine interessante Veranstaltung! Anmeldung bitte bei Julia Brinkmann: 0160-6216235
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03.06.2006: Katzen-Notstand - Neuhäuser Tierheim an der Aufnahmegrenze
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VON ELLEN KRAUSE
Paderborn. Akute Wohnungsnot herrscht derzeit bei den Stubentigern im Tierheim Schloß Neuhaus: „Wir platzen aus allen Nähten und suchen händeringend Halter und Pflegestellen“, berichtet die stellvertretende Tierheimleiterin Karin Keuter. „Mit 75 Katzen sind unsere Gehege jetzt schon überbelegt. Viel mehr geht nicht. Dabei geht die Katzenbaby-Zeit jetzt erst los.“
Erfahrungsgemäß werden zu Beginn des Sommers viele Jungtiere, teilweise auch ganze Würfe mit Muttertier abgegeben. „Im letzten Sommer kamen fast täglich Katzenbabys rein, und das ging dann bis in den Herbst so“, erinnert sich die Tierpflegerin.„Wenn dieses Jahr die gleiche Welle auf uns zukommt, dann gute Nacht!“
Das Problem: Heuer hat das Heim bereits vor Beginn der Haupt-Abgabe-Zeit seine Kapazitätsgrenze erreicht. Denn in diesem Frühjahr brachten viele Halter ihre Tiere aus Angst vor der Vogelgrippe, nachdem sich auf Rügen eine Katze damit infiziert hatte. Häufig genannte Gründe sind auch Allergien, Arbeitslosigkeit oder Umzug. „Die Leute machen es sich immer leichter. Die Bereitschaft, nach einer Wohnung zu suchen, in der man eine Katze halten kann, ist gar nicht mehr da. Es wird sofort versucht, das Tier abzuschieben“, ärgert sich die 36-Jährige.
Katzen mit Persönlichkeit bleiben auf der Strecke
Auf der Strecke bleiben die Vierbeiner, die nicht jedem Tierheim-Besucher sofort um die Beine streichen. Zum Beispiel Kater Hermann, der schon seit einem Jahr auf ein neues Zuhause wartet. „Er ist schwarz mit einem kleinen weißen Brustfleck. Kein großer Schmuser, aber eine richtige Katzenpersönlichkeit, der Freigang braucht und darunter leidet, sein Revier mit so vielen anderen teilen zu müssen“, so Keuter.
Oder Tigger, eine etwa sechs Jahre alte graugetigerte Katzendame, die zwar anhänglich und verschmust ist, aber beim Anblick von Artgenossen völlig ausflippt und daher ein Einzeldomizil braucht. Oder die verschmuste, aber eigenwillige Darla, weiß mit schwarzen Flecken, die es hasst, eingesperrt zu sein und unbedingt ein Zuhause mit Freigang braucht.
Wenn der aktuelle Trend anhalte, werde das Tierheim einen Aufnahme-Stopp verhängen müssen, fürchtet der Vorstand. Um dies zu verhindern, werden dringend Katzenliebhaber gesucht, die ein oder mehrere Samtpfoten bei sich aufnehmen. Entweder für immer, oder als Pflegestelle, bis sich ein neuer Halter gefunden hat. Voraussetzung ist eine Bestätigung vom Vermieter, dass ein Tier gehalten werden darf.
Wer Katzenbabys aufziehen will, sollte möglichst Erfahrung mit den schnurrenden Gesellen haben – und viel Zeit. „Die Kleinen müssen alle zwei bis drei Stunden gefüttert werden, das ist nichts für Berufstätige“, erklärt Keuter. Alle Stubentiger werden entwurmt, geimpft, kastriert, tätowiert und mit einem Chip versehen gegen eine Gebühr abgegeben. Bei den Pflegestellen für alte und kranke Vierbeiner entfällt die Gebühr, außerdem werden Futter und Tierarztkosten vom Heim übernommen. Interessiere Katzenliebhaber können sich täglich außer montags und donnerstags zwischen 15 und 18 Uhr im Tierheim melden: (0 52 54) 1 23 55.
