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Aktuelles
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21.07.2010: Tierheim spart über 2000 Euro an Energiekosten
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Über eine Ersparnis von über 2000 Euro im Jahr kann sich das Tierheim in Schloß Neuhaus freuen. Die unabhängige Energieberaterin Alexandra von Borzykowski von VIS Energie aus Paderborn analysierte den Bedarf und prüfte die bestehenden Strom- und Gaslieferverträge der gemeinnützigen Einrichtung. Seit elf Jahren berät sie Unternehmen in allen Fragen rund um die Energielieferungen und hilft Kosten sparen. Sie fand einen wesentlich günstigeren Anbieter und bereitetet die Verträge vor – das Tierheim musste nur noch unterschreiben. Durch den Anbieterwechsel spart der Verein „Tiere in Not“ allein in den kommenden beiden Jahren rund 2680 Euro.
Ihr Honorar in Höhe von 25 Prozent der gesparten Summe spendete die VIS-Energie-Chefin dem Verein. „Total Klasse – so sparen wir doppelt“, freut sich Gabriele Votsmeier vom Tierheim-Vorstand. „Das Geld können wir gut anders verwenden, zum Beispiel für Tierarztrechnungen.“
Weitere Infos zur Energiesparberatung unter Tel. 05251/8899444 oder www.vis-energie.de.
Text & Foto: Ellen Krause, Padertext
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16.07.2010: Kastrationspflicht für freilaufende Katzen!
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Erfreulicherweise werden wir immer wieder von Tierschutzvereinen aus ganz Deutschland darauf angesprochen, wie die Kastrationspflicht in Paderborn durchgesetzt wurde.
Den Antrag kann im Prinzip jeder Bürger an die zuständigen Gemeinderäte, Aufsichtsbehörden, Bürgermeister oder auch Fraktionen stellen. Es sind weder Politiker noch Parteien für diesen Antrag notwendig.
Wie so ein Antrag aussehen kann, können Sie auf der Internetseite der Stadt Bonn einsehen: http://www2.bonn.de/bo_ris/daten/o/htm/09/0911819.htm.
Alternativ können Sie auch diesen Musterbrief verwenden: http://www.tierheim-paderborn.info/download/Musterbrief.doc
Die verwaltungsrechtliche Sicht wurde durch den Düsseldorfer Rechtsanwalt Dr. Küttner in einem Gutachten betrachtet. Dieses Gutachten, dem auch ein Musterschreiben angehängt ist, können Sie hier herunter laden: http://www.tierheim-paderborn.info/download/Rechtsgutachten.pdf
Auf der Seite http://www.tierschutzunion.org/tierschutz-allgemein/paderborner-modell/ können Sie den Wortlaut der Verordnung nachlesen. Die dazugehörigen Anlagen wiederum gibt es im virtuellen Rathaus der Stadt Paderborn: http://www1.paderborn.de/ris/interech.nsf/%28AllDocsiV%29/7A7B4C6DE82499A9C12574AB0027ED75v?OpenDocument.
Sucht man im Internet nach “Antrag Kastrationspflicht”, so findet man sehr viele Initiativen und Organisationen, die dem Paderborner Vorbild folgen möchten. Wir begrüßen dies sehr und hoffen, dass die Kastrationspflicht für freilaufende Katzen in Paderborn bald keine Ausnahme mehr darstellt, sondern bundesweit umgesetzt wird.
PETA Deutschland stellt auf deren Homepage Flyer und Plakat zum kostenlosen Download zur Verfügung: http://www.peta.de/web/katzenjammer.3131.html
Wie wichtig die Kastration von Katzen ist, erkannt man sofort, wenn man davon ausgeht, dass ein Katzenpaar pro Jahr zweimal Nachwuchs bekommt und jeweils 3 Kätzchen pro Wurf überleben, dann ergibt das nach 10 Jahren über 80 Millionen Kätzchen!
Helfen Sie mit, indem Sie Ihre Tiere kastrieren lassen! Sprechen Sie auch Ihre Nachbarn und Bekannten an, wenn Sie befürchten, dass die Katzen nicht kastriert sind!
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17.05.2010: Hunde-Rasselisten in Deutschland!
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Hallo liebe Tierschützer, Tierrechtler, Hundehalter und Freunde!
Wir brauchen Eure Hilfe, damit die Rasselisten in Deutschland endlich der Vergangenheit angehören. Unsere Hunde sollen genauso leben dürfen, wie alle anderen Hunde auch. Sie möchten genauso frei toben, spielen und mit Artgenossen kommunizieren, diese Grundbedürfnisse sind nach den aktuellen Gesetzen nur sehr bedingt möglich. Wir möchten unseren Hunden, gemeinsam mit Euch, ihre Freiheit zurückgeben, derer man sie vor Jahren ungerechtfertigter Weise beraubt hat. Mit den völlig schwachsinnigen Vorurteilen und dem Mythos um so genannte Kampfhunde muss Schluss sein! Kein Lebewesen ist aufgrund seiner Rasse gefährlich. Dies wurde durch alle renommierten Fachleute eindeutig bewiesen. Ihnen sollte unser Vertrauen gehören und nicht den Journalisten aufreißerischer Tageszeitungen. Um aktiver etwas für unsere Hunde zu tun, haben wir vor drei Jahren eine Demonstrationsinitiative gegründet: den SoKa Run NRW (nähere Infos unter: http://soka-run-nrw.over-blog.de/pages/Was_ist_das-2204049.html). Zu unseren Mitstreitern gehören u.a. Davids Revenge, Bullterier in Not, Pit Staff & Co. und Tierfotografin Eva Nimtschek. In diesem Jahr findet der SoKa Run am 05. Juni (wegen des Termins bitte auf dem Laufenden halten -> Weblog) wie gewohnt auf dem Burgplatz in Düsseldorf statt. Unser wichtigster Programmpunkt ist die offizielle Übergabe unserer Petition an die Landtagspolitiker (wir haben bereits feste Zusagen der Landtagsfraktionen der FDP, der Grünen, der SPD und der Linken). Bereits seit dem letzten Run sammeln wir fleißig Unterschriften. Trotzdem benötigen wir hier noch eine Menge Unterstützung: Bitte verlinkt uns auf Eurer Homepage, damit wir noch mehr Unterschriften bekommen, denn uns rennt die Zeit davon. Gerne lassen wir Euch auch Informationsmaterial zu den Runs und der Petition zukommen, dann könnt Ihr alles direkt auf Eure Homepage stellen.Nahezu alle bekannten Parteien haben uns durch Stellungnahmen signalisiert, dass sie die Rasselisten nicht mehr für geeignet halten und sich mit diesem Thema umgehend nach den Landtagswahlen in NRW auseinandersetzen wollen. Der Zeitpunkt der Übergabe im Juni ist also sehr günstig! Viele namenhafte Kynologen haben uns freundlicherweise ihre Arbeiten über sog. Kampfhunde für den Zweck der Petition zur Verfügung gestellt. Ausserdem liegt unserer Petition ein Koalitionsvertrag von CDU,CSU/FDP vor, der die Rasselisten in Schleswig Holstein abschaffen soll, sowie Stellungnahmen der Bundestierärztekammer und des VDH.
Wir glauben fest daran, dass wir es diesmal GEMEINSAM schaffen können. Also macht mit, verlinkt uns und UNTERSCHREIBT fleissig: http://soka-run-nrw.over-blog.de/pages/Unsere_Petition-2471773.html
Bei Rückfragen: Tel. 0179-9113454
Zweifelt nie daran, dass eine kleine Gruppe denkender und entschlossener Bürger die Welt verändern kann. In Wirklichkeit hat nur dies Veränderungen herbeigeführt. Margaret Mead
Liebe Grüße, Anna-Lena Gross und das SoKa Run NRW-Team
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31.03.2010: Gegen Massentierhaltung - Aktion der „Tierfreunde“ in der Paderborner Fußgängerzone
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Am Ostersamstag, 3. April, kommt das Tierschutzmobil von „Die Tierfreunde e.V.“ in die Paderborner Fußgängerzone. Auf einer Großleinwand im Heck des Fahrzeuges wird Filmmaterial aus der Massentierhaltung sowie der Weg vom Tier zum Produkt Fleisch gezeigt. Damit wollen die „Tierfreunde“ öffentlich machen, was sonst ihrer Meinung nach verborgen hinter Mauern von Ställen und Schlachthöfen geschieht. Der durchschnittliche Bundesbürger verzehre in seinem Leben rund 54 Schweine, des weiteren 4 Rinder, 1660 Hühner, 79 Enten. 104 Puten und 6 Gänse.
Vom meist leidvollen Leben dieser Tiere und ihrem Sterben wollten Verbraucher in der Regel nichts wissen, so die Organisatoren.
Aber daneben geb es noch zahlreiche weitere negative Begleiterscheinungen des Fleischkonsums, der sich in den letzten 50 Jahren weltweit vervierfacht habe. So verursache die Fleisch und Milchproduktion 18 Prozent aller Treibhausemissionen – mehr als der gesamte globale Verkehr. Außerdem werde für jedes Kilogramm Fleisch mehr Wasser verwendet, als jeder Deutsche in einem Jahr zum Duschen brauche, nämlich ganze 20.000 Liter. 90 Prozent der weltweiten Sojaernte sowie die Hälfte des angebauten Getreides würden von Rindern gefressen.
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01.03.2010: Achtung: Bei Anruf Abzocke! - Betrüger nutzen Tierleid aus - SMS-Codes und Anrufe in Zusammenhang mit Online Bezahldiensten ignorieren
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Betrüger suchen gezielt nach Telefonnummern in Vermisstenanzeigen und melden sich z.Bsp. auch als Mitarbeiter vom Tierheim Paderborn-Schloß Neuhaus und erschleichen sich Aktivierungscodes von Online-Bezahlsystemen.
Die Tierschutzorganisation TASSO e.V. warnt vor betrügerischen Aktionen angeblicher Tierschutzorganisationen. Laut Philip McCreight, Leiter der TASSO-Zentrale, erhielten derzeit zahlreiche Telefonbesitzer Anrufe aus Spanien, in denen nach einem per SMS auf das Handy übermittelten PIN-Code des Online-Bezahldienstes „Clickandbuy“ gefragt wird. Dieser Code würde beispielsweise für die Weiterleitung der Vermisstenanzeige an Tierheime benötigt, so die Behauptung. Tatsächlich aber dient der von „Clickandbuy“ gesendete Code ausschließlich zur Verifizierung der Anmeldung beim Bezahldienst. „Die Betrüger haben sich mit den Angaben aus der Vermisstenanzeige angemeldet, unter anderem auch mit der üblicherweise angegebenen Handy-Nummer“, mutmaßt McCreight. „Damit die Registrierung klappt und man per Mausklick weltweit einkaufen kann, muss man den von ‚Clickandbuy‘ per SMS zugesandten Bestätigungs-Code in ein Web-Formular eingeben. Damit soll die Authentizität der Anmeldung sichergestellt werden.“ Der TASSO-Chef empfiehlt: Wenn jemand am Telefon nach eindeutig vertraulichen Informationen wie PIN-Codes fragt, grundsätzlich auflegen. „Da auf die klassischen Phishing-Methoden per E-Mail kaum noch jemand hereinfällt, suchen sich die Betrüger neue Einnahmequellen“, meint McCreight. „Besitzer vermisster Tiere scheinen optimale Opfer zu sein. Schließlich würden viele alles tun, nur um ihren Liebling zurückzubekommen.“
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10.01.2010: Vielen lieben DANK für die tolle Unterstützung!
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Liebe Tierfreunde!
Am heutigen Sonntag konnten (fast) alle Meerschweinchen ein Zuhause finden! Wir haben nur noch einen einsamen kastrierten Bock zu vermitteln...
Vielen, vielen Dank! Wir sind wirklich überwältigt von der tollen Resonanz, die wir aufgrund der Berichterstattung im Westfälischen Volksblatt, in der Neuen Westfälischen, in der BILD-Zeitung, im WDR-Bericht der Aktuelle Stunde sowie in Radio Hochstift und 1Live erhalten haben. In nur vier Tagen konnten nicht nur die 36 Findlinge untergebracht werden, sondern es fanden zusätzlich noch 5 Nymphen- und die Wellensittiche sowie vier weitere Meerschweinchendamen ein Zuhause.
Bedanken möchten wir uns auch für die Sach-, Futter- und Geldspenden!
Der Vorstand und das gesamte Tierheimteam!
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23.09.2009: Hunde werden zur Waage gebeten
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Spendenaktion der Raiffeisen-Märkte für Tierheime
Kreis Paderborn. Je höher das Gewicht eines Hundes ist, desto größer fällt die Futterspende an die Tierheime im Kreis Paderborn aus. Das ist die Idee einer Spendenaktion der Raiffeisen-Märkte im Kreis Paderborn.
Am Freitag, 25. September und Samstag, 26. September, werden alle Hunde gewogen, die von ihren Haltern in den Raiffeisen-Filialen in Paderborn, Elsen, Salzkotten, Lichtenau, Bad Lippspringe, Haaren, Büren und Buke vorgestellt werden. Dort wird mit einer Spezialwaage das Gewicht der Vierbeiner bestimmt. Für jedes Hunde-kilo spenden die Raiffeisen-Märkte ein Pfund Hundefutter an das örtliche Tierheim.
„Die Tierheime sind dringend auf Spenden angewiesen“, sagt Stefan Wigge, Leiter des Einzelhandels der Raiffeisen Warengenossenschaft Paderborn-Bürener Land. „Mit unserer Aktion möchten wir aber auch auf die hervorragende Arbeit hinweisen, die in den Tierheimen geleistet wird.“
Die Raiffeisen-Märkte haben sich das Motto „Wir leben Nähe“ auf die Fahnen geschrieben und engagieren sich daher regelmäßig für Organisationen in der Region. Unterstützt wird das Vorhaben auch von einem Hundefutter-Hersteller der vor Ort mit einer Rabatt-Aktion lockt.
FOTO: Gewicht macht Appetit: Die Langhaar Weimaranerin Fenja und der Ungarische Vorstehhund Connor von Matthias Sprute aus Lichtenau-Ebbinghausen (links) bringen zusammen 54 kg auf die Waage. Dafür gibt es von Stefan Wigge 30 kg Hundefutter ins Tierheim. FOTO: HEIKO APPELBAUM
Quelle: Neue Westfälische, Paderborner Kreiszeitung, Mittwoch 23. September 2009
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03.09.2009: Katzenjammer im Tierheim
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Die Pläne für den Neubau des Katzenhauses stehen, aber es fehlt Geld
VON CHRISTIAN LUND
Paderborn. Sie haben allen Grund, zu maunzen: Den Katzen im Tierheim Paderborn wird’s zu eng. Damit die Stubentiger wieder schnurren können, wollen sie ein neues Katzenhaus. Doch das kostet.
Das Katzenaußengehege ist über zwanzig Jahre alt. Die Holzhütten, in denen die Samtpfoten Unterschlupf finden, sind marode und nicht mehr zu sanieren. „Derjenige, der das damals für uns gebaut hat, geht jetzt in Rente“, erzählt Gabi Votsmeier, Vorsitzende vom Tierschutzverein. Und eng ist es auch noch geworden. Ursprünglich war der Platz im Tierheim für 100 Katzen ausgelegt. Mittlerweile leben aber 147 Katzen auf dem Gelände und sitzen oftmals Fell an Fell. Nicht, um sich zu wärmen. Sondern weil der Platz nicht reicht.
Die Zeit scheint also reif genug, ein neues Gehege zu bauen. „Wir haben bereits alles geplant“, sagt Votsmeier. Auch die vorläufige Baugenehmigung liegt vor. Das neue, zweistöckige Katzenhaus mit einer Gesamtfläche von 240 Quadratmetern soll direkt ans Haupthaus angeschlossen werden. „Daneben wollen wir ein 150 Quadratmeter großes Außengehege errichten, das in den Wald integriert wird“, verrät sie. So werden die Stubentiger von Natur umgeben sein, können ihre Krallen an den Bäumen schärfen und derweil Waldluft schnuppern.
Das Katzenhaus wird nicht mehr aus Holz gebaut sein, sondern aus Stein. Fliesen machen es den Mitarbeitern des Tierheims möglich, besser die Innenräume zu reinigen und zu desinfizieren.
„Durch das neue Platzangebot können wir hoffentlich bald alle Fundkatzen aufnehmen“, erklärt Votsmeier weiter. Denn in den vergangenen Jahren sei es immer wieder vorgekommen, dass das Tierheim wegen Platzmangels einen Aufnahmestopp für Katzen verhängen musste.
Außerdem sei das neue Gebäude stressfreier gestaltet: „Je mehr Katzen wir haben, desto mehr Stress und Krankheiten können bei ihnen ausbrechen“, erklärt die Vorsitzende die Gefahr des Platzmangels. Durch ein neues und größeres Katzenhaus ließen sich auch die Tierarztkosten verringern, hofft sie.
Monatlich verschlingt der Betrieb des Tierheims einen Betrag von 20.000 Euro. „Wir können aber von dem laufenden Betrieb kein Geld abzwacken und in den Neubau vom Katzenhaus stecken.“ Deshalb ist das Tierheim auf Spenden angewiesen. Die vorläufig geschätzte Bausumme beläuft sich auf 150.000 Euro. Auf dem Spendenkonto sind bis jetzt aber nur 51.606 Euro zusammen gekommen. Zu wenig, um den Miezekatzen ein neues Heim zu bauen.
Aus diesem Grund feiert das Tierheim (Hermann-Löns-Straße 72, Paderborn Schloß-Neuhaus) am Sonntag, 16. August, zwischen 12 und 17 Uhr ein großes Katzenfest mit vielen Attraktionen. Dabei wollen die Mitarbeiter über den Neubau informieren und freuen sich über jede Spende. Bei den Katzen hört man es auch: sie schnurren.
Nur ein Euro pro Paderborner
Der Katzenhausneubau im Tierheim ist teuer und kann aus eigenen Mitteln nicht finanziert werden. Deshalb sucht das Tierheim dringend nach Kleinspenden, Sammelaktionen und großen Sponsoren. „Wenn jeder im Kreis Paderborn einen Euro spenden würde, könnten wir sofort mit dem Bau beginnen“, sagt Votsmeier. Aber auch Materialspenden helfen.
Sonder-Spendenkonten: Sparkasse Paderborn, BLZ 472 501 01, Kto. 35 10 55 51 65 oder Volksbank Paderborn, BLZ 472 601 21, Kto. 90 65 52 88 54. Nähere Informationen: www.tierheim-paderborn.de
Quelle: Neue Westfälische, Paderborner Kreiszeitung, Donnerstag 13.08.2009
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13.08.2009: Damit die Katzen nicht vor die Hunde gehen...
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Paderborn. Die Katzen im Tierheim Paderborn können nicht länger warten. Sie maunzen nach Hilfe. Zu eng, zu voll ist’s geworden. Und zu viele neue Katzen wollen auch noch rein. Abhilfe kann nur ein neues Katzenhaus schaffen. Mit mehr Platz für sie alle. Doch der Weg bis zu einem Neubau ist weit.
Quelle: Neue Westfälische, Paderborner Kreiszeitung, Donnerstag 13.08.2009
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24.05.2009: Tierheim-Zeitung: 1. Quartal 2009
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Hier können Sie unsere aktuelle Tierheim-Zeitung als PDF-Dokument einsehen oder herunterladen:
Tierheim-Zeitung 1. Quartal 2009 (Dateigröße ca. 2,4 MB)
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05.04.2009: Presse-Mitteilung: Bei Anruf Abzocke
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Falsche Tierschützer am Telefon: Bei Anruf Abzocke
„Hallo, ich rufe an vom Tierschutz, um die Daten Ihres Haustiers abzugleichen und zu fragen, ob die Mitgliedschaft verlängert werden soll.“ So oder so ähnlich melden sich derzeit falsche Tierschützer am Telefon. Ihr Ziel: Die Angerufenen sollen Geld überweisen oder persönliche Daten mitsamt Bankverbindung preisgeben. Als Urheber der Telefonaktionen werden bevorzugt Tierschutzorganisationen missbraucht, unter anderen der auf die Rückvermittlung von Haustieren spezialisierte Verein TASSO e.V.: „Abgesehen davon, dass wir gar keine Mitgliedsbeiträge oder sonstige Gebühren verlangen; wir nehmen Kontakt mit den bei uns registrierten Tierbesitzer ausschließlich im Rahmen von Rückvermittlungen verlorener Tiere auf“, erklärt Philip McCreight, Leiter der TASSO-Zentrale in Hattersheim bei Frankfurt.
Telefonanrufen, bei denen es um Geld geht, sollte man grundsätzlich mit äußerster Vorsicht begegnen, rät McCreight. Sicheres Indiz für unseriöse Anfragen sei die ausgeblendete Telefonnummer. „Moderne Telefone verfügen über ein Display, das die Nummer des Anrufers zeigt“, erklärt der Tierschützer. Diese Nummer werde automatisch an den Angerufenen übermittelt – es sei denn, die Weitergabe wurde vom Anrufer bewusst abgeschaltet. CLIR (Calling Line Identification Restriction) nennt sich diese Funktion, die anonyme Anrufe überhaupt erst möglich macht. „Leider gibt es keine Möglichkeit, bei aktivierter CLIR den Anrufer zu identifizieren“, bedauert McCreight und empfiehlt: „Ruft jemand in Sachen Tierschutz an, fragt nach persönlichen Daten oder bittet um Beiträge oder Spenden, genügt ein Blick aufs Display. Bleibt dieses leer, einfach um eine Telefonnummer für den Rückruf bitten – mit ziemlicher Sicherheit wird dann das Gespräch vom Anrufer blitzschnell beendet…“
TASSO e.V., Frankfurter Str. 20 ● 65795 Hattersheim ● Germany
Telefon: +49 (0) 6190.937300 ● Telefax: +49 (0) 6190.937400
eMail: newsletter@tasso.net ● HomePage: www.tasso.net
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10.11.2008: TIER TV-Sendung: Tier sucht...
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Liebe Freunde des Tierheims Paderborn!
Am Sonntag, 09.11.08, 11.00 Uhr wurden im Fernseh-Sender "TIER TV" in der Sendung „Tier sucht!“ einige unserer Tierheim-Tiere sowie das Projekt "Katzenhaus" vorgestellt! Die Vorstandsvorsitzende Gabi Votsmeier, Moderatorin Carmen Franke und Buchautorin und Tierschützerin Beate Rost sprachen im TIER.TV-Studio über Tiere, die in Paderborn auf ein neues Zuhause warten. Außerdem: Das Katzenhaus des Tierheims muss saniert werden; Schimmel macht die Samtpfoten krank.
Der Sender "Tier TV" ist digital über Sat-Schüssel oder im Internet unter www.tier.tv zu empfangen. Die Sendung wird übrigens in unregelmäßigen Abständen wiederholt! Und für alle, die Tier-TV noch nicht kennen, hier der Link zu den Empfangsmöglichkeiten: http://www.tier.tv/ueber-uns/empfangsmoeglichkeiten/
Sollten Sie den Sender nicht einstellen können, so geben Sie bitte einfach mal im Internet den folgenden Link ein: http://www.tier.tv/videos/tier-sucht/tier-sucht-folge-72/
So können Sie sich die Sendung nämlich nach dem Sendetermin auch als Video auf Ihrem PC-Bildschirm ansehen.
Mit tierischen Grüßen aller Zwei- und Vierbeiner vom Tierheim Paderborn.
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30.10.2008: Großzügige Sachspende von der Fa. FINKE aus Paderborn!
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Als sich nach 13 Jahren unsere alte Industrie-Waschmaschine endgültig verabschiedete, hatten wir ein Riesenproblem! Geld für eine neue Maschine hatten wir nicht, Wäschereien wären zu teuer! Die Wäsche türmte sich meterhoch und die verbleibende kleine Waschmaschine konnte den täglich größer werdenden Berg nicht abbauen. Auch die schnell helfenden Tierfreunde, die die Wäsche tagelang privat wuschen, konnten diesem nicht mehr Herr werden.
Da kam die Rettung: Die Fa. FINKE (Das Erlebnis-Einrichten GmbH & Co. KG) sorgte innerhalb von 4 Tagen dafür, dass wir eine neue 13kg-Industrie-Waschmaschine betriebsbereit zur Verfügung gestellt bekamen!
Diese großzügige Spende hat eine große finanzielle Last von unseren Schultern genommen!
Ein Riesen-Dankeschön vom Vorstand, dem gesamten Tierheim-Team, aber auch von allen zwei- und vierbeinigen Tierheim-Bewohnern!
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27.10.2008: Hallo Ü-Wagen zum Thema Jagd am 25.10.08 in Paderborn
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Mitarbeiter des Bundes für Tier-und Naturschutz Ostwestfalen e.V. waren vor Ort und machten mit Plakaten und Transparenten auf ihren Protest gegen die Jagd aufmerksam. Außerdem nahm die Vorsitzende Frau Brockmann sowie weitere Jagdgegner an der Diskussion mit den Jägern teil, was in einer zweistündigen Radio-Livesendung auf WDR 5 übertragen wurde.
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08.08.2008: Protestaktion gegen Pamplonas Stierkampf
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Diesjähriger Mittelpunkt des Librori- Europafestes war Paderborns Partnerstadt Pamplona. Auf der Euromeile informierte Pamplona am 2.8. über seine Geschichte, Kultur, Kunst, Wirtschaft und Essgewohnheiten. Doch besonders berühmt ist Pamplona für seine grausamen Stierkämpfe.
Aus diesem Grund veranstalten wir am 2.8. auf dem Rathausplatz eine Protestaktion. Rund 200 Paderborner/innen unterschrieben vorgefertigte Protestpostkarten an Pamplonas Bürgermeisterin Yolanda Barcina Angulo, die ihre Teilnahme am Europafest kurzfristig aus „Termingründen“ abgesagt hatte.
Text des Flyers, den wir verteilten: "Wir fordern: Beendigung des Stierkampfes in Paderborns Partnerstadt Pamplona!"
Die spanische Stadt Pamplona gehört zu Paderborns Partnerstädten und aus diesem Grund ist Pamplonas Bürgermeisterin mit einer spanischen Delegation zu Gast in Paderborn. Pamplona ist international bekannt für seine alljährlich im Juli stattfindenden Stierkämpfe. 7 Tage dauert das qualvolle Spektakel. Berühmt-berüchtigt ist auch die Stierhatz in Pamplonas engen Gassen als Auftakt der "Festlichkeiten", die einer Kulturnation unwürdig sind. In Todesangst und Panik flüchten die Stiere vor ihren Verfolgern, viele Tiere stürzen und ziehen sich schwere Verletzungen zu. Das wird begleitet von dem Johlen einer gefühllosen Zuschauermenge. Die Stiere werden noch am selben Abend in der Arena mit Lanzen, Spießen und Degen zu Tode gefoltert. Das spanische Fernsehen überträgt diese Tierquälerei seit 20 Jahren live. Weltweit haben sich Protestbewegungen gegen dies blutige Schauspiel formiert. Tierschützer aus vielen Nationen reisen alljährlich im Juli nach Pamplona, um durch die Teilnahme am spektakulären "Nacktrennen", organisiert von P.E.T.A. (der weltweit größten Tierrechtsorganisation) gegen den Stierkampf zu protestieren.
Der Bund für Tier-und Naturschutz Ostwestfalen fordert vom Rat der Stadt Paderborn ein klares NEIN zum Stierkampf in Pamplona!
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20.06.2008: Newsletter - Menschen für Tierrechte - Bundesverband der Tierversuchsgegner e.V.
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Österreichische Tierschützer bleiben in Untersuchungshaft - Infos und Protestmöglichkeiten
Österreichische Tierschützer bleiben in Untersuchungshaft - Bundesverband protestiert
Seit 20 Tagen schon sitzen in Österreich zehn Tierschützer in Untersuchungshaft und ein Ende ist nicht abzusehen, denn letzten Freitag wurde die Haft um weitere vier Wochen verlängert. Die Staatsanwaltschaft wirft den Tierschützern die Bildung einer kriminellen Vereinigung nach § 278a StGB vor, ein Passus, der sich auf die organisierte Kriminalität (wie Mafia, Schlepperbanden und ähnliches) bezieht.
Nach Informationen des Bundesverbandes Menschen für Tierrechte hat die Staatsanwaltschaft bisher aber keine Beweise vorlegen können, die die Existenz einer „kriminellen Organisation” nahe legen. Der Verband forderte deswegen heute die zuständige Justizministerin Maria Berger und Innenminister Günther Platter per Fax auf, das Vorgehen der Behörden auf seine Rechtstaatlichkeit und Verhältnismäßigkeit zu überprüfen. Zudem machte der Verband darauf aufmerksam, dass die Betroffenen, wenn keine konkreten belastenden Indizien vorlägen, freigelassen und umgehend rehabilitiert werden müssen.
Mittlerweile hat sich auch Amnesty International zu den Vorfällen geäußert. AI ist besorgt und bezweifelt u. a. die Verhältnismäßigkeit des Vorgehens der Polizei. Schon im Zuge der Hausdurchsuchungen am 21. Mai 2008 soll es neben Erniedrigungs- und Einschüchterungsmaßnahmen auch zu rechtswidrigen Vorgängen gekommen sein. Gegen die ermittelnde Beamtin wurde bereits Anzeige wegen Amtsmissbrauch erstattet.
Nach Informationen der betroffenen Vereine steht der wesentliche Belastungszeuge nicht zu der Aussage, die von der Polizei wiedergegeben wurde. Hinzu kommt, dass auch nicht beschuldigte Vereine wegen der umfangreichen Beschlagnahmungen nicht mehr handlungsfähig sind. Mobiltelefone, Computer und Archive wurden eingezogen und trotz mehrmaliger Aufforderung nicht zurückgegeben. Täglich finden Demonstrationen, Solidaritäts- und Protestkundgebungen auch in Deutschland statt.
Infos und Protestmöglichkeiten:
> Einen ausführlichen Bericht und eine Chronologie der Ereignisse finden Sie hier: www.gruene.at
> Hier lesen Sie die Stellungnahme von Amnesty International: www.vgt.at
> Online Petition und Email-Appelle des Vereins gegen Tierfabriken (VGT) finden Sie unter: www.vgt.at
> Auch die Angehörigen und FreundInnen der Inhaftierten rufen auf, ihre Petition zu unterzeichnen unter: antirep2008
Menschen für Tierrechte – Bundesverband der Tierversuchsgegner e.V.
Roermonder Str. 4a, 52072 Aachen
Internet: http://www.tierrechte.de/
Kontakt: Pressestelle – Stephanie Elsner
Tel.: 05207 - 929263, E-Mail: elsner@tierrechte.de
Der Bundesverband Menschen für Tierrechte setzt sich auf rechtlicher, politischer und gesellschaftlicher Ebene für die Anerkennung und Umsetzung elementarer Tierrechte ein. Als Dachverband sind ihm etwa 100 Vereine sowie persönliche Fördermitglieder angeschlossen. Seit seiner Gründung ist er als gemeinnützig und besonders förderungswürdig anerkannt.
Spenden-/Beitragskonto:
Sparkasse Aachen
BLZ: 390 500 00
IBAN DE02 3905 0000 0016 0079 73
Kto: 16 00 79 73
SWIFT-BIC AACSDE33
Online-Spende: www.spenden.tierrechte.de
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22.05.2008: Das Tierheim sucht weitere Kfz-Werbepartner!
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Liebe Tierfreundinnen und Tierfreunde, das Tierheim sucht noch weitere interessierte Firmen, die auf dem Tierheim-Transporter Werbung anbringen möchten. Die Preise für die Werbeflächen betragen zwischen 30 und 120 € im Monat...
Umfangreiche Werbeanbringungen haben bereits stattgefunden, es stehen jedoch noch einige Werbeflächen zur Verfügung...
Weitere Infos: Hans-Jürgen Schuster unter Tel. 05250-9369260, Mobil 0173-2105326 oder eMail: info@tierheim-paderborn.de
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07.05.2008: Kastrationspflicht für Katzen kommt
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Paderborn ist Vorreiter in Deutschland
Paderborn (st). Paderborner Katzenbesitzer können sich darauf einstellen, dass in ein paar Monaten ein Kastrationsgebot für jene „Stubentiger“ gilt, die freien Auslauf haben. „Ja, wir planen in diese Richtung“, sagte der Erste Beigeordnete Carsten Venherm gestern gegenüber der NW. Er bestätigte, dass die gegenwärtige Überarbeitung der ordnungsbehördlichen Verordnung der Stadt auf ein Kastrationsgebot hinausläuft. Noch vor der Sommerpause soll der Rat darüber beschließen.
Die Kastration herrenloser Katzen, die schon seit längerer Zeit praktiziert wird, reicht aus Sicht der SPD-Ratsfraktion nicht aus, um den Anstieg der Katzenpopulation wirksam zu bremsen. Deshalb hatte SPD-Ratsmitglied Kornelia Welz Ende Februar im Haupt- und Finanzausschuss ein Kastrationsgebot für freilaufende, nicht verwilderte Katzen gefordert. Der Ausschuss debattierte das Thema kontrovers, erteilte dann aber den Auftrag an die Verwaltung, den Einbau eines solchen Passus in die „ordnungsbehördliche Verordnung der Stadt Paderborn zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung“ (so die genaue Bezeichnung) zu prüfen.
Zu den stärksten Befürwortern einer solchen Regelung zählt der Verein Tiere in Not, der das Paderborner Tierheim betreibt. „Wir als Tierschutzverein und Tierheim, die von dieser Problematik am stärksten betroffen sind, stehen hinter der Einführung der Katzen-Kastrationspflicht“, bekräftigte die Vereinsvorsitzende Gabi Votsmeier in einer Presseerklärung. Im letzten Jahr habe das Tierheim schon zweimal notgedrungen einen Aufnahmestopp für Katzen verhängt. Bis Ende April dieses Jahres habe die Einrichtung bereits 141 Katzen aufnehmen müssen. Vor einem Jahr seien es um diese Zeit 116 Tiere gewesen. Votsmeier vermutet aufgrund dieses Anstiegs, ,,dass in diesem Jahr unsere Aufnahmekapazität noch eher erschöpft ist“.
An Details der geplanten Regelung werde derzeit noch gefeilt, sagte Carsten Venherm, der auch Rechtsdezernent der Stadt ist. Nur in Österreich gebe es bislang ein solches Kastrationsgebot, für Deutschland bedeute es Neuland. Der Erste Beigeordnete sieht sich jedoch durch den Kreisveterinär, die Tierärzte des Kreises und die Tierschutzvereine darin bestärkt, dass die Stadt mit der Aufnahme des Katzen-Kastrationsgebots in ihre Satzung auf dem richtigen Weg ist. Es komme nun darauf an, dieses Gebot „hinreichend bestimmt“ zu formulieren.
Quelle: Neue Westfälische, Paderborner Kreiszeitung, Dienstag 06.05.2008
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07.04.2008: 2.000 Euro Lösegeld für Chihuahua gefordert
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Paderborn (rom). Zu einer höchst ungewöhnlichen Lösegeldübergabe kam es am Samstag in der Paderborner Fußgängerzone. Am 30. März war einer Paderbornerin ihre geliebte Chihuahua-Hündin „Frieda“ entlaufen. Die Suche nach dem Hündchen mit Plakaten und Anzeigen im Internet hatte Erfolg. Eine Finderin meldete sich, forderte für die Herausgabe des Chihuahua aber 2.000 Euro „Finderlohn“. Die Hundehalterin schaltete die Polizei ein. Am Samstag sollte die Geldübergabe in der Westernstraße erfolgen. Dabei schlug die Polizei zu und nahm die Finderin und zwei Begleiter fest. Frieda (2 Jahre) konnte wohlbehalten der glücklichen Eigentümerin ausgehändigt werden. Die Tatverdächtigen wurden nach der Vernehmung wieder auf freien Fuß gesetzt.
Quelle: Neue Westfälische, Paderborner Kreiszeitung, Montag 07. April 2008
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02.04.2008: Ärzte gegen Tierversuche e.V. / Newsletter vom 1. April 2008
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Tierversuche - der falsche Weg / Neues Internet-Video
Ab sofort online: Unser neuer Videofilm "Tierversuche - der falsche Weg". Der 8-Minuten-Film beleuchtet kurz und knapp die wichtigsten Argumente gegen Tierversuche, die Möglichkeiten der tierversuchsfreien Forschung und die Arbeit der Ärzte gegen Tierversuche. Auf unserer Website und im Videoportal YouTube machen wir die Bilder und Argumente einem breiten Publikum zugänglich.
Außerdem haben wir unsere Videoseite komplett überarbeitet. Alle Videos sind jetzt durch YouTube-Einbettungen noch leichter anschaubar. Fast alle Videos sind auch als Download erhältlich.
Mit dem Musikfilm "Schreie hinter Glas" wollen wir junge Menschen ansprechen. Vielen Dank an "Razze", die den Clip auf Eigeninitiative erstellt hat. Der Film "Hirnforschung an Affen" zeigt aktuelle, verdeckt gemachte Aufnahmen aus einem Labor in Israel. Unser 20-minütiger Film "Tod im Labor" ist nun in vier Teilen auch auf YouTube und direkt auf unserer Seite zu sehen. Vielen Dank an die Menschen für Tierrechte Würzburg.
"Tod im Labor" kann in unserem Shop als DVD bestellt werden:
http://aerzte-gegen-tierversuche.de/i.php4?x=1000-110-&Lang=de
"Tierversuche - der falsche Weg" ist als DVD bei www.tierschutz-videos.de erhältlich:
http://www.tierschutz-videos.de/Videodokumentationen/Tierversuche-der-falsche-Weg-Videodokumentation-DVD::17.html
Bilder sagen mehr als Tausend Worte. Bitte helfen Sie mit, das Videomaterial zu verbreiten.
Videoseite der Ärzte gegen Tierversuche:
http://aerzte-gegen-tierversuche.de/i.php4?x=600-111-&Lang=de
Ärzte gegen Tierversuche ist eine Vereinigung von mehreren Hundert Medizinern und Wissenschaftlern, die den Tierversuch aus ethischen und medizinischen Gründen ablehnen.
Ärzte gegen Tierversuche e.V., Landsbergerstr. 103, 80339 München, Tel: 089-3599349, Fax 089-35652127, info@aerzte-gegen-tierversuche.de, www.aerzte-gegen-tierversuche.de
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26.03.2008: 7 Monate Gefängnis für Tierquäler
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Ein 37-jähriger Klempner musste sich unlängst in Berlin vor Gericht verantworten. Er hatte zugegeben, die Katze seiner Freundin aus seiner Wohnung im 5. Stock geworfen zu haben, nachdem er sie zuerst durch die Wohnung gejagt und getreten hatte. Vor Gericht schien ihn seine Tat nicht zu belasten, wie der Tagesspiegel bemerkt. Das Urteil dürfte ihn aber fassungslos gemacht haben: 7 Monate Freiheitsentzug ohne Bewährung. Tierquälerei oder die Tötung von Tieren wird – wenn überhaupt - in der Regel in Deutschland sehr milde geahndet. Eine Geldstrafe oder Bewährung ist das übliche Strafmaß. Obwohl das Gesetz den Richtern genügend Freiraum für richtungweisende Urteile lassen würde. Laut § 17 des Tierschutzgesetzes wird derjenige mit Freiheitsstrafe bis zu 3 Jahren oder einer Geldbuße bestraft, der ein Wirbeltier ohne vernünftigen Grund tötet oder einem Wirbeltier aus Rohheit erhebliche Schmerzen oder Leiden zufügt. Richterin Monika Pelcz am Amtsgericht Tiergarten (Berlin) sah die Tat des 37-jährigen Mannes von besonderer Rohheit geprägt, so der Tagesspiegel, und ließ mildernde Umstände nicht gelten. “Ein Urteil, dass wohl nicht nur von Tierschützern voll und ganz unterstützt werden wird.”, bewertet man bei TASSO, dem größten europäischen Haustierzentralregister in Hattersheim, dieses Urteil. “Bleibt zu hoffen, dass dies kein Einzelfall ist, sondern die Gerichte in Zukunft den Spielraum, den ihnen das Gesetz lässt, auch ausschöpfen.”, so Andrea Thümmel, Pressesprecherin bei TASSO. Die Verteidigung ist inzwischen in Berufung gegangen, das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.
TASSO e.V. ● Frankfurter Str. 20 ● 65795 Hattersheim ● Germany ● Telefon: +49 (0) 6190.937300 ● Telefax: +49 (0) 6190.937400 ● eMail: newsletter@tasso.net ● HomePage: www.tasso.net
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04.03.2008: Spende über 500 Euro für das Tierheim Paderborn!
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Major James Howard und Kameraden vom Queens Royal Hussars, Athlone Barracks, überreichten dem Tierheim einen Scheck in Höhe von 500 Euro!
Darüber freuten sich nicht nur die ausgesetzten Husky- Mischlingswelpen auf den Armen der tierlieben Soldaten, sondern natürlich alle anderen Tierheiminsassen und natürlich das ganze Tierheimteam, von dem Karin Keuter von der Tierheimleitung stellvertretend den symbolischen Scheck in Empfang nahm. Vielen Dank!
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14.01.2008: Ärzte gegen Tierversuche e.V., Pressemitteilung vom 17. Dezember 2007
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Vier Jahre Folter:
Undercover-Aufnahmen belegen das Leid von Affen in der Hirnforschung
Von einem Tierpfleger am Weizman-Institut für Wissenschaften in Rehovot, Israel, verdeckt gemachte Aufnahmen belegen erstmals filmisch das ungeheure Leid der Affen in der Hirnforschung. Vergleichbare Tierversuche werden in Deutschland noch in Bochum, Bremen, Marburg, Magdeburg und Tübingen durchgeführt. In Berlin und München wurden kürzlich zwei derartige Versuchsanträge von der Genehmigungsbehörde aus ethischen Gründen abgelehnt. Die Vereinigung Ärzte gegen Tierversuche weist auf die mangelnde Relevanz der Ergebnisse hin und fordert die umgehende Einstellung solcher Experimente an allen deutschen Einrichtungen. In den israelischen Affenversuchen waren auch deutsche Forscher des Max-Planck-Instituts für Medizinische Forschung in Heidelberg beteiligt.
Die Aufnahmen zeigen, wie Javaneraffen, Verwandte der Rhesusaffen, in Einzelkäfigen ohne Beschäftigungsmöglichkeiten und ohne Sozialkontakte vor sich hinvegetieren. Zunächst werden die Tiere zwei Jahre lang "trainiert", im Affenstuhl zu sitzen und mit den Augen einen Punkt auf einem Monitor anzusehen. Als "Trainingsmethode" wird Durst eingesetzt. Die Affen werden ständig durstig gehalten. Für kooperatives Verhalten bekommen sie ein paar Tropfen Wasser oder Saft. Später folgen mehrere Operationen, wobei ihnen "Fenster" in den Schädelknochen eingesetzt werden, um das Gehirn beobachten zu können. Die Zeit, die die Tiere im Affenstuhl fixiert werden, wird kontinuierlich verlängert. Im vierten Jahr ihres Martyriums müssen die Tiere mehrmals wöchentlich bis zu acht Stunden ununterbrochen im Affenstuhl unbeweglich sitzen. Das Gehirn wird mit einem speziellen Farbstoff versehen und durch die "Fenster" im Schädel fotografiert.
"Hirnforschung an Affen ist nicht nur extrem grausam, sondern zudem vollkommen sinnlos", kommentiert Dr. med. vet. Corina Gericke, Fachreferentin der Ärzte gegen Tierversuche. Es handele sich um reine, zweckfreie Grundlagenforschung ohne jeglichen Nutzen für kranke Menschen. "Nur einzelne Forscher profitieren davon, die auf dem Leid der Tiere ihre Karriere aufbauen", so die Tierärztin weiter.
Die Ärztevereinigung will den Film den Genehmigungsbehörden vorlegen, die immer noch Hirnforschung an Affen zulassen.
Weitere Informationen:
Videofilm:
http://www.letlive.org.il/player.inc.php?id=633&which=2&lang=1&ptype=2
Hirnforschung an Affen - Grausam und sinnlos:
http://aerzte-gegen-tierversuche.de/i.php4?x=359-150-&Lang=de
Quelle: Jürgen Reidl et al.: Independent component analysis of high-resolution imaging data indentifies distinct functional domains. NeuroImage 2007, 34, 94-108
Ärzte gegen Tierversuche ist eine Vereinigung von mehreren Hundert Medizinern und Wissenschaftlern, die den Tierversuch aus ethischen und medizinischen Gründen ablehnen.
Ärzte gegen Tierversuche e.V., Landsbergerstr. 103, 80339 München, Tel: 089-3599349, Fax 089-35652127, info@aerzte-gegen-tierversuche.de, www.aerzte-gegen-tierversuche.de
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08.10.2007: Mahnwache gegen Bielefelder Nerzfarm
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Am 5.10.07 hielten Aktivisten des Netzwerkes Tierrechte OWL eine 15-stündige Mahnwache vor der Nerzfarm Grosser in Bielefeld-Vielsendorf ab (rotes Gebäude im Hintergrund). Auch über Nacht harrten die Demonstranten mit Pavillion und Kohlebecken vor der Anlage aus. Ein Großteil der Bürger hat offenbar gar keine Kenntnis von der Existenz dieser Farm, wie bei der Öffentlichkeitsarbeit immer wieder auffällt. Mit Transparenten,Fackeln und einem verkleideten Fuchs wurden die Autofahrer aufmerksam gemacht, einige hielten spontan an, um sich zu informieren. Auf dem einen Bild ist links ein aus einem Nachlaß gestifteter Nerzkragen und rechts ein gehäuteter, plastinierter Nerz. Mehr Infos unter http://www.netzwerk-tierrechte-owl.de
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08.10.2007: Mahnwache gegen Versuchstierzuchtanlage Harlan Winkelmann in Borchen
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Am 4.10.07 demonstrierten Tierrechtler der Tierrechtsinitiative Paderborn von 13-18 Uhr vor der Kleintierzucht von Fa. Harlan Winkelmann (33178 Borchen, Gartenstraße), dem deutschen Zweig des weltweit zweitgrößten kommerziellen Anbieters sogenannter "Versuchstiere", gegen Tierversuche. Neben Kleintieren werden in von der Borchener Versuchstierzucht tausende von Beagle-Welpen "produziert" und im Alter von einigen Monaten an Versuchslabore verkauft. Mehr Infos unter http://www.harlan-schliessen.de
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06.10.2007: TIERHEIM- BILDER- und BÜCHERFLOHMARKT!
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Großer Bücher- und Bilder-Flohmarkt am Samstag, dem 06.10.2007 ab 12.00 Uhr.
Für das leibliche Wohl gibt es Kaffee & Kuchen, Waffeln & Kakao sowie Würstchen und Salate. Der Erlös geht wie immer zu 100 % an unsere Schützlinge.
Hier der Link zum Download des Einladungs-Plakates, das gerne ausgedruckt und weiterverteilt bzw. ausgehangen werden sollte, damit möglichst viele Tierfreunde von der Veranstaltung erfahren: Download des Bücherflohmarktplakates 2007
Bitte machen Sie Werbung für uns! Wer Fragen hat, erhält Infos hierzu unter 05254/12355 oder 05258/3605.
Der Vorstand und das Tierheim-Team laden ganz herzlich zum Besuch im Tierheim ein.
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01.10.2007: Pressemitteilung: Das Tierschutzmobil in Paderborn - mit Großleinwand gegen Versuchstierzucht Harlan Winkelmann
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Paderborn/Borchen, 29.09.2007: Heute protestierten Tierrechtler gegen die in Borchen ansässige Versuchstierzucht Harlan Winkelmann GmbH. „Schließt Harlan Winkelmann - Tierversuche abschaffen“ hieß das Motto der Veranstaltung auf dem Marienplatz in Paderborn. Die erst dieses Jahr gegründete Ortsgruppe des Vereins „die Tierfreunde e.V.“ für den Raum Ostwestfalen-Lippe organisierte den Protest und informierte die Passanten mit Filmen über Tierversuche auf einer weit sichtbaren Großbildleinwand.
Harlan-Winkelmann ist eine international operierende Geschäftsgruppe mit Niederlassungen in aller Welt. Kerngeschäft ist die Zucht von Tieren, die dann von Tierversuchslaboren gekauft werden. Nach eigenen Angaben ist das deutsche Unternehmen, die Harlan-Winkelmann GmbH in Borchen, der zweitgrößte Versuchtierzüchter sowohl weltweit als auch in Deutschland. Den Tierrechtlern im Kreis Ostwestfalen-Lippe ist das Unternehmen daher schon lange ein Dorn im Auge. Anke Elsner von der Ortsgruppe OWL von ‚die Tierfreunde e.V.’ vertritt die Meinung, dass „die Versuchstierzucht die Basis für die vielen Tierversuche ist, bei denen allein in Deutschland jährlich über 2 Millionen Tiere ihr Leben lassen müssen.“ Nach Angaben der Tierrechtler können Tierversuche durch die fehlende Übertragbarkeit der Ergebnisse von Tieren auf Menschen für den Menschen sogar schädlich sein, statt nützlich. Am Tier getestete Medikamente zeigen lediglich, wie das Tier auf das Präparat reagiert. Die Reaktion des Menschen ist so nicht vorhersagbar. Immer wieder sterben Menschen oder kommen zu Schaden durch Medikamente, die im Tierversuch als unbedenklich eingestuft wurden. Umgekehrt werden viele Wege in der Forschung wegen mangelnder Wirkung im Tierversuch nicht weiter verfolgt, obwohl sehr viele Präparate eben nur beim Menschen, aber nicht beim Tier Wirkung zeigen. Zeitgemäße Methoden sind hingegen klinische Untersuchungen, In-vitro-Systeme, tierversuchsfreie Zellkulturverfahren und Computersimulationen. Bei der Aktion auf dem Marienplatz wurde schockierendes Filmmaterial auf einer Großleinwand im Heck des Tierfreundemobils gezeigt. Anke Elsner meint zu dieser Art der Öffentlichkeitsarbeit: „Tierversuche und andere Grausamkeiten der Tierindustrie geschehen unsichtbar für die Öffentlichkeit und versteckt hinter dicken Mauern. Wir bringen mit dem Tierfreundemobil die Wahrheit ans Tageslicht. Das Leid der Tiere sichtbar zu machen ist unsere Erachtens der effektivste Weg die Menschen zu erreichen. Kaum jemand, der die grauenvollen Torturen, denen die sogenannten „Versuchstiere“ ausgesetzt sind, auf der Leinwand sieht, bleibt davon unberührt.“
Weitere Informationen zum Thema unter www.die-tierfreunde.de.