© 2006 Neue Westfälische Paderborner Kreiszeitung, Samstag 03. Juni 2006
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22.05.2006: Pressemitteilung - Menschen fuer Tierrechte - Bundesverband der Tierversuchsgegner e.V.
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Vergiftungstod fuer Muschelgericht - EU verlangt Wiedereinfuehrung eines Tierversuchs
Die EU fordert von Deutschland einen vor 20 Jahren abgeschafften Tierversuch wieder einzufuehren. Der Bundesverband Menschen fuer Tierrechte protestiert anlaesslich des Internationalen Tag des Versuchstiers gegen Bruesseler Sturheit und ein grausames Pruef- verfahren fuer Muschelfleisch.
Muscheln koennen fuer den Menschen gefaehrliche Giftsstoffe enthalten, weswegen routinemaessig Stichproben untersucht werden. Die EU schreibt dafuer den "Maeuse-Bioassay" vor. Dabei werden drei Maeusen puerierte Muscheln in die Bauchhoehle gespritzt. Sterben zwei oder drei Tiere, werden die Meerestiere aus dem Verkehr gezogen, stirbt nur eine Maus oder gar keine, werden sie zum Verkauf frei gegeben. "Abgesehen vom qualvollen Tod der Maeuse, ist der ganze Testansatz schon voellig absurd", so Dr. Corina Gericke vom Bundesverband Menschen fuer Tierrechte, "Allein in Grossbritannien muessen fuer diesen Wahnsinn jedes Jahr ueber 6.000 Maeuse leiden und sterben."
In Deutschland wird seit 20 Jahren erfolgreich ein chemisch- physikalisches Pruefverfahren eingesetzt, das die Giftstoffe sehr viel zuverlaessiger aufspueren kann und damit nicht nur dem Tierschutz, sondern auch dem Verbraucherschutz dient. Die EU will nun aufgrund des zum 01.01.2006 geaenderten EU-Lebensmittelhygienegesetzes die Bundesregierung zwingen, den veralteten Tierversuch wieder einzufuehren. Deutschland weigert sich bislang hartnaeckig. Neben ethischen und wissenschaftlichen Gruenden stehen rechtliche: Tierversuche duerfen nach deutschem sowie nach EU-Recht nur durchgefuehrt werden, wenn das Ergebnis nicht durch eine andere, wissenschaftlich zufriedenstellende, vertretbare und praktikable Methode erzielt werden kann.
Um auf diese nicht nachvollziehbare Sturheit der Bruesseler Behoerden sowie auf das Leid der Maeuse, die in diesem grausamen Test sterben muessen, aufmerksam zu machen, kuerte der Bundesverband Menschen fuer Tierrechte in Kooperation mit seinem Mitgliedsverein animal 2000 die "Muschelmaus" zum Versuchstier des Jahres 2006. Mit dieser Kampagne sowie Protestbriefen an EU-Kommissar Markos Kyprianou will der Verband zur EU-weiten Abschaffung dieses Versuchs beitragen. Die EU hat zumindest bei einem Teil der zu testenden Muschelgifte bereits Zugestaendnisse in Richtung Tier- und Verbraucherschutz gemacht.
Der Internationale Tag des Versuchstiers wurde 1979 in England ins Leben gerufen und geht auf den Geburtstag von Lord Dowding zurueck, der als Mitglied des britischen Oberhauses sich fuer die Belange der Tiere einsetzte.
Informationen, Musterbrief und Protestadressen:
www.versuchstier-des-jahres.de/2006
Der infodienst:
Menschen fuer Tierrechte - Bundesverband der Tierversuchsgegner e.V.
eMail: infodienst@tierrechte.de
Internet: http://tierrechte.de/
Der gemeinnuetzige Bundesverband Menschen fuer Tierrechte setzt sich rechtlich, politisch und gesellschaftlich fuer die Anerkennung und Umsetzung elementarer Tierrechte ein. Als Dachverband sind ihm deutschlandweit etwa 100 Vereine sowie persoenliche Foerdermitglieder angeschlossen.