Pressekontakt: Anke Elsner, Ortsgruppe OWL, Tel.: 0163-3691622, Email: eMail: owl@die-tierfreunde.de
Info: „Die Tierfreunde e.V.“ ist eine gemeinnützige, bundesweit tätige Organisation mit Hauptsitz in Siegen/NRW. Die Tierfreunde e.V. möchte Verständnis für das Wesen der Tiere erwecken und die Menschen für das Empfinden der Tiere sensibilisieren. Eine Haupttätigkeit der Organisation liegt darin, die Zustände in der Tierindustrie zu recherchieren und öffentlich zu machen.
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05.08.2007: Und hier ein paar Eindrücke der Mahnwache vom 03.08.2007 ...
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Mahnwache vom 03.08.2007 - Bild 1
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05.08.2007: Mahnwache vom 03.08.2007 - Bild 2
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05.08.2007: Mahnwache vom 03.08.2007 - Bild 3
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05.08.2007: Mahnwache vom 03.08.2007 - Bild 4
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Quelle: Britta Gorsler, Schriftführerin, Bund für Tier- und Naturschutz Ostwestfalen e.V.,
Tel.: 05258-930173, Postfach 11 04, 33143 Salzkotten
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31.07.2007: Mahnwache - Gemeinsam gegen Massentierhaltung
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Freie Wählergemeinschaft Borchen e.V. + Bund für Tier und Naturschutz Ostwestfalen e.V.
Gemeinsam gegen Massentierhaltung
Mahnwache am 3. August von 14.00 – 21.00 Uhr direkt am Gelände der geplanten Hähnchenmastanlage in Nordborchen Schmalzgrube/ Am Knocken direkt am Ortsausgang, ca. 300 m vom Autobahnzubringer Mönkeloh.
Noch ist sie nicht gebaut, die Mastanlage für jährlich ca. 300.000 im Turboverfahren gemästete Hähnchen. Aber die Uhr läuft, sie läuft gegen den Tierschutz. Und direkt daneben vom gleichen Investor das „allinclusiveKonzept“. Mit Pferdesolarium und Reiterstübchen für Proseccoabende und Frühstücks- bzw. Kaffeerunden. Turbomast: Nach nur 4–5 Wochen stehen 35 kg Lebendgewicht auf jedem Quadratmeter Stallgrundfläche. Das sind sage und schreibe 23 turbogemästete Tiere. In dieser Zeit sterben etwa 2.000 – 3.000 Tiere.
Das ist legale Tierquälerei! Machen Sie das nicht mit: Kaufen Sie kein Hähnchenfleisch aus solchen Broilerfabriken und kommen Sie am 03.08. zur Mahnwache nach Nordborchen.
V.i.S.d.P. weitere Infos, Unterstützungsangebote:
FWB Borchen e.V., c/o R. Menne, Pöppenweg 16, 33178 Borchen, Tel. 05251-1848931, eMail: r.menne@web.de
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19.07.2007: Das Ferienleid der Tiere
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Die Heime für Vierbeiner sind überfüllt / Mehr ausgesetzte Katzenbabys als in den Vorjahren
VON INDRA KLEY
Findelkätzchen: Die beiden kleinen Miezen, die Michael Meinholz, Auszubildender im Tierheim Paderborn-Schloß Neuhaus, auf seiner Schulter und in den Händen trägt, wollte niemand mehr haben – wie 215 weitere Katzen, die seit dem 1. Mai abgegeben wurden. FOTO: REINHARD ROHLF
Bielefeld. An einem Straßenrand in Leopoldshöhe lag sie, die Plastiktüte. Zugebunden. Mit vier kleinen Katzenbabys drin. Drei waren tot. Eine völlig entkräftete Mieze lebte noch – für wenige Stunden. „Mit den Katzen ist es zurzeit so schlimm wie nie zuvor“, sagt Barbara Snelting, Leiterin des Bielefelder Tierheims. „Wir werden bombardiert.“ Es ist Jungtierzeit. Und Ferienzeit. Nicht jedoch für die Tierheime in der Region: Sie sind bereits überfüllt, doch der Strom an ausgesetzten oder abgegebenen Tieren reißt nicht ab.
Rund 150 Katzen tummeln sich momentan im Tierheim Paderborn – fast doppelt so viel wie sonst. „An manchen Tagen haben wir bis zu 16 Katzen bekommen“, sagt Heimleiterin Svenja Fricke. Zu viel für das Paderborner Tierheim. Seit Anfang Juli gibt es einen Aufnahmestopp. „Doch wenn man sagt, es geht nicht mehr, dann stellen sie die Katzen einfach vor die Tür.“ Oder werfen sie über den Zaun. „Letztens ist eine Katze direkt im Hundebereich gelandet.“
In den vergangenen Jahren seien die meisten Tiere in den Osterferien abgegeben worden. „Das waren dann die ausrangierten Weihnachtsgeschenke“, vermutet Fricke. „Doch jetzt fing das schon drei, vier Wochen vor den Sommerferien an, dass nur noch Tiere kamen und keine mehr geholt wurden.“ Vom 1. Mai bis heute wurden 217 Katzen aufgenommen, 2006 waren es im gleichen Zeitraum 142.
Das Tierheim Bielefeld hat allein im Juni 50 Katzenbabys aufgenommen. Dass es immer mehr werden, hat nach Meinung Barbara Sneltings finanzielle Gründe. „So ein Katzenbaby ist schnell angeschafft, aber die Folgekosten sind hoch.“ Eine Kastration koste um die 125 Euro. Geld, das immer mehr Tierbesitzer einsparen. „Und wenn die Tiere draußen sind, sind sie schnell mal schwanger.“Neben den Kätzchen würden in diesem Sommer besonders viele Kleintiere ausgesetzt. „Die Leute stellen Hasen im Karton vor die Tür oder setzen sie im Wald aus“, bestätigt auch Regina Naschold vom Tierheim Detmold. „Dabei sind die es gar nicht gewohnt, dort nach Futter zu suchen“, sagt die Tierpflegerin. „Aber den Leuten ist das egal. Die ganze Moral Tieren gegenüber geht den Bach runter. Die Menschen haben keinen Respekt mehr vor ihnen.“
Die Heime appellieren an alle Tierbesitzer, sich rechtzeitig um eine Betreuung für die Urlaubszeit zu kümmern. Auf der Internetseite des Tierheims Bielefeld (www.tierheim-bielefeld.de) sind unter dem Punkt „Tierschutz“ Adressen von Tierpensionen aufgelistet. Das Tierheim Paderborn vermittelt auch private Adressen von Menschen, die Tiere in Pflege nehmen oder – bei Kurzurlauben – zu Hause betreuen. Heimleiterin Svenja Fricke ist auf jeden Fall sicher: „Wenn man sein Tier gerne hat, dann findet man eine Unterkunft.“
Quelle: Neue Westfälische, 19.07.2007
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13.01.2007: Demonstration gegen Tierversuche und Harlan-Winkelmann
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am Samstag, 13. Januar 2007 in Paderborn und Borchen. Voraussichtlicher Ablauf:
Paderborn:
- Treffpunkt Rathausplatz Paderborn
- ab 12:00 Uhr Infostände auf dem Rathausplatz
- ab 14:00 Uhr Demozug in Paderborn
Borchen:
- ab 16:30 Uhr Versammlung
- ab 17:00 Uhr Demozug in Borchen bis vor die Zucht / Bürogebäude der Fa. Harlan-Winkelmann
- Redebeiträge
Weitere Infos auch unter www.harlan-schliessen.de
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06.01.2007: Bielefelder Anti-Pelz-Demonstration
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Gemeinsame Aktion von „die Tierfreunde e.V.“ und dem „Netzwerk Tierrechte OWL“ am 6. Januar 2007 - bitte zahlreich mitmachen und weitersagen.
Hintergrund:
Es ist „Erntezeit“, sagen die Farmer. Jetzt, zwischen November und Januar sterben jedes Jahr rund 300.000 Tiere auf deutschen Pelztierfarmen einen sinnlosen Tod. Zuvor durchleiden die agilen Tiere ein Leben in grausamer Enge in kleinen Käfigen, ein Leben auf Drahtgitter voller Monotonie.
Am Rande von Bielefeld liegt eine der großen Farmen in Deutschland: Die Artemis GmbH & Co. KG. Etwa 17.000 Nerze fristen in dieser erst 1999 erweiterten Anlage ihr unwürdiges Dasein. Die Artemis GmbH wird betrieben von Alfons Grosser, der noch drei weitere Nerzfabriken in 06774 Söllichau, 14947 Frankenförde und 49324 Melle betreibt und damit einer der größten Nerzfabrikanten Deutschlands ist. Alfons Grosser ist zudem Vorsitzender des Zentralverbandes Deutscher Pelztierzüchter e.V. (ZDP) und damit Stellvertreter für deutsche Pelzfabrikanten.
Wir wollen in Bielefeld gegen die Pelztierhaltung allgemein und insbesondere auch gegen die Nerzfarm von Alfons Grosser protestieren. Es muss in einer zivilisierten Gesellschaft möglich sein, eine so offensive und auf einer solch breiten Front abgelehnte Tierquälerei zu stoppen. Daher richten die Tierfreunde e.V. gemeinsam mit dem Netzwerk-Tierrechte-OWL die Demonstration gegen die Pelzindustrie am 6. Januar 2007 in Bielefeld aus und bitten um rege Teilnahme und Verbreitung der Informationen zur Demo.
Bis dahin wünsche ich Euch Frohe Feiertage.
Liebe Grüße
Jürgen Foß
die Tierfreunde e.V.
Banner zur Demo zum Herunterladen und Details zum Ablauf unter: http://www.die-tierfreunde.de/inhalte/info/schutz/pelz/bielefeld_demo_07.htm
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27.12.2006: Nacht gegen Tierversuche
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Aktionsparty der Radiosendung „Padernoir“ mit Gothic-Musik am 27.12. in der Paderborner Kulturwerkstatt
Paderborn. Tierfreunde und Fans von „düsterer“ Musik sind die Zielgruppen einer Aktions-Party, die am Mittwoch, 27.12. ab 21 Uhr in der Kulturwerkstatt an der Bahnhofstraße 64 stattfindet. Neben einer Discoveranstaltung mit Gothic, EBM, Wave, 80er und mittelalterlicher Musik wird es in seperaten Räumlichkeiten ein Informationscafé über Tierversuche und die Versuchstierzucht „Harlan-Winkelmann“ in Borchen geben. Nach eigenen Angaben ist die Firma der zweitgrößte Zuchtbetrieb von Versuchstieren in Deutschland. In Borchen werden etwa 800 Beagle und Mischlingshunde, sowie Meerschweinchen, Hamster, Ratten und Mäuse gezüchtet. In den vergangenen Jahren haben Tierschützer aus ganz Deutschland mehrfach mit Demonstrationen und Mahnwachen gegen das Unternehmen und gegen Tierversuche protestiert. Die Organisatoren der Kampagne„Harlan-schließen“ von der „Tierrechtsinitiative Paderborn“ (TiPa) bekommen nun Unterstützung von prominenter Seite: Die Paderborner Sarah Kass (26) und Holger Schmiedl (36), die seit vier Jahren die Bürgerfunk-Sendung „Padernoir“ mit alternativer Musik auf der Frequenz von Radio Hochstift moderieren, konnten unter anderem Nina Hagen und Dirk Bach für ein Projekt gegen Tierversuche gewinnen. Insgesamt 15 Bands und Künstler beteiligten sich an der Aktion des Paderborner Paares, darunter in der Szene bekannte Bands wie „Zeraphine“ und „18 Summers“, aber auch lokale Gruppen wie Xotox und die Punkband „Sprengsatz“. Aus den Statements der Musiker wurde eine Sondersendung produziert, die in Form einer Dia-Show im Info-Café präsentiert wird. Die Sendung wird am 29.Dezember um 20 Uhr im Rahmen eines „Harlan-Specials“ von „Padernoir“ auf Radio Hochstift wiederholt. Weitere Infos über Tierversuche liefert der Film „Tod im Labor“, der ebenfalls im Info-Café gezeigt wird.
Neben den DJs Holger und Sqara, der früher im Felsenkeller in Höxter aufgelegt hat, wird der Künstler „bornzero“ mit seinem Akustik-Gitarren-Projekt „Dein Schatten“ für musikalische Unterhaltung sorgen. „Bornzero“ war in den 70er Jahren Mitglied der Band „Atlantis“. Veranstalter des Abends mit dem Titel „Gothic EBM meets Padernoir“ sind das Padernoir-Team und Gothic-EBM-Party-Spezialist Peter Cremer. Der Eintritt beträgt 4 Euro. Die Sendung „Padernoir“ wird jeden 4. und 5. Freitag von 20 bis 21 Uhr ausgestrahlt und am darauf folgenden Sonntag im Internet unter www.dunklewelle.de wiederholt. Weitere Infos unter www.padernoir-aktion.de.tf
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26.11.2006: Das Einzige was ein Hund unter Ihrem Weihnachtsbaum zu suchen hat...
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Tierschützer appellieren ans Christkind: Bitte keine Tiere unter den Weihnachtsbaum!
Alle Jahre wieder weisen Tierschutzorganisationen darauf hin, dass das Christkind nicht alle Weihnachtswünsche von Kindern erfüllen muss. So dürften nach Ansicht der Tierrechtsorganisation PETA (People for the Ethical Treatment of Animals) die Wunschzettel mit Häschen, Katzen, Meerschweinchen, Hunden und anderen lebenden Tieren vom Christkind ohne schlechtes Gewissen unberücksichtigt bleiben. Um den Kindern dies auch bildlich verständlich zu machen, hat PETA eine witzige Weihnachtsanzeige entworfen, die im Internet unter www.peta.de abgerufen und kostenlos veröffentlicht werden darf.
Die Anzeige mit dem Text "Das Einzige was ein Tier unter dem Weihnachtsbaum zu suchen hat" wird von einem an den Weihnachtsbaum pinkelnden Hund und dem Text "Verschenken Sie keine Tiere" ergänzt.
Es sei kein Geheimnis, dass Tiere nach dem Weihnachtsfest in Massen in den ohnehin schon überfüllten Tierheimen landeten, weil der Vermieter gegen die Tierhaltung sei, die Katze ins Freie dränge, das Häschen stinke, der Hamster tagsüber schlafe oder der Hund Pfützen hinterlasse. Jedes Tier, so PETA, habe Anspruch auf Liebe, Zuneigung und vollen Familienanschluss. Die Anschaffung eines Tieres bedürfe der reiflichen Überlegung und der Zustimmung aller Familienmitglieder.
Harald Ullmann von PETA: "Einen Pullover können Sie umtauschen, ein geschenktes, langweiliges Spiel einfach liegen lassen. Ein Lebewesen aber beansprucht über Jahre hinweg intensive Fürsorge und fordert Verantwortung, auch wenn das Interesse Ihres Kindes längst nachgelassen hat."
Quelle: PETA (PETA ist mit über 750 000 Mitgliedern die weltweit größte Tierrechtsorganisation. Ziel der Organisation ist es, durch Aufdecken von Tierquälerei, Aufklärung der Öffentlichkeit und Veränderung der Lebensweise jedem Tier zu einem besseren Leben zu verhelfen.)
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25.11.2006: TASSO-Newsletter - Bundesverwaltungsgericht Leipzig
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Mit einer am Dienstag gefällten Grundsatzentscheidung des Bundesverwaltungsgerichtes in Leipzig zum Schächten hat sich ein muslimischer Metzger aus dem Lahn-Dill-Kreis nach jahrelangem Rechtsstreit gegen die Behörden in Hessen durchgesetzt.
Dem türkischen Metzger wurden die von ihm geforderten Ausnahmeregelungen zum betäubungslosen Schlachten seit 1995 immer wieder gerichtlich untersagt. Im Januar 2002 hob das Bundesverfassungsgericht die Urteile des zuständigen Kreises dann auf, weil der muslimische Metzger in seinen Grundrechten verletzt werde.
Das Tierschutzgesetz untersagt das Schlachten von Wirbeltieren ohne vorherige Betäubung. Trotzdem können laut demselben Gesetz dennoch Ausnahmen aus religiösen Gründen zugelassen werden. Der Koran verbietet den Verzehr von Blut, weil dies der Sitz der Seele sei. So muss nach dem islamischen Gesetz das Tier ausbluten und darf nicht vorher getötet werden. Eine Betäubung vor dem Schlachten würde dem Tier Verletzungen zufügen, die es also „unrein“ machen würden.
Beim Schächten werden die Halsschlagader, sowie die Luft- und Speiseröhre mit einem scharfen Messer mit einem einzigen Schnitt durchtrennt. Wird eine Schächtung fachgerecht ausgeführt dauert es 10 bis 30 Sekunden, bis das Tier ausblutet; bei unsachgemäßen Vorgehen, leidet das Tier bis zu einer halben Stunde.
Dieses ist das erste Urteil eines obersten Gerichtshofes gegen die Interessen des Tierschutzes, nachdem Deutschland den Tierschutz ins Grundgesetz aufgenommen und zum Staatsziel erklärt hat.
TASSO e.V.
Frankfurter Str. 20 ● 65795 Hattersheim ● Germany
Telefon: +49 (0) 6190.937300 ● Telefax: +49 (0) 6190.937400
eMail: newsletter@tiernotruf.org ● HomePage: www.tiernotruf.org
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24.11.2006: Schwarzer Tag für den Tierschutz
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Bundesverwaltungsgericht ignoriert Tierschutz im Grundgesetz
Hamburg/Leipzig, 23.11.2006 – Das Ergebnis der heutigen mündlichen Verhandlung zum Schächten und dem Staatsziel Tierschutz vor dem Bundesverwaltungsgericht trifft den Tierschutz im Mark. Der gerichtliche Erfolg des hessischen Metzgers zeigt die geringe Reichweite des Staatsziels Tierschutz auf.
„Die heutige Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts ist ein großer Rückschritt und ein katastrophales Signal für den Tierschutz“, so Dr. Marlene Wartenberg. „Die erste Möglichkeit, dem Staatsziel Tierschutz in der höchstrichterlichen Rechtsprechung Geltung zu verleihen, hat das Bundesverwaltungsgericht versäumt. Dieses Urteil ist auch eine schallende Ohrfeige für den Deutschen Bundestag“.
Die Abgeordneten aller Fraktionen hatten im Mai 2002 anlässlich des sogenannten Schächturteils des Bundesverfassungsgerichts den ethisch begründeten Tierschutz als Staatsziel ins Grundgesetz aufgenommen.
Tierschutz als wichtiges Anliegen der Bevölkerung bleibt wieder einmal auf
der Strecke.
„Nun ist der Bund und die Länder dringend dazu aufgerufen, dem Staatsziel Tierschutz zumindest über das Tierschutzgesetz Geltung zu verleihen“, so Dr. Marlene Wartenberg.
Die Bundesratsinitiative Hessens zur Elektrokurzzeitbetäubung vor religiös motiverten Schlachtungen bietet hier eine gute Grundlage, um auf diesem Wege das Staatsziel Tierschutz angemessen umzusetzen und damit erhebliches Tierleid zu vermeiden.
Presserückfragen: Beate Schüler, Pressesprecherin, Tel.: 040/399 249-66,
Mobil: 0170-5508260, E-Mail: beate.schueler@vier-pfoten.de
Beate Schüler
Pressesprecherin
VIER PFOTEN - Stiftung für Tierschutz, Dorotheenstr. 48, 22301 Hamburg, Tel.: 040/399 249-66, Fax: 040/399 249-99, E-Mail: BeateSchueler@vier-pfoten.de, Internet: www.vier-pfoten.de
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24.11.2006: Ein Stück Lebenskraft
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Von Ingolf Bossenz (ND)
Immer, wenn das schönste Fest des Jahres nicht mehr weit ist, richten die Medien den Fokus prononciert auf jene Gruppen, die von der Halb-Welt eines wohlständigen und sicheren Daseins ausgeschlossen sind. Alle Jahre wieder gehören dazu auch die Tiere, besonders die mit dem Präfix »Nutz-«.
Nachdem am Dienstag letzter Woche in der ARD zunächst »Tierärztin Dr. Mertens« Löwenbabys umsorgte und auf Sat.1 »Die Krähen« angriffen, um eine apokalyptische Vision der Hybris menschlichen Züchtungswahns zu zeichnen, rückte der renommierte Filmemacher Manfred Karremann in der ZDF-Reportagereihe »37°« das Bild vom Alltag der Tiere zurück in realistische und damit zwangsläufig sehr hässliche Dimensionen: Eine Tierausbeutungsindustrie, deren Drang nach höchstem Profit und billigstem Fleisch Millionen Rinder, Schweine, Gänse, Puten und andere Kreaturen zu einem qualvollen Leben und einem elenden Tod verdammt; ein Forschungs- und Wissenschaftsbetrieb, der nach wie vor den »Verbrauch« von Millionen so genannter Versuchstiere billigend in Kauf nimmt. Letzteres nach der jüngsten Statistik in Deutschland mit klar steigender Tendenz.
Doch – wie gesagt – Weihnachten naht, und da ist natürlich besonders im Fernsehen das Positive gefragt. Der Titel von Karremanns Film lautete denn auch »Menschen für Tiere – Prominente engagieren sich für den Tierschutz«. Die Prominenten erschienen unter anderem in Gestalt des Schauspielers Ottfried Fischer, der die Käfighaltung von Legehennen kritisierte, und des Regisseurs Wolfgang Petersen und seiner Frau Maria, die sich gegen Tierversuche aussprachen. Stars aus dem Showgeschäft wie Pamela Anderson, Pink und Alec Baldwin machten aus ihrer Ablehnung von Pelz und anderen Qualprodukten kein Hehl.
Anschließend ging es im ZDF weiter mit der Talkshow »Johannes B. Kerner«: Dort berichtete der Millionär und ehemalige Topmanager Michael Aufhauser über sein »Gut Aiderbichl« bei Salzburg, das er für Hunderte einst geschundener Tiere zu einem wahren Paradies gemacht hat, und Ex-Musikantenstadl-Chef Karl Moik verkündete, dass er Tiere »mag« und »selber einen Vogel« habe.
Man fragt sich bei Sendungen wie dieser Kerner-Show, in der sich alle einig sind im Kampf um das Wohl unserer – laut Tierschutzgesetz – »Mitgeschöpfe«, warum die Fortschritte auf diesem Gebiet nicht größer sind und schneller erfolgen. Der trügerische Konsens, der zweifellos die Mehrheit der Menschen hierzulande eint, beruht auf der Ausblendung einer eigentlich evidenten Wahrheit: Die Ansicht, das Schützen von Tieren und der Verzehr selbiger seien miteinander vereinbar, ist ein nicht aufzulösender Widerspruch. Sie mag der einzelnen Kreatur helfen, doch insgesamt reproduziert sie das Tierelend immer wieder aufs Neue. Adornos Satz, es gebe kein richtiges Leben im falschen, stimmt hier durchaus.
Auch Aufhauser, für dessen 700 Tiere »Gut Aiderbichl« der Himmel auf Erden sein mag, stellt den Fleischverzehr nicht grundsätzlich in Frage. Immerhin tat das in Karremanns ZDF-Reportage einer, von dem es wohl die wenigsten erwartet hätten: Der Bodybuilding-Weltmeister und Arzt Alexander Dargatz, der »aus ethischen und gesundheitlichen Gründen« nicht nur auf Fleisch und Wurst, sondern auch auf alle anderen tierischen Produkte verzichtet. Seine Devise »Fleisch ist ein Stück Lebenskraft – für das Tier« weist den konsequentesten Weg für Veränderungen – zuerst an sich selbst. Für eine Massenbewegung taugt sie in unserer Gesellschaft kaum.
Doch wenigstens Schritte auf diesem Weg zu zeigen, sollte Anliegen der Medien sein. Gerade mit Blick auf Weihnachten, einer Zeit, in der besonders oft und gern über Tiere gefilmt, geschrieben und geredet wird – und in der die Leichenberge in den Schlachthäusern für das Fest besonders groß sind.
Quelle: Ingolf Bossenz, Neues Deutschland (ND), 20.11.2006
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18.10.2006: Mit 1.500 Euro Herz für Tiere gezeigt
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Bürener Senioren-Wohnpark spendet ans Tierheim
Büren (ag). Die Mitarbeiter der Senioren-Wohnpark Büren GmbH zeigten jetzt ein Herz für Tiere. Die dabei zusammengekommenen 1.500 Euro überreichte Einrichtungsleiter Aziz Ipek an den Vorstand des Tierheims in Paderborn.
„Gerade zum kalten Winter hin haben unsere 60 Mitarbeiter an die Tiere gedacht“, freute sich Ipek. Auch in der Seniorenresidenz werde mit Tieren gearbeitet. Vögel gebe es schon, demnächst soll es wöchentlich für die Demenz-Patienten auch eine Hunderunde geben, um die Sinne zu fördern.
Der Vorstand des Tierheims will die Geldspende vor allem zur Deckung der hohen Tierarztkosten verwenden. Sie betragen monatlich rund 7.500 Euro. Deshalb sollten abgegebene Tiere geimpft und möglichst auch kastriert sein.
In Schloß Neuhaus betreuen zurzeit fünf feste Mitarbeiter, zwei Auszubildende, drei Aushilfen und weitere ehrenamtliche Mitarbeiter 120 Katzen, rund 30 Hunde, 35 Kaninchen und 3 Frettchen. Ehrenamtliche Personen für das Ausführen der Hunde werden für die Zeit von 13.30 bis 15 Uhr, außer montags, gesucht.
Quelle: Neue Westfälische, Paderborner Kreiszeitung, Mittwoch 18. Oktober 2006
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04.08.2006: Mahnwache - Seit Freitag protestieren Tierschützer vor Borchener Versuchstierzucht
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„Auch Menschen sterben durch Tierversuche“
Paderborn (elk). Mit einer 36-stündigen Mahnwache demonstrieren Paderborner Tierschützer seit Freitag Morgen gegen die Versuchstierzucht Harlan-Winkelmann in Borchen. Noch bis Samstag um 16 Uhr wollen die Aktivisten vor dem Firmensitz in der Gartenstraße 27 ausharren.
„Wir möchten mit dieser Aktion den Zucht und Handel von Versuchstieren aus der Anonymität holen und in der Öffentlichkeit wieder präsent machen“, erklärte Britta Gorsler vom Bund für Tier- und Naturschutz Ostwestfalen. „Außerdem wollen wir auf die Grausamkeit der Tierversuche hinweisen“, ergänzt Ulrich Rehberg von der Paderborner Tierrechtsinitiative (TiPa). „Langfristiges Ziel ist natürlich die Abschaffung aller Tierversuche. Leider glauben viele Menschen immer noch, Tierversuche seien notwendig, um Medikamente zu entwickeln und Menschenleben zu retten. Dabei ist das Gegenteil der Fall. Viele Menschen sterben letztendlich durch die Tierversuche, da sie eine falsche Sicherheit vorgaukeln. Dass Versuche am Tier nicht auf den Menschen übertragbar sind, hat ja neulich das katastrophale Ergebnis beim Medikamententest in England gezeigt. Doch so lange Pharmafirmen ihre Produkte an Tieren testen, sind sie gesetzlich abgesichert und können nicht regresspflichtig gemacht werden.“
„Auch Contergan und vor kurzem das Rheumamittel Vioxx, an dem viele Menschen gestorben sind, waren zuvor an Tieren getestet worden“, erinnert Britta Gorsler. „Und gegen wirklich schwere Krankheiten wie Alzheimer oder Parkinson sind doch mit den bisherigen Methoden kaum Erfolge erzielt worden.“
„Tierversuchsfreie Testverfahren können dagegen beachtliche Erfolge aufweisen. Leider werden sie bislang viel zu wenig gefördert“, so Rehberg. „Zum Beispiel kann man im Reagenzglas mit Hilfe von Gewebeproben, die im Krankenhaus abfallen, menschliche Haut züchten. Die kann man dann für Tests verwenden und braucht keine Tiere zu quälen.“
Die Firma Harlan-Winkelmann wollte am Freitag keine Stellungnahme abgeben. Nach eigenen Angaben ist Harlan der zweitgrößte Züchter von Versuchstieren in Deutschland. In Borchen sollen rund 800 Beagle und Mischlingshunde sowie Meerschweinchen, Hamster, Ratten und Mäuse gezüchtet werden. Im letzten Jahr waren 7500 Unterschriften für die Schließung des Unternehmens gesammelt und an Landrat Müller übergeben worden. Tierschützer und Organisationen aus ganz Deutschland beteiligen sich seit 2003 an der Kampagne gegen das Unternehmen, darunter auch PETA, der Vegetarierbund und Musik-Größen wie Wolfgang Niedecken und Thomas D.
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04.08.2006: 36-stündige Mahnwache bei Harlan-Winkelmann in Borchen
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Zum Gedenken an die Tiere, die in der Borchener Versuchstierzucht Harlan-Winkelmann zum Verkauf an Versuchslabore gezüchtet werden, findet am Freitag, von 04.00 Uhr bis Samstag 16.00 Uhr, vor dem Geschäftsgebäude des Unternehmens in der Gartenstraße in Kirchborchen eine 36-stündige Mahnwache statt.
Jeder, dem das Schicksal dieser Tiere nicht egal ist, ist aufgerufen zur Mahnwache zu kommen, um dort eine Weile in Gedanken bei den verratenen Tieren aus Borchen zu sein und damit seine Solidarität ihnen gegenüber zu bekunden.
Mit dieser Aktion möchte die Tierrechtsinitiative Paderborn (TiPa) auf die Grausamkeit von Tierversuchen aufmerksam machen.
Die Tierrechtsinitiative Paderborn (TiPa)im Internet: Tierrechtsinitiative Paderborn (TiPa)
Zur Kampagne gegen Harlan-Winkelmann: www.harlan-schliessen.de
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03.08.2006: Neue Studie aus Amerika: Haltungsbedingen verfälschen Tierversuchsergebnisse
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Ärzte gegen Tierversuche e.V.
Presseerklärung vom 1. August 2006
Neue Studie aus Amerika: Haltungsbedingen verfälschen Tierversuchsergebnisse
Die Standard-Haltungsbedingungen von Ratten, Mäusen und anderen Nagetieren verursachen körperliche und psychische Schäden bei den Tieren. Deshalb muss die Verwendung von Tieren zu Versuchszwecken aus ethischen und wissenschaftlichen Gründen generell in Frage gestellt werden. Zu diesem Ergebnis kommt eine im Juli 2006 im Wissenschaftsjournal "Laboratory Animals" erschienene Studie*. Ärzte gegen Tierversuche sehen sich in ihrer Kritik am tierexperimentellen System bestätigt.
Verhaltensforscher Dr. Jonathan Balcombe vom Ärztekomitee für verantwortliche Medizin** in Washington untersuchte 200 Publikationen bezüglich der Haltungsbedingungen von Versuchsnagern. Normalerweise leben die Tiere in kleinen Plastikschachteln mit Drahtdeckel, die wie Schubladen über- und nebeneinander in großen Regalen stecken. In den Kästen befindet sich üblicherweise außer den Tieren nur Einstreu und sonst nichts. Balcombes Ergebnisse: Ratten und Mäuse sind bereit, für gewisse Annehmlichkeiten Anstrengungen auf sich zu nehmen, z.B. für eine interessantere Umgebung, die Möglichkeit Nester zu bauen und Sozialkontakt zu ihren Artgenossen zu pflegen. Ratten in steriler Haltung haben kleinere Gehirne als Tiere in einer abwechslungsreichen Umgebung. Einzeln gehaltene Ratten versuchen häufiger ihren Käfigen zu entkommen als in Gruppen lebende. Millionen Labormäuse in aller Welt kratzen, graben und drehen sich neurotisch jede Nacht im Kreis, während die Experimentatoren längst nach Hause gegangen sind.
"Diese Ergebnisse sind ein weiterer Beweis dafür, dass es keine harmlosen Tierversuche gibt", schließt Balcombe. "Die Qual der Tiere fängt schon bei der Haltung an", kommentiert Dr. med. vet. Corina Gericke, Fachreferentin bei Ärzte gegen Tierversuche.
Untersuchungen dieser Art gibt es bereits viele. Joseph Garner von der University of California in Davis fand heraus***, dass die reizarme Umgebung bei Nagetieren zu gestörten Verhaltensweisen, so genannten Stereotypien, führt. Ständiges Hin- und Herlaufen oder Im-Kreis-Drehen ist Ausdruck einer dauerhaften Hirnschädigung. "Experimente unter standardisierten Bedingungen sagen noch nicht einmal viel über Mäuse im Allgemeinen aus, geschweige denn über Menschen, die bekanntlich in einer extrem abwechslungsreichen Umwelt leben", erklärt Garner.
In einer anderen Studie legte Verhaltensforscher Balcombe dar, dass schon der Umgang mit Versuchstieren erheblichen Einfluss auf die Ergebnisse von Tierversuchen hat****. Bloßes Anfassen ruft bei Mäusen bereits starke Stresserscheinungen hervor, was die Übertragung der Versuchsergebnisse auf den Menschen noch problematischer macht: die Stresshormone im Blut steigen, der Puls rast, der Blutdruck geht in die Höhe. "Solche Studien sind wichtig, um den Experimentatoren einen Spiegel ihres verwerflichen Handelns vorzuhalten," unterstreicht Gericke, "Allerdings darf daraus nicht gefolgert werden, dass ein paar Papprollen als Beschäftigungsmaterial und ein freundlicherer Umgang mit den Tieren die Lösung wären. Tierversuche sind ethisch nicht zu rechtfertigen und wissenschaftlich unsinnig. Sie müssen daher abgeschafft werden," so die Tierärztin.
Quellen:
* Laboratory Animals, July 2006, 40(3), 217-235
** Physicians Committee for Responsible Medicine (PCRM), www.pcrm.org
*** Der Spiegel 33/2003, S. 132-133
**** Contemporary Topics in Laboratory Animal Science 2004, 43, 42-51
Weitere Informationen: www.datenbank-tierversuche.de
Kontakt: Dr. Corina Gericke
Ärzte gegen Tierversuche ist eine Vereinigung von mehreren Hundert Medizinern und Wissenschaftlern, die den Tierversuch aus ethischen und medizinischen Gründen ablehnen.
Ärzte gegen Tierversuche e.V., Landsbergerstr. 103, 80339 München, Tel: 089-3599349, Fax 089-35652127, info@aerzte-gegen-tierversuche.de, www.aerzte-gegen-tierversuche.de
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31.07.2006: Pressemitteilung „Protest-Marsch 2006"
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100 Tage unterwegs gegen die Walfänger - zu Fuß vom Bodensee nach Norwegen
Nach den letzten Protestaktionen direkt bei den Tagungen der Internationalen-Walfang-Kommission (Berlin, Sorrento/Italien und Ulsan/Südkorea) beschloss der Walschützer Andreas Morlok aus Radolfzell am Bodensee dieses Jahr eine Aktion zu unternehmen, welche die Walfangländer Norwegen und Dänemark (Färöer-Inseln) direkt betreffen und auch treffen sollte.
Seit zwanzig Jahren gehen in Deutschland kaum noch Menschen für die Wale auf die Straße, obwohl der Walfang, sei es aus kommerziellen oder traditionellen Gründen, immer noch weiter betrieben wird, ärgert sich der 40-jährige aus Süddeutschland. Deshalb war es ihm enorm wichtig, den Walfangprotest in Deutschland und anderswo wieder etwas aufleben zu lassen.
Natürlich musste es eine Aktion sein, bei der er viele Menschen erreichen und über den inhumanen, barbarischen und völlig sinnlosen Walfang aufklären konnte.
Eine Unterschriften-Aktion rief der Walschützer ins Leben, um so viele Stimmen wie nur möglich zu sammeln, die er dann persönlich bei den verantwortlichen Regierungen in Oslo und in Kopenhagen übergeben wollte. „Wenn ich alleine zu einer Regierung gehe, um gegen den Walfang zu protestieren, werden die mich wohl nicht sehr ernst nehmen", so die Meinung von Morlok.
Um seine neue Kampagne publik zu machen und um viele Menschen zu erreichen, musste er die Medien mit einbinden und natürlich eine interessante Aktion vorstellen, über die dann auch berichtet wird. Es musste eine Protest-Aktion sein, die noch nie jemand zuvor gemacht hat.
Die Idee dazu brachte Morlok bereits letztes Jahr aus Südkorea mit, als er dort einen Wal aus Holz und Pappe sah, der für ein Festival eingesetzt wurde. Mit einem Wal-Anhänger nach Norwegen reisen. Und das nicht mit dem Fahrrad oder mit dem Auto, sondern ganz einfach zu Fuß. Ja, vom Bodensee nach Norwegen laufen - auf Schusters Rappen.
„Ich bin noch nie in meinem Leben so weit gelaufen und betreibe überhaupt keinen Sport. Da ich aber ein sehr ausdauernder und sehr belastbarer Mensch bin (wie ich mir bei den letzten Aktionen in den vergangenen Jahren selbst bewiesen habe), kann ich mir eine solche Tour wohl auch zutrauen. Das einzigste Problem war die mir zur Verfügung stehende Zeit. Doch auch dieses konnte privat und geschäftlich (ich bin selbstständiger Unternehmensberater und Buchautor) geregelt werden", so Morlok.
Einige Medien berichteten bereits vor dem Start über seine diesjährige Protest-Aktion und die Unterschriftenblätter, welche auf seiner Internetseite erhältlich waren, füllten täglich seinen Briefkasten. Tierschützer aus verschiedenen Ländern beteiligten sich bereits rege an der Aktion.
Im letzten Winter baute der Tierfreund einen Wal-Anhänger aus Polyesterharz. Über vier Meter war er lang und mit Gepäck wog er 200 Kilogramm. Ein eingebauter Tisch zum Unterschriftensammeln, riesige norwegische und dänische Fahnen und Banner, Aufschriften auf dem Wal mit Forderungen an die Walfangländer machten diesen Wal zu einem praktischen Gefährten, der die Menschen wie ein Magnet anziehen sollte. Im Bauch des Anhängers konnte er seine ganze Ausrüstung (Zelt, Werkzeug, Kleidung, Flyer- und Informationsmaterial, Proviant, etc.) verstauen.
Bereits im April startete Morlok seinen Protestmarsch. Es war noch Winter. Gleich in den ersten Tagen schneite es und in den Nächten auf den Campingplätzen war es bitterkalt. Über alle Straßen und Wege, die es gibt, manchmal waren es noch nicht einmal Wege, zog er seinen Gefährten hinter sich her. Im Süden Deutschlands machten ihm noch die Berge zu schaffen. Er hatte ja keine Bremsen eingebaut. Mit aller Kraft stemmte er sich gegen die Deichsel und lief wie ein alter Mann bergab. Bergauf war es noch beschwerlicher, denn Morlok`s Wal-Anhänger war unheimlich schwer. Manchmal halfen ihm Passanten den Hänger hochzuschieben und falls niemand da war, dann musste er sein Gefährt erst einmal zum Teil ausladen, das Gepäck auf einen Berg schleppen und dann den Wal-Anhänger holen. Alles wieder einpacken und weiter ging es bis zum nächsten Berg.
Basel, Freiburg, Mainz, Köln, Düsseldorf, Emden, Bremerhaven, Cuxhaven und Kiel sind nur ein paar genannte Städte, die auf der Route des Walschützers lagen.
Viele Gespräche mit interessierten Personen fanden jeden Tag mit dem Walschützer statt. Jeder, der an seiner Aktion Interesse zeigte, trug sich in seine Unterschriften-Listen ein. Immer, wenn er eine Pause machte, sammelten sich Menschentrauben um ihn herum an. Viele Vorträge konnte er halten. Manchmal auch vor Schulen und immer am Abend, wenn er auf dem Campingplatz versuchte sein Zelt aufzubauen. Demonstrationen in mehreren Städten fanden statt, mit Menschen, die sich für die Wale einsetzten. Auch Lehrer mit ihren Schülern engagierten sich enorm. Für die Treffen hatten sie extra Banner mit verschiedenen Forderungen an die Walfangländer hergestellt. Mehr als 15.000 Informationsblätter konnte der Walschützer insgesamt bei dieser Aktion verteilen. Er kam oft nicht mit dem Kopieren nach, so schnell waren sie vergriffen. Das Interesse der Zeitungen war gigantisch und übertraf seine Erwartungen bei weitem. In jeder Stadt oder Region rief er die örtlichen Redaktionen an und musste nie lange auf ein Treffen warten. Manchmal suchten ihn auch Journalisten mit dem Auto und fanden ihn dann irgendwo. Dem Handy sei Dank.
Viele Treffen fanden auch mit anderen Tier- und Umweltschützern statt. „Wunderbar und bereichernd ist es, sich mit solchen Menschen auszutauschen. So konnte ich durch Erfahrungen von anderen viel lernen, um meine Aktion noch effizienter gestalten zu können. Auch meine Anregungen für deren Aktivitäten wurden gerne angenommen", so Morlok.
Still wurde es um den Einzelkämpfer nur dann, als er bei Lesungen sein neues Buch „Abenteuer Walschutz - Wie und warum ich für das Überleben der Wale kämpfe" dem interessierten Publikum seine bisherigen Walschutzaktionen vorstellte.
Seit fünf Jahren sorgt Morlok mit friedlichen, gewaltlosen und darüber hinaus auch außergewöhnlichen Aktionen für Schlagzeilen, um auf das Schicksal der Wale hinzuweisen.
In Bonn suchte er die Niederlassung der Vereinten Nationen (UNO) auf, um endlich den weltweiten Schutz für die Delfine und Kleinwale voranzutreiben (die IWC fühlt sich für deren Belange nicht zuständig). Er führte erste Kompetenz- und Sondierungsgespräche und wurde mit offenen Ohren dort empfangen. „Ich kann mir vorstellen, dass die Unterorganisation der UNO - also die CITES (Washingtoner-Artenschutzabkommen WA) - sich dieser Sache annehmen wird, um endlich auch den jährlichen Fang von annähernd 20.000 Delfinen in Japan und den Grindwalfang auf den Färöer-Inseln zu unterbinden. Ich werde meine Bemühungen in dieser Sache in der nächsten Zeit intensivieren. Es ist ein Skandal, dass die kleinen Meeressäuger bis heute nicht geschützt werden, obwohl auch die meisten dieser Arten große Populationsprobleme aufweisen ", so der Walschützer.
Ideales Wetter hatte Morlok selten. Hagelschlag zerschlug das Fieberglasgestänge von seinem Zelt. Mehr als zwei Wochen lang lief der, nie ans Aufgeben denkende, Walschützer am Stück mehr oder weniger im Regen herum. Alles war nass und feucht und seine Stimmung auf einem Tiefpunkt angelangt. Im krassen Gegensatz dazu hatte er auch Hitzetage, an denen er dann bis zu acht Liter Flüssigkeit zu sich nehmen musste. Das Laufen an solchen Tagen war für ihn quälend. Bei und in Köln lief er zwischen umfallenden Bäumen und herabfallenden Ästen in Orkanböen herum und sein Anhänger flog, trotz dem immensen Gewicht, durch die Luft und landete in einer Baustelle. Zwei Männer stiegen spontan aus ihren Autos aus und halfen ihm den umgekippten, aber glücklicherweise nur leicht lädierten, Anhänger wieder aufzurichten.
In der Regel lief Morlok 25 Kilometer am Tag. Es gab aber auch eine Woche, in der er von Dinslaken/Ruhrgebiet bis nach Norden an der Nordseeküste 300 Kilometer lief. Also, 40 - 50 Kilometer jeden Tag. Sein eigener „Tagesrekord" lag bei 55 Kilometer.
Zwölf Kilogramm Körpergewicht verlor er auf der Tour. Seine Blasen an den Füßen ignorierte er schlichtweg. Die Füße sahen in den ersten 3 Wochen aus wie in einem Horrorfilm. Zwei Fußnägel hingen nur noch lose herum. Nach 35 Paar Socken, die völlig durchlöchert waren, hörte er das Zählen auf. Jeden Tag warf er ein Paar Socken in den Müll. „Ich hätte mir wohl besser vor der Tour einen Sockensponsor suchen sollen", scherzt der Walschützer.
Leider gab es auch negative Erlebnisse. Verrückte Leute traten und schlugen auf seinen Wal ein. Ohne Grund. Von isländischen Walfängern, die Urlaub am Rhein machten, wurde er als Terrorist tituliert und von denen fast verprügelt. Böse und beschimpfende Drohbriefe und E-Mails erhielt er nicht nur einmal. Betrunkene Jugendliche warfen halbvolle Bierflaschen von einer Brücke auf ihn herab. „Die hatten bei diesem Bombardement wohl etwas mehr Spaß als ich", meint Morlok. Passiert ist ihm jedoch nie etwas. Auch manche Straßenpolizisten wollten seinen Marsch beenden. Aber auch die konnten den Walschützer nicht aufhalten. Viel Überredungskunst und Verhandlungsgeschick war gefragt. Laufen durfte er ja überall. Selbst auf Bundesstraßen. Der Haken dabei war: er durfte keinen Verkehr behindern. Und das ist wohl eine reine Auslegungssache.
In Kiel, nach 1.450 gelaufenen Kilometern durch die Schweiz, Frankreich und Deutschland, empfing ihn die Tierschutzpartei des Landesverbandes Schleswig Holsteins zu einer Walschutz-Kundgebung. Eigens für diesen Empfang wurden gar zwei Lieder geschrieben und vorgetragen. Große Banner kündeten von seiner Aktion. Ein krönender Abschluss seines Protestmarsches mit netten und engagierten Tierschützern, die auf der parteipolitischen Ebene viel für den Schutz der Tiere erreichen wollen.
Mit genau 10.000 gesammelten Unterschriften im Gepäck begab sich Morlok mit seinem Wal auf die Fähre nach Norwegen. In Oslo wurde er im Fischerei-Ministerium, welches für den Walfang in Norwegen zuständig ist, freundlich von einer Mitarbeiterin mit ihrem Assistenten empfangen. Der Walschützer konnte nicht nur seine Unterschriften und seine Protestnote übergeben, sondern auch seine Anliegen zum Schutz der Wale vortragen. Auch versuchte er den Mitarbeitern des Ministeriums klar zu machen, dass die Zeit des Walfangs vorüber sei und sie nun alles daran setzen sollten und auch müssten, die letzten Walbestände für die nächsten Generationen zu erhalten. Ohne ein intaktes marines Ökosystem werden zukünftige menschliche Generationen kaum mehr eine Chance haben zu existieren. Walfang sei kein Menschenrecht und Traditionen müssten sich der Zeit anpassen und falls notwendig auch ändern können. Niemand ist heute mehr auf den Walfang angewiesen und fast niemand hat heute überhaupt noch Interesse hochdioxinhaltiges Walfleisch mehr zu essen. Es ist nicht akzeptabel, wenn viele Tonnen Walfleisch jedes Jahr wieder ins Meer zurück geworfen werden. Es sei viel lukrativer, die Walsafaris in Norwegen auszubauen. Damit haben die Walfänger eine alternative Einnahmequelle und sind nicht mehr auf den mittlerweile völlig unlukrativen Walfang angewiesen. Nützen durch Schützen ist die Devise schon lange bei anderen modernen Ländern. Es wird höchste Zeit, dass sich Norwegen endlich an das schon vor zwanzig Jahren eingeführte Walfangverbot für Großwale hält.
Morlok hatte den Eindruck, dass die beiden Regierungsvertreter seine Argumentation wohl mehr als nachvollziehen konnten. „Was für Kräfte müssen da am Werke sein, die den Walfang in Norwegen heute noch durchsetzen können?", fragte sich Morlok, als er das Ministerium mehr als zufrieden verließ.
Anschließend übergab der Walschützer seinen liebgewonnenen Wal-Begleiter Greenpeace in Oslo. Der Aktivist freute sich riesig über das Geschenk und versicherte Morlok, dass der Wal-Anhänger noch bei weiteren Aktionen zum Schutz der Wale eingesetzt wird. Mehr als dankbar war der Umweltaktivist auch darüber, dass es im Ausland Menschen gibt, die sich auch für die Wale einsetzen. Morlok`s Privat-Initiative lobte er nicht nur einmal und freute sich über den Riesenberg an Unterschriften-Listen. So viele Menschen ramponieren echt den Ruf der norwegischen Regierung, so sein Kommentar. Greenpeace zählt in ganz Norwegen „nur" etwa 3.000 Mitglieder. Sie sind deshalb auch auf die Unterstützung aus dem Ausland angewiesen.