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02.05.2006: TASSO-Newsletter: Jugendliche Tierquäler erhalten Haftstrafen
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Das Amtsgericht Lüdinghausen hat sieben angeklagte Jugendliche aus Senden wegen Tierquälerei zu teilweise mehrjährigen Jugendhaftstrafen verurteilt. Zwischen Sommer 2003 und Sommer 2004 hatten die Angeklagten Schafe, Gänse und Enten von einem Bauernhof in Senden gestohlen und die Tiere auf grausame Weise hingerichtet. Den Angeklagten wurde zur Last gelegt, einige der Tiere mit Benzin übergossen und angezündet zu haben. Andere Tiere seien hinter PKWs zu Tode geschleift worden. Einige der Angeklagten hatten die Taten gestanden. Das Strafmaß für die damals 16 bis 18-Jährigen fiel unterschiedlich aus: Während manche der Angeklagten lediglich zu Wochenendarresten verurteilt wurden, verhängte das Gericht auch bis zu zweijährige Freiheitsstrafen ohne Bewährung.
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24.04.2006: Ärzte gegen Tierversuche e.V. - Newsletter
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Enthuellung zum heutigen Internationalen Tag des Versuchstieres am 24.4.2006 - Loecher in Katzenschaedel gebohrt
Aerzte gegen Tierversuche e.V. - Newsletter vom 24. April 2006
Die Vereinigung Aerzte gegen Tierversuche hat beispielhaft das experimentelle Wirken von Prof. Tobias Bonhoeffer, Physiker und Neurophysiologe am Max-Plank-Institut Martinsried bei Muenchen unter die Lupe genommen. Die Dokumente wurden am Samstag, den 22. April auf dem Muenchner Marienplatz im Rahmen eines Aktionstages der Oeffentlichkeit praesentiert. "Die Buerger finanzieren - zwangsweise - diese Art der Forschung mit ihren Steuergeldern, also haben sie ein Recht auf Information!" sagt Dr. med. Werner Autenrieth, 1. Vorsitzender der Aerzte gegen Tierversuche. "Bei 2,65 Millionen Versuchstieren 2004 in Deutschland rechnet man mit so manchem, mit so etwas aber nicht."
Prof. Bonhoeffer macht seit mindestens 1996 mehr oder weniger gleich geartete Tierversuche an Katzen, teilweise auch an Frettchen und in letzter Zeit an Maeusen. Dabei wird den Tieren die Kopfhaut aufgeschnitten und ein Loch in den Schaedel gebohrt. Die harte Hirnhaut wird entfernt. Ueber dem Loch wird ein Metallzylinder zementiert, der mit Silikonoel gefuellt wird, damit das freigelegte Hirngewebe nicht austrocknet. Mit einer Kamera werden Veraenderungen im Hirngewebe gefilmt, waehrend vor den Augen der Tiere Muster auf einem Bildschirm ablaufen. Zum Teil wurden Katzen mit durchtrennten Augenmuskeln verwendet, so dass sie schielten. Bei manchen Experimenten wurde den Katzen und Maeusen jeweils ein Auge zugenaeht. Einigen Kaetzchen wurden Kontaktlinsen oder brillenartige Gebilde verpasst. Am Ende der Experimente wurden zum Teil noch Farbstoffe ins Gehirn injiziert. Schliesslich wurden die Tiere etoetet, um das Gehirn zu untersuchen.
"Ziel der Versuche ist die Erforschung und Kartierung des Gehirns von Katzen und zur Abwechslung auch von Maeusen und Frettchen", erklaert Dr. Werner Autenrieth von Aerzte gegen Tierversuche. Der Muenchner Neurologe verurteilt diese "Tierschinderei" als unzulaessig, ethisch absolut unvertretbar und wissenschaftlichen Unfug. "Bei der Grundlagenforschung ohne jeden klinischen Bezug geht es originaer nicht um Entwicklung von Medikamenten oder neue Therapieansaetze, sondern ausschliesslich um die Befriedigung wissenschaftlicher Neugier, um wisssenschaftliches Renommee (Publikationen in diversen Fachzeitschriften), um Einstreichen von Forschungsgeldern und um Forschung gegen die Interessen von Mensch und Tier. Das wollen wir nicht mehr hinnehmen."