Beim Verabschieden erzählte der Greenpeace-Aktivist noch, dass vor einer Woche norwegische Walfänger genau vor den Augen eines Touristenbootes, die auf Walsafari waren, einen Wal getötet haben. Das Meer sei blutrot und die Touristen wären geschockt und empört gewesen. Auch Morlok war entrüstet. Was hat er in der Vergangenheit „Werbung" für die Walsafaris in Norwegen gemacht. Ein echter Anschlag auf die wachsenden Bemühungen, mit lebenden Walen sein Geld zu verdienen. Das war bestimmt von den Walfängern kalkuliert, die sicherlich auch etwas frustriert sind. Die Waljagd wird für sie seit Jahren immer kostspieliger und unkalkulierbarer. Die hohen Treibstoffkosten, das schlechte Wetter und die kaum noch vorhandene Nachfrage nach diesem hoch an Dioxinen belastetem Walfleisch machen dieses barbarische Geschäft nicht mehr lukrativ genug. Morlok`s Protest kam wohl gerade in der richtigen Zeit an. Die norwegische Regierung verhängte für die nächsten 3 Wochen ein totales Walfangverbot.
Mit dem Bus fuhr der Walschützer dann über das schwedische Göteborg und Malmö in die dänische Hauptstadt Kopenhagen. Er suchte die Vertretung der Färöer-Inseln auf und übergab die Kopien seiner Unterschriften-Listen und eine Protestnote auch dort. „Die Aufrechterhaltung ihrer „Tradition" (also das Abschlachten von ganzen Grindwal-Familien) scheint sich schon in den Köpfen der Jugend dort manifestiert zu haben (nachvollziehbar, denn die Kinder sind ja bei diesen Orgien immer mit dabei). Jugendliche aus Japan (übrigens sprechen sich 70 % der japanischen Bevölkerung gegen den Walfang aus), Norwegen und Festlanddänemark sind gegen den Walfang und trugen sich nicht selten auch in meine Unterschriftenlisten ein", so Morlok.
Mit Bus, Schiff und Bahn kehrte der Walschützer nach genau 100 Tagen „Walschutzaktion" in seine Heimatstadt Radolfzell zurück.
Ziemlich ramponiert aussehend, innerlich auch etwas ausgelaugt und müde, aber dennoch zufrieden.
„Meine mir gesetzten Ziele konnte ich bei dieser Aktion alle erreichen. Ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung Walschutz wurde unternommen. Ich bin ein wenig stolz darauf, was eine einzelne Person doch so alles in Bewegung setzen und erreichen kann. Schön ist es auch zu wissen, dass es nicht wenige Menschen gibt, die nicht nur selbstgefällig an sich selbst denken, sondern sich an solchen Aktionen auch aktiv beteiligen oder gar eigene Aktionen ins Leben rufen. Ich bin mir sicher, dass alle dazu beigetragen haben, den Walfang eines Tages für immer zu beenden", meint der Walschützer abschließend.
Übrigens: Bei seiner nächsten geplanten Walschutzaktion möchte Morlok, Wale „eigenhändig" vor dem sicheren Tod retten. Infos dazu gibt es auf der Homepage: www.walschutzaktionen.de
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07.07.2006: Offener Brief der TIERRECHTSINITIATIVE PADERBORN (TIPA) an Paderborns Bürgermeister Paus
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Sehr geehrter Herr Paus,
wir wenden uns mit unserem Anliegen an Sie als Bürgermeister und Vertreter der Paderborner Bevölkerung.
Wie Ihnen hinlänglich bekannt sein dürfte, finden auch in diesem Jahr in Paderborns Partnerstadt Pamplona wieder Stierkämpfe und Stierrennen statt. Solch makabere Veranstaltungen stehen einer geistig-moralischen Entwicklung der Menschen diametral gegenüber, sie sind bester Nährboden hin zu einer gleichgültigen, mitunter auch verachtenden Gesinnung gegenüber anderen Lebens und tragen so einem weiteren Verfall von ethischen Werten bei. Zudem haben Umfragen gezeigt, dass eine deutliche Mehrheit der Deutschen und auch der Spanier sich gegen Stierkämpfe ausspricht.
Herr Paus, bitte machen Sie Gebrauch von den Einflußmöglichkeiten Ihres Amtes und helfen Sie, dass zukünftig in Pamplona keine Tiere mehr für die "Belustigung" einiger Menschen leiden und sterben müssen. Sprechen Sie sich bei den Verantwortlichen in Paderborns Partnerstadt eindeutig gegen Stierkämpfe aus - gute Freund- bzw. Partnerschaft verträgt auch Kritik.
Wir hoffen auf Ihren Einsatz für diejenigen, die sich selbst nicht wehren können.
Mit freundlichen Grüßen,
Ulrich Rehberg (für die Tierrechtsinitiative Paderborn)
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06.07.2006: Offener Brief vom NETZWERK TIERRECHTE OWL an Paderborns Bürgermeister Paus
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Stadt Paderborn
z. Hd. Bürgermeister der Stadt Paderborn Herrn Heinz Paus
Am Abdinghof 11
33095 Paderborn
Nacktrennen in Pamplona
Sehr geehrter Herr Paus,
bitte unterstützen Sie als Bürgermeister von Paderborn das Nacktrennen Ihrer Partnerstadt Pamplona. Sie wissen sicherlich, dass Stierkämpfe absolut grausam und ethisch nicht vertretbar sind. Bevor die Stiere durch die Stadt getrieben werden, kommen routinemäßig Elektroschocks und spitze Stöcke zum Einsatz, um sie in Panik zu versetzen und zu hetzen, wodurch sich viele schwerste Verletzungen zufügen. In Stierkämpfen werden die Tiere oft mit Drogen voll gepumpt, und um die Sicht zu beeinträchtigen, wird oft Vaseline in die Augen geschmiert. Bestimmt ist diese Quälerei der Stiere nicht in Ihrem Sinne. Daher bitten wir Sie, sich für ein Verbot dieses primitiven Blutsports auszusprechen. Bitte unterstützen Sie das Nacktrennen in Pamplona, wo viele Menschen mit Spass und Freude zusammenkommen, ohne, dass Stiere oder andere Tiere gequält werden. Es darf nicht sein, dass die Meinung der Mehrheit deutscher und spanischer Bürger einfach ignoriert wird, die sich gegen den Stierkampf und solche Barbareien aussprechen.
Gehen Sie bitte mit gutem Beispiel voran und bitten Sie die Verantwortlichen in Pamplona
die Quälereien des Stierkampfes durch ein friedliches und fröhliches Zusammenkommen
vieler Menschen abzulösen.
Danke im voraus für Ihren Einsatz.
Mit freundlichen Grüßen
Netzwerk Tierrechte OWL
i.A. Anke Elsner
Bielefeld, den 06.07.2006
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23.06.2006: Glückspunkte für Tierheim
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In der Kindersendung „Tabaluga tivi“ (ZDF) sind inzwischen in schöner Regelmäßigkeit auch Paderborner Kids dabei: Am Samstag 24. Juni um 7.20 Uhr kämpfen Viktoria Venus und Lea Boraucke aus Paderborn mit Kindern aus Bad Tölz und Lenggries (Oberbayern) um „Glückspunkte“. Diese werden am Ende der Sendung in Euro umgewandelt und von den Kindern gespendet. Viktoria Venus und Lea Boraucke spielen für den Verein „Tiere in Not e.V.“, Träger des Tierheims in Schloß Neuhaus. Jeden Monat braucht das Tierheim mehrere tausend Euro für Tierarztkosten und Medikamente der Tiere. Viele Tiere haben schwere Krankheiten und müssen täglich Spritzen bekommen. Außerdem müssen die Tiere, die neu ins Tierheim kommen, genau untersucht werden. Die Sendung wird am Sonntag um 6.40 Uhr im ZDF und um 15 Uhr im KI.KA wiederholt.
© 2006 Neue Westfälische Paderborner Kreiszeitung, Freitag 23. Juni 2006
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16.06.2006: Zirkus ohne Tiere - Ausstellung im Detmolder Rathaus soll zum Nachdenken anregen
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Detmold. "Vorhang auf, Manege frei!" Wer kennt sie nicht - die Faszination Zirkus. Doch der Blick hinter die Vorhänge bleibt vielen eher verwehrt. "Dadurch entsteht ein beschönigendes Bild von der Zirkuswelt. Doch der Alltag der Tiere sieht häufig anders aus", weiß Michaela Latzel vom Verein "Tierschutz der Tat".
Ein erbärmliches Leben unter extremen Bedingungen - Käfighaltung, Dressur, Transport und Einsamkeit - bestimmten den Alltag der Tiere, meist das ganze Leben lang. "Zirkus ohne Tiere" heißt die Ausstellung, die jetzt im Detmolder Rathaus von Bürgermeister Rainer Heller und dem Vorsitzenden des Vereins "Tierschutz der Tat", Lothar Albertin, eröffnet wurde. Sie verfolgt das Ziel, auf die Missstände in vielen Zirkussen hinzuweisen.
Den Tieren mache Zirkus unter diesen Umständen keinen Spaß und "von artgerechter Tierhaltung kann keineswegs die Rede sein", so Tierschützerin Latzel. Spaß im Zirkus sei auch auch mit Akrobaten, Zauberern, Musik und Clowns möglich - für Tierquälerei sollte es keinen Applaus geben. Das stellten Zauberer Jens Heuwinkel und die Detmolder Band "Buschmusik" mit den sprichwörtlichen "Pauken und Trompeten" während der Ausstellungseröffnung unter Beweis.
Mit dieser Ausstellung sollen gezielt Schulen und Kindergärten angesprochen werden. Die Ausstellung ist an Wochentagen von 9-16 Uhr bis Ende August im Detmolder Rathaus am Markt zu sehen.
Link zum Tierheim Detmold: http://www.tierheimdetmold.de/pages/subpages/zirkus_ohne_tiere.html
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15.06.2006: Auftakt zu einer Veranstaltungsreihe über Tierschutz im Ausland
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Dorothea Friz zu Gast im Bielefelder Tierheim am Freitag, 30.06.2006, Beginn: 19.00 Uhr.
Thema: Ein Leben für den Tierschutz - Probleme an der Wurzel packen, um langfristig Leid zu verhindern
Dorothea Friz ist Gründerin der „Lega pro animale“, einem iatlienischen Non-Profit-Verein, dessen wirklich wichtiges Ziel die Arbeit vor Ort ist. Im Bielefelder Tierheim wird ein Vortrag der sehr engagierten Tierärztin stattfinden, die in Süditalien gegen das Streunerelend kämpft. Mit groß angelegten Kastrationskampagnen, politischem Engagement und Aufklärungsarbeit (auch in Schulen) versucht sie, die Bevölkerung für das Leiden der Tiere zu sensibilisieren. Näheres über die „Lega pro animale“: www.lega-pro-animale.de - www.inselhunde.de
Wir freuen uns auf eine interessante Veranstaltung! Anmeldung bitte bei Julia Brinkmann: 0160-6216235
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03.06.2006: Katzen-Notstand - Neuhäuser Tierheim an der Aufnahmegrenze
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VON ELLEN KRAUSE
Paderborn. Akute Wohnungsnot herrscht derzeit bei den Stubentigern im Tierheim Schloß Neuhaus: „Wir platzen aus allen Nähten und suchen händeringend Halter und Pflegestellen“, berichtet die stellvertretende Tierheimleiterin Karin Keuter. „Mit 75 Katzen sind unsere Gehege jetzt schon überbelegt. Viel mehr geht nicht. Dabei geht die Katzenbaby-Zeit jetzt erst los.“
Erfahrungsgemäß werden zu Beginn des Sommers viele Jungtiere, teilweise auch ganze Würfe mit Muttertier abgegeben. „Im letzten Sommer kamen fast täglich Katzenbabys rein, und das ging dann bis in den Herbst so“, erinnert sich die Tierpflegerin.„Wenn dieses Jahr die gleiche Welle auf uns zukommt, dann gute Nacht!“
Das Problem: Heuer hat das Heim bereits vor Beginn der Haupt-Abgabe-Zeit seine Kapazitätsgrenze erreicht. Denn in diesem Frühjahr brachten viele Halter ihre Tiere aus Angst vor der Vogelgrippe, nachdem sich auf Rügen eine Katze damit infiziert hatte. Häufig genannte Gründe sind auch Allergien, Arbeitslosigkeit oder Umzug. „Die Leute machen es sich immer leichter. Die Bereitschaft, nach einer Wohnung zu suchen, in der man eine Katze halten kann, ist gar nicht mehr da. Es wird sofort versucht, das Tier abzuschieben“, ärgert sich die 36-Jährige.
Katzen mit Persönlichkeit bleiben auf der Strecke
Auf der Strecke bleiben die Vierbeiner, die nicht jedem Tierheim-Besucher sofort um die Beine streichen. Zum Beispiel Kater Hermann, der schon seit einem Jahr auf ein neues Zuhause wartet. „Er ist schwarz mit einem kleinen weißen Brustfleck. Kein großer Schmuser, aber eine richtige Katzenpersönlichkeit, der Freigang braucht und darunter leidet, sein Revier mit so vielen anderen teilen zu müssen“, so Keuter.
Oder Tigger, eine etwa sechs Jahre alte graugetigerte Katzendame, die zwar anhänglich und verschmust ist, aber beim Anblick von Artgenossen völlig ausflippt und daher ein Einzeldomizil braucht. Oder die verschmuste, aber eigenwillige Darla, weiß mit schwarzen Flecken, die es hasst, eingesperrt zu sein und unbedingt ein Zuhause mit Freigang braucht.
Wenn der aktuelle Trend anhalte, werde das Tierheim einen Aufnahme-Stopp verhängen müssen, fürchtet der Vorstand. Um dies zu verhindern, werden dringend Katzenliebhaber gesucht, die ein oder mehrere Samtpfoten bei sich aufnehmen. Entweder für immer, oder als Pflegestelle, bis sich ein neuer Halter gefunden hat. Voraussetzung ist eine Bestätigung vom Vermieter, dass ein Tier gehalten werden darf.
Wer Katzenbabys aufziehen will, sollte möglichst Erfahrung mit den schnurrenden Gesellen haben – und viel Zeit. „Die Kleinen müssen alle zwei bis drei Stunden gefüttert werden, das ist nichts für Berufstätige“, erklärt Keuter. Alle Stubentiger werden entwurmt, geimpft, kastriert, tätowiert und mit einem Chip versehen gegen eine Gebühr abgegeben. Bei den Pflegestellen für alte und kranke Vierbeiner entfällt die Gebühr, außerdem werden Futter und Tierarztkosten vom Heim übernommen. Interessiere Katzenliebhaber können sich täglich außer montags und donnerstags zwischen 15 und 18 Uhr im Tierheim melden: (0 52 54) 1 23 55.
© 2006 Neue Westfälische Paderborner Kreiszeitung, Samstag 03. Juni 2006
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22.05.2006: Pressemitteilung - Menschen fuer Tierrechte - Bundesverband der Tierversuchsgegner e.V.
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Vergiftungstod fuer Muschelgericht - EU verlangt Wiedereinfuehrung eines Tierversuchs
Die EU fordert von Deutschland einen vor 20 Jahren abgeschafften Tierversuch wieder einzufuehren. Der Bundesverband Menschen fuer Tierrechte protestiert anlaesslich des Internationalen Tag des Versuchstiers gegen Bruesseler Sturheit und ein grausames Pruef- verfahren fuer Muschelfleisch.
Muscheln koennen fuer den Menschen gefaehrliche Giftsstoffe enthalten, weswegen routinemaessig Stichproben untersucht werden. Die EU schreibt dafuer den "Maeuse-Bioassay" vor. Dabei werden drei Maeusen puerierte Muscheln in die Bauchhoehle gespritzt. Sterben zwei oder drei Tiere, werden die Meerestiere aus dem Verkehr gezogen, stirbt nur eine Maus oder gar keine, werden sie zum Verkauf frei gegeben. "Abgesehen vom qualvollen Tod der Maeuse, ist der ganze Testansatz schon voellig absurd", so Dr. Corina Gericke vom Bundesverband Menschen fuer Tierrechte, "Allein in Grossbritannien muessen fuer diesen Wahnsinn jedes Jahr ueber 6.000 Maeuse leiden und sterben."
In Deutschland wird seit 20 Jahren erfolgreich ein chemisch- physikalisches Pruefverfahren eingesetzt, das die Giftstoffe sehr viel zuverlaessiger aufspueren kann und damit nicht nur dem Tierschutz, sondern auch dem Verbraucherschutz dient. Die EU will nun aufgrund des zum 01.01.2006 geaenderten EU-Lebensmittelhygienegesetzes die Bundesregierung zwingen, den veralteten Tierversuch wieder einzufuehren. Deutschland weigert sich bislang hartnaeckig. Neben ethischen und wissenschaftlichen Gruenden stehen rechtliche: Tierversuche duerfen nach deutschem sowie nach EU-Recht nur durchgefuehrt werden, wenn das Ergebnis nicht durch eine andere, wissenschaftlich zufriedenstellende, vertretbare und praktikable Methode erzielt werden kann.
Um auf diese nicht nachvollziehbare Sturheit der Bruesseler Behoerden sowie auf das Leid der Maeuse, die in diesem grausamen Test sterben muessen, aufmerksam zu machen, kuerte der Bundesverband Menschen fuer Tierrechte in Kooperation mit seinem Mitgliedsverein animal 2000 die "Muschelmaus" zum Versuchstier des Jahres 2006. Mit dieser Kampagne sowie Protestbriefen an EU-Kommissar Markos Kyprianou will der Verband zur EU-weiten Abschaffung dieses Versuchs beitragen. Die EU hat zumindest bei einem Teil der zu testenden Muschelgifte bereits Zugestaendnisse in Richtung Tier- und Verbraucherschutz gemacht.
Der Internationale Tag des Versuchstiers wurde 1979 in England ins Leben gerufen und geht auf den Geburtstag von Lord Dowding zurueck, der als Mitglied des britischen Oberhauses sich fuer die Belange der Tiere einsetzte.
Informationen, Musterbrief und Protestadressen:
www.versuchstier-des-jahres.de/2006
Der infodienst:
Menschen fuer Tierrechte - Bundesverband der Tierversuchsgegner e.V.
eMail: infodienst@tierrechte.de
Internet: http://tierrechte.de/
Der gemeinnuetzige Bundesverband Menschen fuer Tierrechte setzt sich rechtlich, politisch und gesellschaftlich fuer die Anerkennung und Umsetzung elementarer Tierrechte ein. Als Dachverband sind ihm deutschlandweit etwa 100 Vereine sowie persoenliche Foerdermitglieder angeschlossen.
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02.05.2006: TASSO-Newsletter: Jugendliche Tierquäler erhalten Haftstrafen
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Das Amtsgericht Lüdinghausen hat sieben angeklagte Jugendliche aus Senden wegen Tierquälerei zu teilweise mehrjährigen Jugendhaftstrafen verurteilt. Zwischen Sommer 2003 und Sommer 2004 hatten die Angeklagten Schafe, Gänse und Enten von einem Bauernhof in Senden gestohlen und die Tiere auf grausame Weise hingerichtet. Den Angeklagten wurde zur Last gelegt, einige der Tiere mit Benzin übergossen und angezündet zu haben. Andere Tiere seien hinter PKWs zu Tode geschleift worden. Einige der Angeklagten hatten die Taten gestanden. Das Strafmaß für die damals 16 bis 18-Jährigen fiel unterschiedlich aus: Während manche der Angeklagten lediglich zu Wochenendarresten verurteilt wurden, verhängte das Gericht auch bis zu zweijährige Freiheitsstrafen ohne Bewährung.
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24.04.2006: Ärzte gegen Tierversuche e.V. - Newsletter
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Enthuellung zum heutigen Internationalen Tag des Versuchstieres am 24.4.2006 - Loecher in Katzenschaedel gebohrt
Aerzte gegen Tierversuche e.V. - Newsletter vom 24. April 2006
Die Vereinigung Aerzte gegen Tierversuche hat beispielhaft das experimentelle Wirken von Prof. Tobias Bonhoeffer, Physiker und Neurophysiologe am Max-Plank-Institut Martinsried bei Muenchen unter die Lupe genommen. Die Dokumente wurden am Samstag, den 22. April auf dem Muenchner Marienplatz im Rahmen eines Aktionstages der Oeffentlichkeit praesentiert. "Die Buerger finanzieren - zwangsweise - diese Art der Forschung mit ihren Steuergeldern, also haben sie ein Recht auf Information!" sagt Dr. med. Werner Autenrieth, 1. Vorsitzender der Aerzte gegen Tierversuche. "Bei 2,65 Millionen Versuchstieren 2004 in Deutschland rechnet man mit so manchem, mit so etwas aber nicht."
Prof. Bonhoeffer macht seit mindestens 1996 mehr oder weniger gleich geartete Tierversuche an Katzen, teilweise auch an Frettchen und in letzter Zeit an Maeusen. Dabei wird den Tieren die Kopfhaut aufgeschnitten und ein Loch in den Schaedel gebohrt. Die harte Hirnhaut wird entfernt. Ueber dem Loch wird ein Metallzylinder zementiert, der mit Silikonoel gefuellt wird, damit das freigelegte Hirngewebe nicht austrocknet. Mit einer Kamera werden Veraenderungen im Hirngewebe gefilmt, waehrend vor den Augen der Tiere Muster auf einem Bildschirm ablaufen. Zum Teil wurden Katzen mit durchtrennten Augenmuskeln verwendet, so dass sie schielten. Bei manchen Experimenten wurde den Katzen und Maeusen jeweils ein Auge zugenaeht. Einigen Kaetzchen wurden Kontaktlinsen oder brillenartige Gebilde verpasst. Am Ende der Experimente wurden zum Teil noch Farbstoffe ins Gehirn injiziert. Schliesslich wurden die Tiere etoetet, um das Gehirn zu untersuchen.
"Ziel der Versuche ist die Erforschung und Kartierung des Gehirns von Katzen und zur Abwechslung auch von Maeusen und Frettchen", erklaert Dr. Werner Autenrieth von Aerzte gegen Tierversuche. Der Muenchner Neurologe verurteilt diese "Tierschinderei" als unzulaessig, ethisch absolut unvertretbar und wissenschaftlichen Unfug. "Bei der Grundlagenforschung ohne jeden klinischen Bezug geht es originaer nicht um Entwicklung von Medikamenten oder neue Therapieansaetze, sondern ausschliesslich um die Befriedigung wissenschaftlicher Neugier, um wisssenschaftliches Renommee (Publikationen in diversen Fachzeitschriften), um Einstreichen von Forschungsgeldern und um Forschung gegen die Interessen von Mensch und Tier. Das wollen wir nicht mehr hinnehmen."
Der Aktionstag auf dem Muenchner Marienplatz war ein voller Erfolg. Bei strahlendem Sonnenschein und regem Publikumsverkehr praesentierten acht Vereine ihre Arbeit. Schwerpunktthema waren Affenversuche, was durch zwei menschliche "Affen" in einem Kaefig visualisiert wurde. Filmvorfuehrungen und Redebeitraege von Barbara Ruetting (Gruene), Eva Bulling-Schroeter (Linkspartei), Dr. Edmund Haferbeck (Peta) und Margit Bruecklmeier (animal 2000) stiessen auf grosses Interesse. Fuer den 5. August ist bereits eine aehnliche Veranstaltung geplant.
Weitere Informationen: www.datenbank-tierversuche.de
Kontakt: Dr. Corina Gericke
Ärzte gegen Tierversuche ist eine Vereinigung von mehreren Hundert Medizinern und Wissenschaftlern, die den Tierversuch aus ethischen und medizinischen Gründen ablehnen.
Ärzte gegen Tierversuche e.V., Landsbergerstr. 103, 80339 München, Tel: 089-3599349, Fax 089-35652127, info@aerzte-gegen-tierversuche.de, www.aerzte-gegen-tierversuche.de
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07.04.2006: NRW will zurück zur Tierquälerei
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Düsseldorf, 05. April 2006
Remmel: NRW will zurück zur Tierquälerei
Zur Debatte und Abstimmung über die Käfighaltung von Legehennen heute im Landtag erklärt Johannes Remmel MdL, Parlamentarischer
Geschäftsführer und agrarpolitischer Sprecher:
„CDU und FDP wollen die Käfighaltung wieder einführen. Die schwarz-gelbe Koalition hat heute den Grünen Antrag für eine Beibehaltung des Verbots der Käfighaltung abgelehnt. Damit wird wahrscheinlicher, dass die Tierquälerei weitergeht. Eine entsprechende Initiative von NRW, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern am Freitag im Bundesrat steht an. Eigentlich wurde schon 2001 beschlossen, die Käfighaltung im Jahr 2007 endgültig zu verbieten. Die letzte Entscheidung haben aber die Große Koalition in Berlin und der zuständige Minister Seehofer.
Der von Befürwortern der Käfighaltung verwendete Begriff ‚Kleinvoliere’ ist Schönrederei und nichts anders als Verbrauchertäuschung. Denn in diesen Käfigen haben die Hennen kaum einen DIN A4-großen Raum.
Die NRW-Tierquäler-Koalition stellt sich mit ihrer heutigen Entscheidung gegen die Menschen. Mehr als 80 Prozent der Verbraucherinnen und Verbraucher in unserem Land lehnen die Käfighaltung ab. Seit Jahren sinkt der Absatz von Käfigeiern, während der Bedarf an Bio- und Freilandeiern inzwischen schon nicht mehr aus deutscher Produktion gedeckt werden kann.
CDU und FDP müssen sich fragen lassen, welchen Sinn die Verankerung des Tierschutzes in der Landesverfassung gehabt haben soll, wenn nicht einmal die politische Bereitschaft besteht, der Tierquälerei in den Hühnerställen eine Ende zu machen. Offensichtlich ein neuer Fall von Lobbypolitik, dieses Mal für Eierbarone, die 90 Prozent des Marktes für Käfigeier kontrollieren.“
Verantwortlich: Rudolf Schumacher - Pressesprecher - Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Landtag Nordrhein-Westfalen, Platz des Landtags 1, 40221 Düsseldorf, rudolf.schumacher@landtag.nrw.de, Tel.: 0211 884 2180, Fax.: 0211 884 2890, VertreterIn: Iren Borowicz, iren.borowicz@landtag.nrw.de, http://www.gruene.landtag.nrw.de
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04.04.2006: Forschung im Namen des Schwachsinns - Mueller-Luedenscheidts Schreie
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www.datenbank-tierversuche.de Newsletter vom 04.04.2006
Forschung im Namen des Schwachsinns - Mueller-Luedenscheidts Schreie
Als Mueller-Luedenscheidt aus der Narkose erwacht, ist eine Platte mit Stahlschrauben unbeweglich auf seinem Kopf verankert. Ueber Bohrloechern in seinem Schaedel sind Metallroehren angebracht. So sehr er sich auch mueht, das unfoermige Ding auf seinem Kopf sitzt fest. Nach einer Woche hat er sich schon etwas an den staendigen Kopfschmerz gewoehnt, aber es soll noch viel schlimmer kommen. Mueller-Luedenscheidt wird an einem Stuhl festgeschnallt, der Kopf an einem Gestell angeschraubt, so dass er ihn ueberhaupt nicht mehr bewegen kann. Durch die Roehren werden Elektroden in sein Gehirn gesteckt und hin und her geschoben. Gleichzeitig werden ueber die Elektroden Stromstoesse abgegeben. Ploetzlich schreit Mueller- Luedenscheidt laut auf. Der Forscher ist zufrieden, er hat eine Stelle im Gehirn gefunden, die Schreie ausloest.
Der lustige Name aus Loriots Cartoon "Herren im Bad", den die Experimentatoren dem Totenkopfaeffchen gegeben haben, nuetzt ihm nichts. Er geht den Weg aller Versuchstiere: Am Ende der qualvollen Experimente wird er zusammen mit seinen Leidensgenossen Aldi, Arnold, Berry, Flizi und Kolja getoetet.
Prof. Uwe Juergens vom Primatenzentrum Goettingen quaelt und toetet Affen wie Mueller-Luedenscheidt seit mindestens Anfang der 90er Jahre in mehr oder weniger immer gleichen Versuchen. Wozu muss man wissen, welche Stelle im Gehirn beim Totenkopfaeffchen Schreie ausloest? Und warum kann jemand ungestraft 15 Jahre lang dieselben Versuche wiederholen?
Professor Juergens letzter Erguss ist einer von 50 aktuellen, in Deutschland durchgefuehrten Tierversuche, um die wir unsere Datenbank heute ergaenzt haben. Wir wollen damit wieder einmal untermauern, wie unglaublich grausam und unsinnig Tierversuche sind - hier bei uns im 21. Jahrhundert. Ebenfalls in die Rubrik "besonders haarstraeubend" faellt folgender Versuch:
An der Universitaet Leipzig wird eine anatomische Untersuchung des Harnapparates von Rhesusaffen durchgefuehrt. Die bahnbrechende Erkenntnis: Rhesusaffen haben keinen Blasenschliessmuskel und auch sonst ist der Harnapparat von Rhesusaffen ganz anders, als der des Menschen! Die Autoren sind selbst baff: "Es ist ueberraschend, dass trotz der Tatsache, dass der Rhesusaffe eines der beliebtesten Tier- modelle in der urologischen Forschung ist, detaillierte anatomische Studien des unteren Harnapparates fehlen." Diese Erkenntnis stammt nicht etwa aus dem fruehen 19. Jahrhundert, sondern aus dem Jahr 2004!
Das Praedikat "besonders perfide" erhaelt ein Versuch der Firma Boehringer Ingelheim in Biberach. Ratten wird ein potentielles Schmerzmittel (gibt es nicht schon genug davon?) verabreicht. Dann wird bei ihnen auf acht verschiedene Arten Schmerz erzeugt: Die Tiere werden auf eine heisse Platte gesetzt, der Ischiasnerv wird abgebunden, die Fusssohle wird mit einer Pinzette gezwickt, eine reizende Substanz wird in eine Pfote gespritzt usw.
Und schliesslich ein Beispiel aus der Rubrik "Beschaeftigungstherapie fuer Tierexperimentatoren": An der Universitaet Erlangen werden neun Minischweinen jeweils acht Zaehne gezogen. Die Luecken werden mit Implantaten und Kronen versehen. Seit den 70er und 80er Jahren werden beim Menschen Zahnimplantate eingesetzt. Ueblicherweise laesst man diese 5-6 Monate einheilen, bevor die Zahnprothesen aufgesetzt werden. Diese "lange Heilungsperiode wurde aber bislang nicht experimentell gesichert". Eine kuerzere Heilungsphase wurde bereits an Affen getestet. Diese Tiere haben jedoch "eine 3,3 mal hoehere Knochenstoffwechselrate als Menschen", weswegen "Vorsicht geboten ist bei der Uebertragung der Ergebnisse auf die Situation beim Menschen". Ja warum wurden diese Versuche dann ueberhaupt genehmigt und durchgefuehrt? In Erlangen versucht man es zur Abwechslung mal mit Schweinen.
Datenbank-IDs der erwaehnten Tierversuche: 3441, 3438, 3431, 3424
Dr. Corina Gericke
Die Datenbank Tierversuche (www.datenbank-tierversuche.de), ein Gemeinschaftsprojekt von Aerzte gegen Tierversuche e.V. und Menschen fuer Tierrechte - Bundesverband der Tierversuchsgegner e.V., macht die heutige Praxis des Tierversuchs transparent.
newsletter der datenbank tierversuche www.datenbank-tierversuche.de // newsletter@datenbank-tierversuche.de
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30.03.2006: Gegen die sinnlose und grausame Tötung von Tieren in Spanien
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Hallo Tierfreunde und Tierfreundinnen,
täglich werden in sogenannten "Perreras" (Tötungstationen) in Spanien gesunde Tiere sinnlos und grausam getötet.
Bitte unterstützen Sie die nachfolgende Petition um diese Grausamkeit zu verhindern:
http://www.worldwidehelp.org/petitionen/villamartin/
Die wehrlosen Tiere werden es Ihnen danken!
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22.03.2006: Popcorn für Hundefutter - Cineplex startet Spendenaktion für das Tierheim
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Paderborn (NW). Huskys und Arktische Malamuts sind die Helden im neuen Kinofilm „Antarctica– Gefangen im Eis“, eine Story über Freundschaft, Zusammenhalt und Überlebenswillen. Zum Filmstart ruft das Cineplex zu einer außergewöhnlichen Aktion auf:
Unter dem Motto „Tausche Hundefutter gegen Popcorn“ gilt: Wer bis zum 31. März eine Dose Hundefutter oder ein Paket Trockenfutter (original) im Cineplex an den Theken abgibt, bekommt dafür eine Tüte Popcorn geschenkt. Die Futterspende kommt dem Schloss Neuhäuser Tierheim „Tiere in Not“ zugute. Den Start macht das Cineplex mit den ersten 20 Hundefutterdosen.
Rund 16.000 Euro Futterkosten verschlingen die Schützlinge des Schloss Neuhäuser Tierheimes „Tiere in Not“ jährlich. Kosten, die den Tierfreunden arg zu schaffen machen. Durch den Wegfall der finanziellen Unterstützung des Deutschen Tierhilfswerkes 2005 müssen die Mitarbeiter des 1982 gegründeten Tierschutzvereines jeden Euro rumdrehen. „Wir sind dankbar über jede Futterspende, die uns erreicht“, so Karin Keuter, stellvertretende Tierheim-Leiterin. Wichtig sei nur, so die Tierfreundin, dass die Originalverpackung nicht aufgerissen und das Futter nicht abgelaufen sei. Auch so genannt Leckerlis und Hundekuchen seien willkommen – „die finden alle Hunde klasse“, lacht Keuter und krault den Nacken des Neuankömmlings Maruk. Der Alaska Malamut-Husky-Mischling ist seit wenigen Tagen im Tierheim an der Herman-Löns-Straße. Ein Pflegefall, der von der Organisation „Polarhunde in Not e.V.“ nach Paderborn weiter vermittelt wurde. Malamuts gelten als sehr kinder- und familienfreundlich und bauen starke Bindungen zu Menschen auf. Allerdings können sie nicht als Wachhunde verwendet werden, da sie relativ wenig bellen. Auslauf ist ihnen wichtiger.
Eingelöst werden kann das Dosenfutter an allen Theken des Cineplex. Die Aktion wird täglich im Internet unter www.cineplex.de/paderborn veröffentlicht. Der Film „Antarktika – Gefangen im Eis“ startet am 23. März.
© 2006 Neue Westfälische Paderborner Kreiszeitung, Mittwoch 22. März 2006
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08.03.2006: Katzenjammer im Tierheim - Unnötige Panik wegen Vogelgrippe vermeiden
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Kreis Paderborn/ Schloß Neuhaus (jab).
Im Tierheim Schloß Neuhaus steht das Telefon nicht mehr still. Eine tote Katze, die letzte Woche auf der Insel Rügen an der Vogelgrippe verendet war, löst jetzt in Paderborn einen wahren Katzen-Abgabe-Allarm aus. Immer mehr Leute wollen aus Angst vor der Vogelgrippe ihre Hauskatze nicht mehr Zuhause halten, sondern lieber sicher im Tierheim wissen.
„Anstatt in Panik zu verfallen, sollten die Leute sich erst einmal richtig informieren“, wünscht sich die stellvertretende Tierheimleitung, Karin Keuter.
Zum einen sei die Vogelgrippe bis jetzt in dieser Region noch gar nicht ausgebrochen - zum anderen sei die Ansteckungsgefahr von Katzen durch einen infizierten Vogel sehr gering, weiß die Tierexpertin.
„Katzen sind von Natur aus keine Aasfresser. Und eine Katze, die ausreichend gefüttert wird, kann gar nicht die erforderlichen Mengen Fleisch fressen, um dadurch ebenfalls an der Vogelgrippe zu erkranken“.
Zudem würden Katzen eher Singvögel schlagen und hätten damit kaum Zugang zu Wildvögeln. Die Übertragungsgefahr von Katzen zum Menschen sei noch unwahrscheinlicher, denn dann müsse der Mensch Kot einer infizierten Katze essen.
Das Tierheim versucht den großen Katzenjammer von sich abzuwenden, indem es Katzen wegen der Angst vor Vogelgrippe nicht aufnimmt.
„Nicht, dass es falsch verstanden wird - natürlich stehen unsere Türen für Fundkatzen jederzeit offen“, stellt Karin Keuter fest. Doch jetzt auch noch präventiv Hauskatzen aufzunehmen - das würde die Kapazitäten des Tierheimes schlicht überfordern. Denn allein in den ersten drei Monaten dieses Jahres hätten 70 Fundkatzen im Tierheim ein neues Zuhause gefunden.
© 2006 Neue Westfälische Paderborner Kreiszeitung, Mittwoch 08. März 2006
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03.03.2006: Illegaler Tierhandel für zwei deutsche Parkchefs:„…kein Problem“?
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Pressemitteilung: Nürtinger Tierrechtler deckt erneut Artenschutzskandal auf!
Nürtingen. Über den mehrfach, wegen groben Tierschutzverstößen und mit Haltungsverbot belegten, vorbestraften Tierhändler Søren Thinggård (aus Dänemark/ Roskilde) hatte sich der dänische TV-Journalist Morten Spiegelhauer (Sendung „Operation X“/ TV 2 Dänemark) Kontakte zu diversen zoologischen Einrichtungen u.a aus Deutschland, Holland, Schweiz und Spanien verschafft.
Gezielt mit dem Wunsch, nur Tiere erwerben zu wollen, die keine CITES-Papiere haben und ungechipt sind, wurden diverse Geschäftemacher auch in Deutschland kontaktiert und mit dem unseriösen Wunsch konfrontiert.
Bei den Geschäftsführern des Safaripark Stukenbrock und des Tierpark Nadermann stießen die verdeckt ermittelnden Journalisten dann auch, so die Szenen aus der dänischen Sendung, auf Interesse. Vor versteckter Kamera sagten die Herren zu, dass es möglich sei, ungechipte und ohne CITES Papiere versehende Raubkatzen von ihnen käuflich zu erwerben. Von Preisen zwischen 10.000 bis 25.000 Euro pro Raubkatze war bei Stukenbrock die Rede.
Ein sibirischer Tiger war im Tierpark Nadermann bereits in das Auto des Journalisten verladen worden. Doch die offensichtlich legale Sache (der Tiger war wohl schon gechipt!) wurde Herrn Reinhold Nadermann, der in Tierrechtskreisen kein unbekanntes Blatt in Sachen „Tierhandel“ ist, scheinbar zu heiß. Er ließ das Tigerbaby wieder ausladen und versprach dafür später einen Ersatz. Diesmal, so die Aussagen in der Sendung, aber ohne Papiere und ohne Chip.
„Es ist ein Skandal wenn Tierparkchefs als vorgebliche Artenschützer solch geschützte Katzen ohne Papiere und Chip anbieten oder verkaufen wollen. Wer solch einen kriminellen Handel ermöglichen will und so offensichtlich ankündigt, begeht offensichtlich eine Straftat“, so die persönliche Meinung des Nürtinger Tierrechtlers, der seit vielen Jahren auf diesem Gebiet recherchiert, immer wieder Machenschaften verfolgt und aufdecken konnte. Albrecht hat mittlerweile Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Stuttgart gegen die zwei Betreiber der Parks erstattet. Die Behörde ermittelt bereits (AZ 174 Js 16665/06)
Für Albrecht ist dieser aktuelle Fall aber wieder nur eine Bestätigung dafür, wie Artenschutz tatsächlich in Deutschland praktiziert wird: „Wenn jemand einen Tiger ohne Papiere und Chip, also illegal, verkaufen will, muss er seine Geburten- oder Todesfallzahlen manipulieren oder falsche Angaben gegenüber den Behörden machen, um ins Geschäft zu kommen. Aber wer kontrolliert vor Ort wirklich, ob nun ein oder zwei Tiger gestorben sind oder wie viele Babys tatsächlich das Licht der Welt erblickten?"
Mehr Transparenz fordert Albrecht schon seit Jahren, wenn es um Geburten und Verkäufe der zoologischen Einrichtungen geht. Immer wieder stößt er auf Ungereimtheiten und Falschaussagen. Befriedigende Antworten gibt es nur selten.
„Leider hat der Bürger nicht das Recht auf die Einsichtnahme in die Zoobestands- oder Zuchtbücher, Anfragen an Behörden und Zoos werden abgeschmettert oder bleiben unbeantwortet. Auch die großen Zoos geben kaum noch bekannt, wie viele Geburten sie tatsächlich hatten oder wohin sie ihren Nachwuchs wirklich abgeben. So z.B. schweigt der Zoo Berlin gegenüber Albrecht noch immer beharrlich, auf welche Reise 19 kanadische Wölfe (geboren ab 1998) nun wirklich gegangen sind. Auch fehlt noch immer jede Spur von 11 Sumatratigern und 15 Armurtigern aus deutschen Zoos, die an einen „anerkannten“ Tierhändler verkauft worden sind.“, so der Tierrechtler abschließend.
„Die Notwendigkeit und vor allem die Richtigkeit von CITES-Papieren und gechipten Tieren ist immer mehr in Frage zu stellen, wenn nichtmenschliche Tiere mit solchen Papieren und Chips letztendlich doch spurlos verschwinden oder einen grausamen Tod erleiden.
So wie die 7 Wölfe aus dem Wildpark Tripsdrill, die an einen Jäger in Spanien verkauft wurden, welcher Jagden auf so genannte „Exoten“ organisierte. Die Wölfe hatten alle CITES-Papiere und waren alle gechipt.“
So genannte nichtmenschliche Tiere haben, wie wir Menschen auch, ein Interesse daran frei und selbst bestimmend zu leben. Daher haben sie, wie wir auch, dass Recht auf Freiheit und Selbstbestimmung.
Quelle: Frank Albrecht, Nürtingen
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26.02.2006: Tierschützer protestieren gegen Pelzhandel
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Auch Hunde und Katzen werden als „asiatischer Waschbär“ zum Pelzkragen
Paderborn (elk). Mitglieder der Tierrechtsinitiative Paderorn (TiPa) haben am Samstag vor dem Modehaus „Peek & Cloppenburg“ gegen den Handel mit Pelz demonstriert.
Sie sammelten Unterschriften und verteilten rote Karten und Luftballons mit der Aufschrift „Pelz ist PEINlich“ an die Passanten. Auf den Karten, die P&C-Kunden im Geschäft abgeben konnten, stand: „Ich möchte nicht, dass Tiere für ein Luxusprodukt leiden und sterben. Deshalb werde ich bei Ihnen erst wieder einkaufen, wenn Sie jegliche Produkte mit Pelz aus ihrem Programm genommen haben.“
Die Aktion war Teil der im Jahr 2000 von Tierschützern ins Leben gerufenen bundesweiten „Offensive gegen die Pelzindustrie“. Nach Angaben der Aktivisten haben zahlreiche Unternehmen, darunter Karstadt/Quelle, C&A und der Otto Versand, aufgrund der Kampagne bereits den Handel mit Pelz und Pelzprodukten eingestellt. In der P&C-Filiale in der Westernstraße würden aber immer noch Produkte mit Pelzbesatz verkauft, erklärt Uli Rehberg von der TiPa. Der Geschäftsführer der Paderborner Filiale wollte dazu persönlich nicht Stellung nehmen und verwies auf eine Pressemitteilung aus Hamburg. Darin heißt es, dass die P&C Nord schon seit geraumer Zeit trotz deutlicher wirtschaftlicher Einbußen auf den Handel mit ganzteiligen Pelzartikeln verzichte. Pelzabteilungen seien aufgelöst worden. Lediglich modische Detaillösungen (Pelzbesatz) würden je nach Aktualität angeboten.
„Gerade Waren- und Modehauser wie P&C sind für die Pelzindustrie wichtige Stützpfeiler“, erläutert der TiPa-Sprecher. „Die Strategie, mit Pelz als Beiwerk neue Kundschaft zu gewinnen, wird bei P&C konsequent angewandt. Dabei spielt es keine Rolle, wie groß oder wie klein ein Stück Pelz ist. Es ist immer verbunden mit Gefangenschaft, Schmerzen und gewaltsamem Tod. Deshalb geht unser Protest so lang weiter, bis P&C sich öffentlich vom Pelzhandel distanziert.“
Während Pelze lange Zeit weitgehend verpönt waren, seien sie nun wieder auf dem Vormarsch. Als Besatz an Kragen, Kapuze und Ärmel, als Stola oder gar als ganzer Mantel. Über 50 Millionen Tieren müssten jedes Jahr für die Pelzindustrie ihr Leben lassen. Vor allem Nerzen, Füchsen, Waschbären und Chinchialls gehe es an den Kragen. In letzter Zeit aber auch vermehrt Hunden und Katzen. Millionen von ihnen würden in China tot geknüppelt, ausgeblutet und mit Drahtschlingen erdrosselt, um aus ihrem Fell Besätze zu machen, informiert die Tierrechtsorganisation PETA (People fort he Ethical Treatment of Animals) auf ihrer Webseite. Im haustierlieben Europa würden die Felle unter Fantasienamen wie „Bergkatze“, „asiatischer Wolf“ oder „asiatischer Waschbär“ vermarktet. Viele Pelzimitate aus Webpelz sind inzwischen so gut gemacht, dass es für Laien nicht immer leicht ist, die verschiedenen Arten zu unterscheiden. „Es kommt immer wieder vor, dass Leute erschrocken sind, wenn sie feststellen, dass der Besatz an ihrem Kragen echt ist“, berichtet eine TiPa-Aktivistin. „Deshalb brauchen wir endlich eine Kennzeichnungspflicht für Pelz.“
© 2006 Neue Westfälische Paderborner Kreiszeitung, Dienstag 07. Februar 2006
Nachfolgend noch eine Anmerkung von uns:
Dass es auch anders geht, sieht man am Beispiel von H&M.
H&M ist eines der wenigen Modegeschäfte, das seinem pelzfreien Modestil, den tierfeindlichen Modetrends der letzten Jahre zum Trotz, immer treu geblieben ist. Wir finden, dass H&M hierfür ein dickes Lob und treue bzw. neue Kunden verdient hat!
Dieses Jahr hat auch Stella McCartney, die Tochter von Paul McCartney und „Haute Couture“- Modedesignerin, in deren Kollektionen weder Pelz noch Leder zu finden sind, für H&M Mode entworfen. 25% ihrer Einnahmen will Stella an Tierrechtsorganisationen spenden. Für ihre tierfreundliche Mode, die sie anderen großen, skrupellosen Modedesignern wie Lagerfeld, John Galliano, Céline, Dolce & Gabbana, Gucci, usw.. entgegenstellt, sowie für ihre großzügige Spende für die Tiere, verdient auch Stella McCartney unsere Anerkennung.
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25.02.2006: Wissen schützt Tiere - Diskussionsabend über „gut gemeinte“ Ratschläge
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Diskussionsabend über „gut gemeinte“ Ratschläge
Unseren Hunden könnte so manches Leid erspart bleiben, wenn wir die Gründe für ihr Handeln und ihre Reaktionen besser verständen. Um einen kleinen Beitrag zu mehr Einfühlungsvermögen im Umgang mit dem "Partner Hund" zu leisten, wird im März wieder ein Diskussionsabend stattfinden.
Das „gefährliche Halbwissen“ in der Hundeausbildung
„Der muss nur mal wissen, wer der Chef ist!“, „Der gehorcht wohl nur für Leckerchen!“, „Der braucht mal eine richtige Tracht Prügel!“...
Für viele Mitmenschen ist es ganz normal, dass „Hund“ mal einen Hieb mit der Leine verdient. Dass Bello sich jedoch für gute Leistungen Leckerchen „verdient“, führt schon mal zu Unverständnis.
Referentin: Beate Poetting
Termin: Freitag, 3. März 2006 um 19:30 Uhr
Ort: Cafeteria vom Tierheim Bielefeld-Sennestadt an der Kampstraße 132
Kosten pro Teilnehmer: 5 €
Um rechtzeitige Anmeldung wird gebeten!!! Nähere Infos bei Sabine Lübbers 0521/4175958 und 01520-2809424 oder Julia Brinkmann 0160/6216235 oder eMail: juliabrinkmann@hotmail.com
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11.01.2006: Schülerinformation über Tierversuche
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Cartoon: Joe Heinrich
Ab sofort gibt es unter www.aerzte-gegen-tierversuche.de eine eigene Internetrubrik "Infos für Jugendliche" für Schüler ab 11 Jahre. Wir möchten damit vor allem die jüngeren unter Euch in verständlicher Form über das schwierige und grausame Thema "Tierversuche" informieren. Wir zeigen aber auch, dass Jugendliche viel für die Tiere tun können.
Viele von Euch schreiben uns, dass sie entsetzt und traurig sind, weil die Tiere bei den Versuchen so gequält werden. Leider können auch wir Tierversuche nicht von heute auf morgen abschaffen, denn im Moment erlaubt das Tierschutzgesetz auch die grausamsten Quälereien. Wir sind aber sicher, dass Tierversuche ganz schnell abgeschafft würden, wenn die Menschen wüssten, wie schädlich Tierversuche nicht nur für die Tiere, sondern auch für uns sind. Sicher würden auch viel mehr Menschen für die Tiere kämpfen, wenn sie nicht heimlich, hinter verschlossenen Türen, gequält würden, sondern alle sehen könnten, wie sehr Hunde, Katzen, Mäuse, Meerschweinchen und viele andere leiden müssen.