Der Aktionstag auf dem Muenchner Marienplatz war ein voller Erfolg. Bei strahlendem Sonnenschein und regem Publikumsverkehr praesentierten acht Vereine ihre Arbeit. Schwerpunktthema waren Affenversuche, was durch zwei menschliche "Affen" in einem Kaefig visualisiert wurde. Filmvorfuehrungen und Redebeitraege von Barbara Ruetting (Gruene), Eva Bulling-Schroeter (Linkspartei), Dr. Edmund Haferbeck (Peta) und Margit Bruecklmeier (animal 2000) stiessen auf grosses Interesse. Fuer den 5. August ist bereits eine aehnliche Veranstaltung geplant.
Weitere Informationen: www.datenbank-tierversuche.de
Kontakt: Dr. Corina Gericke
Ärzte gegen Tierversuche ist eine Vereinigung von mehreren Hundert Medizinern und Wissenschaftlern, die den Tierversuch aus ethischen und medizinischen Gründen ablehnen.
Ärzte gegen Tierversuche e.V., Landsbergerstr. 103, 80339 München, Tel: 089-3599349, Fax 089-35652127, info@aerzte-gegen-tierversuche.de, www.aerzte-gegen-tierversuche.de
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07.04.2006: NRW will zurück zur Tierquälerei
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Düsseldorf, 05. April 2006
Remmel: NRW will zurück zur Tierquälerei
Zur Debatte und Abstimmung über die Käfighaltung von Legehennen heute im Landtag erklärt Johannes Remmel MdL, Parlamentarischer
Geschäftsführer und agrarpolitischer Sprecher:
„CDU und FDP wollen die Käfighaltung wieder einführen. Die schwarz-gelbe Koalition hat heute den Grünen Antrag für eine Beibehaltung des Verbots der Käfighaltung abgelehnt. Damit wird wahrscheinlicher, dass die Tierquälerei weitergeht. Eine entsprechende Initiative von NRW, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern am Freitag im Bundesrat steht an. Eigentlich wurde schon 2001 beschlossen, die Käfighaltung im Jahr 2007 endgültig zu verbieten. Die letzte Entscheidung haben aber die Große Koalition in Berlin und der zuständige Minister Seehofer.
Der von Befürwortern der Käfighaltung verwendete Begriff ‚Kleinvoliere’ ist Schönrederei und nichts anders als Verbrauchertäuschung. Denn in diesen Käfigen haben die Hennen kaum einen DIN A4-großen Raum.
Die NRW-Tierquäler-Koalition stellt sich mit ihrer heutigen Entscheidung gegen die Menschen. Mehr als 80 Prozent der Verbraucherinnen und Verbraucher in unserem Land lehnen die Käfighaltung ab. Seit Jahren sinkt der Absatz von Käfigeiern, während der Bedarf an Bio- und Freilandeiern inzwischen schon nicht mehr aus deutscher Produktion gedeckt werden kann.
CDU und FDP müssen sich fragen lassen, welchen Sinn die Verankerung des Tierschutzes in der Landesverfassung gehabt haben soll, wenn nicht einmal die politische Bereitschaft besteht, der Tierquälerei in den Hühnerställen eine Ende zu machen. Offensichtlich ein neuer Fall von Lobbypolitik, dieses Mal für Eierbarone, die 90 Prozent des Marktes für Käfigeier kontrollieren.“
Verantwortlich: Rudolf Schumacher - Pressesprecher - Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Landtag Nordrhein-Westfalen, Platz des Landtags 1, 40221 Düsseldorf, rudolf.schumacher@landtag.nrw.de, Tel.: 0211 884 2180, Fax.: 0211 884 2890, VertreterIn: Iren Borowicz, iren.borowicz@landtag.nrw.de, http://www.gruene.landtag.nrw.de
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04.04.2006: Forschung im Namen des Schwachsinns - Mueller-Luedenscheidts Schreie
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www.datenbank-tierversuche.de Newsletter vom 04.04.2006
Forschung im Namen des Schwachsinns - Mueller-Luedenscheidts Schreie
Als Mueller-Luedenscheidt aus der Narkose erwacht, ist eine Platte mit Stahlschrauben unbeweglich auf seinem Kopf verankert. Ueber Bohrloechern in seinem Schaedel sind Metallroehren angebracht. So sehr er sich auch mueht, das unfoermige Ding auf seinem Kopf sitzt fest. Nach einer Woche hat er sich schon etwas an den staendigen Kopfschmerz gewoehnt, aber es soll noch viel schlimmer kommen. Mueller-Luedenscheidt wird an einem Stuhl festgeschnallt, der Kopf an einem Gestell angeschraubt, so dass er ihn ueberhaupt nicht mehr bewegen kann. Durch die Roehren werden Elektroden in sein Gehirn gesteckt und hin und her geschoben. Gleichzeitig werden ueber die Elektroden Stromstoesse abgegeben. Ploetzlich schreit Mueller- Luedenscheidt laut auf. Der Forscher ist zufrieden, er hat eine Stelle im Gehirn gefunden, die Schreie ausloest.
Der lustige Name aus Loriots Cartoon "Herren im Bad", den die Experimentatoren dem Totenkopfaeffchen gegeben haben, nuetzt ihm nichts. Er geht den Weg aller Versuchstiere: Am Ende der qualvollen Experimente wird er zusammen mit seinen Leidensgenossen Aldi, Arnold, Berry, Flizi und Kolja getoetet.
Prof. Uwe Juergens vom Primatenzentrum Goettingen quaelt und toetet Affen wie Mueller-Luedenscheidt seit mindestens Anfang der 90er Jahre in mehr oder weniger immer gleichen Versuchen. Wozu muss man wissen, welche Stelle im Gehirn beim Totenkopfaeffchen Schreie ausloest? Und warum kann jemand ungestraft 15 Jahre lang dieselben Versuche wiederholen?
Professor Juergens letzter Erguss ist einer von 50 aktuellen, in Deutschland durchgefuehrten Tierversuche, um die wir unsere Datenbank heute ergaenzt haben. Wir wollen damit wieder einmal untermauern, wie unglaublich grausam und unsinnig Tierversuche sind - hier bei uns im 21. Jahrhundert. Ebenfalls in die Rubrik "besonders haarstraeubend" faellt folgender Versuch:
An der Universitaet Leipzig wird eine anatomische Untersuchung des Harnapparates von Rhesusaffen durchgefuehrt. Die bahnbrechende Erkenntnis: Rhesusaffen haben keinen Blasenschliessmuskel und auch sonst ist der Harnapparat von Rhesusaffen ganz anders, als der des Menschen! Die Autoren sind selbst baff: "Es ist ueberraschend, dass trotz der Tatsache, dass der Rhesusaffe eines der beliebtesten Tier- modelle in der urologischen Forschung ist, detaillierte anatomische Studien des unteren Harnapparates fehlen." Diese Erkenntnis stammt nicht etwa aus dem fruehen 19. Jahrhundert, sondern aus dem Jahr 2004!
Das Praedikat "besonders perfide" erhaelt ein Versuch der Firma Boehringer Ingelheim in Biberach. Ratten wird ein potentielles Schmerzmittel (gibt es nicht schon genug davon?) verabreicht. Dann wird bei ihnen auf acht verschiedene Arten Schmerz erzeugt: Die Tiere werden auf eine heisse Platte gesetzt, der Ischiasnerv wird abgebunden, die Fusssohle wird mit einer Pinzette gezwickt, eine reizende Substanz wird in eine Pfote gespritzt usw.