Weil wir finden, dass auch Schüler ein Recht haben, die Wahrheit über Tierversuche zu erfahren, führt unser Verein seit einem Jahr Informationsveranstaltungen in Schulen durch. Wenn Ihr darüber mehr erfahren möchtet, seht am besten unter "Schulprojekt" nach. Wenn Ihr noch nicht viel über Tierversuche wisst, dann ist vielleicht der Text von Schüler für Tiere, "Nutzen, Schaden und Gerechtigkeit" für den Anfang das Richtige. Wer mehr über tierversuchsfreie Methoden wissen will, kann dies unter "Ohne Tierversuche klappt es besser" erfahren. Habt Ihr Euch auch schon einmal gefragt, ob Ihr, wenn Ihr Tierversuche abschaffen wollt, trotzdem zum Arzt gehen und Medikamente nehmen dürft? Dann lest "Sven und sein Asthmaspray". Wer Arzt, Tierarzt oder Biologe werden will, schaut sich vielleicht "Die Seite mit der Maus" an. Wir möchten Euch aber auch Anregungen geben, was Ihr selbst für die Tiere tun könnt. Unter der Überschrift "Aktiv werden" findet Ihr zunächst eine kleine Aufzählung möglicher Aktivitäten, aber auch Beispiele von Aktionen, die andere Schüler durchgeführt haben. Viele davon sind im Anschluss an unsere Schulveranstaltungen entstanden. Wenn Ihr selbst schon etwas gegen Tierversuche unternommen habt, würden wir gerne mehr darüber erfahren. Wir freuen uns natürlich auch über neue Ideen für unsere Internetseite und unser Schulprojekt, denn an beiden wird noch gearbeitet. Wenn wir alle gut zusammenarbeiten, dann können wir viel für die Tiere tun. Ihr wisst sicher, dass es früher einmal erlaubt war, unschuldige, wehrlose Menschen, z.B. solche die man "Hexen" nannte, zu foltern und zu töten. Wir fragen uns heute, wie Menschen damals nur so dumm und furchtbar grausam sein konnten, aus Aberglauben unzählige Menschen zu quälen und umzubringen. Sicher werden die Menschen, die nach uns in späteren Jahrhunderten leben, genauso über die heute durchgeführten Tierversuche denken. Tierversuche sind einfach zu schlecht, zu teuer und zu grausam, als dass die Tierexperimentatoren sie auf Dauer verteidigen könnten. Wenn wir uns alle für die Tiere einsetzen, dann werden auch die Tierversuche abgeschafft. Tiere können sich nicht wehren, aber wir können Ihnen helfen!
Kontakt: Astrid Reinke, presse@aerzte-gegen-tierversuche.de
Ärzte gegen Tierversuche ist eine Vereinigung von mehreren Hundert Medizinern und Wissenschaftlern, die den Tierversuch aus ethischen und medizinischen Gründen ablehnen.
Ärzte gegen Tierversuche e.V., Landsbergerstr. 103, 80339 München, Tel: 089-3599349, Fax 089-35652127, info@aerzte-gegen-tierversuche.de, www.aerzte-gegen-tierversuche.de
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06.01.2006: Wissen schützt Tiere - Wer hat Angst vorm bösen Hund?
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Hunde die bellen, beißen manchmal doch!
Unseren Hunden könnte so manches Leid erspart bleiben, wenn wir die Gründe für ihr Handeln und ihre Reaktionen besser verständen. Um einen kleinen Beitrag zu mehr Einfühlungsvermögen im Umgang mit dem "Partner Hund" zu leisten, wird im Januar wieder ein Diskussionsabend stattfinden.
Anhand praktischer Fallbeispiele (mit Hilfe von Videoaufnahmen u.a.) sollen Ursachen von aggressivem Verhalten diskutiert werden. Gemeinsam sollen Trainingsmöglichkeiten erarbeitet werden, um die "Gesellschaftstauglichkeit" des Problemhundes zu verbessern, aber auch Grenzen der Therapierbarkeit aufgezeigt werden.
Referenten: Sabine Winkler und Beate Peotting
Termin: 19. Januar 2006 um 19:30 Uhr
Ort: Cafeteria vom Tierheim Bielefeld-Sennestadt an der Kampstraße 132
Kosten pro Teilnehmer: 5 €
Um rechtzeitige Anmeldung wird gebeten!!! Nähere Infos bei Sabine Lübbers 0521/4175958 und 01520-2809424 oder Julia Brinkmann 0160/6216235 oder eMail: juliabrinkmann@hotmail.com
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06.01.2006: Wissen schützt Tiere - Wie wichtig ist die Sozialisierung?
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Unseren Hunden könnte so manches Leid erspart bleiben, wenn wir die Gründe für ihr Handeln und ihre Reaktionen besser verständen. Um einen kleinen Beitrag zu mehr Einfühlungsvermögen im Umgang mit dem "Partner Hund" zu leisten, wird im Januar wieder ein Diskussionsabend stattfinden.
Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans immer noch? Leider nicht ganz...
Dieser Abend soll die Bedeutsamkeit der ersten Lebenswochen für das spätere Hundeleben verdeutlichen und Tipps "geben", die Entwicklung positiv zu beeinflussen. Die Sozialisierungsphase ist die wichtigste für die Entwicklung eines guten Sozialverhaltens bei Hunden. Was ist zu beachten bei der Aufzucht von Hunden? Gibt es den „schlecht sozialisierten Hund"? Gibt es Verhaltensweisen die typisch für Sozialisierungsdefizite sind?
Referenten: Sabine Winkler und Beate Peotting
Termin: 12. Januar 2006 um 19:30 Uhr
Ort: Cafeteria vom Tierheim Bielefeld-Sennestadt an der Kampstraße 132
Kosten pro Teilnehmer: 5 €
Um rechtzeitige Anmeldung wird gebeten!!! Nähere Infos bei Sabine Lübbers 0521/4175958 und 01520-2809424 oder Julia Brinkmann 0160/6216235 oder eMail: juliabrinkmann@hotmail.com
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06.01.2006: Zum islamischen Opferfest vom 10.-13.01.2006 - Schächt-Verbot durchsetzen - Seehofer muss jetzt handeln
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Pressemitteilung - Menschen für Tierrechte - Bundesverband der Tierversuchsgegner e.V.
Anlässlich des diesjährigen islamischen Opferfestes vom 10.-13. Januar drängt der Bundesverband Menschen für Tierrechte Bund und Länder erneut, das betäubungslose Schlachten von Tieren in Deutschland ausnahmslos zu verbieten.
Nach Aussagen des Tierrechtsverbandes habe sich in den letzten zwei Jahren in der Rechtsprechung eine erfreuliche Entwicklung zu Gunsten des Tierschutzes ergeben. So kommt der hessische Verwaltungsgerichtshof in seinem Urteil vom 24.11.2004* zu dem Schluss, dass ein generelles Verbot des betäubungslosen Schlachtens für Muslime möglich sei und durch ein entsprechendes Gesetz geregelt werden könne.
"Doch Politiker drücken sich bisher vor einem konsequenten Schächt-Verbot, vermutlich weil diesem noch immer der unzutreffende Verdacht antisemitischen Gedankengutes anhaftet. Es geht aber ausschließlich darum, Tieren vermeidbare Schmerzen und Leiden zu ersparen und nicht um eine Diskriminierung von Gläubigen. Eine solche Verquickung ist unlauter", so Vorstandsmitglied Dr. Christiane Baumgartl-Simons.
Moslems und Juden ist es erlaubt, rituelle Schlachtungen nach vorausgegangener Elektrokurzzeitbetäubung, die Bewusstsein und Schmerzempfinden der Tiere ausschaltet, durchzuführen. Solange aber das deutsche Tierschutzgesetz Ausnahmen von jeglicher Betäubung gestattet, würden die unnötigen Qualen der Schafe und Rinder beim Verbluten niemals aufhören, urteilen die Tierrechtler.
Zurzeit ist zwar ein Revisionsverfahren zum oben genannten Urteil beim Bundesverwaltungsgericht in Leipzig anhängig, doch auf dessen Entscheidung dürfe die Politik nicht länger warten. Vielmehr müsse Minister Seehofer jetzt einen Gesetzesentwurf vorlegen, der betäubungsloses Schlachten ganz verbietet. Hessen hat bereits einen entsprechenden Antrag auf Änderung des Tierschutzgesetzes in den Bundesrat eingebracht, an dem sich Minister Seehofer orientiere sollte.
Nach Ansicht des Bundesverbandes Menschen für Tierrechte gibt es insbesondere aufgrund der Staatszielbestimmung Tierschutz und der jüngsten Gerichtsentscheidungen kein Argument mehr, weshalb Tiere in Deutschland bei vollem Bewusstsein aus religiösen Gründen unter Angst und Schmerzen verbluten müssten.
* Aktenzeichen 11 UE 317/03
Kontakt: Dr. med. vet. Christiane Baumgartl-Simons, Tel.: 0172-2348106
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23.12.2005: Hilfe gesucht! - Wir brauchen ein neues Katzenhaus!
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Unser Katzenhaus ist über 15 Jahre alt und marode! Das Holz fault durch tägliche Reinigung und nun helfen auch keine Ausbesserungsarbeiten mehr! Ein neues Katzenhaus muss her! Im Frühjahr soll es losgehen! Jedoch übersteigt diese Ausgabe unser Budget, das für Tierarzt, Futter und Pflegepersonal bereits ausgeschöpft ist. Helfen Sie mit einer Spende! Hierbei zählt jeder EURO! Sponsoren ab 50 EUR können auf Wunsch namentlich in unserem neuen Katzenhaus verewigt werden! Spenden sind steuerlich absetzbar! Auf Wunsch erhält jeder Spender natürlich eine Spendenquittung!
Hier können Sie unseren Katzenhaus-Spendenaufruf als PDF-Dokument einsehen oder herunterladen:
Download Katzenhaus-Spendenaufruf
Der Vorstand
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16.12.2005: Buchtipp: Was Sie schon immer über Tierversuche wissen wollten...
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Soeben erschienen: "Was sie schon immer über Tierversuche wissen wollten - Daten und Fakten". Hauptautorin des im Echoverlag veröffentlichten Taschenbuches ist Dr. med. vet. Corina Gericke, Fachreferentin der Ärzte gegen Tierversuche und langjährige Expertin für das Thema Tierversuche.
Können ohne Tierversuche überhaupt Medikamente entwickelt werden? Sind nicht zumindest in der AIDS- und Krebsforschung Tierversuche notwendig? Warum werden Tierversuche gemacht? Was kosten Tierversuche und wer finanziert sie? Jetzt gibt es endlich 74 umfassende Antworten auf 74 knifflige Fragen - fundiert, sachlich, prägnant. Das jetzt erschienene Buch "Was Sie schon immer über Tierversuche wissen wollten" räumt auf mit so mancher Fehlinformation, macht Schluss mit der Vorstellung, es ging nicht ohne Tierversuche und liefert überzeugende Argumente. Ob für das Schulreferat, als Nachschlagewerk für Tierschützer oder einfach für alle, die sich eingehend mit der Problematik befassen möchten - das Buch stellt eine unentbehrliche Diskussionsgrundlage zum Thema Tierversuche dar.
Echo-Verlag, Göttingen, 96 Seiten, Preis: 9,80 Euro. ISBN: 3-926914-45-9, ab sofort im Buchhandel erhältlich.
Weitere Informationen & Online-Shop unter: Ärzte gegen Tierversuche
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13.12.2005: Alte Hunde bleiben teuer - Hövelhofer CDU lehnt Änderung der Satzung ab
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Hövelhof (js). Die Hundesteuersatzung der Gemeinde bleibt unverändert.
Ein Antrag der SPD-Fraktion, die Steuer für alte und aus dem Tierheim übernommene Hunde zu halbieren, wurde im Haupt- und Finanzausschuss von der CDU-Mehrheit abgelehnt.
"Wir sollten guten Willen zeigen und den Tierheimen eine Argumentationshilfe bei der schwierigen Vermittlung von älteren Hunden geben", hatte SPD-Fraktionsvorsitzender Mario Schäfer "aus Gründen des Tierschutzes" den Antrag begründet.
Wilfried Lappe (CDU) konnte diese Argumentation durchaus nachvollziehen. Das Gefühl helfe hier aber nicht weiter. Da der ursprüngliche Sinn der Hundesteuersatzung die Regulierung der Tierhaltung nach unten sei, werde die CDU nicht zustimmen.
Quelle: Neue Westfälische, 03.12.2005
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09.12.2005: Anti-Pelz-Demo in Bielefeld am 10.12.2005
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Überregionale Demonstration gegen den Handel mit "Pelz" und die Nerzfarm Grosser in Bielefeld-Vilsendorf
Start: 11:00 Uhr
Treffpunkt: Rathausplatz Bielefeld
12:00 Uhr: Demozug durch die Bielefelder-Innenstadt; Stopps und Redebeiträge vor diversen "Pelz"geschäften und P&C
Demo vor der Nerzfarm, anschließend per Bus nach Bielefeld-Vilsendorf zur Nerzfarm Grosser, in der jährlich Tausende sog. Pelztiere ermordet werden!
Weitere Infos unter: http://www.pelzdemo-bielefeld.de.vu/
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30.11.2005: Katzen brauchen ein neues Haus - Benefizaktionen für das Neuhäuser Tierheim
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Paderborn Schloß-Neuhaus (rm).
Der jährliche Weihnachtsbasar des Tierheims in Schloß-Neuhaus stand auch dieses Jahr ganz im Zeichen der Tiere.
Von weihnachtlichen Bastelarbeiten über Flohmarktartikel, selbst gemachten Likör, erstreckte sich das Angebot am Wochenende bis zu Plätzchen und Marmelade. Auch einen Bücherbasar und eine Tombola stand auf dem Programm auf dem Gelände des Tierheims. Der Erlös der verkauften Produkte ging komplett an den 500 Mitglieder starken Verein „Tiere in Not“, den Trägerverein des Tierheims.
20 Hunde und 80 Katzen beheimatet das Neuhäuser Tierheim momentan. „Die Resonanz auf den Basar war etwas schlechter als im Vorjahr“, resümierte die Vorsitzende Gabi Votsmeier. „Man merkt, dass die Menschen weniger Geld in der Tasche haben!“
Dennoch war der Basar trotz bitterer Kälte gut besucht. „Am wichtigsten ist uns eine Renovierung der Katzenhäuser!“, so Gabi Votsmeier. Die Katzenhäuser müssten vergrößert werden, da in diesem Jahr die Anzahl der Katzen im Tierheim erheblich zugenommen habe, was unter anderem auf einen Rückgang der Kastrationen zurückzuführen sei.
Neben den Verkaufsständen gab es auch zahlreiche Infostände rund um das Thema Tierhaltung. So war das Tierheim mit einem Stand zu artgerechter Tierhaltung vertreten, ein Stand von Pro-Vieh e.V. klärte über tierquälerische Massentierhaltung auf, die Tierrechtsinitiative Paderborn informierte über vegetarische Ernährung und der Bund für Tier- und Naturschutz in Ostwestfalen befasste sich mit dem Thema Pelzhandel.
Für das leibliche Wohl sorgten indes die Ehrenamtlichen des Trägervereins, die mit Kuchen, Waffeln, heißen Maronen, vegetarischer Suppe und Würstchen aus artgerechter Tierhaltung vom Eggehof in Dörenhagen keine Wünsche offen ließen. Wer am Wochenende keine Zeit hatte, das Tierheim finanziell zu unterstützen, der kann dies nachholen. „Vom Freitag, 2. Dezember, bis zum Sonntag, 4. Dezember, sind wir mit einem Stand auf dem Neuhäuser Weihnachtsmarkt vertreten! Zudem stehen wir am Samstag, 10. Dezember, im Südring-Center“, warb Gabi Votsmeier für einen Besuch weiterer Benefizverkäufe.
Quelle: Neue Westfälische, 30.11.2005
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28.11.2005: Polizei und Ordnungsamt befreien in Duisburg 263 Hunde aus Einfamilienhaus!
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Polizei und Ordnungsamt haben in Duisburg 263 Hunde aus einem Einfamilienhaus befreit. Wie ein Sprecher der Stadtverwaltung Duisburg mitteilte, hatten Mitarbeiter der Behörden am Mittwoch das Haus durchsucht, weil sich Nachbarn über Gestank und lautes Gebell beschwert hatten. Die Tiere waren dort von einer Hundetrainerin, die das Haus bewohnt, gehalten worden.
Offenbar habe die Frau in ihrer Tierliebe «jegliches Maß» verloren, erklärte der Sprecher. Die Frau sei stadtweit bekannt als Hundetrainerin und Vermittlerin von Hunden und habe sich immer wieder für Tiere eingesetzt.
Nach mehrfachen Kontrolle des Ordnungsamtes und Hinweisen eines Nachbarn war das Haus am Mittwoch durchsucht worden. Dabei wurden den ganzen Tag über Hunde aus dem Gebäude geholt. Gegen die Frau wird nun wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz ermittelt, da die Tiere nicht artgerecht gehalten wurden. Zudem werde geprüft, ob sie weiterhin Tiere ausbilden und vermitteln darf.
Nach Angaben einer Tierärztin sind dennoch alle Hunde wohlauf, zwei mussten allerdings in Quarantäne, weil sie offenbar räudig sind. Die Tiere wurden im Duisburger Tierheim sowie zahlreichen anderen Tierheimen der Nachbarstädte untergebracht.
Das Tierheim in Duisburg braucht dringend Hilfe. Es wird Hundefutter, Decken usw. dingend benötigt. Wer eine kleine Spende oder Futter usw. zur Verfügung stellen kann, dem wäre das Tierheim sehr dankbar.
Tierheim Duisburg - Lehmstrasse 12 - 47059 Duisburg
Sparkasse Duisburg - Konto-Nr. 264 001 496 - BLZ 350 500 00
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20.11.2005: Internetbefragung zum Tierschutz durch die Europäische Kommission
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Aufruf zur Beteiligung an einer Internetbefragung zum Tierschutz durch die Europäische Kommission.
Die Europäische Kommission arbeitet derzeit an einem „Aktionsplan Tierschutz“, der neue Initiativen in diesem Bereich vorstellen soll. Dabei will sie die Meinungen der europäischen Bürgerinnen und Bürger zum Tierschutz und zum Schutz der landwirtschaftlichen Nutztiere berücksichtigen. Die Einstellung der Öffentlichkeit wird hierzu mit einer Online-Befragung ermittelt.
Bitte beteiligen Sie sich bis Ende November 2005 an der Umfrage und helfen Sie so, der Kommission den hohen Stellenwert des Tierschutzes bei der europäischen Bevölkerung zu verdeutlichen.
Unter folgendem Link finden Sie den Fragebogen zum Tierschutz: TIERSCHUTZ-FRAGEBOGEN der EU
(Die Beantwortung der Fragen erfolgt durch einfaches Ankreuzen und dauert etwa zehn Minuten.)
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19.11.2005: www.datenbank-tierversuche.de - Newsletter vom 19.11.2005
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Die Seite mit der Maus - Heute: Wie bekommt man einen Doktortitel?
Das ist Frau R. aus H. Sie ist Tieraerztin. Tieraerzte sind die, die eigentlich Tiere heilen sollen. Aber nicht alle sehen das so. Frau R. moechte gern einen Doktortitel haben. Eigentlich braucht sie den nicht, aber es sieht halt huebsch aus vor dem Namen. Um "Dr." vor seinen Namen schreiben zu duerfen, kann man zum Beispiel ein paar Tierversuche machen. Frau R. stopft Kaninchen und Meerschweinchen Schlaeuche in den Magen. Sie will ausprobieren, wie man Kaninchen und Meerschweinchen mit Fluessignahrung ernaehren kann. Die Kaninchen und Meerschweinchen finden das gar nicht gut und einige sterben vor Schreck. Macht nichts, Frau R. nimmt ein paar neue Kaninchen und Meerschweinchen und stopft weiter. Manche Kaninchen und Meerschweinchen sterben nicht gleich, sondern spaeter. Andere fressen vor lauter Stress nichts mehr und kriegen Haarausfall und Durchfall. Macht nichts, denkt sich wohl Frau R., Hauptsache ist der Titel.
Das ist Frau M. aus F. Sie ist auch Tieraerztin und will auch einen Doktortitel haben. Sie zapft Schweinen Blut ab und zwar so viel, dass die ganz schlapp werden. Ein paar Schweinen, denen sie Blut abgezapft hat, tut sie Bakterien in die Blutbahn. Bakterien gehoeren nicht in die Blutbahn. Wenn welche drin sind, nennt man das Blutvergiftung. Davon kriegen die Schweine hohes Fieber. Sie zittern und werden totkrank. Frau M. findet heraus, dass es den Schweinen schlechter geht, wenn sie Blut abzapft und Bakterien ins Blut tut, als wenn sie nur Blut abzapft. Mal ehrlich, waerst Du da nicht auch drauf gekommen, ohne Bakterien in Schweine zu tun?
Das ist Frau S. aus A. Sie ist auch Tieraerztin und will auch einen Doktortitel. Frau S. macht Forschung fuer die Humanmedizin - also fuer Menschen. Sie forscht aber nicht an Menschen, sondern an Hunden. Sie bohrt acht Hunden jeweils 18 Loecher in die Ober- und Unterkiefer. Hundeknochen ist unheimlich hart. So hart, dass Knochenstuecke beim Bohren herausbrechen und manchmal sogar der Bohrer abbricht. In die Loecher werden Testmaterialien gefuellt. Die Hunde kriegen ganz schreckliche Entzuendungen am Zahnfleisch und am Knochen um die Zaehne. Die Schleimhaut stirbt ab und abgefaulte Knochenstuecke fallen heraus. Schliesslich bringt Frau S. die Hunde um. Ein bisschen schlechtes Gewissen hat sie ja schon, die Frau S. Sie widmet ihre Arbeit den umgebrachten Hunden. Ob die sich wohl darueber freuen? Frau S. stellt fest, dass Hundeknochen ganz anders ist als Menschenknochen und dass Hunde deswegen doch nicht so geeignet sind, wenn man was ueber Menschen herausfinden will. Mal ehrlich, haettest Du das nicht auch gewusst, auch ohne Loecher in Hunde zu bohren?
Das ist Frau G. aus B. Sie ist auch Tieraerztin, hat aber schon einen Doktortitel. Und sie hat keine Tiere dafuer gequaelt. Das geht naemlich auch. Frau G. findet, dass moeglichst viele Leute wissen sollen, was manche Tieraerzte fuer ihren Doktortitel machen. Deshalb sucht sie nach solchen Doktorarbeiten und packt sie ins Internet - in die Datenbank ueber Tierversuche. Gerade hat sie wieder 50 neue Beschreibungen von Tierversuchen, darunter 17 Doktorarbeiten, in die Datenbank gepackt. Wenn Du also wissen willst, wie und wo Tiere fuer sinnlose Versuche gequaelt werden, klick auf www.datenbank-tierversuche.de. Wenn Du wissen willst, was man gegen Tierversuche tun kann, klick auf www.aerzte-gegen-tierversuche.de und www.tierrechte.de.
Dr. med. vet. Corina Gericke
Wir bedanken uns fuer Ihr Interesse und moechten Sie einladen, sich auch selbst zum Thema Tierversuche oder speziellen Fragen zu aeussern. In den Diskussionsforen unserer Website koennen Sie beliebige Aspekte ansprechen und auch jeden der Artikel in unserem Magazin kommentieren und diskutieren.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch und verbleiben
mit besten Gruessen
Ihr Team von datenbank-tierversuche.de
Quelle: Newsletter der Datenbank Tierversuche - www.datenbank-tierversuche.de - newsletter@datenbank-tierversuche.de
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19.11.2005: Gütersloher Tierärztin kämpft gegen Tierversuche
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„Es ist so leicht, das nicht zu wissen“
Astrid Reinkes Worte sind nachdrücklich. Die Tierärztin aus Gütersloh setzt ihre Kraft für Lebewesen ein, die nicht sprechen können. Sie macht als Sprecherin des Vereins „Ärzte gegen Tierversuche“ gegen Forschung mobil, die im Namen der Gesundheit der Menschen jährlich über zwei Millionen Tierversuche in Deutschland durchführt.
„Tierversuche werden meist als selbstverständlich, harmlos und segensreich dargestellt“, sagt die Mittvierzigerin vehement und braucht nicht hinzuzufügen, dass das ihrer Meinung nach Unrecht ist. Dabei will sie sich jedoch nicht als Kämpferin verstanden wissen: „Militante Aktionen gibt es bei uns nicht.“
Viel Zeit investiert Reinke seit zwei Jahren in die Vereinsarbeit. An Schulen in OWL und weit darüber hinaus bietet sie Tierschutzunterricht an. Wohlwissend, dass sie selbst im „zarten Alter von 16“ zur Tierversuchsgegnerin wurde. Ein Magazinartikel habe sie damals „umgehauen und dann nicht mehr losgelassen“. Erwachsene will sie mit Infoständen wie an diesem Samstag in Bielefeld mit den Hintergründen von Tierversuchen vertraut machen. „Es ist so leicht, das alles nicht zu wissen“, beschreibt Reinke die Sprachlosigkeit und das Desinteresse vieler Erwachsener. Das größte Gewicht legt Reinke in eine Minimalforderung, „der sich auch Befürworter von Tierversuchen nicht entziehen können“. Eine Datenbank solle Tierversuche dokumentieren, ihre Erfolge kontrollieren und die Kosten für den Steuerzahler auflisten.
Quelle: Konrad Rüdiger, Neue Westfälische Zeitung, 19.11.2005
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17.11.2005: Gesund leben ohne Fleisch?
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Hier finden Sie Informationen zur vegetarischen Ernährung sowie Literaturempfehlungen. Ausserdem können Sie kostenlos gedrucktes Informationsmaterial anfordern:
Hier der Direktlink: www.vegetarisch-info.de
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15.11.2005: SIE SUCHEN EIN GUTES TIERBUCH?
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Lernen Sie Beate Rost (Jahrgang 1965, seit 1992 in Berlin lebend) und ihr neues Buch "Morgenwind" kennen!
Laden Sie sich hier einige Leseproben zum "hereinschnuppern" herunter: Download von Leseproben - Morgenwind
Laden Sie sich hier einen Leser-Kommentar herunter: Download von Kommentar - Morgenwind
Auf die ihr eigene, einfühlsame Weise setzt sich Beate Rost auch in ihrem zweiten Buch „Morgenwind“ wieder für die Schwachen, die Hilfsbedürftigen und die Schutzlosen ein, indem sie fast verhalten, aber dafür umso eindringlicher aufmerksam macht auf ihr Elend und ihre Not.
In fünf Kurzgeschichten erzählt sie unter anderem aus dem Leben der Beaglehündin Juli, die in einer Versuchstierzucht geboren wurde, deren Bestimmung aber eine ganz andere war, als im Dienste des Menschen zu sterben.
In der Geschichte des Jagdhundes Timmy und der seines Retters, des alten Försters Erich von Bergen, klagt die Autorin an, legt den Finger in die Wunde und zeigt, wie wir Menschen nicht nur mit den Tieren, sondern auch miteinander umgehen: Herzlos, gedankenlos, grausam.
Und gemeinsam mit Iras, einem alten, weisen Schäferhund, der die Taten der Menschen in das große Buch der Abrechnung einträgt, bittet sie den Leser, sie in eine Welt zu begleiten, über die es nachzudenken gilt, solange die Zeit dafür noch bleibt.
Folgen Sie Juli, Timmy, Fussel und all den anderen ein Stück ihres Weges. Nehmen Sie Anteil an ihrem Aufbruch in ein neues Leben.
Und lassen Sie sich trösten von der Erkenntnis, dass Tierschutz allen Widerständen zum Trotz immer ein Weg der Hoffnung sein wird.
Helfen Sie bitte mit dem Kauf des Buches dem Verein "Tiere in Not e.V." und seinem Tierheim in Paderborn.
Das Buch ist voraussichtlich ab 10. Dezember erhältlich.
Buchformat 14x20cm, 172 Seiten, 10,80 Euro plus 1,10 Euro Versand.
Vorbestellungen erbeten unter: beate.rost@t-online.de
Das Buch wird Ihnen sofort nach Erscheinen zugesandt.
Laden Sie sich hier einige Leseproben zum "hereinschnuppern" herunter: Download von Leseproben - Morgenwind
Laden Sie sich hier einen Leser-Kommentar herunter: Download von Kommentar - Morgenwind
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14.11.2005: Staupe in den Kreisen Gütersloh und Lippe!
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In Ostwestfalen-Lippe breitet sich das für Hunde gefährliche Staupe-Virus aus. Das berichtet die WDR - Nachrichtenredaktion in Bielefeld. Bei Schloss Holte-Stukenbrock verendeten demnach 15 infizierte Marder und Dachse. Im Kalletal - Kreis Lippe - starben zwei Füchse an Staupe. Tierärzte appellieren an Hundehalter, ihre Tiere gegen Staupe impfen zu lassen. Immer häufiger verzichten Hundebesitzer aus Kostengründen und aus Angst vor Nebenwirkungen auf die jährliche Staupe-Spritze.
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05.11.2005: Kein rot-schwarzer Hühnerkäfig!
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Pressemitteilung: Menschen für Tierrechte - Bundesverband der Tierversuchsgegner e.V.
Menschen für Tierrechte: Kein rot-schwarzer Hühnerkäfig!
Tierrechtler wollen Käfigverbot mit allen Mitteln verteidigen
Aktuellen Pressemeldungen zufolge wagen es die Unionsparteien tatsächlich, das 2001 beschlossene Verbot jedweder Form der Käfighaltung von Legehennen in Deutschland ab dem 1. Januar 2007 zu kippen. Sollte der Koalitionsvertrag, der zurzeit zwischen den Unionsparteien und den Sozialdemokraten verhandelt wird, das generelle Käfigverbot für Legehennen aus dem Tabubereich rücken und gemeinsam mit der SPD vereinbaren, die in der EU zugelassenen Käfigformen auch in Deutschland einzuführen, wird der Bundesverband Menschen für Tierrechte mit harten Bandagen für die Rechte der Tiere kämpfen, so wie dies auch vor 1998 - vor der rot-grünen Bundesregierung - erforderlich war.
"Der Hühnerkäfig bleibt tabu, hier gibt es für uns keinen Millimeter Verhandlungsspielraum, darin ist sich die gesamte Tierschutzszene einig", so Dr. Kurt Simons, stellvertretender Vorsitzender des Verbandes, "Das strikte Käfigverbot wird nicht nur Millionen Hennen tagtägliche Qual ersparen, sondern symbolisiert gleichsam den Wandel in der industriellen Tierhaltung. Diese Galionsfigur, für die wir 15 Jahre hart gekämpft haben, werden wir mit allen Mitteln verteidigen!"
Die Menschen für Tierrechte mahnen die SPD, an ihren Wahlzusagen festzuhalten und das Verbot der generellen Käfighaltung nicht zur Disposition zu stellen. In Zeiten der gesellschaftlichen und politischen Erneuerung gelte es vor allem für die Parteien, Profil zu zeigen und die Bevölkerung in eine Aufbruchstimmung zu führen. Roll-Back-Bewegungen wie die Einführung des Leid bringenden Hühnerkäfigs zeugten dagegen von Ratlosigkeit und dem politischen Ausverkauf.
Ziviler Ungehorsam, Proteste, Demonstrationen, Tierbefreiungen waren Mittel der achtziger Jahre, welche die Bevölkerung und die Politiker auf die Leiden der Tiere aufmerksam machten, so die Tierrechtler. Vermutlich seien diese jetzt wieder gefragt, wenn sich die Tierschutzpolitik unter einer großen Koalition rückwärts entwickeln sollte. Daher ruft der Bundesverband jetzt alle Bürger auf, den Tierschutz nicht wortlos Preis zu geben und mindestens in schriftlicher Form an die Spitzen der Koalitionsverhandlungen, Frau Dr. Angela Merkel und Herrn Franz Müntefering, heranzutreten. Der letzten repräsentativen Bevölkerungsumfrage vor Beschluss des Käfigverbots zufolge, lehnten knapp 90 % der Bürger die Käfighaltung von "Lege"-Hennen ab. Jetzt gelte es, diesem Bevölkerungswillen umgehend wieder Ausdruck zu verleihen.
Kontakt: Dr. med. vet. Christiane Baumgartl-Simons, Tel.: 0172 - 2348106
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12.10.2005: SIE SUCHEN EIN GUTES TIERBUCH?
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Lernen Sie Beate Rost (Jahrgang 1965, seit 1992 in Berlin lebend) und ihr Buch "Endstation Hoffnung" kennen!
Laden Sie sich hier einige Leseproben zum "hereinschnuppern" herunter: Download von Leseproben - Endstation Hoffnung
Schon als junge Frau von nicht einmal 20 Jahren verfiel Beate Rost dem Tierschutz: Ein Praktikum in einem kleinen Tierheim in ihrer Heimat Nordrhein-Westfalen stellte die Weichen für ihren weiteren Lebensweg! Als sie einige Jahre später das Angebot bekam, die Tierheimleitung zu übernehmen, stand endgültig fest: Ihre Kraft und ihre Energie gehören dem Tierschutz. Das ist bis heute so geblieben, und täglich wirkt sie an großen wie kleinen Tierschutzprojekten mit, engagiert sich, wo sie kann und wo immer sie gebraucht wird.
In ihrem neuen Buch "Endstation Hoffnung" beschreibt Beate Rost in unterhaltsamen Kurzgeschichten, wie viele unterschiedliche Facetten sich hinter dem Wort "Tierschutz" verbergen können und wie vielfältig die Möglichkeiten für jeden Einzelnen sind, zu helfen.
"Tierschutz muss nicht zwangsläufig bedeuten, sich einer Organisation, einem Verband oder Verein anzuschließen. Tierschutz beginnt im Kleinen, indem ich mich mit sehenden Augen, helfenden Händen und offenem Herzen für die Hilfesuchenden und Verlassenen einsetze, wann und wo immer sie mir begegnen."
Die Autorin lädt den Leser ein, am Alltag einer Tierheimleiterin teilzuhaben, die sich für das Leben eines abgeschobenen, dreizehnjährigen Pudels einsetzt, die einen kleinen Mischling aus den Händen zweier Alkoholiker zu befreien versucht und die einen Schäfer davon abhalten will, einen jungen Hund zu erschießen.
Sie erzählt unter anderem die Geschichte von Melodie, einer kleinen blinden Kettenhündin, die auf einem abgelegenen Grundstück versteckt ihr Dasein fristet und nur durch die unnachgiebige Aufmerksamkeit eines schwarzen Mischlingsrüden gefunden wird.
Sie erzählt von Hasso, einem stolzen Wachhund, der treu seinem gleichgültigen Herrn dient, bis er alt und unbrauchbar wird, und von Lenni, der einsam in einem polnischen Tierheim wartet und sich so sehr nach Liebe und streichelnden Händen sehnt.
Sie lässt eine kleine Hündin, die bei Minusgraden ausgesetzt wurde und wochenlang einsam und hilflos durch die Straßen Berlins lief, selbst erzählen, von ihren Empfindungen, ihren Ängsten, ihren Erlebnissen.
Und sie stellt dem Leser einen Berliner Tierarzt vor, dessen Leben von zwei sechs Wochen alten Welpen, die auf einer Bauschuttdeponie entsorgt wurden, in bedeutender Weise beeinflusst wurde.
Lassen Sie sich entführen in die Welt von Melodie, Rubio, Sandy und all den anderen, lassen Sie sich berühren von ihren Schicksalen, ihrem Leid und ihrer Hilfsbedürftigkeit, genauso wie von ihrer Rettung aus Elend und Not, die eben manchmal (denn auch das heißt Tierschutz in seiner schönsten Form!) auch den Beginn eines neuen, unbeschwerten Lebens in Liebe, Sicherheit und Geborgenheit bedeutet.
Und helfen Sie zu helfen – durch den Kauf des neu erschienenen Buches "Endstation Hoffnung" von Beate Rost, dessen Reinerlös zu 100% dem kleinen Tierheim in Paderborn zugute kommt, das für die Autorin vor vielen Jahren richtungweisend war und das vor kurzer Zeit unverschuldet in eine finanzielle Notlage geraten ist. Helfen Sie bitte mit dem Kauf des Buches dem Verein "Tiere in Not e.V." und seinem Tierheim in Paderborn.
Buchformat 14x20cm, 203 Seiten, 9,50 Euro plus Versand.
Zu bestellen unter: beate.rost@t-online.de
Laden Sie sich hier einige Leseproben zum "hereinschnuppern" herunter: Download von Leseproben - Endstation Hoffnung
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04.10.2005: Welttierschutztag am 04.10.2004
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Pressemitteilung: Menschen für Tierrechte - Bundesverband der Tierversuchsgegner e.V., Datum: 29.09.2005
Zum Welttierschutztag am 04.10.2004: Abstimmung über EU-Chemikalien-Tierversuche am Welttierschutztag!
Menschen für Tierrechte fordern "Neue Forschung braucht das Land!"
Anlässlich der Abstimmung im Umweltausschuss des EU-Parlaments am Welttierschutztag über einen wichtigen Teil des Aufsehen erregenden EU-Chemikalienprogramms REACH appelliert der Bundesverband Menschen für Tierrechte an die sich neu formierende Bundespolitik, die Chance zu ergreifen, einen Richtungswechsel auch in der Forschungspolitik einzuleiten, um international eine einträgliche Vorreiterrolle zu besetzten.
Das EU-Chemikalienprogramm REACH verursachte einen gewaltigen Aufschrei in der Bevölkerung ganz Europas. Denn: Millionen Tieren droht ein qualvoller Vergiftungstod durch Testung von Altchemikalien, die seit mehr als 20 Jahren auf dem Markt sind. Mit der Abstimmung am 4. Oktober gehen nun die intensiven Beratungen auf EU-Ebene über das EU-weit gültige Gesetzesvorhaben in eine entscheidende Phase.
Der bisherige politische Verhandlungsverlauf zeigt klar, dass der ursprüngliche Kommissionsentwurf zu REACH entscheidend zu Gunsten der tierversuchsfreien Verfahren nachgebessert werden muss. Die erzielten Fortschritte zum Einsatz von In-vitro-Verfahren würden sich auch auf das neue EU-Chemikalienrecht und letztlich weltweit auswirken.
"Deutschland darf jetzt seine Chance nicht verschlafen. Genau jetzt ist der richtige Zeitpunkt, die Zukunft durch einen neuen Forschungsschwerpunkt 'tierversuchsfreie Methoden' zu gestalten und international eine Spitzenposition anzustreben. Denn vor der Kulisse der Chemikalientestung wurde EU-weit öffentlich die Frage nach der Leistungsfähigkeit des Tierversuchs gestellt. Ansehen, Arbeitsplätze und die Forschung Deutschlands könnten durch das Umschwenken auf die In-vitro-Forschung nachhaltig einen Aufschwung erfahren", betont Dr. Corina Gericke, Fachreferentin des Bundesverbandes Menschen für Tierrechte.
'Neue Forschung braucht das Land!' lautet daher die Forderung der Menschen für Tierrechte. Darüber hinaus ermahnt der Bundesverband alle Bundes- und Landespolitiker, den Schutz der Tiere sowie die dahinterstehende gesellschaftliche Entwicklung gerade in Zeiten der Erneuerung nicht zu ignorieren und auf Minimalstandards der EU herunterzusetzen. Fortschritt, Innovation sowie Spitzenleistungen deutscher Entwicklungen seien untrennbar mit sozialer Gerechtigkeit, ökologischer Modernisierung und last but not least mit einer konsequenten Umsetzung des Staatsziels Tierschutz verbunden.
Kontakt: Dr. med. vet. Christiane Baumgartl-Simons, Tel. mobil: 0172 - 2348106
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20.09.2005: KATZEN-KONTROLLEURE GESUCHT!
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Katzen-Kontrolleure im Kreis Paderborn, Schloß Holte-Stukenbrock, Höxter und Umgebung gesucht!
Nähere Infos hierzu unter: Gabi Votsmeier, Tel. 05258-3605 oder eMail: votsmeier@t-online.de
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18.09.2005: Parteien zum Tierschutz - VIER PFOTEN informiert zur Bundestagswahl!
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Anlässlich der bevorstehenden Bundestagswahl hat VIER PFOTEN den Vorsitzenden der großen Parteien einen Fragebogen zu dringenden Tierschutzthemen übersandt. Auf Basis der Antworten informiert VIER PFOTEN Sie übersichtlich darüber, wie die Parteien zu Themen von A wie Alternativmethoden für Tierversuche bis Z wie Zirkustiere stehen. Ausführliche Informationen der einzelnen Parteien finden sich in den jeweiligen Antworten, die unter anderem auch zum Download bereitstellt werden.
Hier der Direktlink: VIER PFOTEN informiert zur Bundestagswahl!
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12.07.2005: Hyperthermie - Tierquälerei im überhitzten Fahrzeug!
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Oft werden Hunde gedankenlos im geschlossenen Fahrzeug zurückgelassen. Den wenigsten Tierfreunden ist bewusst, welche lebensbedrohliche Situation für den Vierbeiner entstehen kann und welche medizinischen Abläufe unter Umständen zum sofortigen Tode eines Hundes führen können, wenn er im überhitzten Innenraum eines Fahrzeugs gefangen ist...
Hier geht es zum vollständigen Artikel: http://www.tierheim-paderborn.info/tipps.php?ID=1774
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29.06.2005: Veranstaltungsrückblick und Bildergalerie vom Sommerfest gesucht?
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Hier werden Sie fündig: Veranstaltungsrückblick und Bildergalerie vom Sommerfest
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24.05.2005: Kosmetik-Tierversuche: Großer Sieg für den Tierschutz
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Klage Frankreichs scheitert vor Europäischem Gerichtshof
Der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg wies heute eine Klage Frankreichs ab, die das bereits beschlossene EU-weite Verbot für Tierversuche in der Kosmetik rückgängig gemacht hätte. Der Bundesverband Menschen für Tierrechte wertet das Urteil als bedeutsamen Sieg für den Tierschutz und für die Demokratie.
Anfang 2003 hatte die EU mit der Richtlinie 2003/15/EG den Ausstieg aus dem Kosmetik-Tierversuch beschlossen. Nach dieser Richtlinie dürfen ab 2009 für die Entwicklung von Kosmetika EU-weit keine Tierversuche durchgeführt werden. Ab 2013 ist auch jeglicher Verkauf von am Tier getesteten Schönheitsprodukten verboten. Frankreich, Heimat der weltgrößten Kosmetikhersteller, wollte das Übereinkommen, für das Tierrechtsverbände 13 Jahre lang gekämpft hatten, nicht akzeptieren. Die EU-Richtlinie sei nicht mit den Bestimmungen der Welthandelsorganisation (WTO) vereinbar und verstoße gegen den Grundsatz der Rechtssicherheit. Mit einer Klage vor dem Europäischen Gerichtshof wollte das Land das bereits beschlossene Verbot aufheben.
Die Richter in Luxemburg entschieden heute zugunsten des Tierschutzes und bestätigten die Richtlinie 2003/15/EG, nach der das Ziel verfolgt werden muss, Tierversuche für kosmetische Zwecke abzuschaffen.
Bereits im Dezember 2004 war eine Klage von EFfCI*, einem Zusammenschluss von 70 Kosmetikherstellern, vom EuGH zurückgewiesen worden. Die Firmen konnten nicht plausibel nachweisen, dass sie durch die Bestimmung der Kosmetikrichtlinien »direkt und individuell« betroffen seien, wie es für eine Klage Voraussetzung sein muss.
Der Bundesverband Menschen für Tierrechte zeigte sich hocherfreut über den Ausgang des Verfahrens. »Dank der Richter in Luxemburg ist der Tag, an dem kein Tier in Europa mehr für Schönheitsprodukte leiden und sterben muss, ein ganzes Stück näher gerückt«, so Marion Selig, stellvertretende Vorsitzende des Verbandes.
Jedes Jahr werden allein in der EU bis zu 40.000 Tiere in qualvollen Kosmetik-Tests getötet.
* European Federation for Cosmetic Ingredients
Kontakt: Marion Selig, Tel.: 06407 - 906348
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09.05.2005: Katzenplage an der Uni
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Tierheim schlägt Alarm: Streunende Katzen am Wohnheim / Futterstelle gesucht
VON ELLEN KRAUSE
Paderborn. Zahlreiche herrenlose Katzen auf dem Gelände der Uni und rund um das Studentenwohnheim am Vogeliusweg beschäftigen derzeit das Paderborner Tierheim und das Studentenwerk. Vor etwa drei Monaten wurde das Tierheim darauf aufmerksam gemacht, dass sich in der Nähe des Wohnheims zwischen 20 bis 30 Streuner herumtreiben.
Die Zahmen unter ihnen sind inzwischen größtenteils eingefangen und untergebracht worden. "Ein Problem stellen jedoch die Katzen da, die so "verwildert" sind, dass nicht in einem Privathaushalt leben können", erklärt Hans-Jürgen Schuster vom Tierheim Paderborn. "Anfangs haben wir sie eingefangen, kastriert und dort wieder ausgesetzt, um sie nicht aus ihrer gewohnten Umgebung zu reißen", so der Schriftführer des Vereins "Tiere in Not". Denn auch wilde Katzen kann man nicht einfach unversorgt an anderer Stelle aussetzen.
Doch am Wohnheim können die Tiere nicht mehr bleiben. Dort gab es bereits Beschwerden, da sie ihr Geschäft häufig im Sandkasten des nahe gelegenen Kindergartens verrichten. Ein weiteres Problem: Vermutlich wohl meinende Tierfreunde schließen immer wieder die aufgestellten Fallen oder befreien die darin gefangenen Vierpfoter. "Dabei haben wir mit Aushängen und Flyern und sogar Schildern an den Fallen erklärt, worum es bei der Aktion geht und dass den Tieren nichts passiert", ärgert sich die ehrenamtliche Helferin Regina Schmude. Jeden Morgen und jeden Abend fährt die engagierte Katzenfreundin an die Uni und kontrolliert die Fallen.
"Viele meinen, wilde Katzen kämen schon alleine zurecht, aber das stimmt nicht", so Schmude. Nicht wenige seien stark abgemagert, krank oder blind. Anscheinend würden sie oft nur während der Vorlesungszeit versorgt und in den Semesterferien sich selbst überlassen. Es sei wichtig, dass auch wilde Katzen zumindest gefüttert und medizinisch versorgt würden. Fünf Tiere wurden bereits tot aufgefunden. Wobei unklar ist, ob sie verhungert sind, oder ob sie möglicherweise getötet wurden. Ebenfalls ungeklärt ist, wie die Vierbeiner sich überhaupt so ausbreiten konnten.
Gesucht werden nun Menschen, die ein Gelände haben, das den verwilderten Katzen Auslauf zu bietet, die ihnen Futter hinstellen und sie bei Bedarf zum Tierarzt bringen. Nach Möglichkeit sollte ein verschließbarer Stall oder ähnliches vorhanden sein, wo sie Schutz finden und in der Eingewöhnungsphase untergebracht werden können. Denn alle Pflegestellen des Tierheims sind bereits voll besetzt. Noch dazu beginnt gerade jetzt die Zeit, in der sich die Katzen besonders stark vermehren und das Tierheim schon im Normalfall "überquillt". Wer helfen kann, erreicht das Tierheim unter Tel.: (05254) 12355 oder via e-mail: info@tierheim-paderborn.de.
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29.04.2005: Importstopp für Hunde- und Katzenfelle aus Asien geplant
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Bundesverbraucherministerin Renate Künast möchte den Import von Hunde- und Katzenfellen aus Asien verbieten lassen.
Größte Hürde in diesem Zusammenhang ist die EU-Kommission, da ein Verbot wahrscheinlich nur auf europäischer Ebene umgesetzt werden kann. Trotzdem wird vom Ministerium geprüft, ob ein deutscher Alleingang vielleicht möglich wäre. „Wir prüfen ein nationales Verbot“, äußerte sich Ministerin Künast.
Nach Aussagen von Künast werden die Tierfelle in Asien unter unbeschreiblichen Umständen gewonnen „Dort werden den Tieren bei lebendigem Leib die Felle abgezogen, um sie nicht zu beschädigen“, berichtete die Ministerin bei der Verabschiedung des Tierschutzbereichtes 2005 in Berlin.
Auf Skepsis traf der Vorstoß des Ministeriums bei der Opposition: „Ein nationales Verbot ist rechtlich überhaupt nicht möglich. Sollte das Problem so groß sein, wie Frau Künast es andeutet, ist dies nur EU-weit zu lösen“, kritisiert Peter Bleser, der Beauftragte für Tierschutz der CDU/CSU-Bundestagsfraktion.
In der Vergangenheit sind immer wieder Hunde- und Katzenfelle aus asiatischen Staaten auf dem deutschen Markt aufgetaucht. Irreführende Bezeichnungen wie „Wildtiere“ oder „Billig-Kunstfell“ täuschen über deren eigentliche Herkunft hinweg. Zur Zeit liegen dem Ministerium allerdings noch keine verlässlichen Zahlen zum Handelsumfang der Importfelle vor. Die Vereinigten Staaten hätten aber bereits ein Importstopp für Hunde- und Katzenfelle aus Asien erlassen.
Quelle: TASSO e.V., Frankfurter Str. 20 ● 65795 Hattersheim ● Germany
Hotline: +49 (700) TIERNOTRUF ● Telefon: +49 (6190) 937300, Telefax: +49 (6190) 937400
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22.04.2005: Red Bull unterstuetzt Tierversuche
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Pressemitteilung
Aerzte gegen Tierversuche fordern Abkehr vom Tierversuch
Red Bull unterstuetzt Tierversuche - Aerzte gegen Tierversuche fordern Abkehr vom Tierversuch
Aus Anlass des internationalen Tages des Versuchstiers machen die Aerzte gegen Tierversuche auf einen besonderen Missstand aufmerksam. Die Organisation fand heraus: Getraenkehersteller Red Bull finanzierte Tierversuche, bei denen Ratten ertraenkt wurden. Eigenen Angaben zufolge unterstuetzt die Firma regelmaessig Tierversuchsprojekte und ist sogar stolz darauf.
Recherchen der Organisation Aerzte gegen Tierversuche zufolge foerdert Red Bull qualvolle Tierversuche. An der Universitaetsklinik in Wien wurden Rattenbabys ertraenkt. Andere Rattenjunge wurden 20 Minuten lang unter Wasser gedrueckt, um die Spaetfolgen eines Sauerstoffmangels zu studieren. "Solche Versuche sind grausam und unnoetig", meint Dr. med. vet. Corina Gericke, Sprecherin der Aerzte gegen Tierversuche, " Die Ursachen des Atemstillstands beim neugeborenen Menschen, der hier simuliert werden soll, sind vielfaeltig und vor allem ganz anders als im Tierversuch. Auch sind die Folgen laengst bekannt."
Eigenen Angaben zufolge sponsert Red Bull darueber hinaus regelmaessig Tierversuchsprojekte im Rahmen der Alzheimer- und Parkinson-Forschung. "Gerade diese Bereiche sind ein Paradebeispiel fuer die Erfolglosigkeit der tierexperimentell ausgerichteten Forschung", erklaert Gericke weiter. So musste eine Studie mit einer Alzheimer-Impfung gestoppt werden, nachdem zahlreiche Patienten an einer gefaehrlichen Hirnhautentzuendung erkrankt waren.* Diese schwerwiegenden Nebenwirkungen waren in den vorangegangenen Tierversuchen nicht erkannt worden. Andere im Tierversuch erfolgreiche Pharmaprodukte gegen Alzheimer, so genannte Acetylcholinesterase-Hemmer, erwiesen sich beim Menschen als weitgehend wirkungslos, dafuer aber nebenwirkungstraechtig.**
"Selbstverstaendlich ist medizinischer Fortschritt wichtig, doch Tierversuche sind der falsche Weg", resuemiert Tieraerztin Gericke. "Erschreckend dass selbst ein Getraenkehersteller Geld in qualvolle und erfolglose Tierversuche investiert, statt eine sinnvolle, tierversuchsfreie Forschung zu unterstuetzen". Die Aerztevereinigung ruft zu Protesten gegen Red Bull auf und fordert von der Firma die Einstellung der Finanzierung von Tierversuchen.
Der internationale Tag des Versuchstiers wird seit 1979 begangen, um auf das Leid der Versuchstiere aufmerksam zu machen und geht auf den Geburtstag von Lord Dowding zurueck, einem tierschutz-engagierten Mitglied des britischen Oberhauses.
Quellen:
Neurochemical Research 2004: 29(9), 1767-1777 und Gerontology 2004: 50, 200-205
* Die Zeit 07/2002 und Aerzte-Zeitung 13.01.2005
** Der Spiegel 33/2004 und Die Welt 10.08.2004
Aerzte gegen Tierversuche ist eine Vereinigung von mehreren Hundert Medizinern und Wissenschaftlern, die den Tierversuch aus ethischen und medizinischen Gruenden ablehnen.
Aerzte gegen Tierversuche e.V., Landsbergerstr. 103, 80339 Muenchen,
Tel: 089-3599349, Fax 089-35652127, info@aerzte-gegen-tierversuche.de, www.aerzte-gegen-tierversuche.de
Wenn Sie mit Red Bull in Kontakt treten moechten:
Red Bull GmbH
Am Brunnen 1
A-5330 Fuschl am See
Fax: +43-662-6582-7010
Hier koennen Sie ein Kontaktformular ausfuellen: http://www.redbull.at/extras/contact.jsp
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21.04.2005: Internationaler Tag des Versuchstiers am 24. April
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Pressemitteilung
Menschen für Tierrechte - Bundesverband der Tierversuchsgegner e.V.
Internationaler Tag des Versuchstiers am 24. April: Bundesweiter Aktionstag gegen Affenversuche
Zum diesjährigen Internationalen Tag des Versuchstiers hat der Bundesverband Menschen für Tierrechte seine Mitgliedsvereine zu einem bundesweiten Aktionstag aufgerufen. Im Mittelpunkt steht die aktuelle Kampagne "It´s my life - Für ein Verbot von Affenversuchen". In etlichen Städten finden Filmvorführungen, Kundgebungen, Stände oder andere öffentlichkeitswirksame Aktionen statt.
Zunehmend setzt sich in Öffentlichkeit, Politik und Wissenschaft das Bewusstsein durch, dass Versuche an Affen wegen der besonderen Fähigkeiten und Eigenschaften dieser Tiere als unethisch abzulehnen sind. So sind zumindest Experimente an Schimpansen und anderen Menschenaffen in Schweden, den Niederlanden und Neuseeland gesetzlich verboten. In Deutschland wird auf Versuche an Menschenaffen seit 1991 stillschweigend verzichtet, ein rechtliches Verbot gibt es aber auch für diese Affenarten nicht. Die Kampagne zielt nun auf ein Verbot für alle Affenarten.
Affen stehen uns Menschen besonders nahe, sie haben ähnliche emotionale Empfindungen und leben in komplexen Familienstrukturen. Sie in Tierversuchen zu missbrauchen ist nach Aussagen des Bundesverbandes zudem wissenschaftlich nicht zu rechtfertigen, wie zig Versuchsergebnisse belegten. So rief z. B. der an Rhesusaffen ohne Nebenwirkungen erprobte Entzündungshemmer Fenclofenac bei menschlichen Patienten Gelbsucht hervor. Da noch in dieser Legislaturperiode von der Regierungskoalition eine Novelle des Tierschutzgesetzes beabsichtigt ist - in der auch das Verbot von Affenversuchen festgeschrieben werden könnte - wollen die Tierrechtler jetzt eine breite Unterstützung ihres Anliegens seitens der Bevölkerung erreichen.
So werden nun zum Internationalen Tag des Versuchstiers verstärkt Informationen verbreitet sowie Unterschriften und Postkarten gesammelt. In einigen Städten zeigen die Aktivisten Videoaufnahmen von Affen im Labor oder lassen sich in einem so genannten Affenstuhl festschrauben, um den Passanten die Qual der bewegungsaktiven Tiere vor Augen zu führen. In diesen Stühlen werden die Tiere für die eigentlichen Versuche oft über Stunden nahezu unbeweglich gefesselt.
Im Jahr 2003 wurden nach Angaben des Bundesministeriums für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft rund 2,1 Millionen Tiere in Deutschland in Experimenten getötet, davon 1.923 Affen.
Kontakt: Dr. med. vet. Corina Gericke, eMail: info@tierrechte.de
Kampagne im Internet, mit online-Postkarten-Aktion: www.affenversuche-stoppen.de
Vereine und Städte, in denen Aktionen stattfinden:
- ATTiS, Augsburg
- Interessengemeinschaft Mensch und Tier, Rosenheim
- Leben mit Tieren, Delitzsch
- Menschen für Tierrechte - Tierversuchsgegner Aachen, Aachen
- Menschen für Tierrechte - Tierversuchsgegner Baden-Württemberg, Stuttgart
- Menschen für Tierrechte - Tierversuchsgegner Baden-Württemberg, Horb
- Menschen für Tierrechte - Tierversuchsgegner Baden-Württemberg, Schwäbisch Hall
- Menschen für Tierrechte - Tierversuchsgegner Hessen, Frankfurt
- Menschen für Tierrechte Nürnberg - AG Würzburg, Würzburg
- Menschen für Tierrechte, Regensburg
- Pro Tierrechte - Tierversuchsgegner Hochrhein, Waldshut
- Tierversuchsgegner Berlin & Brandenburg, Berlin
- Tierversuchsgegner Ulm/Neu Ulm e.V., Ulm
- Victory - Menschen für Tierrechte, Chemnitz
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20.04.2005: Praxisseminar: Einstieg in die Fährtenarbeit
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Termin: 21. & 22. Mai. 2005
Seminarort: Bielefeld
Referenten: Kerstin Günther & Uwe Akkermann von der Hundeschule-Siegen
Teilnahmegebühr: EUR 140,00 pro Teilnehmer
Mindestteilnehmerzahl: 16
Das zweitägige Seminar richtet sich sowohl an die Halter von Jagdhunden als auch die aller anderen Rassen. Die Fährtenarbeit ist nicht nur für die ausgewiesenen Spezialisten unter unseren Hunden eine sinnvolle Auslastung, Sie werden feststellen, mit welcher Begeisterung Ihr Hund – gleich welcher Rasse oder Mischung – diese ihm angebotene Aufgabe annehmen wird. Fährtenarbeit begeistert Hund und Mensch gleichermaßen und bietet eine artgerechte Auslastung für Ihren Hund.
Inhalt des Seminars:
Die Jagdverhaltenssequenzen; Spezialisierung innerhalb verschiedener Hunderassen
Die rassespezifischen Besonderheiten
Die Fährtenarbeit als zusätzliche Auslastung, um den Jagdtrieb zu kontrollieren
Grundlagen der Fährtenarbeit
Das Futter, das Gelände, der Boden, das Wasser
Die Motivation
Die erste Fährte
Auch wenn sie schon anfängliche Erfahrungen mit der Fährtenarbeit haben, werden Ihnen noch weitere Möglichkeiten und Varianten aufgezeigt.
Anmeldung bei Hundeschule Sabine Lübbers:
Tel: 0521-4175958, 0162-7021208 oder eMail: kimbasteiner@aol.com
Achtung: Die Seminargebühr muß bis spätestens 2 Wochen vorher (7. Mai 2005) überwiesen sein. Sollten sie kurzfristig nicht an dem Seminar teilnehmen können, so melden sie sich bis zum 6. Mai. 2005 schriftlich ab, andernfalls kann danach die Seminargebühr nicht mehr erstattet werden!
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07.04.2005: Wer kann helfen? Dauer-Unterkünfte für verwilderte Katzen dringend gesucht!
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Wer kann helfen? Wir suchen für verwilderte Katzen, die wir einfangen, medizinisch untersuchen und kastrieren, Unterbringungsmöglichkeiten! Wer kann eines (oder mehrere) dieser Tiere aufnehmen, und diese in seiner Umgebung auch dauerhaft weiter beobachten und versorgen?
Können Sie den Tieren helfen? Dann melden Sie sich doch bitte kurzfristig im Tierheim Paderborn.
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01.04.2005: Kanadas Schande: Stoppt die Robbenjagd!
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Die kanadische Regierung hat für dieses Jahr bis zu 310.000 Sattelrobbenbabies zur Tötung freigegeben.
Bitte nehmen Sie sich ein paar Minuten Zeit und schicken Sie mit diesem Onlineformular Ihren Protest an die kanadische Regierung: http://www.pelzinfo.de/f_kanada05.html
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15.03.2005: Tierquäler verletzt zwei Zwergesel tödlich
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Pferdeschänder schlägt zum zehnten Mal zu
VON ROLAND THÖRING
Verl. Der unbekannte Tierschänder, der seit drei Jahren Halter und Züchter von Shetland-Ponys in den Kreisen Gütersloh, Soest und Paderborn in Angst versetzt, hat erneut zugeschlagen: Im Verler Ortsteil Kaunitz missbrauchte der Täter zwei tragende Zwergesel-Stuten. Die Tiere erlitten eine Fehlgeburt („verfohlten") und mussten wegen schwerer innerer Verletzungen vom Tierarzt getötet werden.
Der aktuelle Fall weist Parallelen zu neun weiteren bislang bekannt gewordenen Fällen auf. Der Täter hinterließ keinerlei Spuren, Genmaterial konnte die Polizei nach eigenen Angaben erneut nicht sicherstellen.
Möglicherweise ist der Pferdeschänder jetzt aber erstmals gesehen worden. Auf der 500 Meter langen Zufahrt zum Hof des Zwergeselzüchters kam einer Bewohnerin gegen 22.40 Uhr ein Mann (dunkler Typ, Dreitagebart) mit einem Fahrrad entgegen. Vor drei Wochen hatte der Unbekannte, der sich nicht nur mit den Tieren bestens auskennt, sondern stets über gute Ortskenntnisse verfügt, in Delbrück (Kreis Paderborn) eine tragende Stute entführt. Dem Tier injizierte er vor dem Missbrauch ein wehenförderndes Mittel. Es verfohlte und verendete zwei Tage später. Ende Januar hatte er zum dritten Mal einen Shetland-Pony-Züchter in Kaunitz heimgesucht. Damals drehte er eine an einem 4,50 Meter hohen Mast angebrachte Infrarotkamera gen Himmel. Ein tragendes Tier entführte er und missbrauchte es, elf andere Ponys rissen durch das Loch im Zaun der Koppel aus. Ein Tier verendete, nachdem es auf der benachbarten Landstraße vor Panik gegen ein Auto gelaufen war.
Quelle: Neue Westfälische, 15.03.2005
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08.03.2005: Tierheim-Statistiken 2004
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Hier können Sie sich unsere Tierheim-Statistik als PDF-Dokument einsehen oder herunterladen:
Tierheim-Statistik
Um die Datei zu öffnen, bitte auf den Link klicken.
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12.01.2005: >> Mobile Hundeschule << Neues Kursangebot! Jetzt anmelden!
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Mobile Hundeschule Susanne Schwarzer
Bielefelder Str. 120, 33161 Hövelhof
Tel.: 05257–935701 / Mobil 0172–1950030
Internet: www.mhs-malino.de
Hier geht es zum Kursangebot: MHS-Kurse-11.2004.pdf
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03.01.2005: Patenschaften für unsere Nager und Kaninchen
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Aufgrund der hohen Anzahl von Abgabe -und Fundtieren bei den Nager und Kaninchen, möchten wir ab sofort interessierten Nagerfreunden auch hier die Übernahme einer Patenschaft ermöglichen. Leider gibt es in der letzten Zeit bei den Nagern / Kaninchen zunehmend Tiere, die aufgrund von Alter, Verhaltensproblemen und Krankheiten nicht sofort ein neues zu Hause finden. Diese Tiere sind auf die Unterstützung durch Paten angewiesen.
Ab 5,- €uro monatlicher Unterstützung erhalten Sie eine Patenurkunde mit Bild, regelmäßige Berichte über das Wohlergehen Ihres Patenkindes und nach Absprache mit unseren Kleintierbetreuern Frau Yvonne Voßmann und Frau Anja Pelz ist auch ein Besuch an den Wochenenden möglich. Die beiden beraten Sie auch gerne bei der Auswahl Ihres Schützlings. Über Ihre Unterstützung würden wir uns sehr freuen!
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22.12.2004: Alle Jahre wieder...Notfall-Igel!!!
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Bitte lesen Sie keine kleinen Igel auf und bringen Sie zu uns ins Tierheim!
Nur wenn folgende Gründe vorliegen, dürfen diese Wildtiere eingefangen werden:
Mutter ist tot!
Igel ist verletzt oder aphatisch, bewegt sich kaum.
Igelkind läuft seit längerem unkontrolliert, -ohne Anhang- und vor allem am frühen Tag oder Mittag, umher.
Kein Grund ist die Größe der Igelkinder. Ein Igelkind nimmt ca. bis zu 25 g pro Tag zu und braucht um Winterschlaf zu halten (frühestens nach dem ersten Dauerfrost - so ca. Ende November) ein Gesamtgewicht von mindestens 500 g. Also können alle Igel, die Sie momentan sehen, noch durchaus ihr Wintergewicht erreichen. Was Sie machen dürfen, ist zufüttern. Aber höchstens mit Katzen- oder Hundedosenfutter (evtl. mit Igeltrockenfutter aus dem Handel gemischt!). Keine Milch oder andere Futtermittel verwenden!! Für verwaiste Igelkinder suchen wir nun auf diesem Wege auch Pflegestellen, die die Kleinen lediglich bis zum Winter auf das nötige Gewicht aufpäppeln und passend zur Winterquartiersuche dann wieder auswildern.
IGEL-HOTLINE "Pro Igel e.V.": 0180/5555-9551 (12 Cent pro Minute)
FAX-ABRUF: 0180/5555-9554 (12 Cent pro Minute)
INTERNET: www.pro-igel.de
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21.12.2004: Richtige Winterfütterung unserer Vögel
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Das Deutsche Tierhilfswerk e.V. (DTHW) gibt Tipps und Infos zur Winterfütterung
München/Berlin, 21.12.2004. Viele Menschen haben Freude daran, im Winter Vögel zu füttern. Die jährlichen Ausgaben für Vogelfutter belaufen sich auf mehrere hundert Millionen Euro. Elfriede Ishak vom Deutschen Tierhilfswerk in München: „Wenn im Winter richtig gefüttert wird, haben beide Seiten etwas davon: Die Tierfreunde können die Vögel aus nächster Nähe an ihren Futterstellen beobachten, und die Vögel kommen in der futterarmen Zeit gut durch den Winter“.
Um richtig und maßvoll zu füttern, sollten einige Regeln beachtet werden:
Erst, wenn Schnee gefallen ist oder Eis die Natur gefangen hält und das Thermometer deutliche Minusgrade anzeigt, sollte mit der Fütterung begonnen werden.
Hat man sich einmal zur Fütterung entschlossen, muss den ganzen Winter über durchgefüttert werden.
Optimal ist eine wettergeschützte und vor allem katzensichere Futterstelle.
Versammeln sich viele Vögel an der Futterstelle, ist auf absolute Sauberkeit zu achten. Findet man tote Vögel – sofort das Füttern einstellen. Krankheiten, wie Salmonellen, verbreiten sich äußerst schnell.
Nur so viel Futter auslegen, wie auch gefressen wird.
Finger weg von Speise- , Brotresten und alten Erdnussbeständen. Futtermischungen können im Fachhandel besorgt werden.
Für Körnerfresser wie Finken, Sperlinge, Türkentauben, Dompfaffen, Kleiber und Meisen eignen sich Sonnenblumenkerne, Hanf, Hafer, Nüsse aller Art (zerkleinert und ungesalzen), Haferflocken und Kürbiskerne. Zur Abrundung sind Meisenringe empfehlenswert.
Für Weichfutterfresser wie Amsel, Wacholderdrossel, Star, Rotkehlchen und Zaunkönig bieten sich Weichfuttermischungen mit Insekten (Zoohandel), Haferflocken, Rosinen, getrocknete kleine Wildbeeren oder auch halbierte Äpfel an.
Wichtig: Je nach Witterung sollte im Februar/März die Winterfütterung beendet werden. Die Futtermenge muss allmählich verringert werden, bevor die Fütterung ganz eingestellt wird.
Ein Infoblatt mit dem Titel „Die richtige Winterfütterung unserer Vögel“ kann kostenlos beim Deutschen Tierhilfswerk e.V. in München bestellt werden. Des Weiteren kann beim DTHW eine Bauanleitung für ein „Weichfuttersilo zur Winterfütterung“ angefordert werden: Deutsches Tierhilfswerk e.V., Schleißheimer Str. 188, 80797 München. Telefon: 089-35752-0, Fax: 089-35752-200.
Weitere Informationen bei: Elfriede Ishak, Geschäftsstelle München, Tel.: 089-35752-201.
Deutsches Tierhilfswerk e.V., Pressestelle, Kaiserdamm 97, 14057 Berlin, Tel.: 030-301038-33, Fax: 030-301038-34
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07.12.2004: >> Ein Herz für Tiere <<
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Das Paderborner Tierheim ist Tierheim des Monats Dezember der Zeitschrift "Ein Herz für Tiere". Ganze 10% aller Kosten des Tierheimes machen die Zuschüsse der Städte und Gemeinden im Kreis Paderborn für die Aufnahme von Fundtieren aus. Den Rest muss der Tierschutzverein selber finanzieren. Spenden, Paten, Sponsoren helfen dabei. Doch der Hauptsponsor hat sich jetzt zurückgezogen. Dem Tierheim fehlen – auch nach der Entlassung von Angestellten - jeden Monat über 4.000 Euro in der Kasse.
Wir wollen die Paderborner unterstützen, damit das Tierheim erhalten bleibt. Für jedes jetzt im Dezember hier neu abgeschlossene Abonnement (1 Jahr) zahlen wir 10 Euro an das Tierheim! Hier kann man ein Spendenabo (1 Jahr) abschließen und damit dem Tierheim Paderborn helfen:
Spendenabo (1 Jahr) zu Gunsten des Tierheims Paderborn
Quelle: Online-Ausgabe der Zeitschrift "Ein Herz für Tiere"
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02.12.2004: Spezieller Gast in der Radiosendung des Tierheims Paderborn
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Am 01.12.2004 war es wieder soweit! Es erfolgte (wie jeden ersten Mittwoch eines Monats) die Ausstrahlung unserer monatlichen Radiosendung vom Tierheim Paderborn. Zwischen 20-21 Uhr war auf den Frequenzen unseres Lokalfunksenders Radio Hochstift ein ausgiebiges Interview mit der Bad Wünnenberger Tierphysiotherapeutin Ingeborg Kesting zu hören.
Im Bild: Ingeborg Kesting im Aufnahmestudio des Medienvereins Paderborn-Höxter (MPH) kurz nach der Aufzeichnung des Interviews am 24.11.2004.
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29.11.2004: Tierpatenschaft als Weihnachtsgeschenk
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"Tiere in Not" sucht Wege aus der Finanzkrise
Paderborn-Schloß Neuhaus (st). Eigentlich hätte der 430 Mitglieder zählende Tierschutzverein "Tiere in Not" Anlass, seinen Namen in "Verein in Not" zu ändern. Denn das Loch, das vom Deutschen Tierhilfswerk (DTHW) im Mai durch den plötzlichen Ausstieg aus der Förderung des Paderborner Tierheims gerissen wurde, kann so schnell nicht gestopft werden.
Pro Monat fehlen seitdem in der Finanzierung mehr als 8.000 Euro. Aufs Jahr gerechnet: Ein Drittel des 300.000-Euro Etats ist weggebrochen. Obendrein pocht die – aus anderen Gründen – gekündigte frühere Tierheimleiterin unter Einschaltung des Arbeitsgerichtes (in Kürze in zweiter Instanz) auf ihren Arbeitsplatz. Das sorgt für zusätzliche Probleme.
Die Städte und Gemeinden des Kreises und der Kreis selbst seien finanziell in Bedrängnis, machte Landrat Manfred Müller dem Verein gestern keine Hoffnung, dass die kommunalen Zuschüsse für die Aufnahme der vielen Fundtiere aufgestockt werden könnten. Aber Müller nutzte den gut besuchten Adventsbasar und Tag der offenen Tür, um den Ehrenamtlichen und den hauptamtlichen Tierheim-Mitarbeitern einmal offiziell für ihre Arbeit zu danken. Der Verein befinde sich in einer schwierigen Lage. Aber es verdiene großen Respekt, mit welchem Engagement die anfallende "Wahnsinnsarbeit" geschultert werde. Diese vom Verein geleistete Arbeit erspare der Allgemeinheit eine Menge Kosten.
"Wir sparen an allen Ecken und Enden, aber nicht an der Versorgung der Tiere", schilderte Vorstandsmitglied Hans-Jürgen Schuster die Bemühungen, das Tierheim (derzeit Domizil für 30 Hunde, mehr als 90 Katzen, 30 Kaninchen) wieder in finanziell sicheres Fahrwasser zu bringen. Inzwischen sei es gelungen, den monatlichen Fehlbetrag auf 5.000 Euro zu drücken, was aber nur durch Einsatz der Mitarbeiter "weit über das normale Maß" möglich sei. Zudem hat eine Einzelspende in fünfstelliger Höhe die allertiefsten Sorgenfalten beseitigt.
Schuster hofft, dass in diesen Wochen viele Bürger oder Firmen eine Jahresmitgliedschaft im Verein (20,45 Euro) oder eine Tierpatenschaft (60 Euro, endet nach einem Jahr automatisch) als Weihnachtsgeschenk erwerben.
Quelle: Neue Westfälische, 29.11.2004
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19.10.2004: Gegen den Pelzhandel - Tierrechtsinitiative Paderborn protestierte erneut vor P & C
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Paderborn. Durch seine Beteiligung am Pelzhandel ist das Modehaus Peek & Cloppenburg Tierschützern schon seit langer Zeit ein Dorn im Auge. Seit November 2002 gibt es die Kampagne "Offensive gegen die Pelzindustrie", die sich speziell gegen P&C wendet.
Und die Tierschützer sind hartnäckig: 650 Proteste bundesweit; allein 30 Demonstrationen hat die Tierrechtsinitiative Paderborn hier in den letzten zwei Jahren veranstaltet. Am Samstag folgte eine weitere Aktion: Vor dem Modegeschäft in der Westernstraße ließen die Tierschützer 200 rote Luftballons steigen. "Diese symbolisieren die bis zu 200 Individuen, die für einen Pelzmantel getötet werden. Jeder blutrote Luftballon trägt eine Karte, die dem Finder über den Pelzhandel bei P&C aufklärt", erläuterte die Initiative. Peek & Cloppenburg sei das letzte große Modehaus Deutschlands, das noch Pelz verkaufe.
Mit ihren provokanten eindeutigen Sprüchen ("P&C macht blutigen Profit") und auffälligen Plakaten zog die Tierrechtsinitiative viele Passanten zum Stand vor dem Modehaus.
Bei Peek & Cloppenburg blieb man gelassen. "Ach, das kennen wir schon", winkten einige Mitarbeiterinnen unbeeindruckt ab.
Von der Geschäftsleitung gab es (noch) keinen Kommentar. Der Geschäftsleiter ist im Urlaub; sein Stellvertreter war am Samstag nicht im Haus. Bisher hat es auf die Proteste der Tierrechtsinitiative nur eine Presseerklärung von Seiten des Modehauses gegeben.
Für die Tierschützer steht fest: "Wir machen weiter, bis sich P&C komplett aus dem Pelzhandel zurückgezogen hat."
Quelle: Neue Westfälische, 16.10.2004, von Kathrin Schamoni
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13.10.2004: Menschen für Tierrechte - Bundesverband der Tierversuchsgegner e.V.
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Pressemitteilung:
Versuchstierzahlen für 2003 veröffentlicht;
Menschen für Tierrechte kritisieren den hohen Tierverbrauch
Im Jahr 2003 wurden 2.112.341 Tiere in Experimenten verwendet. Die alljährlich vom Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft veröffentlichten Zahlen zeigen einen leichten Rückgang um 4,5% gegenüber dem Vorjahr. Dennoch sieht der Bundesverband Menschen für Tierrechte darin noch keinen Auftakt einer Trendwende.
Als "erschreckend" bezeichnet der Bundesverband Menschen für Tierrechte, dass im Bereich der Affenversuche ein Anstieg zum Vorjahr von 1.889 auf 1.923 Tiere zu verzeichnen sei. Die Anzahl der Vögel habe sich gegenüber 2000 gar verdoppelt, auf 84.000. Das Gros der Versuchstiere machen auch im Jahr 2003 Mäuse (56%) und Ratten (24%) aus, gefolgt von Fischen (6,5%), Kaninchen (5%) und Vögeln (4%). Daneben wurden 653 Katzen und 4.886 Hunde in Versuchen verwendet.
Rund 40% (850.710) der Versuchstiere wurden für die Grundlagenforschung verbraucht. Im Jahr zuvor waren es noch 37%. Dieser Forschungszweig hat häufig keinen direkten Bezug zu Praxis oder Klinik. Dagegen gingen die Tierversuche im Bereich der Arzneimittelforschung und bei den Giftigkeitsprüfungen von 854.078 auf 830.742 bzw. von 207.511 auf 178.221 zurück.
Der Bundesverband Menschen für Tierrechte begrüßt den Rückgang um rund 100.000 Versuchstiere, ist damit jedoch längst nicht zufrieden und sieht noch kein Zeichen einer Trendwende. "Die rückläufigen Zahlen in den Bereichen Arzneimittel- und Giftigkeitsprüfungen sind höchstwahrscheinlich auf einen verstärkten Einsatz moderner, tierversuchsfreier Testverfahren zurückzuführen." betont Dr. med. vet. Corina Gericke, Fachreferentin des Bundesverbandes. "Es ist aber zwingend notwendig, den Einsatz tierversuchsfreier Methoden stärker voranzutreiben. Anerkennungsverfahren müssen beschleunigt und effektive finanzielle Maßnahmen ergriffen werden."
So monieren die Tierversuchsgegner, dass immer noch zweistellige Millionenbeträge öffentlicher Gelder in neue Tierversuchsanlagen, z. B. in Erlangen, Mainz, Würzburg und Jena fließen, während gleichzeitig nur Bruchteile davon in eine zukunftsweisende, tierversuchsfreie Forschung investiert würden. "Angesichts der derzeitigen Regierungs-Debatte über die Haushaltsmittel des kommenden Jahres appellieren wir eindringlich an die Fraktionen, unserer jahrelangen Forderung nach finanzieller Umschichtung endlich nachzukommen", so Tiermedizinerin Gericke.
Quelle: www.verbraucherministerium.de
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07.10.2004: Das Tierheim sucht Kfz-Werbepartner!
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Liebe Tierfreundinnen und Tierfreunde, das Tierheim verfügt nun (wieder) über ein Transport-Fahrzeug, und sucht derzeit interessierte Firmen, die auf dem neuen Tierheim-Transporter Werbung anbringen möchten. Weitere Infos: Hans-Jürgen Schuster unter Tel. 05250/9369260, Mobil 0173/2105326 oder eMail: info@tierheim-paderborn.de
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08.09.2004: Tierversuchsanlage in Heidelberg schließt!
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Das Schicksal von 180 "nicht mehr benötigten" Hunden ist ungewiss - Deutsches Tierhilfswerk e.V. bietet Hilfe an...
München/Heidelberg, 08.09.2004. Im April dieses Jahres teilte die Uni Heidelberg mit, dass sie ihre Tierversuchsanlage „Kirchheimer Mühle“ zum Jahresende aus wirtschaftlichen Gründen schließen wird. „Die Schließung des Tierversuchslabor ist natürlich ganz in unserem Sinn“, freut sich Judith Schmalzl vom Deutschen Tierhilfswerk e.V. in München, „unsere Sorge gilt jetzt den „überflüssigen“ Tieren, die bisher dort leiden mussten“. Aus der damaligen Pressemeldung der Uni Heidelberg war zu entnehmen, dass die „nicht mehr benötigten Hunde“ nun abzugeben seinen. „Wir hakten sofort nach“, so Judith Schmalzl von der Tierschutzorganisation Deutschen Tierhilfswerk e.V. „und boten sogar an, alle Tiere zu übernehmen um sie in einer artgerechten Umgebung unterzubringen.“ Doch von Seiten der Uni Heidelberg kam bis heute keine Reaktion. Auch aus den Publikationen der Uni Heidelberg ist nicht eindeutig erkennbar, wohin die Tiere nun abgegeben werden oder wo sie zwischenzeitlich untergekommen sind. „Dieser Fall zeigt wieder, dass eine transparente Offenlegung der Tierversuche und des „Tiermaterials“ dringend notwendig ist“, so Judith Schmalzl vom Deutschen Tierhilfswerk in München und erklärt: „Grundsätzlich sind Erkenntnisse, die aus Tierversuchen gewonnen werden, nicht ohne weiteres auf den Menschen übertragbar“. Aus Sicht des Deutschen Tierhilfswerks e.V. sollte mehr in alternative Forschungsmethoden investiert werden.
Weitere Informationen bei: Judith Schmalzl, Geschäftsstelle München, Tel.: 089-35752-202, eMail: judithschmalzl@tierhilfswerk.de, oder unter der Website www.tierhilfswerk.de
Quelle: Deutsches Tierhilfswerk e.V., Pressestelle, Kaiserdamm 97, 14057 Berlin
Tel.: 030-301038-33, Fax: 030-301038-34
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19.08.2004: Hochkonjunktur im Tierheim
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Auch der Sommer 2004 ist ein Sommer der ausgesetzten Haustiere
Paderborn- Schloß Neuhaus. Sommerzeit ist Urlaubszeit. Sommer, Sonne, Strand und Meer – nur ist da oft kein Platz mehr für "den besten Freund des Menschen". Auch in diesem Sommer macht das Tierheim Schloß Neuhaus die Erfahrung, dass sich viele Tierbesitzer sich ihrer "besten Freunde" auf unsanfte Weise entledigen. Sei es durch das Aussetzen an Autobahnraststätten oder durch das Anbinden an einen Baum in einem Waldstück.
"Die Kapazität unserer Käfige ist völlig ausgelastet", klagt die erste kommissarische Tierheimleitung Karin Keuter. Im Vergleich zum Vorjahr wurden diesen Sommer bislang bereits 454 Katzen, vorzugsweise Jungtiere, aufgenommen. 2003 waren es 296 Tiere.
Zunächst werden die "Tiger auf Samtpfoten" unter Katzenquarantäne gestellt. Nach der Impfung kommen sie in sogenannte "Katzenwohnzimmer" oder Außengehege zu ihren Artgenossen.
Auch die besonders bei Kindern beliebten Kleintiere, Kaninchen, Meerschweinchen und Hamster, haben Zuwachs von 62 Nagern bekommen.
Einzig und allein ist bei den Hunden im Vorjahresvergleich ein Rückgang von 25 Vierbeinern zu verzeichnen. Für sie stehen dem Tierheim 37 Hundeboxen zur Verfügung, sowie 26 Aussengehege.
"Es ist erschreckend, wie schnell sich Leute ihrer Tiere entledigen"
Neben gängigen Haustieren beherbergt das Tierheim auch einige "Exoten", zum Beispiel Wildenten, Ratten, Papageien und sogar Wasserschildkröten. Teilweise werden die "Tierheimbewohner" direkt in Kisten vor das Tierheim gestellt, in unmittelbarer Nähe angeleint oder über den Zaun vor den Eingang geworfen. "Es ist erschreckend wie schnell sich Leute ihrer Tiere entledigen," sagt Karin Keuter. Und das nicht nur, weil die Tiere im Urlaub plötzlich hinderlich werden. "Steht ein Umzug oder die Geburt eines Kindes an, haben die Tiere plötzlich keinen Platz mehr in dem Leben ihrer Besitzer."
Neben Karin Keuter umfasst das Tierheimteam zwei Vollzeitbeschäftigte, zwei Auszubildende, zwei Aushilfen und drei Jugendliche, die für einen guten Zweck ihre Sozialstunden im Umgang mit den herren- und heimatlosen Tieren verrichten. Für die Zukunft wünscht sich Karin Keuter mehr ehrenamtlichen Einsatz weiterer Freiwilliger für ihre Schützlinge, aber auch finanzielle Unterstützung von Tierfreunden.
Wer sich bereit erklärt, mit einem Hund seiner Wahl Gassi zu gehen, kann sich unter Tel. (05254) 12 35 5 beim Tierheim und Tierschutzverein "Tiere in Not" im Stadtteil Schloß Neuhaus, Hermann-Löns-Straße 72, melden.
Quelle: NW, 19.08.2004, SOPHIA MATZKE
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17.07.2004: HILFE! - Paten oder Sponsoren für LEO gesucht!
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LEO, der ca. 8-jährige Schäferhundrüde wurde im Herbst 2003 ziemlich verwahrlost aufgefunden. Er war übersät mit Ekzemen, konnte kaum laufen und wirkte wie ein mindestens 15-jähriger Rüde. In einer Pflegestelle wurde er wieder aufgepäppelt. Zahlreiche tierärztliche Untersuchungen fanden statt. Sein Hautproblem und der damit verbundene starke Juckreiz konnte nur mit einem Spezialfutter behoben werden. Weiterhin bekommt LEO Medikamente für seine geschwächte Leber, gegen Arthrose, Ekzeme und den Verdauungstrakt.
Nun geht es ihm wieder gut. Er hat wieder Freude am Leben, ist sehr verspielt und wirkt um Jahre verjüngt.
Allerdings sind die Kosten für das Tierheim, nur allein für Medikamente und Futter, sehr hoch. Obwohl wir schon alles sehr vergünstigt bekommen, belaufen sich die fixen Kosten auf immerhin knapp 250 €uro im Monat – weitere evtl. anfallende Tierarztkosten wie Blutuntersuchungen sind darin noch nicht mal enthalten. Selbst wenn LEO endlich das Glück haben sollte einen Pflegeplatz auf Lebenszeit zu bekommen, so müssten wir die Kosten wohl doch weiterhin aufbringen.
Aus diesem Grunde suchen wir dringend Paten, die LEO seinen Lebensabend sichern! Helfen Sie LEO bitte! Spenden Sie für ihn oder werden Sie einer seiner Tier-Paten!
Tierheim Paderborn
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14.07.2004: Hunde-Seminare
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Auf dem Hof Steffen in der Nähe des Oldentruper Hofs (in Bielefeld) werden demnächst folgende Seminare mit der Referentin Dr. med. vet. Sandra Bruns stattfinden:
9.09.2004: (Unerwünschtes) Jagdverhalten
Grundlagen der Ethologie des Hundes - Grundlagen zum Lernverhalten - Ätiologie des Jagens - Vorbeugung und Einflussnahme
24.10.2004: Nosework (Nasenarbeit)
Dieses Seminar soll Beschäftigungsmöglichkeiten mit dem Hund aufzeigen. „Nasenarbeit", z.B. in Form des Suchens von Gegenständen oder des „Erschnüffelns" von Fährten, stellt einen faszinierenden Weg dar, seinen Hund geistig auszulasten.
Die Referentin ist in Hannover als Verhaltenstherapeutin und Hundetrainerin selbständig tätig. Außerdem arbeitet sie für das Verhaltenszentrum der Tierärztlichen Hochschule Hannover. Wer sich näher informieren möchte, besuche die Homepage http://www.training-fuer-hundebesitzer.de.
Die Seminare dauern voraussichtlich von 10.00 - 17.30 Uhr und kosten ca. 70 Euro. Bitte melden Sie sich rechtzeitig bei Sabine Lübbers unter der Tel. 0521-4175958 an, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist.
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03.06.2004: Werden Sie Vegetarier mit Sir Paul McCartney und PETA
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„Wenn jemand den Planeten retten will, muss er nur damit aufhören, Fleisch zu essen. Das ist die einzig wichtige Sache, die Du tun kannst. Es ist erstaunlich, wenn Du drüber nachdenkst. Vegetarismus löst so viele Probleme auf einmal: Ökologie, Hungersnot und Grausamkeit.“
- Sir Paul McCartney
Seien Sie nett zu Tieren
"Wir können Tiere nicht immer weiter in Legebatterien, winzige Käfige usw. pferchen", meint Paul. "Wo bleibt da das Mitgefühl? Es ist doch ein echtes Huhn mit einem Gesicht und einem Herzen.......Wenn ich Schinken sehe, sehe ich ein Schwein, einen kleinen Freund, und darum kann ich das nicht essen. So einfach ist das."
Seien Sie nett zu sich selbst
"Es gibt eine Fülle wissenschaftlicher Belege dafür, dass Vegetarier und Veganer gesünder und länger leben", meint Paul. Menschen, die tierische Produkte verzehren, sind wesentlich empfänglicher für Herzerkrankungen, tragen ein um 40% höheres Risiko, an Krebs zu erkranken, und erhöhen auch ihr Risiko für viele andere Erkrankungen wie Schlaganfall, Osteoporose, Arthritis, Diabetes, Impotenz und Lebensmittelvergiftung. Und dann haben wir da noch ein Fettleibigkeitsproblem in Deutschland, dabei liegt die Lösung auf der Hand oder besser: in der Küche: Vegetarier wie Paul tragen gegenüber Fleischessern nur ein Drittel des Risikos, fettleibig zu werden, Veganer sogar nur ein Zehntel.
Rettet den Planeten
"Es gibt schon so viele Tiere, dass das Land nicht mehr ausreicht, und alles schwimmt in Pestiziden und Düngemitteln", meint Paul. "Es zerstört praktisch alles - Mutterboden, wildlebende Tiere, Wasser, Vögel. Wenn wir alle Vegetarier wären, brauchten wir nur etwa die Hälfte des Landes. Dann könnten wir wieder richtige Wälder und richtige Wildnis haben...Tiere verbrauchen riesige Mengen Wasser, und es gibt Millionen von ihnen."
Nahrung für die Hungernden
"Mit dem, was an Tiere verfüttert wird, kann man 10 mal so viele Menschen ernähren", meint Paul. "Wenn man 10 mal so viele Menschen ernähren kann ohne den Umweg über Tiere zu gehen, die man dann tötet, sollte dies den Menschen zu denken geben.....Die weltweiten Getreide- und Sojaerträge, die für die Menschen benötigt würden, werden so verschwendet. Das kostet Leben. Auch schon deshalb müssen wir aufklären."
Informieren Sie sich
"Die beste Lösung - nämlich Vegetarier zu werden - starrt uns mitten ins Gesicht", meint Paul. Das kostenlose Vegetarier-Startpaket mit köstlichen Rezepten erhalten Sie unter http://www.peta.de/kampagnen/vegetarismus/vegstarter.html
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25.05.2004: Beaglebefreiung bei BASF
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-Pressemitteilung-
Drei Tage nach der Befreiungsaktion von 30 Beagles aus einer „Versuchstierzucht“ der BASF AG in Ludwigshafen ist nach wie vor unklar, wie die Aktivisten es schaffen konnten, die Tiere aus dem Werksgelände zu holen. BASF spricht von 26 gestohlenen Beagles.
In der Nacht vom 21. auf den 22.05. hatten Aktivisten der Tierbefreiungsfront die Beagles aus der „Versuchstierzucht“ von BASF befreit. Ein anonymes Bekennerschreiben ging beim Hamburger Verein die tierbefreier e.V. am Samstag ein. Die tierbefreier e.V. haben keinen Kontakt zu den Personen, die an der Aktion beteiligt waren, solidarisieren sich jedoch mit ihnen.
Unter dem Namen Tierbefreiungsfront werden weltweit Aktionen unter folgenden Richtlinien durchgeführt:
1.Die Befreiung von Tieren aus den Stätten, in denen sie gequält werden, z.B. Laboratorien, Tierfabriken, Pelzfarmen etc. Die Tiere müssen in ein gutes Zuhause übergeben werden, wo sie frei von Leiden bis zu ihrem natürlichen Ende leben dürfen.
2.Das Zufügen ökonomischer Schäden für all jene, die von der Not und der Ausbeutung der Tiere profitieren.
3.Das Aufzeigen des Horrors und der Gräueltaten, denen Tiere hinter verschlossen Türen ausgesetzt sind, mit Hilfe von gewaltfreien, direkten Aktionen und Befreiungen.
4.Das Ergreifen aller notwendigen Vorsichtsmaßnahmen, damit weder Mensch noch Tier während der Aktionen Schaden nehmen.
Die Beagles, die bei der BASF AG befreit wurden, verbringen ihr Leben jetzt in Freiheit bei Menschen, die sie aufgenommen haben und sich um sie kümmern. „Die Hunde entkamen dadurch einem Leben hinter Gittern und einem schmerzhaften Tod durch Tierversuche mit Pestiziden (Insektizide, Herbizide, Fungizide), Arzneimitteln oder anderen Chemikalien“, so die Tierbefreiungsfront in ihrem Bekenner-schreiben.
BASF ist ein Lieferant von Pflanzenschutzmitteln und Feinchemikalien für die Landwirtschaft, Tierernährung sowie für die Pharma-, Lebensmittel- und Kosmetikindustrie. Diese Chemikalien werden bei BASF an Tieren, unter anderem an Beagles, getestet. Für die Zulassung allein eines Pflanzenschutzmittels sterben im Rahmen von Toxizitätsversuchen nach Angaben von Dr. Heinz-Peter Gelbke, dem Leiter für Produktsicherheit bei BASF, 92 Beagles.
„Solange fühlende Wesen als Wegwerfmessinstrumente missbraucht werden, wird es Menschen geben, die die Mauern der Labore überwinden und die Tiere aus ihrer Gefangenschaft befreien und sie vor einem qualvollen Tod retten“, so Ulf Naumann, Vorsitzender von die tierbefreier e.V.
Das Alter der befreiten Tiere ist unbekannt, der „Versuchtier"handel beziffert den Wert eines zwei Monate alten konventionell gehaltenen „Versuchsbeagles“ auf ca. 1000 Euro. Laut einer Stellungnahme von BASF handelte es sich bei den befreiten Tieren um Zuchttiere, deren „Nachkommen für Tierversuche mit chemischen Substanzen eingesetzt werden“.
In den letzten zwei Jahren machten vor allem die Befreiung von 150 Ratten am 11.08.02 aus einer „Versuchstierzucht“ in Mudau sowie von 25 Hunden am 31.03.03 aus der „Versuchtierzuchtanlage“ der Harlan-Winkelmann GmbH in Borchen / Westfalen Schlagzeilen. Zu der Befreiung in Borchen hatten die tierbefreier e.V. Fotomaterial erhalten, das wir mit Quellenangabe der Presse zur Verfügung stellen. Eine Vorschau der Bilder erhalten Sie unter www.die-tierbefreier.de unter „Presse“ --> „Fotos & Videos“.
Tierversuche
Laut Tierschutzbericht der Bundesregierung von 2003 kamen 2001 allein bei anzeige- bzw. genehmigungspflichtigen Tierversuchen bundesweit 2,1 Millionen Tiere ums Leben. Bei Tierversuchen werden Tiere verstrahlt, vergiftet, ihnen werden die Knochen gebrochen, sie werden mit Chemikalien verätzt oder grausam verstümmelt, ob für die Chemie-, die Lebensmittel-, die Pharma- oder die Kosmetikindustrie.
Jedes Tier ist ein leidensfähiges Individuum. Sie in Tierversuchen zu missbrauchen, wird von einem immer größer werdenden Teil der Bevölkerung abgelehnt, wie Umfragen bestätigen. Auch immer mehr Wissenschaftler, Ärzte und Studenten lehnen Tierversuche aus ethischen und wissenschaftlichen
Gründen ab. Sie haben erkannt, dass das ethisch relevante Kriterium, das bei der Frage der Tierversuche angewandt werden muss, nicht die Frage ist, ob ein Lebewesen zu der Spezies Mensch gehört oder nicht, nicht die Frage ist, wie viel Intelligenz ein Tier besitzt, ob es rational denkt oder nicht, sondern die Tatsache, dass ein Tier leidensfähig ist, dass es Angst und Schmerz empfinden kann, dass es leben möchte. Die Frage nach dem angeblichen Nutzen von Tierversuchen für den Menschen rückt damit in den Hintergrund, es sei denn, es würde anerkannt, dass Gewalt Schwächeren gegenüber prinzipiell gerechtfertigt ist, wenn sich der Stärkere irgendetwas davon verspricht. Dies ist jedoch nicht zu tolerieren, da durch ein solches Weltbild prinzipielles Unrecht und Grausamkeit als legitim anerkannt wird bzw. würde. Zudem haben sie erkannt, dass der vermeintliche Nutzen, der aus Tierversuchen gezogen wird, bei Weitem nicht so groß ist, wie es nach außen immer wieder dargestellt wird. Vereinigungen wie die in Deutschland ansässigen Ärzte gegen Tierversuche e.V., die bei der Argumentation gegen Tierversuche auch einen starken Wert auf die mangelnde wissenschaftliche Relevanz legen, gibt es inzwischen in vielen Ländern.
Vier Beschreibungen von Toxizitätsversuchen der BASF AG an Ratten erhalten Sie aus der Datenbank der Ärzte gegen Tierversuche, online abrufbar unter www.datenbank-tierversuche.de
Die BASF AG ist auch Auftraggeber von Versuchen bei den Tierversuchslaboratorien Covance und Huntingdon Life Sciences. Die Grausamkeit, denen die Tiere in diesen beiden Laboren ausgesetzt werden, wurde in den vergangenen Jahren durch inkognito dort arbeitende Journalisten veröffentlicht. Die Covance Laboratories GmbH in Münster, bei der ebenfalls Bildmaterial angefertigt wurde, versucht seit einem halben Jahr durch gerichtliche Verfügungen die Veröffentlichung dieser Aufnahmen zu verhindern. Inzwischen ist diesbezüglich ein Verfahren vor dem Oberlandesgericht Hamm anhängig, das am 21.07.04 in einer mündlichen Verhandlung darüber entscheiden wird, ob das Bildmaterial veröffentlicht werden darf.
Für Rückfragen steht Ihnen der Pressesprecher von die tierbefreier e.V. unter 0160-2576008 (alternativ 0179-1745910) gerne zur Verfügung. Allgemeine Informationen erhalten Sie unter www.die-tierbefreier.de und www.tierversuche-abschaffen.de
Hamburg, den 24.05.04
die tierbefreier e.V.
Schmillinskystr. 7
20099 Hamburg
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28.04.2004: Dringend Sponsoren gesucht! - Das Tierheim in akuter Finanznot!
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Liebe Tierfreundinnen, Liebe Tierfreunde,
unser Tierheim in Paderborn ist kurzfristig und unverschuldet in akute Finanznot geraten!
Ursache hierfür ist, dass ein bisher an das Tierheim gezahlter monatlicher Zuschuss von über 8.000 Euro sowie die Leihstellung des Transporters kurzfristig vollständig gestrichen wurden, was zur direkten Folge hat, dass zum Betrieb des Tierheims schlagartig etwa 1/3 der bisherigen Einnahmen sowie der Tierheim-Transporter fehlen.