Und schliesslich ein Beispiel aus der Rubrik "Beschaeftigungstherapie fuer Tierexperimentatoren": An der Universitaet Erlangen werden neun Minischweinen jeweils acht Zaehne gezogen. Die Luecken werden mit Implantaten und Kronen versehen. Seit den 70er und 80er Jahren werden beim Menschen Zahnimplantate eingesetzt. Ueblicherweise laesst man diese 5-6 Monate einheilen, bevor die Zahnprothesen aufgesetzt werden. Diese "lange Heilungsperiode wurde aber bislang nicht experimentell gesichert". Eine kuerzere Heilungsphase wurde bereits an Affen getestet. Diese Tiere haben jedoch "eine 3,3 mal hoehere Knochenstoffwechselrate als Menschen", weswegen "Vorsicht geboten ist bei der Uebertragung der Ergebnisse auf die Situation beim Menschen". Ja warum wurden diese Versuche dann ueberhaupt genehmigt und durchgefuehrt? In Erlangen versucht man es zur Abwechslung mal mit Schweinen.
Datenbank-IDs der erwaehnten Tierversuche: 3441, 3438, 3431, 3424
Dr. Corina Gericke
Die Datenbank Tierversuche (www.datenbank-tierversuche.de), ein Gemeinschaftsprojekt von Aerzte gegen Tierversuche e.V. und Menschen fuer Tierrechte - Bundesverband der Tierversuchsgegner e.V., macht die heutige Praxis des Tierversuchs transparent.
newsletter der datenbank tierversuche www.datenbank-tierversuche.de // newsletter@datenbank-tierversuche.de
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30.03.2006: Gegen die sinnlose und grausame Tötung von Tieren in Spanien
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Hallo Tierfreunde und Tierfreundinnen,
täglich werden in sogenannten "Perreras" (Tötungstationen) in Spanien gesunde Tiere sinnlos und grausam getötet.
Bitte unterstützen Sie die nachfolgende Petition um diese Grausamkeit zu verhindern:
http://www.worldwidehelp.org/petitionen/villamartin/
Die wehrlosen Tiere werden es Ihnen danken!
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22.03.2006: Popcorn für Hundefutter - Cineplex startet Spendenaktion für das Tierheim
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Paderborn (NW). Huskys und Arktische Malamuts sind die Helden im neuen Kinofilm „Antarctica– Gefangen im Eis“, eine Story über Freundschaft, Zusammenhalt und Überlebenswillen. Zum Filmstart ruft das Cineplex zu einer außergewöhnlichen Aktion auf:
Unter dem Motto „Tausche Hundefutter gegen Popcorn“ gilt: Wer bis zum 31. März eine Dose Hundefutter oder ein Paket Trockenfutter (original) im Cineplex an den Theken abgibt, bekommt dafür eine Tüte Popcorn geschenkt. Die Futterspende kommt dem Schloss Neuhäuser Tierheim „Tiere in Not“ zugute. Den Start macht das Cineplex mit den ersten 20 Hundefutterdosen.
Rund 16.000 Euro Futterkosten verschlingen die Schützlinge des Schloss Neuhäuser Tierheimes „Tiere in Not“ jährlich. Kosten, die den Tierfreunden arg zu schaffen machen. Durch den Wegfall der finanziellen Unterstützung des Deutschen Tierhilfswerkes 2005 müssen die Mitarbeiter des 1982 gegründeten Tierschutzvereines jeden Euro rumdrehen. „Wir sind dankbar über jede Futterspende, die uns erreicht“, so Karin Keuter, stellvertretende Tierheim-Leiterin. Wichtig sei nur, so die Tierfreundin, dass die Originalverpackung nicht aufgerissen und das Futter nicht abgelaufen sei. Auch so genannt Leckerlis und Hundekuchen seien willkommen – „die finden alle Hunde klasse“, lacht Keuter und krault den Nacken des Neuankömmlings Maruk. Der Alaska Malamut-Husky-Mischling ist seit wenigen Tagen im Tierheim an der Herman-Löns-Straße. Ein Pflegefall, der von der Organisation „Polarhunde in Not e.V.“ nach Paderborn weiter vermittelt wurde. Malamuts gelten als sehr kinder- und familienfreundlich und bauen starke Bindungen zu Menschen auf. Allerdings könne | | | |