Es wurden bereits einige Maßnahmen geplant, bzw. auch schon durchgeführt, um die finanzielle Situation des Tierheims mittelfristig zu stabilisieren. Diese Maßnahmen können jedoch in keiner Weise den dauerhaften Verlust von monatlich über 8.000 Euro ausgleichen.
Hier einige der geplanten bzw. auch bereits kurzfristig durchgeführten Maßnahmen:
Es werden umgehend personelle Maßnahmen zur Entlastung der Tierheim-Finanzen getroffen werden müssen.
Der Vorstand ist fieberhaft bemüht, dauerhafte Sponsoren für das Tierheim zu gewinnen. Dieses Sponsoring erfordert nicht unbedingt große Summen, denn auch viele "Kleinsponsoren" mit 2-stelligen Beträgen tragen zur Unterstützung des Tierheims bei. Sollten Sie sich im Stande sehen, einen dauerhaften (steuerlich absetzbaren) Betrag für das Tierheim zu spenden, so melden Sie sich doch bitte bei uns.
Ein kurzfristig durchgeführter Tierheim-Osterbasar war ein voller Erfolg, und brachte eine stattliche Summe für unsere Tierheim-Bewohner ein.
Es laufen derzeit diverse Gespräche über die Möglichkeit eines Fahrzeug-Sponsorings.
Die Paderborner Firma "MitMensch! Kommunikations & Personaltraining", 33100 Paderborn, Technologiepark 12, hat ein Management-Seminar zur Versteigerung im Online-Auktionshaus eBAY angeboten, dessen Erlös zu 100% an die Tierheim-Bewohner geht.
Jeder Euro hilft den Tierheim-Tieren!
Der Vorstand
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07.02.2004: Mit Haustieren verreisen: EU-Heimtierausweis kommt im Juli 2004
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Die Europäische Kommission hat am 27.11.2003 eine Entscheidung über ein einheitliches Muster für einen EU-Heimtierpass getroffen: Verordnung (EG) Nr. 998/2003 (als PDF-Dokument). Damit wird das Reisen mit Haustieren innerhalb der Europäischen Union künftig einfacher sowohl für die Tiere selbst als auch für ihre Halter. Die neuen EU-Bestimmungen(1) werden im Juli 2004 wirksam. Von da an ist der neue Heimtierpass beim Reisen mit Hunden, Katzen und Frettchen außerhalb des eigenen Landes mitzuführen.
Mit dem Pass wird amtlich attestiert, dass ein Tier gegen Tollwut geimpft ist. Dies ist dann die einzige Bedingung, die Haustiere erfüllen müssen, wenn sie in der EU auf Reisen gehen. Für die Reise nach Irland, nach Schweden und in das Vereinigte Königreich gelten noch zusätzliche Regeln(2). Der Ausweis kann ferner Angaben über sonstige Impfungen enthalten, einschließlich solcher, die gesetzlich nicht vorgeschrieben sind, sowie nähere Einzelheiten zur veterinärmedizinischen „Vorgeschichte" des Tieres.
„Das ist eine höchst erfreuliche Nachricht für Tierhalter wie mich", erklärte der für Gesundheit und Verbraucherschutz zuständige Kommissar David Byrne. „Der Pass, bescheinigt, dass ein Tier gegen Tollwut geimpft ist, und wird von allen Ländern der EU anerkannt. Außerdem erleichtert der Pass tierärztliche Kontrollen, da der Gesundheitszustand des Tieres auf einen Blick daraus ersichtlich wird. Dies ist ein wichtiger Schritt in Bezug auf ungehindertes Reisen und freies Mitführen von Haustieren. Möglich wurde er dank unserer beeindruckenden Erfolge bei der Bekämpfung der Tollwut, die heute in der EU fast vollständig getilgt ist."
Weshalb ein Pass für Haustiere?
Seit geraumer Zeit gelten für die Verbringung von Tieren zu Handelszwecken zwischen den Mitgliedstaaten harmonisierte Veterinärkontrollen. Allerdings fielen Haustiere bislang nicht unter diese Bestimmungen. Die einzelnen Mitgliedstaaten verlangen die unterschiedlichsten Bescheinigungen, die attestieren sollen, dass ein Tier die Einreisebestimmungen erfüllt.
Mit der Verordnung (EG) Nr. 998/2003 ist das Reisen mit Haustieren harmonisiert worden, um den Bürgern der EU die Mitnahme von Haustieren zum Beispiel im Urlaub gemeinschaftsweit zu erleichtern.
Gemäß dieser Verordnung ist vom 3. Juli 2004 an für Hunde, Katzen und Frettchen ein Tierpass mitzuführen, der bescheinigt, dass das Tier gegen Tollwut geimpft ist. Für die Einreise nach Irland, Schweden und in das Vereinigte Königreich gelten noch für weitere 5 Jahre gesonderte Bestimmungen.
In den Pass eingetragen werden können auch Angaben über sonstige Impfungen und tierärztliche Untersuchungen, die auf einen Blick ein genaues Bild vom Gesundheitszustand des Tieres vermitteln. Das wiederum erleichtert tierärztliche Kontrollen insbesondere bei Tieren, die in tollwutfreie Länder reisen oder in Staaten, in denen die Tollwut unter Kontrolle ist , da der Pass bescheinigt, dass das Tier sich in einem guten Gesundheitszustand befindet.
Wie sieht der Pass aus?
Das Format beträgt 100 x 152 mm. Der Einband ist blau und mit dem gelben Sternenkranz des Europa-Emblems versehen. Ausgestellt wird der Pass in englischer Sprache und der/den Amtssprache(n) des ausstellenden Mitgliedstaates. Auf dem Einband sind die Worte „Europäische Union" aufgedruckt und der Name des ausstellenden Mitgliedstaats. Darunter steht die Ausweisnummer in Form des ISO-Codes des ausstellenden Mitgliedstaates mit angehängter individueller Kennnummer.
Was ändert sich dadurch?
Das Mitführen von Haustieren auf Reisen wird wesentlich einfacher. An die Stelle der vielen unterschiedlichen Bescheinigungen, die die einzelnen Mitgliedstaaten für die Einreise von Haustieren verlangen, tritt ein einziger veterinäramtlicher Ausweis: der für die gesamte Europäische Union gültige EU-Pass für Haustiere. Der neue Pass vereinfacht auch tierärztliche Untersuchungen, da der Tierarzt auf einen Blick alles über den Gesundheitszustand und die „medizinische Vorgeschichte" des Tieres erfährt.
Falls Sie eine elektronische Kopie des Passes haben wollen, schicken Sie bitte ein e-mail an "Ilse.Gordts@cec.eu.int". Vergessen Sie nicht anzugeben, in welcher Sprache Sie das Passmodel haben wollen.
(1) Verordnung (EG) Nr. 998/2003 (als PDF-Dokument)
(2) Bei Tieren, die aus einem EU-Mitgliedstaat nach Irland, Schweden und in das Vereinigte Königreich verbracht werden, muss mehrere Monate, nachdem sie gegen Tollwut geimpft worden sind, eine Antikörper-Titration vorgenommen worden sein. Mit diesem Test wird geprüft, ob die Impfung wirksam war. Das Vereinigte Königreich und Irland verlangen außerdem, dass die Tiere nach den dortigen Vorschriften für die Beförderung von Heimtieren gemäß dem sog. Pets Travel Scheme (PETS) gegen Zecken und Bandwürmer (echinococcus) behandelt sein müssen. Für das Mitführen von Heimtieren nach Schweden gelten je nach Herkunftsland des Tieres besondere Bestimmungen.
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04.02.2004: Tierversuchslabor Covance im ersten Gerichtsverfahren
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Unverständliches Urteil des Landgerichts Münster - Tierrechtler entrüstet über das heutige Verhandlungsergebnis
Mit Empörung hat der Bundesverband Menschen für Tierrechte die Bestätigung der einstweiligen Verfügung gegen die "Münsteraner Initiative für Tierrechte e.V." durch das Landgericht Münster im Fall "Tierversuchslabor Covance" aufgenommen. Vertreten wurde die Initiative durch den Vorsitzenden des Bundesverbandes, Rechtsanwalt Dr. Eisenhart von Loeper, der jetzt weitere Schritte einleiten und Rechtsmittel beim Oberlandesgericht Hamm einlegen wird. Der "Münsteraner Initiative für Tierrechte e.V." sowie zwei weiteren Prozessparteien wurde durch einstweilige Verfügungen des Landgerichts Münster die Verbreitung von undercover gemachten Filmaufnahmen aus dem Tierversuchslabor Covance verboten. Diese dokumentierten tierquälerischen Umgang mit den Versuchsaffen. Das Landgericht begründete seine einstweiligen Verbotsverfügungen damit, dass die Aufnahmen rechtswidrig erlangt wurden und dies einen Eingriff in den Gewerbebetrieb darstelle. Aufgrund der eingelegten Widersprüche fand heute die erste Gerichtsverhandlung mit der Prozesspartei ‚"Münsteraner Initiative für Tierrechte e.V." statt.
"Unerhört und unverständlich", kommentiert Dr. Eisenhart von Loeper - Prozessanwalt, Kommentator des Tierschutzgesetzes und Vorsitzender des Bundesverbandes Menschen für Tierrechte - die heutige Entscheidung des Landgerichts Münster "Das Gericht hat sich keinen Dienst damit erwiesen. Es schadet der Offenlegung von Wahrheiten und somit der Demokratie in unserer Gesellschaft". Von Loeper rechnete mit einer Aufhebung der einstweiligen Verfügung schon aus verfassungsrechtlichen Gründen, da die Grundrechte der Informations- und Meinungsfreiheit nicht mit reinen Wirtschafts- und Geheimhaltungsinteressen der Betreiber des Tierversuchslabors auszuschalten seien. Eine Urteilsbegründung gab das Gericht heute noch nicht preis.
Der Bundesverband wird im Fall Covance seine Forderungen jedoch mit Nachdruck weiter verfolgen: Rücknahme der einstweiligen Verfügungen, uneingeschränktes Verbreiten der Dokumentaraufnahmen, Strafverfolgung von Covance, strafrechtliche Prüfung der Aufgabenverletzung der Überwachungsbehörden sowie Erwirken des Entzugs der Genehmigung zur Durchführung von Tierversuchen für das Labor Covance.
Kontakt: Dr. jur. Eisenhart von Loeper, Tel.: 07452 - 4995, mobil: 0175 - 5960332
Der infodienst:
Menschen fuer Tierrechte - Bundesverband der Tierversuchsgegner e.V.
eMail: infodienst@tierrechte.de
Internet: http://tierrechte.de/
Der gemeinnützige Bundesverband Menschen für Tierrechte setzt sich rechtlich, politisch und gesellschaftlich fuer die Anerkennung und Umsetzung elementarer Tierrechte ein. Als Dachverband sind ihm deutschlandweit etwa 100 Vereine sowie persönliche Fördermitglieder angeschlossen.
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22.01.2004: Schächtung von ca. 70 Rindern in 53809 Ruppichteroth
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> Türkisches Opferfest "Kurban Bayrami" 31.01. - 02.02.2004 <
Anlässlich des türkischen Opferfestes in Ruppichteroth werden jedes Jahr unter anderem ca. 70 Rinder von dem Dorfschlachter Anton Löbach geschächtet.
Nach Rücksprache mit dem Umweltministerium, Herr Dr. Bottermann, sei die Veranstaltung an der wohl jährlich mehrere tausend Türken teilnehmen sollen, durch das Lebensmittelüberwachungsamt des Rhein-Sieg-Kreises, Herrn Dr. van den Driesch kontrolliert und genehmigt worden.
Aussagen unseres Fachtierarztes sagen etwas anderes über schonende ordnungsgemäße Möglichkeiten vor allem der Entsorgung dieser Schlachterei aus. In einem Telefonat mit dem Leiter des Ordnungsamtes der Gemeinde Ruppichteroth, Herr Halber, äußerte dieser, diese Veranstaltung nicht zu kennen. (email: peter.halber@ruppichteroth.de). Interessant ist in diesem Zusammenhang auch, wer dort so in welcher Partei ist u.v.a.(http://www.ruppichteroth.de)
Auch wenn die Rinder nach Aussagen des Dr. Bottermann vorher mit der Betäubungszange angeblich betäubt werden (Stromstoß) (hier soll es sogar "Schauveranstaltungen" vor leitenden Türken gegeben haben um zu zeigen, dass die Tiere beim Schächten noch leben) sollten wir solche Veranstaltungen in Deutschland verhindern.
Wir sehen mögliche Gegenmaßnahmen wie:
- Gegenveranstaltung vor Ort
- Vorinformationen Presse/Fernsehen sowie Einladung vor Ort zu drehen und zu berichten
- Versuche diese Veranstaltung absagen zu lassen
Wir können uns nicht vorstellen, dass es im Interesse einer Gemeinde sein kann, auf diesem Wege in die breite deutsche und internationale Öffentlichkeit zu geraten.
Mit freundlichen Grüßen
Dieter Ernst, 1. Vorsitzender, Tierschutz Hennef e.V.
www.tierschutz-hennef.de
info@tierschutz-hennef.de
schaechtung@tierschutz-hennef.de
Tel.: 02426 903 656 / Fax: 02426 903 657
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20.01.2004: Fackelzug und Demo für die Abschaffung von Tierversuchen
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Termin: Samstag, 7. Februar 2004
Beginn: 17:00 Uhr am Rathaus in Kirchborchen
Die Undercover-Recherche im Münsteraner Versuchslabor "Covance" hat wieder einmal den brutalen und grausamen Alltag der Versuchstierindustrie deutlich gemacht. Einer der größten Profiteure dieses "Mordsgeschäfts" ist die Harlan-Winkelmann GmbH. Das weltweit tätige Unternehmen züchtet sog. Versuchstiere und unterhält Geschäftsbeziehungen zu allen großen dieser Branche: HLS, Covance, Bayer, zahlreiche Universitäten - sie alle gehören zu den Kunden von Harlan.
Die Verantwortlichen mögen gehofft haben, dass im neuen Jahr die Proteste gegen sie nicht fortgeführt werden. Wir müssen sie enttäuschen. Auch 2004 werden wir für die Schließung von Harlan-Winkelmann und für die Abschaffung aller Tierversuche kämpfen. Um denn "Todesprofiteuren" dies deutlich zu machen, veranstaltet die TiPa am Samstag, 7. Februar einen Fackelzug gegen Harlan. Treffpunkt ist das Rathaus in Kirchborchen. Von hieraus startet ein kurzer Zug durch die Gemeinde zur Gartenstraße, wo sich das Büro, die Kleintierzucht und das Wohnhaus der Fam. Winkelmann befinden. Hier wird bis 20:00 Uhr demonstriert.
Bitte unterstützt uns. Veröffentlicht den Termin, leitet ihn weiter, macht ihn bekannt und kommt nach Borchen. 50 Fackeln warten darauf angezündet zu werden. Damit Harlan auch 2004 keine Ruhe bekommt.
Informationen zur Aktion "Schließt Harlan-Winkelmann": www.harlan-schliessen.de
Weitergehende Informationen: Ärzte gegen Tierversuche und Tierrechtsinitiative Paderborn (TiPa)
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15.12.2003: Weihnachtsgrüße aus dem Tierheim Paderborn!
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Wir wünschen allen TierfreundInnen eine schöne Weihnachtszeit und grüßen alle TierfreundInnen - samt ihren "vierbeinigen und / oder gefiederten" Freunden - ganz herzlich!
Bitte denken Sie daran, keine Tiere zu Weihnachten zu verschenken - egal wie sehr sich der Beschenkte auch ein Tier wünschen sollte. Schenken Sie lieber passendes Tier-Zubehör und bitten Sie den Beschenkten, im neuen Jahr selber in aller Ruhe auf die Suche nach einem neuen Familienmitglied zu gehen, oder verschenken Sie einen selbstgebastelten Gutschen über die Anschaffungskosten des neuen Hausgenossen...
Der Vorstand, das Tierheim-Team, sowie alle zwei- und vierbeinigen Tierheim-Bewohner
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11.12.2003: Affen brutal misshandelt im Tierversuchslabor COVANCE in Münster!!
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Zur ZDF-Sendung >Frontal 21< am 09.12.2003:
Affen brutal misshandelt; Undercover-Aktion im Tierversuchslabor Covance, Muenster
Erstmals in Deutschland: Undercover-Recherche der britischen Organisation BUAV* enthuellt die haarstraeubenden Zustaende hinter den verschlossenen Tueren eines Tierversuchslabors. Schwer verhaltensgestoerte Affen in kleinen Metallgitterkaefigen, rohe, respektlose Behandlung der Tiere durch das Personal, grausame Giftigkeitsversuche, Angst und Leid von Tausenden von Primaten - das ist die schreckliche Realitaet im Auftragslabor Covance in Muenster.
Fuenf Monate arbeitete BUAV-Undercover-Agent >Marcus< als Tierpfleger bei Covance in Muenster. In dem Labor werden bis zu 2.000 Primaten gehalten, hauptsaechlich Rhesusaffen, Javaneraffen und Pinselohraeffchen. Covance in Muenster gehoert damit zu den groessten Affenlabors in Europa. Marcus wurde Zeuge der unmenschlichen Routine von Arzneimittel-Giftigkeitstests, des taeglichen Leids der Affen - viele von ihnen hochtraechtige Weibchen oder Muetter mit Babys. Mit der versteckten Kamera aufgenommen, gelang dem BUAV-Aktivisten ein in Deutschland bislang einmaliges Dokument, ein unschlagbarer Beweis fuer die Grausamkeit von Tierversuchen - hier bei uns im Jahr 2003.
Die meisten Affen werden bei Covance waehrend der ganzen Zeit eines Experiments, also von einigen Monaten und bis zu drei Jahren, einzeln in kleinen, voellig strukturlosen Metallgitterkaefigen gehalten. Schon allein die Einzelhaft ist fuer die sozialen Tiere eine Tortur. Selbst traechtige Aeffinnen werden unter solch entsetzlichen Bedingungen gehalten und so gezwungen, auf dem nackten Metallkaefigboden ihre Jungen zur Welt zu bringen. Der Moeglichkeiten beraubt, ihre natuerlichen Verhaltensweisen auszuleben, zeigen die Affen die typischen Symptome schwerer Verhaltensstoerungen: stereotypische Bewegungen wie Hin- und Herschaukeln und Im-Kreis-Drehen.
Bei Covance muessen die Affen nicht nur unter tierquaelerischen Bedingungen leben, sie werden zudem taeglich schmerzhaften Routine-Eingriffen, wie Zwangsfuetterung und Blutentnahmen ausgesetzt. Und als waere dies nicht schon schlimm genug, werden die Primaten dabei auch noch vom Personal roh misshandelt. Die Undercover-Aufnahmen zeigen, wie Mitarbeiter fluchen und schreien, die veraengstigten Tiere brutal aus den Kaefigen zerren, sie schuetteln und bedrohen und sie sogar zwingen zu Radiomusik zu "tanzen". Nach Operationen erhalten die Tiere keinerlei Nachversorgung, sondern werden zum Aufwachen einfach auf die kalten Metallgitter ihrer Gefaengnisse gelegt.
Die Behandlung der Tiere stellt eindeutig einen Straftatbestand nach dem Tierschutzgesetz dar, nach dem es verboten ist, Tieren aus Rohheit erhebliche Schmerzen oder Leiden oder laenger anhaltende oder sich wiederholende Schmerzen oder Leiden zuzufuegen.
Offensichtlich konnten bei Covance diese Straftaten wiederholt begangen werden, ohne dass die zustaendigen Behoerden eingegriffen haben. BUAV hat bereits Strafanzeige gegen die Verantwortlichen gestellt.
Tierversuche an unseren naechsten Verwandten, den nicht-menschlichen Primaten sind (natuerlich wie bei allen anderen Tierarten auch) nicht nur zutiefst unethisch, sondern zudem wissenschaftlich unsinnig. Auch wenn Affen uns in vieler Hinsicht aehnlich sind, vor allem was Bewusstsein und Faehigkeiten angeht, sind die Unterschiede hinsichtlich Anatomie, Physiologie und Stoffwechsel zwischen diesen Tieren und dem Menschen doch so gravierend, dass eine Uebertragung der Ergebnisse aus diesen Studien auf den Menschen reine Spekulation sind. Davon abgesehen haben natuerlich auch Angst und Stress, hervorgerufen durch die Haltungsbedingungen, und die grobe Behandlung durch das Personal, einen wesentlichen Einfluss auf die Resultate. Eine Uebertragung der Tierversuchsergebnisse wird damit noch problematischer.
Die jetzt in Kooperation mit den Menschen fuer Tierrechte - Bundesverband der Tierversuchsgegner e.V. veroeffentlichten Dokumente aus der BUAV-Recherche beweisen sowohl die Grausamkeit und die Unsinnigkeit des tierexperimentellen Systems als auch die Ineffektivitaet der Tierschutzgesetzgebung und des Kontrollsystems in Deutschland. Sie unterstreichen damit die dringende Notwendigkeit eines Verbots von Tierversuchen und einer Umstellung auf tierversuchsfreie Forschungsmethoden.
* British Union for the Abolition of Vivisection - Britische Union zur Abschaffung von Tierversuchen
Weitere Informationen im Internet: www.buav.org/covance/ und www.tierrechte.de/
So koennen Sie helfen:
Spenden
Die erdrueckenden Beweise aus der Undercover-Aktion, diese in Deutschland bislang kaum vorstellbare Dokumentation der Grausamkeit von Tierversuchen und des offensichtlichen Scheiterns eines effektiven Kontrollsystems, sind der britischen Organisation BUAV zu verdanken. Bereits im Jahr 1898 gegruendet, ist BUAV (British Union for the Abolition of Vivisection - Britische Union zur Abschaffung von Tierversuchen) heute die fuehrende Tierversuchsgegner-Organisation in Grossbritannien. In ihrer Heimat bringt BUAV das Grauen der Tierversuchslabors durch spektakulaere Undercover-Aktionen immer wieder in die Oeffentlichkeit. Bitte helfen Sie BUAV, den Tieren zu helfen. Spenden zur Unterstuetzung der wertvollen Arbeit von BUAV koennen auf folgendes Konto der Menschen fuer Tierrechte - Bundesverband der Tierversuchsgegner e.V. ueberwiesen werden:
Bundesverband der Tierversuchsgegner e.V.
Stichwort "BUAV"
Sparkasse Aachen
BLZ 390 500 00
Kto 16 15 40 80
Protestbriefe schreiben
Bitte schreiben Sie Protestbriefe an die zustaendigen Behoerden:
Staatsministerin Baerbel Hoehn
Ministerium fuer Umwelt und Naturschutz,
Landwirtschaft und Verbraucherschutz
des Landes Nordrhein-Westfalen
Schwannstr. 3
40476 Duesseldorf
Fax 0211/4566-388
poststelle@munlv.nrw.de
Regierungspraesident Dr. Joerg Twenhoeven
Bezirksregierung Muenster
Domplatz 1-3
48143 Muenster
Fax: 0251 - 411 2525
poststelle@bez-reg-muenster.nrw.de
Sie koennen selbst einen Brief formulieren oder unseren Musterbrief
verwenden: http://tierrechte.de/p20006000x7101.html/
Herzlichen Dank fuer Ihre wertvolle Unterstuetzung!
Der infodienst:
Menschen fuer Tierrechte - Bundesverband der Tierversuchsgegner e.V.
eMail: infodienst@tierrechte.de
Internet: http://tierrechte.de/
Der gemeinnuetzige Bundesverband Menschen fuer Tierrechte setzt sich rechtlich, politisch und gesellschaftlich fuer die Anerkennung und Umsetzung elementarer Tierrechte ein. Als Dachverband sind ihm deutschlandweit etwa 100 Vereine sowie persoenliche Foerdermitglieder angeschlossen.
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29.11.2003: Bundesrat opfert Tierschutz Machtinteressen der Gefluegel-Lobby / Kuenast haelt Entscheidung der Laenderkammer fuer verfassungswidrig
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Pressemitteilung: Menschen fuer Tierrechte - Bundesverband der Tierversuchsgegner e.V.
Die Mehrheit des Bundesrates hat heute den Machtinteressen der Gefluegel-Lobby nachgegeben und erhebliche Einschraenkungen bei der Haltung von "Legehennen" beschlossen. Damit hat die Laenderkammer das ethische Mindestmass im Umgang mit Tieren gravierend verletzt und dadurch nicht zuletzt ihr eigenes Ansehen tief beschaedigt.
Nach dem nun beschlossenen Verordnungsentwurf des Bundesrates sollen "Legehennen" in so genannten ausgestalteten Kaefigen mehrere Jahre laenger gehalten werden duerfen, als dies die vor zwei Jahren verabschiedete Nutztierhaltungsverordnung vorsieht. Bundesverbraucherschutzministerin Renate Kuenast haelt dies fuer verfassungswidrig und hat angekuendigt, den Verordnungsentwurf nicht zu unterschreiben. Damit bleibt die bestehende Verordnung zur Hennenhaltung in Kraft.
"Wir teilen die Einschaetzung von Renate Kuenast", so der Vorsitzende des Bundesverbandes Menschen fuer Tierrechte, Dr. jur. Eisenhart von Loeper. "Der Bundesrat missachtet auf schwer wiegende Weise das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur artgemaessen Hennenhaltung von 1999", so der Tierrechtsexperte weiter. Die heutige Bundesrats-Entscheidung sei auch nicht mit dem Staatsziel Tierschutz zu vereinbaren, das jetzt vitalisiert werden muesse. Es muesse in Zukunft sicher gestellt sein, dass einseitige wirtschaftliche Interessen nicht erneut den Tierschutz aushebeln. Daher muesse die Verbandsklage fuer Tierschutzverbaende eingefuehrt werden, damit kuenftig nicht mehr nur die Tiernutzer, sondern auch die Tierschuetzer ein Instrument erhalten, um Verstoesse gegen das Tierschutzgesetz einer gerichtlichen Kontrolle zu unterziehen.
"Wir begruessen die Ankuendigung von Renate Kuenast, sich nicht dieser empoerenden Entscheidung zu beugen. Frau Kuenast kann sich unserer entschiedensten und nachhaltigsten Unterstuetzung fuer das jetzt geltende Verbot der Kaefighaltung von "Legehennen" ab 2007 sicher sein", so die Zusicherung von Loepers.
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27.11.2003: Versuchstierzahlen steigen weiter...
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Pressemitteilung: Aerzte gegen Tierversuche e.V. / Menschen fuer Tierrechte - Bundesverband der Tierversuchgegner e.V.
Versuchstierzahlen steigen weiter - Tierversuchsgegner fordern Einsatz tierversuchsfreier Forschungsmethoden
Im Jahr 2002 wurden in Deutschland 2,2 Millionen Tiere in Versuchen getoetet. Diese, jetzt vom Bundesministerium fuer Verbraucherschutz, Ernaehrung und Landwirtschaft veroeffentlichten Zahlen zeigen einen deutlichen Trend nach oben. Gegenueber dem Vorjahr wurden 3,9 % mehr Tiere in Wissenschaft und Forschung verbraucht, darunter 5.305 Hunde, 771 Katzen und 1.889 Affen. Die am haeufigsten verwendeten Versuchstiere sind nach wie vor Maeuse (52%), Ratten (23%) und Fische (9%).
Bei fast allen Tierarten ist eine Zunahme gegenueber 2001 zu verzeichnen, so hat auch die Anzahl der getoeteten Katzen (von 648 auf 771) und Hunden (von 4.430 auf 5.305) deutlich zugenommen. Einzig die Zahlen der Affen, Wachteln und Fische waren leicht ruecklaeufig. Der groesste Teil der Tiere (37 %) musste im Bereich der Grundlagenforschung sterben, wenn auch etwas weniger als im Vorjahr. Ein Anstieg ist dagegen in den Bereichen Arzneimittelforschung und Giftigkeitstests zu verzeichnen.
Fuer die beiden Organisationen Aerzte gegen Tierversuche und Bundesverband Menschen fuer Tierrechte ist der erneute Anstieg der Versuchstierzahlen nicht hinnehmbar und ein weiterer Beweis dafuer, wie dringend notwendig eine verstaerkte Foerderung tierversuchsfreier Testmethoden ist. Erst am 6. November uebergaben Vertreter des Bundesverbandes mehr als 366.000 Unterschriften an Bundesministerin Kuenast und forderten im Rahmen ihrer Kampagne mehr Geld fuer tierversuchsfreie Forschung. Die Aerzte gegen Tierversuche weisen vor allem auf die mangelnde Uebertragbarkeit der Ergebnisse aus Tierversuchen hin. Aufgrund der Unterschiedlichkeit zwischen dem Menschen und den verschiedenen Tierarten kommt es immer wieder zu Fehleinschaetzungen von im Tierversuch geprueften Medikamenten, die wegen zum Teil toedlicher Nebenwirkungen zur Marktruecknahme von Medikamenten fuehren oder mit denen kranken Menschen Hoffnung gemacht wird, die sich aber letztendlich als falsche Versprechungen herausstellen. Einen wirklichen Fortschritt in der Medizin kann es nur durch Verzicht auf Tierversuche und den verstaerkten Einsatz tierversuchsfreier Forschungsmethoden geben, zu denen neben Zellkulturverfahren auch klinische Forschung, Epidemiologie und Praevention von Krankheiten zaehlen, so die Aerztevereinigung weiter.
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26.11.2003: Erstes genmanipuliertes Haustier kommt in den Handel!
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Ab Januar 2004 wird in den USA das erste genmanipulierte Haustier zum Kauf angeboten, berichtet die «Los Angeles Times». «GloFish» heißt der leuchtende Süßwasserfisch, der seine außergewöhnliche Leuchtintensität der künstlichen Veränderung der Gene verdankt. Der GloFish ist eigentlich ein tropischer Zebrafisch, der zusätzlich Gene der Seekoralle in seinem Erbgut beinhaltet. Anstatt des üblichen schwarz-silber der Zebrafische, leuchtet der GloFish schon bei geringstem Lichteinfall in grellem Rot.
Tier- und Umweltschützer befürchten, dass mit dem Verkauf eine ethische Grenze überschritten wird und andere Firmen mit genmanipulierten Haustieren auf den Markt strömen.
Verbraucher- und Umweltorganisationen haben sich daher mit einem Beschwerdebrief an die Gesundheitsbehörde FDA gewandt um den Verkauf des Leuchtfisches im letzten Moment abzuwenden. Umweltschutzgruppen befürchten, dass genmanipulierte Tiere, die in Freiheit entkommen, das ökologische Gleichgewicht empfindlich stören können. Bisher habe aber die FDA keinen Grund zum einschreiten gesehen, berichtet die «Los Angeles Times».
Der Hersteller des GloFish hat zu seinem „Produkt“ eine Internet-Seite unter http://www.glofish.com eingerichtet.
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25.11.2003: Skandalöses Vorhaben: Bundesländer wollen Verbot der Legebatterien kippen!
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Das Verbot von Legebatterien droht zu kippen, und das schon am 28. November – wenn es nach der Mehrheit der Länder im Bundesrat geht. Die verantwortlichen Ministerpräsidenten stellen damit einen der wichtigsten Tierschutzerfolge der vergangenen Jahre in Frage.
Bitte unterstützen Sie deshalb noch heute unsere Protestkampagne. Machen Sie mit bei unserer Aktion zur Rettung der Legehennen und senden Sie eine E-Mail an alle Ministerpräsidenten, die sich nicht eindeutig für die Beibehaltung des Käfigverbotes aussprechen.
Erst im Jahr 2001 stimmte der Bundesrat einer neuen Verordnung zum Schutz der Legehennen zu. Das neue Gesetz sieht den Ausstieg aus der herkömmlichen Käfighaltung bis Ende 2006 vor. In diesen Käfigen werden heute circa 35 Millionen Legehennen gehalten. Lediglich die wenigen sogenannten ausgestalteten Käfige genießen noch bis Ende 2011 Bestandsschutz.
Vertreter der Eierlobby wollen nun das Verbot im letzten Moment durch die Hintertür umgehen. Sie haben eine Mehrheit der Ministerpräsidenten dazu bewegt, am 10. November 2003 im Agrarausschuss des Bundesrates für Verschlechterungen der geltenden Hennenhaltungsverordnung zu stimmen. So sollen das Verbot der herkömmlichen Käfige um Jahre verzögert und die Nutzung ausgestalteter Käfige auf unbestimmte Zeit erreicht werden.
Erst vor gut einem Jahr stimmten Bundestag und Bundesrat mit großer Mehrheit für die Aufnahme des Tierschutzes ins Grundgesetz - und nun wollen dieselben Politiker staatlich legitimierter Tierquälerei den Weg ebnen. Obwohl mehr als 80 Prozent der deutschen Bevölkerung die Käfighaltung ablehnen.
Protestieren Sie mit Ihrer Stimme gegen die Aufhebung des Käfigverbotes!
Hier können Sie den Hennen helfen: http://www.hennen-in-not.de
Eine Initiative von PROVIEH - Verein gegen
tierquälerische Massentierhaltung e.V.,
VIER PFOTEN e.V. und weiteren Netzwerkpartnern
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24.11.2003: Hundehalter demonstrieren gegen Landwirt
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Mehrere Betroffene erheben Vorwürfe / Ratsherr Wilhelm Dohms weist alle Anschuldigungen zurück
Paderborn-Schloß Neuhaus (elk). Rund 40 Hundefreunde haben gestern - teils mit ihren Vierbeinern, teils mit Schildern - auf Initiative der Tierschützerin Gudrun Lumpp friedlich vor dem Anwesen von Wilhelm Dohms in Sennelager demonstriert. Der Bauer hatte vor kurzem den Cocker-Spaniel Bonny mit seiner Schrotflinte schwer verletzt, als der Hund auf seine Schafweide gelaufen war (wir berichteten).
„Sowas kann ich nicht verstehen, auf einen Hund zu schießen“, schüttelt der Halter eines Golden Retriever verständnislos den Kopf. Wie mehrere andere Demonstranten hat auch er in den vergangenen Jahren bereits persönliche Erfahrungen mit dem Landwirt gemacht. Er sei mehrfach von ihm beschimpft worden, als er seinen nicht angeleinten Hund – bevor der Leinenzwang in Kraft trat – im Naherholungsgebiet am Thunesee ausführte, erklärte der Mann.
„Ich finde es nicht richtig, gleich zu schießen, es gibt doch andere Mittel und Wege“, meinte eine andere Demonstrantin. „Ein Schuss in die Luft hätte es vielleicht auch getan.“ „Was ist, wenn demnächst mal ein Kind auf die Wiese läuft?“ fragten sich viele. Eine weitere Hundehalterin berichtete, sie sei bei einer Radtour in der Nähe des Sees mit ihrer nicht angeleinten Hündin vor einigen Jahren ebenfalls von dem Mann bedroht worden. Der Landwirt sei ihr auf dem Fahrrad entgegen gekommen, so die Aussage der Hundehalterin. „Plötzlich fing er an zu schreien: „Leinen Sie Ihren Hund an oder ich erschieße ihn!“ Da mir der Landwirt völlig unbekannt war, bekam ich es mit der Angst zu tun und radelte, was das Zeug hielt. Er schrie hinter mir her: „Absteigen oder ich schieße!“ Ich schaute mich um und sah, dass er wirklich bewaffnet war. Diese Drohung nahm ich zum Anlass, schnellstmöglich mit meinem Fahrrad zu entkommen.“ Von Zuhause aus habe sie dann die Polizei informiert, die den Landwirt verwarnt habe.
Protest-Brief an die CDU geschrieben
„Ich hab damals Todesangst gehabt“, so die Zeugin. Eine Bedrohung für die Schafe habe nicht bestanden, die Hündin sei die ganze Zeit neben dem Fahrrad hergelaufen. Inzwischen hat sie auch einen Protest-Brief an die CDU geschrieben, in der Wilhelm Dohms als Ratsherr aktiv ist. Bonnys Besitzerin Helga Engelke gibt an, dass sich nach den Schüssen auf ihren Hund noch zwei weitere Frauen bei ihr gemeldet hätten, die ebenfalls mit nicht angeleinten Hunden spazieren gegangen und daraufhin mit ihren Hunden von dem Landwirt mit der Schrotflinte bedroht worden seien.
„Alles Unterstellungen“, verwehrt sich Wilhelm Dohms gegen die Vorwürfe. „Wir haben hier Anleinpflicht, und da habe ich die Leute auch drauf hingewiesen.“ Zu keiner Zeit habe er Hunde oder ihre Halter mit der Schrotflinte bedroht. Er habe immer ein Gewehr im Haus, laufe damit aber „nicht in der Gegend herum“. Die Aussagen der Hundehalterinnen könne er sich nicht erklären. Es sei schon „zigmal“ vorgekommen, dass nicht angeleinte Hunde seine Zuchtschafe mehrere hundert Meter weit getrieben hätten. „Die sind mittlerweile alle verhaltensgestört“, so der Landwirt. Er habe auch schon Hunde eingefangen und die Polizei gerufen. Auch der Tierarzt habe mehrfach wegen der Schafe kommen müssen. Zum Fall „Bonny“ erklärt Wilhem D.: „Der Hund hat zwei Schafe in die Keulen gezwackt, die standen in der Thune.“ Er habe einen Jagdschein und auf seinem eigenen Gelände das Recht, seine Schafe zu schützen. Es sei das erste Mal, dass er auf einen Hund geschossen habe. Aber er habe immer gewarnt: „Sobald die Hunde hinter meinen Schafen her sind, schieße ich.“ Von Helga Engelke und ihren Rufen habe er nichts gehört und nichts gesehen. Aber er habe den Vorfall sofort der Polizei gemeldet.
Nun fühlt er sich zu Unrecht beschuldigt und sogar bedroht, nachdem vor ein paar Tagen eine Dame auf dem Hof war und den „Mörder“ sprechen wollte. Wie er sich in Zukunft verhält, will er „von Situation zu Situation entscheiden“. Die Ermittlungen gegen den Landwirt waren mangels hinreichenden Tatverdachts eingestellt worden.
Quelle: Neue Westfälische, 24.11.2003
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17.11.2003: > Verfassungsbruch mit kriminellen Zuegen < - Menschen fuer Tierrechte kritisieren Angriff auf Hennenhaltungsverordnung
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Pressemitteilung - Menschen fuer Tierrechte - Bundesverband der Tierversuchsgegner e.V.
Auf Empoerung und harte Vorwuerfe der Tierschuetzer stoesst das Begehren der Mehrheit des Bundesrates, die Bundesregierung zur Fortschreibung von Legebatterien bis zum Jahre 2010 zu zwingen. Der Bundesverband Menschen fuer Tierrechte kritisiert dies als einen eklatanten Rechtsbruch.
Der Vorsitzende des Bundesverbandes Menschen fuer Tierrechte, Dr. jur. Eisenhart von Loeper beklagt die "Verrohung politischer Sitten auf dem Ruecken von Millionen gequaelter Mitgeschoepfe". Das sei, so der Jurist, ein "Verfassungsbruch mit kriminellen Zuegen". Bereits die taegliche Quaelerei von 40 Mio. Hennen in Legebatterien - die bis Ende 2006 gestattet sind - "schreie gen Himmel" und sei unvereinbar mit dem Tierschutzgesetz und dem Staatsziel Tierschutz. Ausserdem sei es eine "infame Erpressung", die Zustimmung des Bundesrates zur nationalen Umsetzung der europaeischen Schweinehaltungsrichtlinie mit einer Festschreibung der Quaelerei von Hennen zu erkaufen.
Von Loeper, der zugleich Sprecher des bundesweit taetigen Arbeitskreises Juristen fuer Tierrechte ist, appelliert an Bund und Laender, das Ansehen hoechster Verfassungsorgane nicht dem massiven Druck der Gefluegellobby zu opfern. So habe das Bundesverfassungsgericht bereits 1999 die Kaefigbatterien als unvereinbar mit dem Tierschutzgesetz und mit dem Grundgesetz festgestellt. Und Bund und Laender haetten deshalb zu recht im Oktober 2001 die Entscheidung fuer den ueberfaelligen Ausstieg aus der quaelerischen Kaefighaltung von Legehennen getroffen. Diese Entwicklung wieder zurueckzudrehen, sei auch ein Affront des oeffentlichen Bewusstseins, Tiere zu achten und sie nicht laenger als empfindungslose Ware zu misshandeln.
Das Agieren der Bundeslaender stuetzt sich zurzeit vor allem auf eine "Studie" der Tieraerztlichen Hochschule Hannover. Dort werden im Vergleich zur Batteriehaltung eine erhoehte Sterblichkeitsrate der Hennen sowie vermehrt Federpicken und Kannibalismus in Boden- und Volierenhaltungen beklagt. Der Bundesverband Menschen fuer Tierrechte kritisiert, dass es sich um eine Fragebogenaktion ohne wissenschaftliche Aussagekraft handele. Die Gefluegellobby habe die teilnehmenden Betriebe stark beeinflusst und die Argumente haetten sich aufgrund beweiskraeftiger Untersuchungen als nicht stichhaltig erwiesen.
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13.11.2003: Igel suchen Winterquartier
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Tierschützerin gibt Tipps, wie man stachelige Gäste richtig unterbringt
Paderborn. Neugierig lugen ein paar glänzende schwarze Äuglein und feuchtes Näschen unter dem braunen Stachelkleid hervor. Ein kleiner Igel ist auf der Suche nach einer Bleibe für den Winter. Wie viele seiner Artgenossen hat auch er es nicht geschafft, sich genug Winterspeck anzufressen. Jetzt ist er auf die Hilfe tierlieber Menschen angewiesen.
"Igel, die um diese Zeit keine 350 Gramm wiegen, haben keine Chance, den kommenden Winter zu überleben", weiß Brigitta Brockmann vom Bund für Tier- und Naturschutz. Auch bei Tieren mit einem Gewicht von 400 bis 500 Gramm ist unsicher, ob sie vor dem Winterschlaf noch genug zu fressen finden. Deshalb sucht der Verein "Tiere in Not" dringend Igel-Paten, die bereit sind, einen stacheligen Gesellen durch den Winter zu bringen.
Wer einen untergewichtigen Igel findet und mit nach Hause nimmt, sollte zunächst mit ihm zum Tierarzt gehen, wo der kleine Kerl entfloht, entwurmt und von Zecken befreit wird. Die Tierärzte des Tierheims wie auch viele andere Kollegen behandeln Wildtiere kostenlos. Die Igel, die Brigitta Brockmann vermittelt, haben diesen Gang sogar schon hinter sich.
"Bei der Unterbringung ist es wichtig, dass der Igel genug Auslauf hat", betont die Igel-Expertin. Mindestens zwei Quadratmeter sollten es sein. Kaninchen- oder Meerschweinchenausläufe mit Maschendraht sind nicht geeignet, da der Igel sich mit seinen Stacheln darin verfangen kann. Auch Gitterstäbe sollten zur Sicherheit von Innen mit Folie abgedichtet werden. Am besten ist eine Umzäunung aus Holzbrettern, die mindestens 40 Zentimeter hoch sein sollte, da Igel gute Kletterer sind.
Solange der Igel gefüttert wird - meist bis Ende Dezember, Anfang Januar - sollte die Raumtemperatur nicht unter 12 Grad liegen. Das Tier sollte dann mindestens 700 Gramm wiegen. "Köttelecken" sollten mit saugfähigem Papier ausgelegt und täglich gereinigt werden, um Geruchsbelästigung zu vermeiden. Für den Winterschlaf reicht ein Quartier im Keller, auf dem Balkon oder im Gartenhaus. Auch hier sollte eine Auslaufmöglichkeit vorhanden sein, falls der Igel aufwacht. Auch Trockenfutter und Wasser (keinesfalls Milch!) müssen bereit stehen. Das Schlafhäuschen - ein starker Karton (etwa 25 x 20 x 15 cm) mit einem seitlichen Einschlupfloch - sollte gut isoliert sein. Hierzu eignen sich Stroh, Heu, Blätter, Woll-Lappen oder zerknüllte Zeitungen. Günstig ist ein abnehmbarer Deckel, damit man nach dem Rechten sehen kann, ohne den Winterschläfer in seiner Ruhe zu stören. Badewannen, Aquarien, Obstkisten oder Terrarien sind als Winterquartier nicht geeignet.
Als Grundnahrung eignet sich Hunde- oder Katzenfutter, auch gemischt mit Rinderhack oder Tartar oder Igel-Trockenfutter aus dem Handel. Obst, Nüsse oder gekochtes Ei kann man zusätzlich anbieten. Spätestens bevor der Igel in die Freiheit entlassen wird, sollte man ihm auch Lebendfutter wie Mehlwürmer anbieten.
Einem rohen Ei kann kein Igel widerstehen
"Wenn der Igel das ungewohnte Futter verweigert, kann man als Starter ein rohes Eigelb darüber geben. Ich habe noch keinen gesunden Igel erlebt, der dem widerstehen konnte", erklärt Brigitta Brockmann.
Im Frühjahr wird es dann Zeit, Lebewohl zu sagen: Je nach Witterung, spätestens aber Ende April sollten die Tierchen wieder in die Freiheit entlassen werden. Am besten in einem mit Unterholz, dichtem Gebüsch oder Hecken, Unkrauthalden und Holzstößen versehenem Gebiet, niemals im Hochwald und möglichst weit weg von Strassen
Wer einen Igel bei sich aufnehmen möchte oder Fragen hat, kann sich unter Tel.: (0 52 51) 71 55 0 mit Brigitta Brockmann (ruft zurück) oder unter Tel.: (0 52 52) 12 35 5 mit dem Verein "Tiere in Not" in Verbindung setzen.
Quelle: Neue Westfälische, 13.11.2003
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11.11.2003: Hund angeschossen - Bauer trifft Cockerspaniel mit Schrotflinte: Bein musste amputiert werden
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Kreis Paderborn (elk). Ein angeschossener Cockerspaniel hat am Donnerstag im Kreis die Gemüter erhitzt. Dem Tier wurde ein Bein amputiert.
Die Geschichte von Anfang an: Frau E. aus Sennelager (Namen der Redaktion bekannt) machte einen morgendlichen Spaziergang mit dem Cockerspaniel „Bonny“, den sie erst vor kurzem auf Probe aus dem Tierhort „Arche Noah“ von Gudrun Lumpp übernommen hatte. Dabei verhedderte sich seine Laufleine an einem Zaun. Bei dem Versuch, die Leine vom Stacheldraht zu lösen, entkam der Hund und lief auf eine nahegelegene Wiese, auf der Schafe weideten.
Kurz darauf fielen zwei Schüsse, die den Hund schwer am Bein verletzten. Die Hundebesitzerin will gesehen haben, wie ein Bauer mit einer Schrotflinte auf den Rüden gefeuert hat, ohne zuvor auch nur einen Warnschuss abzugeben. Dabei soll der Hund die Schafe nicht angegriffen, sondern nur zusammengetrieben haben. Die Schrotflinte noch in der Hand, empfahl der Bauer der völlig schockierten Frau, den Hund sofort einzuschläfern.
Diese machte sich mit dem angeschossenen Cockerspaniel auf den Armen so schnell wie möglich auf den Weg zu Tierarzt Peter Söhl in Lichtenau.
Dort bekam das Tier, das zu diesem Zeitpunkt schon viel Blut verloren hatte, zunächst eine Infusion, wurde geröntgt und anschließend operiert. „Das linke Vorderbein war von den Schrotkugeln völlig zerfetzt, da kam nur eine Amputation in Betracht“, so der Tierarzt. Das andere Vorderbein war ebenfalls getroffen, konnte aber gerettet werden.
„Ich kann so etwas nicht verstehen“, ärgert sich der Veterinär. „Einem kleinen Cockerspaniel dilettantisch die Beine wegzuschießen. Das muss verfolgt werden. Es kann doch nicht jeder mit einer Knarre in der Gegend rumballern.“ Söhl ist sich sicher: „Dass so ein Hund Schafe reißt, das gibt es gar nicht.“ Auch die Besitzerin habe den Hund als „lieb“ beschrieben.
Die Situation spitzte sich jedoch noch weiter zu. Nach Aussage des Tierarztes soll Gudrun Lumpp, zwischenzeitlich von Frau E. verständigt, noch während der Behandlung mehrfach angerufen und verlangt haben, den Hund sofort abholen zu dürfen. Sie sei die Eigentümerin und der Hund dürfe gar nicht ohne ihr Einverständnis von Tierarzt Söhl operiert werden. Laut Söhl soll sie sogar mit der Polizei gedroht haben, die wenig später beim Tierarzt nachfragte, ob es richtig sei, dass man sich weigere, den Hund herauszugeben. Da lag Bonny noch auf dem Operationstisch.
Nach einigem Hin und Her holte Gudrun Lumpp, als die Amputation abgeschlossen war, den noch am Tropf hängenden Hund dann um 14 Uhr gegen den Rat des Tierarztes ab. „Ich verstehe das nicht, ich hab ihr gesagt, sie soll an das Tier denken und nicht an sich selber“, so Söhl kopfschüttelnd. Er habe ihr dringend empfohlen, Bonny in seiner Praxis oder woanders einige Tage stationär behandeln zu lassen. Zum Beispiel bei dem Kollegen aus Lichtenau, mit dem sie sonst zusammen arbeitet. Frau Lumpp habe aber darauf bestanden, das Tier mit nach Hause zu nehmen. Zu einer Stellungnahme gegenüber dieser Zeitung war sie nicht bereit.
Mit etwas Glück wird das Unglück für Bonny trotz allem noch ein relativ gutes Ende finden: Laut Peter Söhl hat der Cocker gute Chancen, langfristig auch mit nur drei Beinen zurecht zu kommen. Und die Probe-Besitzerin soll immer noch bereit sein, den Hund bei sich aufzunehmen. Gegen den schießwütigen Bauern soll sie inzwischen Anzeige erstattet haben.
Quelle: Neue Westfälische, 08.11.2003
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05.11.2003: Erfolgreiche Blockadeaktion gegen Harlan-Winkelmann / Versuchstierzucht lahmgelegt
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Am Dienstag, dem 4.11.2003, wurde die Geschäftsstelle der Firma Harlan-Winkelmann in der Gartenstrasse 27, Borchen, Ziel einer Blockadeaktion. Um 6:00 Uhr ketteten sich zwei AktivistInnen der Tierrechtsorganisation „die tierbefreier e.V.“ (www.die-tierbefreier.de) an die Tore, um gegen die Tierversuchsindustrie und den Handel mit sog. Versuchstieren zu demonstrieren. Unterstützt wurde diese Aktion von etwa 20 DemonstrantInnen mit Transparenten, Schildern und Megaphonen.
Zu Beginn der Aktion um 6:00 Uhr waren bereits die ersten Mitarbeiter des Unternehmens auf dem Werksgelände. Jeweils einE AktivistIn kettete sich mit einem Fahrradschloss an eines der beiden Tore fest. So war sichergestellt, dass die Tiere versorgt wurden, gleichzeitig jedoch kein Fahrzeug von Harlan-Winkelmann zur Auslieferung der Tiere an Labore starten konnte. Lautstark unterstützt wurden die AktivistInnen durch Sprechchöre wie „Stoppt Tierversuche – Schließt Harlan“ und „Tiere fühlen, Tiere leiden“. Auf den Transparenten waren weitere Parolen wie „Schließt die Versuchstierzucht Harlan-Winkelmann“ und „Bei Harlan geboren um grausam zu sterben“ zu lesen. Zeitgleich mit der herbeigerufenen Polizei trafen Medienvertreter von Fernsehen, Zeitung und Radio ein. Ein Pressesprecher des Verein „die tierbefreier e.V.“ informierte über Ziele und Ablauf der Aktion. Nachdem die Polizei gegen 7:30 Uhr vergeblich versuchte, eines der Schlösser zu öffnen, schnitt die Feuerwehr gegen 8:15 eine der Angeketteten los. Der zweite Aktivist öffnete sein Schloss daraufhin freiwillig. Die Polizei löste die Versammlung auf. „Dies war sicherlich nicht die letzte Aktion gegen Harlan“ ließen einige der Aktivisten verlauten und kündigten weitere Proteste an.
Mit der Aktion wurde Harlan-Winkelmann erfolgreich aus der Anonymität geholt und der Geschäftsablauf für einige Stunden behindert. Gleichzeitig wurde Harlan vor Augen geführt, dass die Tierversuchsindustrie ihr blutiges Geschäft nicht länger vor der Öffentlichkeit verstecken kann.
Die Tierrechtsinitiative Paderborn (TiPa) wurde von der spontanen Aktion morgens früh telefonisch unterrichtet. Mehrere TiPa-Mitglieder nahmen an der Aktion teil. Die TiPa solidarisiert sich mit den AktivistInnen und ruft dazu auf, sich an der Kampagne gegen Harlan zu beteiligen.
Über die Kampagne Harlan-schließen (www.harlan-schliessen.de):
Die Kampagne der Tierrechtsinitiative Paderborn (TiPa) richtet sich gegen die Versuchstierzucht Harlan-Winkelmann in Borchen (bei Paderborn). Ziel ist es, über das "Leben" und Schicksal der Tiere bei Harlan-Winkelmann, das Unternehmen selbst und dessen Bedeutung in der Versuchstierbranche informieren, sowie über die Problematik von Tierversuchen im Allgemeinen aufklären. So soll die Bevölkerung für das Thema sensibilisiert werden, und der öffentliche Druck auf die Harlan-Winkelmann GmbH wesentlich erhöht werden. Mit der Kampagne möchte die TiPa zur Abschaffung von Tierversuchen beitragen.
Tierversuche sind weder ethisch noch wissenschaftlich vertretbar. Die TiPa setzt sich für die Abschaffung aller Tierversuche ein und fordert, diese durch alternative Methoden zu ersetzen.
Über Harlan-Winkelmann:
Harlan-Winkelmann gehört zur Harlan Sprague Dawley Inc. mit Sitz in den USA. Das international tätige Unternehmen beliefert Labore mit sog. Versuchstieren und Spezial-Futter. Nach eigenen Angaben ist das deutsche Tochterunternehmen, die Harlan-Winkelmann GmbH, der zweitgrößte Versuchtierzüchter sowohl weltweit als auch in Deutschland (größter Züchter weltweit ist Charles Rivers).
Die Harlan-Winkelmann Versuchstierzucht hat ihren Sitz im Kreis Paderborn, Ostwestfalen-Lippe. Außerhalb der Gemeinde Borchen, an einem Waldrand versteckt, liegt das Gelände auf dem 800 Hunde gefangengehalten werden. Es handelt sich hierbei um Beagle und um eine Mischlingsrasse, die für Nikotinversuche eingesetzt wird.
Die Kleintierzucht befindet sich in einem Wohngebiet in Borchen. Es werden in mehreren Hallen Meerschweinchen, Hamster, Ratten und Mäuse gezüchtet.
Vergangene Aktionen gegen Harlan-Winkelmann:
März 2003: 25 Hunde werden von der ALF (Animal Liberation Front) befreit
Mai 2003: TierrechtlerInnen aus dem Raum Paderborn starten die Kampagne „Harlan-schließen – Tierversuche abschaffen“. Zahlreiche Verein, Organisationen und Prominente wie Menschen für Tierrechte, PeTA, Ärzte gegen Tierversuche, SHAC, Thomas D. und Wolfgang Niedeken (BAP) u.v.m., unterstützen die Kampagne.
15. Juli: Infoabend mit Dr. Corina Gericke (Ärzte gegen Tierversuche) über Tierversuche und alternative Testmethoden in der Kulturwerkstatt.
19.Juli: Über 200 Menschen demonstrieren in Paderborn, Borchen und Alfen gegen Harlan-Winkelmann und Tierversuche.
Juli-September 2003: Wöchentliche Demos vor Harlan-Winkelmann in Borchen sowie Demos vor Häusern der Geschäftsleitung.
Zusätzlich konnten bislang über 3000 Unterschriften gegen Harlan gesammelt werden. Zahlreiche Infostände in Paderborn, Detmold, Lippstadt informierten über die Kampagne.
Über die TiPa:
Die TiPa engagiert sich gegen die Ausbeutung der Tiere. Als empfindungsfähige Lebewesen besitzen Tiere artspezifische Rechte wie ein Recht auf Leben oder ein Recht auf Unversehrtheit. Die TiPa fordert daher keine größeren Käfige oder besseren Haltungsbedingungen für die Tiere, sondern ein Ende der Nutzung von Tieren für menschliche Interessen.
Ansprechpartner: Tierrechtsinitiative Paderborn, Andreas Stratmann, Tel.: 05251-740531
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24.10.2003: Erste Hilfe für Hund und Katze - Tierärzte zeigen, wie man sein Tier bei Unfällen und Verletzungen richtig versorgt
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Kreis Paderborn. Mund-zu-Mund-Beatmung beim Hund ist sicher nicht jedermanns Sache. „Das riecht natürlich ein bisschen“, warnt Tierarzt Peter Söhl, bevor seinen Mund mit Hündin Kimbas Schnauze in Kontakt bringt. „Doch im Ernstfall kann so eine Maßnahme das Leben des Tieres retten.“ Und genau darum geht es hier: Die richtige Erstversorgung von Kleintieren bei akuten Erkrankungen, Unfällen und Verletzungen.
Rund 20 vorwiegend weibliche Interessierte haben sich in der Praxis von Peter Söhl in Lichtenau eingefunden, um sich von ihm und der Kollegin Dr. Gabriele Wiegand-Tripp aus Borchen zeigen zu lassen, wie sie ihrem Haustier im Notfall Erste Hilfe leisten können. Der Kurs dauert einen Nachmittag und kostet zehn Euro. Veranstalter sind das Tierheim Paderborn und der Tierschutzverein „Tiere in Not".
„Bei der Erstversorgung sollten Sie zunächst prüfen, ob das Tier bewusstlos ist“, rät der Tierarzt. „Sonst kann es zu Bissen ins Gesicht kommen.“ Sein Demonstrationsobjekt, die Golden Retriever-Dame Kimba, ist aber bewundernswert gelassen und lässt alles mit sich machen.
Der Mediziner zeigt den Kursteilnehmern, wie man beim Hund Puls und Herzschlag fühlt und vorsichtig die Schnauze öffnet, um gegebenenfalls die Atemwege freizumachen. Selbst eine Herz-Druck-Massage lässt Kimba über sich ergehen. Die Mund-zu-Mund-Beatmung bei einer Katze gestaltet sich dagegen schwieriger. „Am besten das Tier in ein Handtuch ein wickeln“, empfiehlt Söhl.
Wenn das Tier dann nach der Erstversorgung am Unfallort in die Praxis gebracht wird, sollte man dazu auf jeden Fall einen geschlossenen Korb oder eine Leine verwenden. Schon zu oft hat der Tierarzt miterlebt, wie sonst zahme Tiere nach der Behandlung unter Schock Reißaus nehmen. Sind Knochen- oder Rippenbrüche zu befürchten, legt man das Tier am besten auf ein großes Handtuch oder eine Decke, die man wie eine Hängematte an den Seiten anfasst.
Äste oder andere Fremdkörper, die in der Brust oder im Auge eines Tieres stecken, sollten auf keinen Fall herausgezogen werden. „Das kann hochgradige Verletzungen verursachen“, warnt Dr. Gabriele Wiegand-Tripp.
Nach der Theorie kommt die Praxis. Aufgeteilt in zwei Gruppen können die Haustierbesitzer jetzt an den „Versuchshunden“ Kimba, Figo und Pebbles üben, wie man Puls und Herzschlag fühlt, Verbände anlegt, dem Tier in die Schnauze greift oder richtig Fieber misst.
Auch wie man am besten Tabletten oder Flüssigkeiten eingibt, wird gezeigt. Ein besonders heikles Thema, das viele Teilnehmerinnen bereits zur Verzweifelung gebracht hat. Selbst der Trick mit der Tablette im Leberwurstbrot funktioniert oft nicht. Der Arzt empfiehlt, dem Tier vorsichtig die Schnauze zu öffnen, die Tablette hinten auf die Zunge zu legen, die Schnauze dann wieder zu schließen, den Kopf nach oben zu halten und dabei den Kehlkopf leicht zu massieren, damit der Schluckreflex ausgelöst wird. Flüssige Medizin kann mit einer Spritze langsam Wasser in die Backentasche gespritzt werden.
„Ich finde den Kurs sehr hilfreich“, urteilte Christa Muth-Schmiedel aus Wünnenberg-Fürstenberg, Halterin von vier Katzen. „Es ist richtig toll, dass das angeboten wird.“ „Man kann hier wirklich einiges lernen", findet auch Friederike Waldmann, die insgesamt 15 Tiere zuhause hat. „Gerade Notfälle treten ja oft am Wochenende auf, und beim Tierarzt achtet man ja oft nicht so drauf, was der macht. Man ist ja oft ganz kopflos in der Situation.“
Der nächste Kurs am 8. November ist bereits ausgebucht. Interessenten können weitere Termine bei Hans-Jürgen Schuster unter Tel. 0 52 50 / 9 36 92 60 erfragen.
Quelle: Neue Westfälische, 24.10.2003, Bericht und Foto von Ellen Krause
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04.10.2003: IRIS & COLIN
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Unser Vorstandsmitglied Iris Talmann-Joseph (ehemals Temme) und unser langjähriger ehrenamlicher Helfer Colin Joseph haben standesamtlich geheiratet!
Herzliche Glückwünsche aller Zwei- und Vierbeiner des Tierheims Paderborn!
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04.09.2003: Tierhaltung im Zirkus - Eile ist geboten - bitte jetzt mitmachen!
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Stichtag 17. September 2003!
Das hessische Kabinett hat eine Bundesratsinitiative für ein Verbot von Affen, Bären und Elefanten in Zirkussen gestartet. Über diesen Antrag hat nun am 26. September 2003 der Bundesrat, in dem alle Bundesländer vertreten sind, zu entscheiden. Bitte setzen Sie sich gemeinsam mit dem Bundesverband Menschen fuer Tierrechte dafür ein, dass der Bundesrat am 26. September ein Haltungsverbot fuer möglichst viele Wildtierarten in Zirkussen beschliesst. Wir haben fuer Sie einen Brief vorbereitet, den Sie online möglichst schnell und in jedem Fall bis zum 17. September an alle Ministerpräsidenten und für Tierschutz zuständigen Minister der Bundesländer abschicken können. Alle Briefe liegen ebenfalls zum ausdrucken bereit, damit auch Ihre Freunde und Bekannten mitmachen können.
Weitere Informationen: Zirkus-ohne-Tiere
Online-Protest: "NEIN" zu Wildtieren im Zirkus!
Besten Dank für Ihre Unterstützung!
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04.09.2003: Versuchstierzucht Harlan-Winkelmann im Greenpeace-Magazin
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Über die Borchener Versuchstierzucht Harlan-Winkelmann wird aktuell im Greenpeace-Magazin berichtet: http://www.greenpeace-magazin.de/archiv/hefte03/5-03/tierversuche.html
Informationen zur Aktion "Schließt Harlan-Winkelmann": www.harlan-schliessen.de
Weitergehende Informationen: Ärzte gegen Tierversuche und Tierrechtsinitiative Paderborn (TiPa)
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23.08.2003: "Spaß auf Kosten der Tiere"
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Paderborn (elk). Rund 20 Tierschützer haben am Donnerstag Abend vor dem Circus Krone gegen den Einsatz von Tieren in Zirkussen demonstriert. Mit Transparenten wie "Kein Applaus für Tierquälerei", "Macht das den Tieren auch Spaß?" und "Tiere wollen frei sein" sowie verschiedenen Handzetteln machten sie Passanten und Besucher auf die ihrer Ansicht nach unzumutbaren Lebensbedingungen der Tiere aufmerksam.
Gleich zu Beginn der Demo kam es zu einer Rangelei, in deren Verlauf ein Mitarbeiter des Zirkus einen der Tierschützer mit der Hand vor die Brust stieß. Das sofortige Eingreifen von Polizei, Tierschützern und weiteren Zirkusmitarbeitern verhinderte eine Ausweitung der Auseinandersetzung. Der Rest der Demonstration verlief friedlich.
"Der Spaß im Zirkus ist ein Spaß auf Kosten der Tiere", begründete Ulrich Rehberg das Engagement der Tierrechtsinitiative Paderborn (TiPa). "Die Rahmenbedingungen eines Zirkus können nie artgerecht sein." Als Beispiele hierfür nannte er Dressur, Gefangenschaft und den häufigen Transport. Die Tiere hätten oft unzumutbar wenig Platz und vor allem im Winterquartier zu wenig Auslauf. Wer ein Haustier halte, wisse zudem, dass die meisten Tiere vor dem Transport Angst hätten und sich nie daran gewöhnten. Zudem würden in vielen Zirkussen bei der Dressur Peitschen und Elektroschockgeräte eingesetzt.
"Das Leben der Tiere im Zirkus passt nicht zum Staatsziel Tierschutz", resümierte Andreas Stratmann, ebenfalls von der TiPa. Unterstützt wurde die Paderborner Aktivisten von Tierschützern aus Siegen, der Tierrechtsinitiative Köln (TIK) sowie der Münsteraner Initiative für Tierrechte (MIT). Es war bereits die dritte Demonstration von Tierschützern während der laufenden Krone-Tournee.
"Wir bemühen uns um artgerechte Haltung und Pflege"
"Wir haben nichts zu verbergen", erklärte Dr. Susanne Matzenau, Diplom-Biologin und Krone-Pressesprecherin, zu den Vorwürfen. "Wir bemühen uns um artgerechte Haltung und Pflege." Ab 10 Uhr liefen die Tierproben, die sich jeder ansehen könne. Die Dressuren seien Verhaltensforschung, man lege Wert auf natürliches Verhalten. Die Elefanten würden sich bei der Futtersuche auch aufrichten und am Wasserloch hinsetzen. Der einzige Unterschied bestehe darin, dass sie es im Zirkus auf Kommando täten.
Bei der Dressur werde mit Belohnungen gearbeitet, Elektroschocker gebe es im Circus Krone nicht. Die Elefantenhaken würden zum Führen eingesetzt und hätten die gleiche Funktion wie der Rüssel der Mama. Die Tiere würden nie geschlagen. Die meisten Mitarbeiter seien sogar Mitglied im World Wildlife Fund (WWF). Auch von Seiten des Kreisveterinäramtes Paderborn gab es keine Beanstandungen an der Tierhaltung.
In den letzten Jahren mehren sich Proteste gegen den Einsatz von Wildtieren im Zirkus. Eine aktuelle Bundesratsintiative aus Hessen sieht ein Verbot von Elefanten, Affen und Bären im Zirkus vor. Über den Antrag soll im September abgestimmt werden. In Ländern wie Schweden, Dänemark und England ist die Haltung von Wildtieren im Zirkus bereits ganz verboten oder stark eingeschränkt.
Quelle: Neue Westfälische, 23.08.2003
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22.08.2003: Hessische Initiative zum Verbot von Affen, Bären und Elefanten im Zirkus!
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Hessen hat im Bereich Tierschutz einen sehr wichtigen Schritt in die richtige Richtung getan. Deshalb geht ein dickes Lob an Staatsminister Wilhelm Dietzel und das Hessische Kabinett, das eine Bundesratsinitiative startete, um Elefanten, Bären und Affen endlich aus Zirkussen zu verbannen. Vermutlich soll bereits am 26. September 2003 im Bundesrat über die Hessische Initiative entschieden werden. Ketten und Käfige, Elektroschocks, Futter- und Wasserentzug können also schon bald - zumindest für einen Teil der Tiere - der Vergangenheit angehören.
Eine art- und verhaltensgerechte Unterbringung unter den Bedingungen eines reisenden Zirkusunternehmens ist niemals möglich. Die Tiere sind einen Großteil ihres Lebens in engen Transportfahrzeugen eingepfercht. Sie können niemals sprinten, klettern oder schwimmen. In freier Natur durchstreifen sie riesige Reviere, im Zirkus leben sie auf wenigen Quadratmetern.
Wenn Sie sich jetzt für die betroffenen Tiere engagieren, haben diese endlich eine Chance!
Nehmen Sie sich bitte 1 Minute Zeit, und schreiben Sie höflich an die Ministerpräsidenten und Tierschutzreferenten der Länder, und bitten Sie sie, die Hessische Initiative zu unterstützen. Bitten Sie darum ein Verbot auf alle Wildtierarten auszudehnen!
Bitte nutzen Sie das durch die Tierschutzorganisation PETA bereitgestellte Online-Email-Formular mit einem entsprechend vorbereiteten Text. Sie brauchen also nur noch Ihre persönlichen Daten eingeben, und schon wird ein Protestschreiben an 32 Ministerpräsidenten und Tierschutzreferenten Deutschlands verschickt!
Hier geht es zum Protestschreiben: Macht endlich Schluss mit Wildtieren im Zirkus!
Hier geht es zur Startseite der Tierschutzorganisation PETA!
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21.08.2003: DEMONSTRATION gegen Tierhaltung und Tieraufführungen im Circus Krone!
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Heute, Donnerstag, den 21.08.2003 findet um 19.00 Uhr am Paderborner Maspernplatz (am Circus Krone) eine DEMONSTRATION gegen die Tierhaltung und Tieraufführungen des Circus Krone statt. Die Demo wird durch die Tierrechtsinitiative Paderborn (TiPa) organisiert.
Tierrechtsinitiative Paderborn (TiPa)
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15.08.2003: Der Circus Krone gastiert ab 21.08.2003 in Paderborn
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Kein Applaus für Tierquälerei!
Ab dem 21. August gastiert der Circus Krone in Paderborn. Am Beispiel der Elefantenhaltung wird deutlich, dass Circus Leid, Schmerz und Qual für die Tiere bedeutet. Lesen Sie hier, was Sie über Krone wissen sollten:
Der Auftritt in der Manege war gerade vorbei. Die Elefantenkuh musste sich „ablegen“ und erhielt von ihrer amerikanischen Trainerin Patricia Zerbini eine erste kurze Bestrafung mit dem Elefantenhaken. Offensichtlich hatte der Elefant während der Vorstellung nicht so gespurt wie sich die Trainerin dies Vorstellte. Auf dem Rückweg zum Stallzelt wurde das selbe Tier mehrmals mit dem Haken von Frau Zebrini „behandelt“. Unmittelbar nach Ankunft im Zelt, wurde dieses hermetisch abgeriegelt. Ein Circusmitarbeiter erklärte den verdutzen Besuchern, dass jetzt ein Trainig anstehe. Einige Minuten später drang der Furchtschrei einer Elefantenkuh durch die Zeltwand und es begann ein monotones, länger andauerndes, rhythmisches Klatschen. Das Training hatte begonnen. Die höhrbaren Schläge wurden zu Beginn mehrmals von schrillen Schreien des Elefanten begleitet.
Dieser Bericht ist keine Erfindung eines weltfremden Tierschützers. Er stammt aus dem April 2000 und ereignete sich beim Circus Krone in München. Er wurde von zwei Mitgliedern der European Elephant Group, einer Gruppe die sich seit 25 Jahren mit der Problematik der Elefantenhaltung beschäftigt, und einer weiteren Person dokumentiert. Für diesen und dem folgenden Vorfall können jederzeit eidesstattliche Erklärungen der Beobachter abgegeben werden.
Circus Krone, August 2000, Weilbeim, Oberbayern: Ein bulgarischer Elefantenpfleger zwingt eine angekettete Asiatische Elefantenkuh unter brutalen Einsatz des Elefantenhakens zum unnatürlichen schnellen Ablegen und Aufstehen. Die Elefantenkuh musste innerhalb von 4-5 Minuten die unsinnige Übung 4mal durchführen. Jede verzögerte Bewegung der vollkommen verunsicherten Elefantenkuh wurde mit schmerzlichen Hakeneinsatz – an Nacken, Rücken und Vorderbeinen – bestraft.
Ab dem 21. August gastiert dieser Circus Krone mit über 250 Tieren in Paderborn, darunter der größte Elefantenbulle der Welt. Nicht umsonst gilt er als „Star in der Manege“, ist doch das „Wappentier“ von Krone der Elefant. Mit der Haltung von Elefanten wird jedoch in erster Linie eins deutlich: Die Grundbedürfnisse von Tieren können im Circus in keinster Weise erfüllt werden. Im Gegenteil, für die Tiere bedeutet Circus Schmerz, Leid und Qual.
Diese Vorwürfe werden durch zahlreiche Aussagen von Zirkusbesuchern untermauert. Im Oktober 2002 berichtet ein Zuschauer während des Gastspiels von Circus Krone in Hamburg über die Missstände: „Die Elefanten bei Krone entbehren alles, was ein Elefantenleben lebenswert macht. Ein Leben in einem natürlichen Sozialverband ist ihnen als Herdentiere nicht vergönnt. Sie haben kein Becken zu Baden, keinen Schlamm zum Suhlen, keinen Sand zum Bepudern, keine Wand zum Scheuern, keine Äste zur Beschäftigung, sie haben – nichts!
Die meisten webten in endlosen, monotonen Schaukelbewegungen hin und her. Dabei war für mich der Anblick der asiatischen Kuh „Dehli“ am unerträglichsten, die beim Weben jede Vorwärtsbewegung damit beendete, dass sie den Kopf abrupt in die Höhe reißt. Da diese Kuh nicht an der Schau teilnimmt, bedeutet das, dass sie Rund um die Uhr, das heißt 24 Stunden lang, an der Kette steht, und das, wie ich dann erfuhr, seit Monaten ...“
„Elefanten gehören im Circus fristlos abgeschafft“ forderte der renommierte Wildbiologe Fred Kurt schon vor Jahren im Nachrichtenmagazin Spiegel. Bei Krone stoßen dies Forderungen auf taube Ohren. Stattdessen wirbt der Circus mit einer über 100jährigen Tradition. 1886 erwarb der junge Carl Krone seinen ersten Elefanten, also zu einer Zeit in der neben den „wilden Tieren“ auch die „wilden Neger“ aus Afrika ausgestellt wurden. Seit dieser Zeit sind jedoch auch zahlreiche Unfälle mit Elefanten im Circus Krone dokumentiert. Tiere die Unfälle verursachen, werden bei Krone als „böswillig“ eingestuft und werden entweder an Zoos abgegeben oder getötet. Zuletzt wurde die Elefantenkuh „Laila“ als bösartig eingestuft und im März 1997 in den Zoo von Neapel abgeschoben, wo sie kurze Zeit später starb.
Sicherlich kann man den heutigen Circus nur bedingt die katastrophalen Zustände vergangener Jahrzehnte zum Vorwurf machen. Das sich jedoch immer noch auf diese Tradition berufen wird und diese, oftmals besonders grausamen, Zustände romantisch verklärt und beschönigt werden, zeigt den Mangel an Bewusstsein bei Circusbetreibern.
Anstatt Erkenntnissen aus der Verhaltensforschung und der sich verändernden Einstellung der Bevölkerung gegenüber Tieren (Stichwort: Tierschutz im Grundgesetz) Rechnung zu tragen, wird an tierquälerischen Haltungsbedingungen festgehalten. Hierzu nochmals ein Besucher des Circus Krone-Winterbau in München vom 16.2.2003: „ ... demnach stehen im größten Circus Deutschlands die Elefanten von ca. Mitte November (Ende der Gastspielzeit) bis ca. Ende März (Tourneebeginn), d.h. fast 4 ½ Monate nahezu rund um die Uhr in Ketten.“
Der „Elefanten-Schutz-Europa“ stellt somit in der Zeitschrift „Circus Aktuell“ fest, dass „der in den Circus-Leitlinien (BML) auch für Winterquatiere vorgesehene Auslauf im Freien im Krone-Winterbau wegen Platzmangel nicht vorhanden ist. Der Circus Krone verstößt somit in einer Reihe von Punkten permanent gegen die ohnehin unzureichenden Circus-Richtlinien.“
Quellen: Animal-public e.V., Spiegel Special 01/97
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14.08.2003: Verbot für Affen, Bären und Elefanten & Co. im Circus?
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Hessen startet Initiative im Bundesrat - Schluß mit Elefanten, Bären und Affenhaltung im Circus. "Menschen für Tierrechte e.V." lobt Hessens Initiative.
Der Bundesverband Menschen für Tierrechte begrüßt den Beschluss des Hessischen Kabinetts vom 14. Juli, im September eine Bundesratsinitiative für ein Verbot der Haltung von Affen, Elefanten und Bären im Circus zu starten, als einen großen Schritt in die richtige Richtung. Bereits vor einem Jahr hätten fast alle Bundesländer dem Verband auf Nachfrage mitgeteilt, dass sie einen solchen Bundesratsbeschluss unterstützen würden.
»Der hessische Umweltminister Dietzel hat nicht nur den Handlungsauftrag des Staatsziels Tierschutz in die Tat umgesetzt, sondern scheint auch den Kommunen erhebliche Kosten einsparen zu wollen. Städte und Gemeinden sind, ebenso wie Bund und Länder, zur Umsetzung des Staatsziels Tierschutz verpflichtet. Das bedeutet, dass schlecht gehaltene Circustiere beschlagnahmt und an anderen Orten untergebracht werden müssen. Bisher haben Kommunen in der Regel Tiere aber erst dann eingezogen, wenn Tierschützer eine Unterbringung besorgt und die Kostenübernahme für Haltung und Pflege sichergestellt hatten. Diesen unhaltbaren Zustand kann nur ein Haltungsverbot für möglichst viele Tierarten beenden«, so Dr. jur. Eisenhart von Loeper, Vorsitzender des Verbandes Menschen für Tierrechte.
Bis zur Bundesratsinitiative im September will der Verband erreichen, dass noch weitere Tierarten in die Verbotsliste aufgenommen werden, denn nach Kenntnis der Menschen für Tierrechte können Wildtiere in Zirkussen grundsätzlich nicht artgerecht gehalten werden.
Weitere Infos zum Circus: http://animal-public.de/Home/Zirkus/zirkus.html
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06.08.2003: Protest gegen Versuchstierzucht verschärft sich
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Harlan-Kampa: Tierschützer demonstrieren jetzt auch vor Wohnsitz des Geschäftsführers
Paderborn (elk). Die Kampagne gegen den Versuchstierzüchter Harlan-Winkelmann in Borchen hat eine persönliche Note bekommen: Bei einer erneuten Demonstration gegen das Unternehmen protestierten Tierschützer jetzt auch vor dem privaten Wohnsitz des Geschäftsführers.
Als Leiter der Versuchstierzucht sei er für das spätere Leid und den Tod der Tiere mit verantwortlich, begründeten die Tierschützer die Aktion. Die Transparente und Megaphon-Durchsagen sorgten auch in der Nachbarschaft für Unruhe. Auf dem Firmengelände blieb dagegen alles ruhig, die Rolläden waren heruntergelassen, Mitarbeiter nicht zu sehen. „Wir wollen Harlan zeigen, dass es mit der großen Demo nicht zu Ende ist“, erklärte Ulrich Rehberg von der Tierrechtsinitiative Paderborn (TiPa). Ziel sei es, den Geschäftsablauf zu stören und an die Verantwortung der Angestellten zu appellieren. Deshalb wolle man in Zukunft öfter vor der Firma demonstrieren. „Wir wollen den Mitarbeitern klar machen, was für einem Job sie hier eigentlich nachgehen“, erläuterte TiPa-Mitglied Andreas Stratmann die neue Strategie. In England hatten ähnliche Kampagnen bereits Erfolg: Zwei Zucht-Standorte wurden aufgrund der anhaltenden Proteste geschlossen.
Unter den Demonstranten waren auch Mitglieder der internationalen Tierrechtskampagne SHAC aus England, die derzeit eine weltweite Aktionswoche gegen die Firma HLS (Huntington Life Sciences) durchführen. Nach Angaben der Tierrechtler handelt es sich bei HLS um Europas größtes Tierversuchslabor, in dem täglich 500 Tiere zu Versuchszwecken getötet werden. Die Firma Harlan soll einer der Hauptlieferanten des Labors sein.
Der Geschäftsführer, der während der Demonstration nicht zuhause war, äußerte im Gespräch mit der Neuen Westfälischen sein Unverständnis über die neue Strategie der Tierschützer, jetzt auch psychischen Druck auszuüben. „Damit erreichen die nur das Gegenteil“, glaubt er. Rufe wie „Mörderbande“ hätten die Mitarbeiter sehr betroffen gemacht, einige seien „sehr sauer“. Unternehmen wolle man aber nichts, Demonstrationen seien in Deutschland schließlich legal. In der Firma seien einige Anrufe und e-mails eingegangen, sowohl von Tierversuchsgegnern, als auch von Menschen, die seine Firma unterstützen wollten. Auch die Bilder aus der Hundezucht, die die Firma ins Internet gestellt habe, würden regelmäßig angeklickt.
In Tierschutz-Kreisen kursiert schon länger das Gerücht, dass „überschüssige“ Tiere, die nicht mehr verkauft werden können, bei Harlan-Winkelmann „tot gespritzt“ würden. Dem widersprach der Geschäftsführer. Hier in Deutschland sei es verboten, Hunde einzuschläfern. Hunde, die nicht mehr für Versuche gebraucht werden könnten, würden an Universitäten verkauft, damit die Studenten an ihnen das Operieren üben könnten. Mäuse, Ratten und Meerschweinchen würden als Futter an Zoos und Adlerwarten verkauft. Dass die Firma eines Tages aufgrund der Demonstrationen oder aus wirtschaftlichen Gründen den Betrieb einstelle, wollte der Geschäftsführer nicht ausschließen. „Aber dann kaufen die Firmen woanders.“
Weitere Informationen: Ärzte gegen Tierversuche und Tierrechtsinitiative Paderborn (TiPa)
Weitere Informationen zu der Kampagne im Internet: www.harlan-schliessen.de
Quelle: Neue Westfälische, 06.08.2003
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03.08.2003: HUNTINGDON LIFE SCIENCES IN BILD AM SONNTAG GEOUTET
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BILD AM SONNTAG veröffentlichte heute einen zweiseitigen Artikel über die geplanten Chemikalientests in der EU, für die schätzungsweise 23 Millionen Tiere gefoltert und umgebracht werden sollen. Im Zentrum des Artikels steht die Fa. Huntingdon Life Sciences (HLS).
BILD AM SONNTAG berichtet über Tierversuche bei HLS, zeigt Photos der Undercover- Recherchen und zitiert Erlebnisse bei HLS. Es wird beschrieben, wie die Beagle bei HLS vergiftet werden und unter Schmerzen in ihren Käfigen zusammenbrechen.
War Huntingdon Life Sciences (HLS) bis jetzt vielen in der BRD kein Begriff, spätestens jetzt wissen sehr viele Menschen um die Gewalt von HLS gegen Tiere, nun sind sie auch hier per Medien geoutet.
Kommende Woche ist Globale Aktionswoche gegen japanische HLS-Kunden. Wie viele MitarbeiterInnen dieser Unternehmen wollen jetzt noch sagen, dass sie sich nicht dafür einsetzen wollen, dass sich ihr Unternehmen von HLS trennt?
Weitere Informationen: Ärzte gegen Tierversuche und Tierrechtsinitiative Paderborn (TiPa) und SHAC Germany
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27.07.2003: Das Leid der Tiere in den Ferien - Einfach weggeworfen!
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Foto: Tierheimleiterin Ingrid Grabbe mit dem ca. vier-/fünfjährigen Lines. Der Jagdhundmischling wartet bereits seit langen zwei Jahren auf liebevolle und erfahrene Besitzer, die ihm endlich ein neues Zuhause bieten. (Foto von Laura Janssen)
(lj) Sommerzeit ist Urlaubszeit. Wegfahren, entspannen und sich um nichts kümmern müssen, daraufhin fiebern viele Deutsche das ganze Jahr. Doch das sonnige Urlaubsvergnügen hat auch seine Schattenseiten: des Menschen Freud ist oft der Tiere Leid. Ingrid Grabbe, Leiterin des Tierheims „Tiere in Not e.V.“ in Schloss Neuhaus erlebt jeden Sommer die verrücktesten Geschichten.
Auf dem Boden stapelt sich palettenweise das Futter, die Waschmaschinen laufen und zahlreiche Helfer reinigen wie jeden Tag alle Käfige - ca. 80-100 Katzen, 40 Hunde und 10-12 Kleintiere, die alle auf liebevolle Herrchen und Frauchen warten, wollten versorgt werden.
„Im Sommer ist es besonders schlimm. Entweder werden die Tiere auf Raststätten ausgesetzt, so wie diese Kaninchen mit seinen beiden Jungen, oder sie werden uns vor die Tür gestellt“, erzählt Tierheimleiterin Ingrid Grabbe. Meist weiß man so weder das Alter noch den Namen des Tieres. Und wenn Tiere persönlich gebracht werden, wird das Abschieben manchmal mit den knappen Worten: „das ist das Tier von einem Kollegen.“ entschuldigt.
Und noch ein anderes Problem taucht in der Sommerzeit auf: viele der streunenden Katzen bekommen jetzt ihre Junge, was neue streunende Katzen bedeutet. Dieser Teufelskreis kann nur gestoppt werden, wenn die Anwohner fremde Katzen dem Tierheim melden, damit sie zumindest kastriert werden können.
„Bevor man sich ein Tier anschafft, sollt man sich genau überlegen, ob man es auch zehn Jahre oder länger behalten möchte.“, rät Ingrid Grabbe. „Tiere kosten Zeit und Geld. Besonders über die Ferienzeit sollte man sich Gedanken machen“. Wohin mit Bello und Co während des Urlaubs? Wer auf diese Frage keinen Rat weiß, dem bietet das Tierheim eine Pensionenvermittlung und einen „Nimmst Du mein Tier, nehme ich Dein Tier“-Service an. Dabei wird der Kontakt von einem Tierliebhaber zu anderen hergestellt, so dass man sich gegenseitig mit der Tierbetreuung helfen kann. Und wer damit immer noch nicht weiterkommt, der kann auf Pflegestellenangebote beim Tierarzt achten oder einfach einen Bekannten bitten. Besonders Katzen sind bei dieser Art der Betreuung unempfindlich. Sie können in der gewohnten Umgebung bleiben und müssen nur zwei mal am Tag Futter und Wasser bekommen.
Für Jeden gibt es das passende Tier, dessen ist sich Ingrid Grabbe sicher. Und wer noch überlegt, ob er sich wirklich ein Tier anschaffen soll, der kann zuerst einige Wochen einen Tierheimbewohner in seine Pflege nehmen und damit auch das Tierheim entlasten. Das Futter wird gestellt und so merkt man auch schon bevor es zu spät ist, ob man gegen ein Tier allergisch ist oder nicht und wie ein Tier im Alltag aussieht.
Auf Alle, die sich dann letztendlich für einen vierbeinigen Freund entscheiden, warten im Tierheim Schloss Neuhaus geimpfte Kätzchen, muntere Hunde vom Dackel bis zum Labrador, Kleintiere und Vögel. Und der Urlaub kann gerne kommen!
Wer spenden möchte: Sparkasse PB, BLZ 47250101 Kto. 19001304 oder Volksbank PB, BLZ 47260121, Kto. 9065528800. Neben finanzieller Unterstützung sind auch Sachspenden wie Decken, Handtücher und Flohmarktartikel für den Basar wie auch ehrenamtliche Mithilfe sehr viel Wert. Besonders in der Woche werden von 13.30 - 15 Uhr (außer Montags) Spaziergänger zum Hundeausführen gesucht.
Vermittlungszeiten für die Tiere sind täglich von 15 - 17 Uhr, Montags und Donnerstags ist allerdings für Besucher geschlossen. Fundtiere werden jeden Tag von 8 - 18 Uhr angenommen.
Quelle: Wochenspiegel Paderborn, 26-07-2003
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21.07.2003: Tierfeindliche Stadt -200 Menschen demonstrierten in der Paderborner City gegen Versuchtstier-Zucht
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Paderborn. Rund 200 Tierschützer aus dem ganzen Bundesgebiet haben am Samstag friedlich gegen den Versuchstierzüchter Harlan-Winkelmann aus Borchen demonstriert. Mit Slogans wie "Schluss mit dem Profit auf Kosten der Tiere!" und "Stoppt Tierversuche! Tiere haben Rechte!" zogen sie durch die Paderborner Innenstadt.
"Unser Protest richtet sich gegen all diejenigen, die in irgendeiner Form zur Existenz von Tierversuchen beitragen", so Ulrich Rehberg von der Paderborner Tierrechtsinitiative bei der anschließenden Kundgebung am Westerntor.
"Dem Volk wird vorgelogen, die Versuche wären zu seinem Wohl. Das Gegenteil ist der Fall", erklärte Lisa Marie Schütt vom Verband der Tierversuchsgegner NRW mit einem Verweis auf jährlich 16.000 Todesfälle in Deutschland durch Medikamente, die zuvor an Tieren getestet worden seien.
Dr. Edmund Haferbeck, Mitglied der "Tierbefreier", bezeichnete Paderborn als "eine der tierfeindlichsten Städte Deutschlands". Obwohl Tierschützer bereits vor 15 Jahren gegen die Borchener Zuchtstation protestiert hätten, würden weder Stadt noch Kirche etwas gegen "dieses Verbrechen an Mitgeschöpfen" unternehmen.
Mehrere Demonstranten hatten eigene Hunde mitgebracht, darunter auch Beagle, wie sie bei Harlan gezüchtet werden. "Es ist eine Gemeinheit, die Liebheit dieser Tiere einfach auszunutzen", empörte sich eine Paderborner Beagle-Halterin. "Auch Tiere können Leid und Schmerz empfinden", ist sich eine Hundebesitzerin aus Höxter sicher.
Am Nachmittag setzten die Tierschützer ihren Protest vor den Geschäftsräumen der Firma in einem Borchener Wohngebiet fort. Einige Nachbarn verfolgten das Geschehen. Viele wohnen schon in der zweiten Generation dort, nicht wenige arbeiten bei Harlan. Man pflege mit der Familie ein nachbarschaftliche Verhältnis. "Über ihre Sache sprechen die mit uns nicht. Wir haben guten Kontakt", so eine Anwohnerin. "Darüber denke ich nicht nach", erklärte eine andere, auf das Schicksal der Versuchstiere in unmittelbarer Nähe angesprochen.
Ein ehemaliger Harlan-Mitarbeiter erklärte, er habe gesehen, dass es den Tieren dort gut gegangen sei. Was dann hinterher mit den Tieren passiere, sei nicht seine Sache.
Tierversuche müssten sein, zeigte sich eine weitere Anwohnerin im Gespräch mit den Demonstranten überzeugt. Die Tiere würden dabei nicht gequält.
"Ich glaube, hier ist keine Familie, die nicht weiß, dass dort Tiere gezüchtet werden und zu welchem Zweck. Bisher hat es keine Proteste gegeben", konstatierte Bürgermeister Heinrich Schwarzenberg. "Ich kann nicht erkennen, dass hier tierfeindliche Bewohner wohnen."
Zum Abschluss legten die Demonstranten vor der Hunde-Zuchtstation am Kleeberg eine Schweigeminute ein. Auf Kundgebungen an dieser Stelle wolle man verzichten, um die Tiere nicht zu stören, erklärte ein Sprecher und kündigte an: "Dies war erst der Anfang. Wir kommen wieder!"
Der Verband Forschender Arzneimittelfirmen, ein Zusammenschluss von 40 Firmen in Deutschland, die noch Tierversuche durchführen, darunter die Firma Bayer, gab anlässlich der Demonstration ein Statement heraus. Tierversuche seien bei der Entwicklung von Arzneimitteln immer noch unverzichtbar und außerdem vom Gesetzgeber vorgeschrieben, heißt es darin. Die Mitglieder des Verbandes würden die Tierversuche aber "so schonend wie möglich" durchführen.
Quelle: Neue Westfälische, 21.07.2003
Weitere Informationen: Ärzte gegen Tierversuche und Tierrechtsinitiative Paderborn (TiPa)
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19.07.2003: PADERBORN: Hunde fürs Versuchslabor
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Harlan-Winkelmann züchtet abseits der Öffentlichkeit etwa 1.000 Tiere pro Jahr
Paderborn. Mitglieder zahlreicher Tierschutzorganisationen machen in Paderborn mobil. Mit einer Demonstration wollen sie an diesem Samstag gegen die ihrer Ansicht nach überflüssigen und ethisch nicht vertretbaren Tierversuche in der Industrie demonstrieren. Außerdem haben sie das Unternehmen Harlan-Winkelmann ins Visier genommen.
Harlan -Winkelmann ist einer der größten Versuchstierzüchter der Welt mit Firmensitzen in etwa zehn verschiedenen Ländern. Was bislang kaum jemand wusste: Die deutsche Tochtergesellschaft hat ihren Sitz im Kreis Paderborn. Sie züchtet nach Angaben des Kreisveterinäramtes Jahr für Jahr unter anderem auch circa 1.000 Hunde, die als Versuchstiere an Labors verkauft werden und dort größtenteils sehr qualvollen Prozeduren ausgesetzt sind. In der breiten Öffentlichkeit war das bislang nicht bekannt. Sehr unscheinbar ist die Harlan-Dependance mitten in der kleinen Gemeinde Borchen nahe Paderborn angesiedelt. Meerschweinchen, Hamster, Ratten und Mäuse werden hier zu Abertausenden „produziert“. In der Ortschaft Alfen, nur wenige Kilometer entfernt, steht auf einem abgelegenen Areal die Hundezuchtanlage. Schon vom weitem ist das Kläffen zahlreicher Tiere zu hören. Hohe Zäune und Videokameras sichern das Gelände. Angestellte eines Wachschutzes beäugen argwöhnisch jeden Spaziergänger.
Die Verantwortlichen bei Harlan-Winkelmann sind besonders vorsichtig geworden. Denn Ende März dieses Jahres waren Mitglieder der internationalen Tierrechts-Organisaton Animal Liberation Front (ALF) nachts in die Zuchtanlage des Unternehmens eingedrungen und hatten 25 Hunde mitgenommen. Mit derart spektakulären „Befreiungsaktionen“ haben radikale Tierschützer immer wieder von sich reden gemacht. Die Härte der Auseinandersetzung scheint zuzunehmen, das zeigen diverse gerichtliche Auseinandersetzungen.
So auch in Münster, wo die Firma Covance Laboratories angeblich eines der größten Tierversuchslabore Deutschlands betreibt. Pro Jahr würden dort „1.000 Affen in qualvollen Experimenten“ getötet, kritisieren die Versuchsgegner. Auch in Paderborn wollen sie Harlan-Winkelmann durch ihren Protest „zur Schließung“ zwingen. Die Hunde fristeten bei Harlan „ein trostloses Dasein als Gebärmaschinen“, heißt es in einem Aufruf. Als spätere Versuchstiere würden bei ihnen zum Beispiel künstliche Herzinfarkte ausgelöst und zu Testzwecken „giftige Substanzen“ verabreicht. Am Ende stehe immer ein „qualvoller Tod“.
Fakt ist allerdings auch, dass Harlan-Winkelmann augenscheinlich nichts Illegales tut. Das Paderborner Kreisveterinäramt kontrolliere die Zuchtanlage „einmal pro Woche“, es habe „keine Beanstandungen“ gegeben, sagt deren Leiter Klaus Bornhorst. „Die Tiere haben es bei uns gut“, betont auch ein Sprecher des Unternehmens.
Die Tierschützer hingegen wollen ein System durchbrechen, das die Kreatur „zum Wegwerf-Artikel macht“. Methodisch, medizinisch und ethisch seien Versuche an lebenden Tieren „sinnlos und verwerflich“, sagte die Ärztin Corina Gericke von der Vereinigung „Ärzte gegen Tierversuche“ während eines Vortrages in Paderborn. Bei Harlan werden vorwiegend Beagles gezüchtet. Hunde, die laut Gericke, „besonders lieb und freundlich“ sind. Auch die Versuchslabore scheinen das zu schätzen. Sie zahlen an Harlan pro Hund zwischen 1.000 und 1.600 Euro.
Quelle: Neue Westfälische, 19.07.2003
BILD: Besonders liebe Rasse: Diesen Beagle hatten radikale Tierschützer aus der Paderborner Versuchstierzuchtanlage mitgenommen
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16.07.2003: Die TiPa organisiert Demo/Kundgebung gegen Tierversuchszucht!
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Bundesweite Demo gegen die Versuchstierzucht Harlan-Winkelmann und für die Abschaffung aller Tierversuche am Samstag, den 19.Juli 2003, 11:00 Uhr, auf dem Rathausplatz in Paderborn, anschließend Demo vor der Verwaltung von Harlan-Winkelmann in Borchen.
Für die Rednerliste hat die TiPa bereits einige Zusagen:
Dr. Edmund Haferbeck
Lisa Marie Schütt (Tierversuchsgegner BRD)
Melanie Bujok (SHAC-Kampagne)
Weitere Informationen: Tierrechtsinitiative Paderborn (TiPa)
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15.07.2003: Tierversuche halten wirkliche Medizin auf!
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Ärztin referiert über Tierversuche und Alternativen
Paderborn (elk). Wer diese Bilder einmal gesehen hat, vergisst sie nicht: Ein Äffchen, mit dem Kopf an Apparate angeschlossen, dreht sich wie irre vor Angst und Schmerz in einer kleinen Plastikbox immer im Kreis. Mäuse, die sich in Krämpfen auf dem Boden winden. Ratten und Kaninchen, die verzweifelt versuchen, die Gitterstäbe zu zerbeißen, um ihrem Schicksal zu entkommen: Dem Tierversuch.
„Tiere können genau wie wir Freude und Angst empfinden. Es ist nicht richtig, dass wir sie als Wegwerf-Instrumente missbrauchen“, erklärte Dr. Corina Gericke, Tierärztin und Mitglied der Vereinigung „Ärzte gegen Tierversuche“ vor rund 60 Interessierten in der Kulturwerkstatt.
Ihr Vortrag und der anschließende Film sollten den Hintergrund zu der Protest-Aktion liefern, die die Tierrechtsinitiative Paderborn (TiPa) derzeit gegen den Versuchstierzüchter Harlan-Winkelmann in Borchen durchführt.
Im Jahr 2001 wurden allein in Deutschland 2,1 Millionen Tiere für Experimente getötet – trotz Tierschutz im Grundgesetz. Dort heißt es, dass niemand einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schaden zufügen darf. Doch die Freiheit der Forschung hat Vorrang. Auch das seit 1998 in Deutschland bestehende Verbot von Tierversuchen für Kosmetika wird häufig umgangen. „Die Stoffe werden einfach unter dem Chemikalien-Gesetz getestet“, berichtet Dr. Gericke.
Die Pharmaindustrie mache ein gigantisches Geschäft: 60.000 Arzneimittel seien derzeit in Deutschland auf dem Markt, obwohl laut WHO nur 235 Arzneistoffe gebraucht würden. Allein den Wirkstoff Ibuprofen gebe es in 394 verschiedenen Formen – jedes Mal im Tierversuch getestet. Dabei seien die Ergebnisse gar nicht auf den Menschen übertragbar. So sei Blausäure für Schafe gut verträglich, während Cortison bei Mäusen zu Missbildungen führe. Nicht umsonst müssten immer wieder getestete Medikamente vom Markt genommen werden, weil sie für den Menschen unverträglich seien. Eine unabhängige Untersuchung in 2001 habe ergeben, dass es allein in Deutschland 16.000 Todesfälle durch Medikamente gegeben habe, in den USA sogar 100.000.
„Krankheiten am Menschen sind viel zu komplex, um am Tier getestet zu werden“, ist Dr. Gericke überzeugt. Die Hauptursachen der typischen Zivilisationskrankheiten, nämlich Rauchen, Alkohol, Stress, falsche Ernährung, mangelnde Bewegung und psychosoziale Faktoren würden nicht berücksichtigt, wenn Tiere „künstlich krank gemacht“ würden.
„Tierversuche halten die wirkliche Medizin auf“, glaubt die Ärztin. So sei zum Beispiel die Bypass-Operation lange hinausgezögert worden, weil sie bei Hunden nicht funktionierte. Dennoch fördert die Deutsche Forschungsgemeinschaft nur Versuche an Tieren – mit 1,2 Milliarden Euro pro Jahr. Darunter Experimente, an deren Sinn man zweifeln möchte: „Goldfischen werden beide Augen rausgenommen, um zu gucken, ob sie dann noch geradeaus schwimmen. Das hat nichts mehr mit Forschung zu tun“, ärgert sich die Ärztin. Deshalb setzt sie sich für die tierversuchsfreie Forschung ein, die ihrer Meinung nach zu wesentlich zuverlässigeren Ergebnissen führt. Neben Prävention und Patienten-Studien werde mit Computermodellen, Zellkulturen, künstlicher Haut, menschlichem Blut oder niederen Organismen wie Bakterien gearbeitet. Bislang gebe es dafür von der Bundesregierung aber gerade mal vier Millionen Euro im Jahr. Abschließend rief die Tierrechtsinitiative zur Teilnahme an der Demonstration am kommenden Samstag um 11 Uhr vor dem Rathaus auf.
Weitere Informationen: Ärzte gegen Tierversuche und Tierrechtsinitiative Paderborn (TiPa)
Quelle: Neue Westfälische, 17.07.2003
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03.07.2003: Die TiPa organisiert Vortragsabend zur Problematik von Tierversuchen
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Im Rahmen der Kampagne gegen die Versuchstierzucht Harlan-Winkelmann aus Borchen-Alfen veranstaltet die TiPa einen Vortragsabend zur Problematik von Tierversuchen am Dienstag, 15. Juli, in der Cafeteria der Paderborner Kulturwerkstatt an der Bahnhofstr. 64, Uhrzeit: 19:30 Uhr.
Die TiPa freut sich, mit Dr. med. vet. Corina Gericke eine der fundiertesten Referentinnen im Bereich "Tierversuche" gewonnen zu haben. Frau Gericke spricht an diesem Abend für die Vereinigung "Ärzte gegen Tierversuche e. V." sowie für den "Bundesverband der Tierversuchsgegner - Menschen für Tierrechte e. V." Sie wird die Problematik von Tierversuchen aus wissenschaftlicher und ethischer Sicht erläutern, sowie alternative Testverfahren und tierversuchsfreie Forschung vorstellen.
Corina Gericke ist Fachreferentin und Schriftführerin von "Ärzte gegen Tierversuche". Erfahrung mit Tieren sammelte Sie in ihrer Praxistätigkeit als Tierärztin in England. Seit 1984 ist sie aktive Tierversuchsgegnerin. Sie ist Mitbegründerin von SATIS, wo sie jahrelang im Vorstand tätig war. Seit 1999 arbeitet sie hauptberuflich bei den "Menschen für Tierrechte - Bundesverband der Tierversuchsgegner" und seit 2000 bei der Vereinigung.
Die Vereinigung "Ärzte gegen Tierversuche" ist eine Organisation von Ärzten und im Gesundheitsbereich tätigen Wissenschaftlern. Sie ist unabhängig von den Interessen der Pharmaindustrie und den Universitäten, und hat sich aus ethischen und medizinischen Gründen die Abschaffung der Tierversuche zum Ziel gesetzt.
Der "Bundesverband der Tierversuchsgegner - Menschen für Tierrechte" kämpft für die Abschaffung jeglicher Tierquälerei sowie die Anerkennung und Durchsetzung grundlegender Tierrechte. Dazu gehört besonders das gesetzliche Verbot aller Tierversuche und anderer Tiermißhandlungen.
Weitere Informationen: Tierrechtsinitiative Paderborn (TiPa)
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02.07.2003: Spezielle Gäste in der Radiosendung des Tierheims Paderborn
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Am 02.07.2003 war es wieder soweit! Es erfolgte (wie jeden ersten Mittwoch eines Monats) die Ausstrahlung unserer monatlichen Radiosendung vom Tierheim Paderborn.
Zwischen 19-20 Uhr war auf den Frequenzen unseres Lokalfunksenders Radio Hochstift ein ausgiebiges Interview mit der Tierrechtsinitiative Paderborn (TiPa) zu hören.
Im Bild (von links): Ulrich Rehberg und Andreas Stratmann von der Tierrechtsinitiative Paderborn (TiPa) mit ihrem Interviewpartner Lutz Kannenberg vom Tierheim Paderborn. Die Aufnahme entstand während einer Musikpause bei der Aufzeichnung am 25.06.2003.
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05.06.2003: Achtung vor Hitzschlag bei Haustieren!
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Aus gegebenem Anlass weist der Bundesverband Praktischer Tierärzte (BPT) eindringlich auf die Gefahr durch die hochsommerlichen Temperaturen für Haustiere hin. Hitzschläge, mitunter auch mit Todesfolge, sind bei Temperaturen über 25 Grad Celsius nicht ungewöhnlich. Betroffen sind nicht nur Hunde und Katzen, sondern auch andere Kleintiere wie beispielsweise Meerschweinchen. Um einen gefährlichen Wärmestau im Körper des Haustieres zu vermeiden, sollte man dafür Sorge tragen, dass dem Vierbeiner ein Schattenplatz und genügend Trinkwasser zur Verfügung stehen.
Besonders gefährdet sind herzkranke, hochträchtige, ältere oder auch sehr junge Tiere. Auch kräftig wirkende Tiere sind gehen einen Hitzschlag nicht gefeit. Der Tierhalter sollte auf jeden Fall bei Symptome wie Unruhe oder Taumeln beim Tier aufmerksam werden. Dies könnten Anzeichen für einen Hitzschlag sein. In so einem Fall empfiehlt der BPT das Tier mit feucht-kalten Tüchern zu bedecken und umgehend einen Tierarzt aufzusuchen.
Zu den häufigsten Hitzeopfern zählen übrigens Ziervögel, Kaninchen und Meerschweinchen. Diese sind in ihrem Bewegungsradius auf ihren Käfig oder Gehege beschränkt und sind im Ernstfall der sengenden Sonne wehrlos ausgesetzt.
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09.05.2003: Mängel im Delbrück-Schöninger Tierpark Nadermann festgestellt!
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Delbrück-Schöning (ai). Im Tierpark Nadermann sind bei einer Inspektion durch Amtstierärzte Mängel in der Tierhaltung festgestellt worden. Anlass der Inspektion war die Beschwerde einer Besucherin aus Gütersloh bei der Bezirksregierung Detmold. So berichtete sie unter anderem, dass keines der Kleintiere Wasser oder Futter, nicht einmal Heu, in ihren Käfigen hatten. Man sei mit dem Betreiber "im Gespräch", einige Mängel seien bereits abgestellt worden, sagte eine Sprecherin der Bezirksregierung, die sich mit Hinweis auf das "schwebende Verfahren" nicht weiter äußern wollte. Wann das Verfahren abgeschlossen sein wird, wollte sie ebenfalls nicht sagen. Kommende Woche soll es einen weiteren Termin im Tierpark geben.
Quelle: Neue Westfälische, 09.05.2003
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28.04.2003: Neue Tiertransportverordnung in Kraft getreten
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Noch im Sommer 2002 schien auf EU- Ebene eine einheitliche Vorgehensweise bei Lebendtiertransporten nicht möglich zu sein. Vor allem Irland, Spanien und Frankreich sperrten sich aus wirtschaftlichen Gründen gegen Verbesserungen beim Tiertransport. Nun hat sich die EU – Kommission doch noch geeinigt. Seit dem 03.02.2003 ist eine Verordnung in Kraft getreten, die nur noch in Ausnahmefällen Ausfuhrerstattungen für lebende Rinder gewährt und strengere Kontrollen durch Veterinäre vorsieht.
Jahrelang wurde die Bevölkerung mit Berichten von grausamen Tiertransporten konfrontiert. Am meisten zu ertragen hatten dabei die Rinder. Seit 1989 wurde nämlich um die Überproduktion von Fleisch in der EU abzubauen, der Export von lebenden Tieren subventioniert. Diese Exporterstattung diente als Anreiz, um das Preisgefälle, das zwischen EU –und Weltmarktpreisniveau besteht, auszugleichen. Die Streichung der Subvention gibt nun Anlass zur Hoffnung, dass Tausenden von Rindern der äußerst brutale Transport auf LKW und Schiff erspart bleibt.
Doch was sich zunächst gut anhört, wird getrübt durch eine Ausnahmeregelung: weiter subventioniert werden Schlachttiertransporte in Drittländer, wie Ägypten und Libanon, da diese aus kulturellen oder religiösen Gründen einen großen Bedarf an derartigen Tieren aufweisen. Das heißt, dass die genannten Länder Rinder zur betäubungslosen Schlachtung benötigen und genau diese Transportrouten zu den Schlimmsten für die Tiere gehören.
Das Deutsche Tierhilfswerk e.V. hätte sich eine Tiertransportverordnung ohne Ausnahme gewünscht. So fordert das DTHW e.V. für die verbleibenden Lebendtiertransporte schärfere Kontrollen, eine Begrenzung der Tiertransporte auf max. acht Stunden und dass die Tiere das vorgeschriebene Mindestmaß an Platz erhalten und eine Versorgung mit Wasser, Fütterungs- und Ruhezeiten. Auch eine strengere Überwachung der Transportfirmen und eine Sensibilisierung der Fahrer für den Schutz der Tiere ist von Nöten. (JS)
Quelle: DTHW München
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24.04.2003: Heute ist der "Internationale Tag des Versuchstiers"
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Ärztevereinigung prangert EU-Pläne an, 50 Millionen Tiere zu vergiften!
Die EU-Kommission plant ein Testprogramm, bei dem 30.000 Chemikalien, die seit mehr als 20 Jahren auf dem Markt sind, in umfangreichen Tierversuchen auf ihre Giftigkeit hin getestet werden sollen. Mindestens 50 Millionen Tiere sollen bei diesen Tests vergiftet werden!
Die Vereinigung "Ärzte gegen Tierversuche" e. V. nimmt den Internationalen Tag des Versuchstiers am 24. April zum Anlass, gegen diese Pläne zu protestieren. Mit einer Unterschriftenaktion will die Ärztevereinigung erreichen, dass die Chemikalien mit tierversuchsfreien Methoden statt an Tieren getestet werden. Außerdem fordern die Ärzte von der EU-Kommission mehr Geld für die Entwicklung und Anerkennung solcher tierfreundlichen Tests zur Verfügung zu stellen. Bei den geplanten Tierversuchen werden Substanzen des täglichen Bedarfs, wie Holzschutzmittel, Wandfarbe oder Schmierstoffe den Affen, Hunden, Meerschweinchen, Kaninchen, Ratten und Mäusen in den Magen gepumpt, in die Augen oder auf die geschorene Haut gerieben. Die Tiere sterben einen qualvollen Gifttod oder werden nach Ablauf einer Frist getötet. In weiteren Versuchen werden die Stoffe trächtigen Tieren verabreicht. Ihre Jungen werden getötet und auf Missbildungen hin untersucht.
"Für das geplante Chemikalien-Programm der EU sollen Millionen fühlender, leidensfähiger Mitgeschöpfe geopfert und Milliarden Steuergelder verschwendet werden", empört sich Dr. Corina Gericke, Fachreferentin bei der Vereinigung "Ärzte gegen Tierversuche". Tierversuche seien zudem völlig ungeeignet, die Sicherheit der Verbraucher vor schädlichen Chemikalien zu gewährleisten, da die Ergebnisse aus solchen Experimenten nicht auf den Menschen übertragbar seien. "Die Giftigkeit von Chemikalien kann mit Hilfe tierversuchsfreier Methoden wesentlich besser, schneller, billiger und mit für den Menschen relevanten Ergebnissen festgestellt werden", sagt Gericke. Allerdings würden Entwicklung und Anerkennung dieser so genannten "Reagenzglasmethoden" nicht ausreichend von der EU gefördert.
Die Unterschriftenaktion findet im Rahmen einer Kampagne der "Europäischen Koalition zur Beendigung von Tierversuchen" statt. Die europaweit gesammelten Unterschriften sollen Anfang nächsten Jahres an die EU-Kommission übergeben werden.
Unter www.aerzte-gegen-tierversuche.de kann online unterschrieben oder eine Unterschriftenliste ausgedruckt werden.
Unter der HomePage www.tiernotruf.org/ts-material stehen ebenfalls entsprechende Unterschriftenlisten zum Download oder Bestellung zur Verfügung.
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31.03.2003: Kleine Spürnase für Schumi
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Formel-Eins-Star Michael Schumacher kauft Welpen aus Stukenbroker Polizeihundezucht
Schloß Holte-Stukenbrock. Die Aktion war so geheim, dass sogar der Erste Polizeihauptkommissar Alfred Maciejewski seinen eigenen Kindern nichts davon erzählt hat und auf immer in Ungnade fiel. Doch Formel-Eins-Star Michael Schumacher und seine Frau Corinna wollten ihr neues Familienmitglied ohne großen Rummel aus der von Maciejewski geleiteten Landespolizeischule für Dienst-hundführer (LPS) in Stukenbrock-Senne abholen.
Dort nahmen sie am vergangenen Dienstag überglücklich eine zwölf Wochen alte Mecheler-Hündin aus der landeseigenen Zucht „von den Sennequellen" in Empfang. „Shiva", so soll der quirlige Vierbeiner heißen, wird im Hause Schumacher im schweizerischen Vufflens-le Chateau am Genfer See auf die beiden Artgenossen Bonny und Tracy treffen sowie Westhighland-Terrier Jenny und Mix Flo.
Im Privatjet gings via Paderborn und Genf nach zweistündigem Aufenthalt in der Senne in die neue Heimat. Nach den Worten von Schumachers Pressesprecherin Sabine Kehm sind Michael und Corinna in ihre belgischen Schäferhunde ganz vernarrt. Und als die Tierliebhaber sich zum Kauf eines weiteres Hundes entschlossen hatten, war es laut Kehm „der gute Ruf der heimischen LPS als Zuchtbetrieb", der Schumachers den weiten Weg zurücklegen ließ. Was Alfred Maciejewski sicherlich gerne hört, der jedoch betont, den berühmten Rennsportler „wie jeden Bürger unseres Landes" behandelt zu haben.
Quelle: Neue Westfälische, 29./30.03.2003
Unser Kommentar dazu: Wir hätten uns gefreut, wenn die Fam. Schumacher sich für ein Tier aus einem Tierheim entschieden hätte...
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31.03.2003: Gift-Tabs im Feriendorf - Warnung vor größeren Mengen Köder in Ei-Größe
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Delbrück-Lippling. Zahlreiche hellblaue Gift-Köder in Ei-Form haben nicht nur Pferdebesitzer in Lippling aufgeschreckt. Glücklicherweise ist nach Polizeiangabe noch kein Vergiftungsfall bekannt geworden.
Am Donnerstag meldete sich eine Pferdebesitzerin bei der Polizei in Delbrück. Sie hatte auf ihrer Pferdekoppel am Postdamm über 50 Giftköder in Taubenei-Größe gefunden, die Unbekannte im Laufe des Vormittags ausgelegt haben müssen.
Auch auf dem Weg durchs Feriendorf lagen die giftigen Köder. Mehrere Anwohner hatten ähnliche Funde gemacht. Demnach sind bereits am Dienstag die ersten Gift-Tabs aufgetaucht.
Polizeibeamte warnten Anwohner vor den Eiern, die gerade Kindern und Tieren gefährlich werden können. Ermittlungen sollen jetzt ergeben, wer das Rattengift ausgelegt hat. Es ist derzeit nicht auszuschließen, dass weitere Köder noch nicht gefunden wurden.
Sachdienliche Hinweise nimmt das Kriminalkommissariat der Polizei in Schloß Neuhaus unter Tel. (05251) 306-0 entgegen.
Quelle: Neue Westfälische, 29./30.03.2003
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25.03.2003: Ertränkter Mischling in Salzkotten-Mantinghausen aufgefunden!
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Am Freitagnachmittag ging eine 58-jährige Frau mit ihrem Hund am See gegenüber des Hügelgräberfeldes in Salzkotten-Mantinghausen spazieren. In Ufernähe entdeckte die 58-jährige Frau einen Tierkadaver. Sie teilte ihren Fund einem Bekannten mit, der am Samstagmorgen die Polizei verständigte. Bei dem Kadaver handelt es sich nach Auskunft einer Ärztin aus dem Fachbereich Lebensmittel und Veterinärwesen des Kreises Paderborn um einen jungen Mischlingsrüden mit schwarz-geflecktem, gel-bem Fell. Die Hinterläufe des Tieres waren mit Paketband zusammengebunden und eine Schlinge um den Hals gelegt. Offensichtlich wurde das Tier mit einem Ast wieder aus dem Wasser gezogen. Es muss längere Zeit im See gelegen haben. Hinweise auf den Hundehalter liegen bislang nicht vor. Die Polizei nahm Ermittlungen nach dem Tierschutzgesetz auf.
Quelle: Neue Westfälische, 25.03.2003
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18.03.2003: Pferdekrankheit sorgt für Schrecken
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Veterinäramt empfiehlt vorbeugende Maßnahmen
Kreis Paderborn (JS). Eine unheimliche Krankheit treibt in diesen Tagen den heimischen Pferdefreunden die Sorgenfalten auf die Stirn. Ein ansteckender Infekt namens "Equines Herpes-Virus" (EHV-1-Virus), der jetzt mit Influenza und Streptokokken einhergeht, hat in den Pferdebeständen des Kreises Paderborn nach neuestem Erkenntnisstand wurde bei einem verendeten Tier aus dem Kreis Paderborn der EHV-1-Virus nachgewiesen.
"Es gibt jedoch keinen Anhaltspunkt für eine anzeigepflichtige Erkrankung", stellte jetzt Dr. Klaus Bornhorst vom Kreisveterinäramt auf Anfrage der Neuen Westfälischen fest. Er empfiehlt jedoch den Tier- und Stallbesitzern, einige vorbeugende Maßnahmen zu ergreifen.
So sollen die Pferdehalter in diesen Tagen zusammen mit ihren Rössern auf unnötige Fahrten verzichten und gleichfalls Kontakte mit fremden Tieren vermeiden. Besorgte Stallinhaber können vor ihren Gebäuden Desinfektionsmatten auslegen, um eine Übertragung der Viren durch Personen einzuschränken.
Zudem besteht die Möglichkeit, der Erkrankung, die sehr hohem Fieber mit sich bringt, direkt entgegenzutreten. "Impfungen kann man auch jetzt noch durchführen", berichtet Dr. Klaus Bornhorst. Konkrete Informationen hält jeder Tierarzt bereit.
Freiwillige Schutzmaßnahmen hat schon der Reit- und Fahrverein Paderborn ergriffen. Hier fällt der Reitunterricht in der gesamten Woche aus. Zudem gilt in der Füllers Heide eine freiwillige Quarantäne, sprich: Vierbeinern ist ein Ein- bzw. Auszug zurzeit nicht gestattet.
Beim RV Schloß Neuhaus läuft der Unterricht auf dem Thunhof momentan noch normal weiter. Die Vorsitzende Ansgard Koch appelliert jedoch an die Vereinsmitglieder den Kontakt zu fremden Pferden zu vermeiden.
Ähnliche Bedingungen gelten auch beim RV Paderborn-Haxtergrund. Hier läuft gleichfalls die Reiterei wie gewohnt weiter. Jedoch wird auswärtigen Reitern mit ihren Pferden der Zutritt zur Reitanlage zurzeit nicht gestattet, berichtet der Vereinspräsident Franz Höschen.
Quelle: Neue Westfälische, 18.03.2003
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12.03.2003: Renault veranlasst die Tötung hunderter Hunde in Rumänien!
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Laut Information der Tierversuchsgegner Saar e.V. hat der Autohersteller Renault auf dem Werksgelände seiner Tochterfirma Dacia in Mioveni/Rumänien die Tötung sämtlicher herrenlosen Hunde angeordnet. Die Dacia-Direktion habe die Hunde lediglich einfangen wollen, hätte sich aber dem Befehl des Mutterkonzerns aus Frankreich beugen müssen.
Laut Augenzeugen würden die Hunde erschlagen oder qualvoll vergiftet. Die "Säuberungs"- Kommandos kämen seit zirka 2 Wochen jeweils nur am Wochenende. Nach Aussage von Zeugen würden die Arbeiter der Firma Dacia keineswegs geschlossen hinter dieser Aktion stehen. Viele Arbeiter nehmen gerade Welpen mit nach Hause um sie vor ihrem grausamen Schicksal zu bewahren. Den Arbeitern wäre verboten worden, die Tiere zu füttern, da dies die Chance erhöhe, dass die Tiere die von den Hundefängern ausgelegten Giftköder verschmähen würden.
Der Verein SUNDOG Animal Rescue e.V. ruft zum Protest auf. Wer sich beteiligen möchte, kann seinen eMail-Protest an ProtestRenault@aol.com richten. Die Schreiben werden dort gesammelt und an Renault weitergeleitet.
Weitere Informationen: Sundog Animal Rescue e.V.
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25.02.2003: LUCKY sucht ein Zuhause!
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LUCKY ist ein Podenco-Dalmatiner-Mix und ca. 1999/2000 geboren. Seit dem 05.06.2001 lebte er im Tierheim und der Stress dort machte ihn fertig, so bekamen Besucher leider ein völlig falsches Bild von ihm. Sie sahen nur einen äußerst überdrehten und nervösen Hund. Den lieben anhänglichen „Sofahund“, der er aber ist, sahen sie nicht.
LUCKY lebt nun in einer Pflegestelle und macht sich prima. Zwar kann man einiges Terrierblut (Temperament und Dickkopf!) nicht unbedingt leugnen, aber jeder erfahrene Hundefreund hätte mit LUCKY wohl keine Probleme. Er genießt es im Mittelpunkt zu stehen und -obwohl er sich mit Artgenossen versteht- eignet er sich nicht unbedingt als Zweithund.
Er ist eine Seele von Hund und wer LUCKY erst richtig kennen gelernt hat, wird ihn in sein Herz schließen. Wer LUCKY eine Chance geben möchte, wende sich bitte an seine derzeitigen Pflegeeltern, das Ehepaar Neuss, unter Tel.: 05254/2689.
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25.02.2003: Stadt Paderborn „dreht die Schrauben an“
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Wer Müll wegwirft, Hunde nicht an die Leine nimmt, muss mit Verwarngeld rechnen.
Paderborn. Milchtüten im Graben, Hamburger-Verpackungen im Gebüsch, Hundekot auf dem Bürgersteig und Vierbeiner ohne Leine im Park: Damit soll Schluss sein in Paderborn - zumindest sollen solche Verstöße erheblich seltener werden. Das ist das Ziel der Stadt, wie der I. Beigeordnete Dieter Bartha gestern erläuterte. Der Weg dahin führt übers Portemonnaie: Für alle Verstöße soll der Bürger künftig zur Kasse gebeten werden. Dafür hat die Stadt eigens einen Katalog an Verwarngeldern aufgestellt (siehe Infokasten): Wer "Fiffi" nicht anleint muss zehn Euro berappen, wer Papier achtlos ins Gebüsch wirft 25 Euro und wer mit seinem Vierbeiner auf den Kinderspielplatz geht, bekommt die Höchststrafe: 35 Euro. Und wer immer wieder auffällt, für den solls richtig teuer werden: "Dann werden wir auch vor Bußgeldern nicht zurückschrecken. Die können dann bis in den fünfstelligen Bereich gehen", versichert Ordnungsamtsleiter Josef Pauli. Nicht an Kinder, aber an alle Jugendlichen ab 14 Jahre dürfen die Verwarngelder verhängt werden. In einem halben Jahr soll erste Bilanz gezogen werden, verspricht Bartha.
"Gebessert hat sich nichts"
Sollte durch die rigorose Maßnahme mehr Geld ins leere Stadtsäckel fließen, wäre das sicher eine willkommene Einnahmequelle, aber offensichtlich nicht der eigentliche Grund für die härtere Gangart. "Diese Missstände wurden in Ausschüssen und auch von privaten Bürgern immer wieder angesprochen. Wir haben es bisher bei mündlichen Verwarnungen bewenden lassen, aber die Erfahrung zeigt: Gebessert hat sich nichts. Darum wollen wir jetzt die Schrauben anziehen", begründet Bartha. Allerdings: Mehr Personal solls dafür nicht geben. Auch bisher hatten bereits sieben Mitarbeiter des Ordnungsamtes, die bei "BOSS" mitarbeiten, unter anderem auch darauf ein Auge, ebenso wie vier weitere Mitarbeiter im Außendienst. "Bei dieser Personalzahl wirds bleiben. Aber die werden künftig eben immer häufiger konkrete Verwarngelder aussprechen", prophezeit Pauli. Und noch einen positiven Effekt könnte die neue Marschroute haben: 150.000 Euro kostet die Beseitigung des Mülls auf öffentlichen Flächen und in
Parks Jahr für Jahr. In 2003 wurden die Kosten sogar erstmals in den Gebührenhaushalt mit einkalkuliert - und damit auf alle Bürgern umgelegt.
Doch es geht nicht nur um Müll im Straßengraben: Gleich fünf Punkte im neuen Sündenkatalog der Paderstadt treffen Hundebesitzer, wenn sie sich nicht an die Vorschriften halten. Offiziell gemeldet sind zurzeit exakt 4.850 Hunde in der Stadt Paderborn. "Die Dunkelziffer dürfte aber erheblich höher liegen", vermutet Bartha.
"In Ortschaften grundsätzlich angeleint"
Als Fautregel für alle Hundebesitzer gilt: Innerhalb geschlossener Ortschaften (auch in den Ortsteilen!), auf öffentlichen Verkehrsflächen und in Parks gehören Vierbeiner grundsätzlich angeleint. Das gilt auch zum Beispiel für große Teile des Monte Scherbelinos, für die Fischteiche und den Haxtergrund. Auf Kinderspielplätzen dürfen Hunde erst gar nicht mitgenommen werden. Auf Feldwegen darf Fiffi freilich los sprinten, allerdings auch nur dort, wo Schilder nicht ausdrücklich auf einen Leinenzwang hinweisen.
Überhaupt nicht frei herumlaufen dürfen unter anderem die als gefährlich eingestuften Hunde Pittbull Terrier, American Staffordshire, Staffordshire Bullterrier und Bullterrier sowie alle Kreuzungen aus diesen Rassen und Hunde, die bereits als gefährlich eingestuft wurden: Dazu zählen zum Beispiel Hunde, die einen Menschen gebissen oder "in Gefahr drohender Weise angesprungen haben", wie es im amtsdeutsch heißt. Auch ein Maulkorb ist Pflicht für diese Vierbeiner. Und sollte ein Besitzer gar nicht auszumachen sein, "dann sind unsere Mitarbeiter angehalten, den Hund einzufangen und mitzunehmen. Frei herumlaufen lassen können wir die Hunde nicht", weiß Karl-Heinz Borchmeier, Abteilungsleiter im Ordnungsamt.
Trotz der Verwarngelder: "Mit all diesen repressiven Maßnahmen kann man die gute Kinderstube natürlich nicht ersetzten", appelliert Dieter Bartha auch an alle Eltern, schon bei der Erziehung darauf zu achten, dass Spielregeln im öffentlichen Umgang miteinander eingehalten werden.
Quelle: Neue Westfälische, Paderborn, Ausgabe vom 25.03.2003
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06.02.2003: Spezieller Gast in der Radiosendung des Tierheim Paderborn
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Am 05.02.2003 war es wieder soweit! Dann erfolgte (wie jeden ersten Mittwoch eines Monats) die Ausstrahlung unserer Radiosendung des Tierheims.
Zwischen 19-20 Uhr war auf den Frequenzen unseres Lokalfunksenders Radio Hochstift ein ausgiebiges Interview mit der Lichtenauer Tierheilpraktikerin Sabine Sablotny zu hören.
Sie haben die Radiosendung verpasst? Na, nicht so schlimm, die nächste kommt bestimmt...
Im Bild: Iris Temme (Vorstandsmitglied des Vereins) mit ihrer Interviewpartnerin, der Lichtenauer Tierheilpraktikerin Sabine Sablotny, kurz nach Aufzeichnung der Radio-Sendung am 29.01.2003.
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02.02.2003: Das Tierheim-Team und die Tierheim-Spaziergänger haben Sachkunde bewiesen...
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In einer speziell für das Tierheim-Team abgehaltenen Sachkundeprüfung im Kreishaus des Kreises Paderborn legten am 29.01.2003 über 30 Tierfreunde den "Sachkundenachweis nach dem neuen Landeshundegesetz NRW" vor dem Kreisveterinär Dr. Ralf Lang erfolgreich ab.
Unter den über 30 Teilnehmern befanden sich
der komplette Vereinsvorstand
die Tierheim-MitarbeiterInnen
viele HundefreundInnen, die unsere Tierheim-Hunde regelmäßig zum Spaziergang ausführen.
Wir, der Vereins-Vorstand, möchten uns ganz herzlich bei den "SpaziergängerInnen" bedanken, die die Kosten und Mühen zur Erbringung des Sachkundenachweises auf sich genommen haben, um unsere "gefährlichen" (Kampfschmuser-) Hunde ausführen zu dürfen.
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26.01.2003: DERRICK hat eine neue Pflegestelle in Paderborn gefunden!!
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Wir sind so froh, noch eine Pflegestelle für ihn gefunden zu haben, denn nun bleibt ihm ein wiederholter Tierheim-Aufenthalt erspart. Wir hoffen inständig, dass dies nun seine letzte Pflegestelle ist....
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21.01.2003: Unterbringungsmöglichkeit für 150 beschlagnahmte Hunde gefunden!
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Folgende Nachricht erreichte uns (über das Deutsche Tierhilfswerk e.V.) vom Tierschutz Bad Segeberg e.V.:
Sehr geehrte Damen und Herren,
am Wochenende baten wir vom Tierschutz Bad Segeberg e.V. um Unterstützung für die Unterbringung von 150 Hunden. Wir werden es mit 3 großen Tierheimen in Schleswig-Holstein schaffen, die Tiere ortsnah unterzubringen und zu vermitteln.
Vielen Dank für die Hilfe,
Johannes Franken, 1. Vorsitzender
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20.01.2003: Ordnungsamt Bad Segeberg-Wensin beschlagnahmt 150 Hunde!
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Folgender Hilferuf erreichte uns (über das Deutsche Tierhilfswerk e.V.) vom Tierschutz Bad Segeberg e.V.:
Sehr geehrte Damen und Herren,
der Tierschutzverein Bad Segeberg und Umgebung e.V. in Schleswig- Holstein versucht, 150 Hunde unterzubringen. Das Ordnungsamt Wensin hat die Tiere in dieser Woche beschlagnahmt und sucht dringend Unterbringungsmöglichkeiten!
Nach Information des Ordnungsamtsleiters, Herrn Dziuk, handelt es sich um Pudel, Chizus, Chiwawas, Westhighlandterrier, Yorkshireterrier und ähnliche kleine Rassen. Einige davon sind Mischlinge. Die Tiere sind nicht unterernährt. Fell und Klauen der Hunde sind aber vernachlässigt. Wenn eine Möglichkeit besteht, einige Hunde aufzunehmen, wenden Sie sich bitte direkt an das Ordnungsamt Wensin, Herr Dziuk, Segeberger Straße 3, 23827 Wensin, Telefon: 04559- 9972- 0, Fax: 04559- 9972- 27, Durchwahl Herr Dziuk: -19.
Wir hoffen, das jemand von Euch helfen kann. Vielen Dank!
Tierschutz Bad Segeberg und Umgebung e.V., Kooperationspartner des DTHW,
Johannes Franken, 1. Vorsitzender
Wir, das Tierheim Paderborn, prüfen kurzfristig die Aufnahme einiger dieser Tiere. Nähere Informationen hierzu finden Sie in Kürze an dieser Stelle...
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18.01.2003: Landeshundegesetz NRW in Kraft getreten
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Kreis Paderborn (krpb). Hundehalter aufgepasst: Mit Inkrafttreten des Landeshundegesetzes NRW zum 1. Januar 2003 sind eine ganze Reihe von Bestimmungen neu gefasst worden. Darauf weist Landrat Dr. Rudolf Wansleben hin. Das neue Gesetz löst die bisher in NRW geltende Landeshundeverordnung vom 30. Juni 2000 ab.
Der Grundgedanke, Hunde einzelner Rassen generell als gefährlich einzustufen, ist erhalten geblieben. Allerdings ist die entsprechende Rasseliste deutlich gekürzt worden. Waren in der ursprünglichen Verordnung in den entsprechenden Anlagen 1 und 2 noch 42 Rassen aufgeführt, sind es nunmehr 4 Rassen und deren Kreuzungen, die als potenziell gefährlich eingestuft werden. Zusätzlich unterliegen 10 weitere Rassen einschränkenden Bestimmungen. Hintergrund der Kürzung ist die angestrebte bundesweite Angleichung der Landeshundeverordnungen. Diese waren nach dem tödlichen Beißunfall auf einen Jungen in Hamburg im Sommer 2000 überstürzt erlassen worden und sehr unterschiedlich ausgefallen.
Im neuen Landeshundegesetz werden in § 3 der Pittbull Terrier, American Staffordshire Terrier, Staffordshire Bullterrier und Bullterrier - sowohl reinrassige Tiere als auch Mischlinge - als gefährlich eingestuft. Wer ein solches Tier hält oder halten will, braucht dazu eine Erlaubnis des Ordnungsamtes der jeweiligen Stadt oder Gemeinde. Nachzuweisen sind die Zuverlässigkeit und Sachkunde sowie der Abschluss einer Haftpflichtversicherung. Hier heißt es einmal mehr aufgepasst, denn diese muss ausreichend hoch abgeschlossen sein. Die Deckungssumme muss laut Gesetz mindestens 500.000 EUR für Personenschäden und 250.000 EUR für Sachschäden betragen. Für die Kennzeichnung des Hundes per Mikrochip ist Sorge zu tragen. Zusätzlich hat ein Halter gefährlicher Hunderassen eine ganze Reihe an Pflichten zu erfüllen. So gilt grundsätzlich eine Anlein- und Maulkorbpflicht. Außerhalb eines befriedeten Besitztums sowie in Fluren, Aufzügen, Treppenhäusern und auf Zuwegen von Mehrfamilienhäusern sind gefährliche Hunde anzuleinen, ein Maulkorb oder eine in der Wirkung gleichstehende Vorrichtung ist anzulegen. Das gilt nicht für Hunde bis zur Vollendung des 6. Lebensmonats. Darüber hinaus kann eine Befreiung beim Ordnungsamt beantragt werden, das überprüft, ob die per Gesetz festgeschriebenen Voraussetzungen erfüllt sind.
Neu ist auch die Einführung so genannter allgemeiner Pflichten. Diese beziehen sich auf alle Hunde, unabhängig von Größe und Rasse. Danach sind Hunde so zu halten, zu führen und zu beaufsichtigen, dass von ihnen keine Gefahr für das Leben oder die Gesundheit von Menschen oder Tieren ausgeht. Im einzelnen besteht ein genereller Leinenzwang für alle Hunde in Fußgängerzonen, Haupteinkaufsbereichen und anderen innerörtlichen Bereichen, Straßen und Plätzen mit vergleichbarem Publikumsverkehr, in der für die Allgemeinheit zugänglichen, umfriedeten Park-, Garten- und Grünanlagen einschließlich Kinderspielplätzen, bei öffentlichen Versammlungen, Volksfesten und sonstigen Veranstaltungen mit Menschenansammlungen, in öffentlichen Gebäuden, Schulen und Kindergärten.
Ganz wichtig auch: Wenn Städte und Gemeinden weitergehende Vorschriften zur Anleinpflicht erlassen haben, gelten diese zusätzlich und sind somit auch zu befolgen. Auch hier hilft einmal mehr der Anruf beim jeweils zuständigen Ordnungsamt, um Klarheit und Gewissheit zu bekommen. Unverändert geblieben ist die Anzeigepflicht für die so genannten großen Hunde beim jeweiligen örtlichen Ordnungsamt. Darunter fallen alle Hunde, die mindestens 40 cm Schulterhöhe aufweisen oder ein Gewicht von mindestens 20 kg auf die Waage bringen.
Quelle: WOCHENSPIEGEL Paderborn, Ausgabe vom 2003-01-18
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11.01.2003: Anti-Pelz-Demonstrationen gegen Peek & Cloppenburg
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TierrechtlerInnen demonstrierten für ein Verkaufsstopp von Pelzwaren
TierrechtlerInnen der Tierrechtsinitiative Paderborn haben am Samstag, 11.01.03 von 11.00 Uhr bis 16.00 Uhr, erneut gegen den Pelzverkauf von Peek & Cloppenburg vor der Filiale in der Paderborner Westernstraße protestieren. Mit Transparenten, Megaphon, Stellwänden und einem Infostand machten die 13 AktivistInnen auf das Leid der Tiere aufmerksam, die für P&C`s Pelzhandel gefangen gehalten und getötet werden. Zudem konnten, wie schon am vergangenen Sanstag, über 200 Unterschriften gesammelt werden, in denen das Unternehmen aufgefordert wird, aus ethischen Gründen den Verkauf von Pelzwaren einzustellen.
Die Aktion ist ein Beitrag zu der seit ca. 4 Wochen laufenden bundesweiten Kampagne der Offensive gegen die Pelzindustrie gegen das Unternehmen P&C, mit dem Ziel, die Verantwortlichen der Unternehmensleitung dazu zu bewegen, sich aus dem blutigen Pelzgeschäft zurückzuziehen. Das Unternehmen verkauft in ihren Filialen, die bundesweit angesiedelt sind, Pelzmäntel und -jacken, Jacken mit Pelzbesatz, Mäntel mit Pelzinnenfutter, Nerzkissen, Fuchstaschen, etc. Sie verdienen an dem Leid und dem Tod von unzähligen Tieren, die auf so genannten Pelzfarmen in kleinen Drahtgitterkäfigen gefangen gehalten werden, um dann nach mehreren Monaten Gefangenschaft durch Vergasung, Stromschlag oder Genickbruch ihres Felles wegen sterben zu müssen. Für die Nerze, Füchse oder Waschbären bedeutet dies ein Leben voller Angst, Schmerz und Gewalt.
Tiere haben ein Recht auf Freiheit und körperlicher Unversehrtheit - ein Recht, das von Unternehmen wie Peek & Cloppenburg bewusst ignoriert wird.
Seit mehreren Jahren führt die Offensive gegen die Pelzindustrie, ein Zusammenschluss von zahlreichen Tierrechtsgruppen, bundesweite Kampagnen gegen pelzverkaufende Modehäuser durch - mit großem Erfolg! Unternehmen wie der Otto Versand, C&A oder auch Europas größter Warenhauskonzern KarstadtQuelle AG zogen sich nach teilweise monatelangen Protesten aus dem Pelzhandel zurück.
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08.01.2003: Über die berufsfördernde Maßnahme „Arbeiten und Lernen" von IN VIA
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Foto: Julia Brand mit einem ihrer "Schützlinge"
Julia Brand hat geschafft, wovon viele junge Frauen träumen: Sie hat ihr Hobby zum Beruf gemacht. Seit Juli 2002 arbeitet sie als Tierpflegerin mit einer unbefristeten Vollzeit-Stelle im Tierheim Paderborn-Schloß Neuhaus.
Dabei sah es für Julia nach Beendigung der Schulzeit beruflich nicht allzu rosig aus. Ausgestattet mit einem mäßigen Hauptschulabschluss und einer gewissen Orientierungslosigkeit wusste Julia eigentlich nur, dass sie gerne mit Tieren arbeiten wollte. Schon seit ihrer Kindheit hat sie selbst einige Tiere, für die sie sorgt. Nach einigen Monaten der Arbeitslosigkeit kam sie auf Vorschlag des Arbeitsamtes Paderborn zu IN VIA. Zunächst trat sie in den „tip-Lehrgang" ein (tip = testen, informieren, probieren) und wechselte im November 1999 in die berufsvorbereitende Maßnahme „Arbeiten und Lernen" in den Bereichen Umwelttechnik / Landschaftspflege / Holzverarbeitung / Tierpflege. Ziel dieser aus Mitteln der Arbeitsverwaltung und Jugendhilfe finanzierten Maßnahme ist es, ehemals arbeitslose junge Frauen im Alter bis zu 25 Jahren durch geeignete Arbeitsplätze und berufsbezogenen Unterricht auf das Berufsleben vorzubereiten und ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu verbessern.
Die Liebe zu Tieren war es, die Julia bewog, als Arbeitsbereich die Tierpflege zu wählen. Bis Sommer 2000 arbeitete sie an drei Tagen in der Woche im Tierheim „Tiere in Not e.V." in Paderborn-Schloß Neuhaus. Aufgrund ihrer besonderen Begabung und ihres Verantwortungsbewusstseins im Umgang mit Tieren wurde ihr dort schon nach kurzer Zeit eine Ausbildungsstelle angeboten. Julia begann ihre Ausbildung im August 2000, musste sie jedoch aus persönlichen Gründen bereits nach drei Monaten aufgeben. Erneut kam sie zu IN VIA in die Maßnahme „Arbeiten und Lernen". Da Julia unbedingt wieder im Tierheim arbeiten wollte und man sie dort sehr schätzte, stand einem weiteren Einsatz nichts im Wege. Bis März 2002 konnte sie dann in der Maßnahme bleiben. Anschließend wurde Julia vom Tierheim in ein geringfügiges Beschäftigungsverhältnis übernommen. Schon da wurde ihr eine Erweiterung des Stundenumfangs in Aussicht gestellt.
Die gute Kooperation zwischen dem Tierheim und IN VIA besteht bereits seit 1998, als dort erstmalig drei Arbeitsplätze innerhalb der oben genannten Maßnahme eingerichtet wurden. Auf Grund des gestiegenen Bedarfs des Tierheims und der großen Nachfrage von Teilnehmerinnen wurde die Platzzahl in diesem Jahr auf fünf erhöht. Darüber hinaus sind die eingesetzten Frauen im Wechsel nun auch am Wochenende tätig.
Julia hat ihren Traumberuf gefunden und bewiesen, dass man mit Elan, Motivation und einer gehörigen Portion Beharrlichkeit zum Ziel kommen kann. Eine Ausbildung steht nicht mehr zur Debatte, da die Anforderungen für sie zu belastend sind. Wie Julia geht es vielen jungen Frauen. Sie sind motiviert und bringen Grundqualifikationen wie Zuverlässigkeit, Verantwortungsbewusstsein und Einsatzbereitschaft, jedoch nur niedrige Bildungsabschlüsse mit. Für solche ungelernten Kräfte hält der Arbeitsmarkt zu wenige sozialversicherungspflichtige Arbeitsstellen bereit.
Anne Steinhagen, Bettina Weinberg (IN VIA Paderborn)
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01.01.2003: Wir wünschen allen Tierfreunden ein frohes Neues Jahr!!
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21.12.2002: Unternehmen spenden für < Tiere in Not e.V. >
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(WS) Traditionell veröffentlicht der WOCHENSPIEGEL in Zusammenarbeit mit dem Tierheim „Tiere in Not e.V.“ in der Vorweihnachtszeit seine Tierseiten. Ebenso traditionell geht ein bestimmter Geldsatz, den unsere Werbepartner zur Verfügung stellen, an das Tierheim. In diesem Jahr kamen 250 € zusammen, die das Tierheim „Tiere in Not e.V.“ wie immer sehr gut gebrauchen kann. Vielen Dank!
Folgende Firmen haben sich an der Aktion zugunsten des Tierheims „Tiere in Not e.V.“ beteiligt:
Assmann Automobiltechnik
KFZ-Fortströer
Johnston Tierpension
Elektro Locker GmbH
Indonesia Art
Kosmetikstudio Katharina Müller
Quadro Tiefbau GmbH
Radio Sandforth
Theodor Möllenhoff Fachmarkt für Tier und Garten
cat & clean Handelsvertretung Schwerdt
Transport Kleinn GmbH
Hunde und Rübbelke Pension: Katzen, Hunde, Kleintiere.
Auf dem Bild überreicht der WOCHENSPIEGEL-Verlagsleiter Falk Rose den Scheck über 250 € an Ingrid Grabbe, Tierheim-Leiterin vom Tierheim „Tiere in Not e.V.“.
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18.12.2002: Förderschule Sprungbrett hilft Tieren in Not
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“Das Sprungbrett für Tiere in Not“, so hieß das Motto, das Bettina Bohr (Leiterin der Förderschule “Sprungbrett” in Schloß Neuhaus) in der vergangenen Woche in die Tat umsetzte. Zusammen mit Schülern und Lehrern ihrer Förderschule sammelte sie einen Tag lang in der Paderborner Westernstraße Geld für das Tierheim “Tiere in Not e.V.” in Schloß Neuhaus. Stolze 500 € sind bei der Sammelaktion zusammengekommen. Viele Schüler und Lehrer stellten sich spontan für diese gute Aktion zur Verfügung und merkten am Sammeltag schnell, dass es nicht ganz leicht ist, Geld für diesen guten Zweck zu bekommen. Um so schöner ist es, dass nun doch 500 € zusammenkamen, die das Tierheim natürlich sehr gut gebrauchen kann. An dieser Stelle sei allen Spendern herzlichst gedankt.
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27.11.2002: Mehr Geduld mit Tieren
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Pb-Schloß Neuhaus(WS). „Die Zeit wird immer hektischer und mit ihr die Menschen. Sie haben immer weniger Zeit und mithin auch weniger Geduld. Das zeigt sich nicht nur im allgemeinen Umgangston untereinander oder in der oft mangelhaften Zuwendung, die Kindern heute zuteil wird, das gilt genauso für die Haustiere wie Hunde und Katzen. Zunächst will man sie unbedingt haben, doch dann, wenn man merkt, das man sich nicht nur ein Knuddeltier, sondern auch eine große Portion an Verantwortung ins Haus geholt hat, werden sie wieder abgeschoben und landen bei uns“, klagt Ingrid Grabbe vom Tierheim Paderborn-Schloß Neuhaus ihr Leid über die Zeichen der Zeit. Auch jetzt zu Weihnachten kommt es immer wieder zu übereilten Tieranschaffungen als Geschenk unter dem Weihnachtsbaum. Ingrid Grabbe: „Damit das nicht passiert, geben wir bereits eine Woche vor Weihnachten kein Tier mehr ab. Viele davon landen nämlich nur kurz nach dem Fest wieder bei uns.“
Natürlich geht es auch im Paderborner Tierheim hauptsächlich um das Vermitteln von Tieren. Aber natürlich nur in die Hände von Menschen, die sich der Verantwortung voll und ganz bewusst sind, die sie im Moment der Anschaffung eines Haustieres übernommen haben. Rd. 55 Hunde und 15 Katzen befinden sich derzeit im Heim an der Hermann-Löns-Straße. Hemmend auf die Vermittlung wirkt sich ein Vorurteil aus, dass sich oft genug noch in den Köpfen vieler Zeitgenossen hält.
Sie glauben nämlich immer noch, dass ausschließlich verhaltensgestörte Tiere im Tierheim landen. „Für sie muss es ja einen triftigen Grund geben“, so hört man es immer wieder, „dass sich die Leute von einem Vierbeiner trennen“. Ingrid Grabbe: „Natürlich haben die Menschen, die ihre Haustiere im Heim abgeben einen Grund parat, aber ob dieser als Wirklicher Trennungsgrund akzeptiert werden kann, bleibt dahingestellt. Nur weil ein Hundebesitzer feststellt, dass er sein neues Haustier auch mal ausführen muss, was ja Arbeit bedeutet, und es nun aus diesem Grund abgibt, so ist dies wohl kaum die Schuld des Hundes.“ Und nicht nur das, zu hohe Kosten sind nicht selten die Ursache für die Abgabe eines Hundes.
Viele lasten auch ihre falsche Erziehung dem Tier an. Ingrid Grabbe: „Wenn man seinen Hund von Welpenalter an hat, so ist es die Schuld des Besitzers, wenn der Hund im Alter von 1-2 Jahren plötzlich den Boss spielt und alle Familienmitglieder stramm stehen lässt. Dann nämlich hat er ihn nicht richtig erzogen.“ Also kann man wohl nicht immer annehmen, dass es die Tiere selbst Schuld sind, wenn sie im Tierheim landen. Deswegen sollte man es sich dreimal überlegen, ob man sich ein Haustier zulegt, oder nicht und ob man dem Tier das richtige Zuhause bieten kann. Und von einem „Schnellschuss“ vor Weihnachten mit einem Haustier als Geschenk ist ohnehin abzuraten.
Bild: Ingrid Grabbe vom Tierheim Paderborn-Schloß Neuhaus mit einem Welpen
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